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Roh-vegane Kohlrabi-Tortellini mit Nussfüllung

Die roh-veganen Kohlrabi-Tortellini mit Nussfüllung serviert man mit einer frischen Tomatensauce.
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Vegane Rohkost

20min mittel  
  Wasser 81,2 %  35/17/48  LA (9.7g) 3:1 (3.2g) ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
  • Kaffeemühle, elektrische
  • V-Hobel
  • Sparschäler, Schäler

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • einweichen
  • abschmecken
  • pürieren
  • schälen
  • hobeln

Zubereitung

  1. Vorbereitung für die Füllung
    Walnüsse und Paranüsse in Wasser einweichen.
    Währenddessen mit den nächsten Schritten fortfahren.

    Sie können diesen Schritt weglassen, da man Walnüsse nicht unbedingt einweichen muss. Allerdings lassen sie sich so etwas leichter verarbeiten.

  2. Koriander waschen und die Blätter abzupfen. Leinsamen in einer Kaffeemühle fein mahlen. 

  3. Kohlrabi vorbereiten
    Kohlrabi schälen und halbieren. Mit einem Hobel in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinander auf ein Küchenbrett legen. Für eine schönere Form können Sie die Scheiben anschliessend in gleichmässige Ovale schneiden.

    Wir haben die Hälfte von einem kleinen Kohlrabi für 3 Portionen verwendet.  

  4. Fertigstellen der Tortellini
    Das Wasser der Nüsse aus Schritt 1 abgiessen und die Nüsse in einen Mixbecher geben. Koriander und Leinsamen aus Schritt 2 und Wasser zugeben und mit einem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Chilipulver abschmecken.
    Jeweils etwa ½ TL der Füllung auf eine Scheibe Kohlrabi geben und zuklappen.

  5. Für die rohe Tomatensauce
    Tomate schälen und Strunk entfernen. Sie können auch nach Entfernung des Strunks die Tomate kurz mit heissem Wasser überbrühen, sodass sich die Schale leichter löst. Kerne und das meiste der Flüssigkeit entfernen. Den Rest mit dem Pürierstab zu einer Sauce pürieren. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen. 

  6. Anrichten und Servieren
    Die Roh-veganen Kohlrabi-Tortellini auf einem Teller anrichten und die Sauce dazu reichen.

    Portionsangabe: Die angegebene Menge von 3 Portionen ist ausreichend für eine grosszügige Vorspeise für 3 Personen oder für 2 Personen als Hauptspeise.

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Autor
Inke Weissenborn, Bild vom Jahr 2017
Inke Weissenborn, Singapore
Gesunde und bewusste Ernährung mit dem Wohl der Tiere im Blick ist mir ein persönliches Anliegen. Als promovierte Tierärztin mit einem Hintergrund in Krebsforschung habe ich ein solides Verständnis der Ernährungsphysiologie. Meine langjährige Asienerfahrung hat mir einen tiefen Einblick in die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Esskultur ermöglicht.  Gemeinsam mit meinem Mann und meinen zwei Kindern, lebe ich nun seit einem Jahr wieder in Singapur. Neben der Tätigkeit als Tierärztin arbeitete ich beim Wildlife Rescue Center Acres (Animal Concerns Research & Education Society) in Singapur. Seit 2015 arbeite ich für die "Stiftung Gesundheit und Ernährung Schweiz".  Ich hoffe durch meine Arbeit, einen Beitrag für gesundes Leben und einen verantwortungsvollen Umgang zwischen Menschen und Tieren zu leisten. 

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Hinweise zum Rezept

Die roh-veganen Kohlrabi-Tortellini mit Nussfüllung serviert man mit einer frischen Tomatensauce.

Portionsangabe: Die angegebene Menge von 3 Portionen ist ausreichend für eine grosszügige Vorspeise für 3 Personen oder für 2 Personen als Hauptspeise.

Nährstoffprofil: Eine Portion dieses Rezeptes deckt gemäss GDA-Richtlinien weit mehr als den durchschnittlichen Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren. Vitamin C ist mit knapp ¾ abgedeckt und die essentiellen Spurenelemente Mangan, Kupfer und Kalium mit über 50 %. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren liegt mit 3:1 deutlich unter dem empfohlenen maximalen Verhältnis von 5:1.

Kohlrabi: Der Kohlrabi ist eine der vielen Zuchtformen des Gemüsekohls. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Erscheinungsformen, die sich nach Farbe und Anbauzeit unterscheiden lassen. Dies sind der grünweisse und der blauviolette Kohlrabi. Das Fruchtfleisch ist bei beiden Sorten grünlich gefärbt. Geschmacklich gibt es keine merklichen Unterschiede. Beide Sorten schmecken leicht süsslich, wobei Apfel- und Zitronensäure dominieren.

Walnüsse: In Mitteleuropa ist vor allem die Echte Walnuss (Juglans regia) von Bedeutung. Man verwendet die Walnuss neben der Zubereitung und Verfeinerung diverser Gerichte und Süssspeisen auch zur Herstellung von Walnussöl. Von allen bekannten Nussfrüchten, besitzt die Walnuss den höchsten Anteil an Alpha-Linolensäure (ALA). Des Weiteren punktet sie gesundheitlich mit Tocopherolen (Vitamin-E Formen) sowie mit vielen Mengen- und Spurenelementen.

Paranuss: Die Paranuss ist oft nicht roh, sondern blanchiert. Neben einem hohen Eiweiss- und Fettgehalt besitzt sie im Vergleich zu anderen Nussarten auch einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen. Sie enthält grosse Mengen des für unseren Körper wichtige Selen. Durch den Verzehr von 1-2 Paranüssen pro Tag lässt sich der Tagesbedarf an Selenium leicht decken, wie wir auch in diesem Ergänzungsrezept "Tagesbedarf Selen" erwähnen. Sie lagert allerdings auch Barium und natürliche radioaktive Stoffe ein, weshalb man nicht zu viele Paranüsse konsumieren sollte.

Leinsamen: Leinsamen schmecken leicht nussig mit 40 % Fettanteil. Dieser weist mit etwa 50 % der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure die höchste Konzentration von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle auf.

Tipps

Kohlrabi Einkauf und Lagern: Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die frische Knolle keine Risse aufweist. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man Kohlrabi rund eine Woche lagern.

Kohlrabi Blätter verwerten: Die Kohlrabi Blätter sollten Sie beim Kauf von Biogemüse auf keinen Fall wegwerfen. Sie lassen sich wie Blattgemüse, beispielsweise Spinat, zubereiten und enthalten rund doppelt so viel Vitamin C wie die eigentliche Knolle und fast 100-mal so viel Carotin.

Alternative Zubereitung

Saucen-Varianten: Neben der hier vorgeschlagenen Tomatensaucen können Sie auch andere Saucen-Varianten ausprobieren oder durch Hinzugabe von Chilipulver bzw. Chiliflocken den Schärfegrad etwas erhöhen.