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Papaya, roh

Die Papaya enthält viele essentielle Nährstoffe und Vitamine. Sie ist nicht nur zum Verzehr geeignet, sondern auch zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden.

Die Papaya kann man roh verspeisen oder als Zutat für Chutneys, Currys und Salsas verwenden. Das Fruchtfleisch hat einen süsslichen Geschmack. Die Kerne schmecken hingegen scharf. In Pulverform dienen die Kerne als Zartmacher für Fleisch. Das in den Kernen enthaltende Papain lindert Magen-Darm-Beschwerden.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Papaya (Carica papaya), auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Melonenbaumgewächse (Caricaceae). Diese tropische Nutzpflanze stammt angeblich aus Mexiko."

Frucht:

"Die Frucht wird länglich-oval etwa 15 bis 45 cm im Längsschnitt und 10 bis 30 cm im Durchmesser groß und kann ein Gewicht von 3 bis 6 kg erreichen. In Europa kommt fast ausschließlich die hawaiische oder brasilianische Papaya in den Handel, deren Exemplare lediglich 0,5 kg erreichen. Die Schale der vollständig ausgereiften Beere ist gelblich-grün, das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze Kerne, die von einem Häutchen umgeben sind."

Inhaltsstoffe:

"Eine Papaya besteht zu rund 88% aus Wasser, 11% aus Kohlenhydrate, 2% aus Ballaststoffe und unter 1% aus Eiweiss und Fett. Des Weiteren sind auch verschiedene Mineralstoffe enthalten. Zu diesen gehören: Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor und Selen. Ferner sind auch Vitamine enthalten (u.a. A, B1, C und E)."

Verwendung in der Küche:

"Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem Isan, und in Laos ist Som Tam (in Thai:ส้มตำ, Laotisch: Tam Mak Hung, IPA: ɗam mak huŋ), ein (sehr) scharfer Salat aus unreifen Früchten mit in Fischsauce eingelegten Krebsen und Klebreis das Nationalgericht.

Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an Kapuzinerkresse erinnert."

Hinweis für den Kauf:

"Die Frucht muss beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken aufweisen, dann reift sie noch vollständig nach. Den Grad der Reife kann man vor allem an der Festigkeit erkennen: Je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer ist sie. Sie zeichnet sich dann durch einen besonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden."

Verwendung in der Medizin:

"Die „Kerne“ der Papaya enthalten große Mengen an Papain, ..."

  • Wirkstoffe: "Im Rohpapain sind verschiedene proteolytische Enzyme, u. a. Papain und Chymopapain A und B enthalten. In den Blättern vor allem Polyketid-Alkaloide wie Carpain, Glucosinolate wie Glucotropaeolin, Saponine, Papain nur in geringen Mengen."
     
  • Anwendung: "Papain ist ein Eiweiß spaltendes Enzym, das in seiner Wirkung dem Pepsin der Hauptzellen des Magenfundus entspricht. Im Gegensatz zum Pepsin wirkt es im sauren und alkalischen Bereich. Man nutzt es in Fertigpräparaten erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden, die vor allem auf eine Minderung der Eiweißverdauung zurückzuführen sind, die z. B. auf einem Pepsinmangel beruhen. Da auch die Bauchspeicheldrüse eiweißverdauende Enzyme bildet (Trypsin, Chymotrypsin, Elastase), können auch bauchspeicheldrüsenbedingte Verdauungsbeschwerden durch Papaingabe gelindert werden. Weiterhin sind Kombinationspräparate im Handel, die bei verschiedenen Entzündungen, Ödemen und Schwellungen nach Verletzung und Operationen Linderung versprechen. Die Enzyme sollen entzündliche Stoffwechselprodukte beschleunigt abbauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere zur begleitenden Langzeitbehandlung bei Tumoren und während einer Strahlentherapie. Dies wird aber kritisch gesehen. Gegenanzeigen sind insbesondere Blutungsneigung und Schwangerschaft."