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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Papaya, roh

Die Papaya enthält viele essentielle Nährstoffe und Vitamine. Sie ist nicht nur zum Verzehr geeignet, sondern auch zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden.
94/04/02  LA:ALA
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Die Papaya kann man roh verspeisen oder als Zutat für Chutneys, Currys und Salsas verwenden. Das Fruchtfleisch hat einen süsslichen Geschmack. Die Kerne schmecken hingegen scharf. In Pulverform dienen die Kerne als Zartmacher für Fleisch. Das in den Kernen enthaltende Papain lindert Magen-Darm-Beschwerden.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Papaya (Carica papaya), auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Melonenbaumgewächse (Caricaceae). Diese tropische Nutzpflanze stammt angeblich aus Mexiko."

Frucht:

"Die Frucht wird länglich-oval etwa 15 bis 45 cm im Längsschnitt und 10 bis 30 cm im Durchmesser groß und kann ein Gewicht von 3 bis 6 kg erreichen. In Europa kommt fast ausschließlich die hawaiische oder brasilianische Papaya in den Handel, deren Exemplare lediglich 0,5 kg erreichen. Die Schale der vollständig ausgereiften Beere ist gelblich-grün, das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze Kerne, die von einem Häutchen umgeben sind."

Inhaltsstoffe:

"Eine Papaya besteht zu rund 88% aus Wasser, 11% aus Kohlenhydrate, 2% aus Ballaststoffe und unter 1% aus Eiweiss und Fett. Des Weiteren sind auch verschiedene Mineralstoffe enthalten. Zu diesen gehören: Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor und Selen. Ferner sind auch Vitamine enthalten (u.a. A, B1, C und E)."

Verwendung in der Küche:

"Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem Isan, und in Laos ist Som Tam (in Thai:ส้มตำ, Laotisch: Tam Mak Hung, IPA: ɗam mak huŋ), ein (sehr) scharfer Salat aus unreifen Früchten mit in Fischsauce eingelegten Krebsen und Klebreis das Nationalgericht.

Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an Kapuzinerkresse erinnert."

Hinweis für den Kauf:

"Die Frucht muss beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken aufweisen, dann reift sie noch vollständig nach. Den Grad der Reife kann man vor allem an der Festigkeit erkennen: Je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer ist sie. Sie zeichnet sich dann durch einen besonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden."

Verwendung in der Medizin:

"Die „Kerne“ der Papaya enthalten große Mengen an Papain, ..."

  • Wirkstoffe: "Im Rohpapain sind verschiedene proteolytische Enzyme, u. a. Papain und Chymopapain A und B enthalten. In den Blättern vor allem Polyketid-Alkaloide wie Carpain, Glucosinolate wie Glucotropaeolin, Saponine, Papain nur in geringen Mengen."
     
  • Anwendung: "Papain ist ein Eiweiß spaltendes Enzym, das in seiner Wirkung dem Pepsin der Hauptzellen des Magenfundus entspricht. Im Gegensatz zum Pepsin wirkt es im sauren und alkalischen Bereich. Man nutzt es in Fertigpräparaten erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden, die vor allem auf eine Minderung der Eiweißverdauung zurückzuführen sind, die z. B. auf einem Pepsinmangel beruhen. Da auch die Bauchspeicheldrüse eiweißverdauende Enzyme bildet (Trypsin, Chymotrypsin, Elastase), können auch bauchspeicheldrüsenbedingte Verdauungsbeschwerden durch Papaingabe gelindert werden. Weiterhin sind Kombinationspräparate im Handel, die bei verschiedenen Entzündungen, Ödemen und Schwellungen nach Verletzung und Operationen Linderung versprechen. Die Enzyme sollen entzündliche Stoffwechselprodukte beschleunigt abbauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere zur begleitenden Langzeitbehandlung bei Tumoren und während einer Strahlentherapie. Dies wird aber kritisch gesehen. Gegenanzeigen sind insbesondere Blutungsneigung und Schwangerschaft."

Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 43 kcal2,2 %
Fett/Lipide 0,26 g0,4 %
davon gesättigte Fette 0,08 g0,4 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 11 g4,0 %
davon Zucker 7,8 g8,7 %
Ballaststoffe 1,7 g6,8 %
Proteine (Eiweiss) 0,47 g0,9 %
Kochsalz (Na:8,0 mg)20 mg0,8 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 61 mg76,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 37 µg19,0 %
ElemKalium, K 182 mg9,0 %
VitVitamin A, als RAE 47 µg6,0 %
ElemMagnesium, Mg 21 mg6,0 %
ElemKupfer, Cu 0,04 mg5,0 %
VitVitamin K 2,6 µg3,0 %
VitVitamin E, alpha-Tocopherol (TE, E307) 0,3 mg3,0 %
ElemCalcium, Ca 20 mg3,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5) 0,19 mg3,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,05 g2,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,01 g< 0,1 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,01 g3,0 %
Leucin (Leu, L) 0,02 g1,0 %
Lysin (Lys, K) 0,02 g1,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,01 g1,0 %
Valin (Val, V) 0,01 g1,0 %
Threonin (Thr, T) 0,01 g1,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,01 g1,0 %
Methionin (Met, M) 0 g< 0,1 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 182 mg9,0 %
Magnesium, Mg 21 mg6,0 %
Calcium, Ca 20 mg3,0 %
Phosphor, P 10 mg1,0 %
Natrium, Na 8 mg1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu 0,04 mg5,0 %
Eisen, Fe 0,25 mg2,0 %
Mangan, Mn 0,04 mg2,0 %
Zink, Zn 0,08 mg1,0 %
Selen, Se 0,6 µg1,0 %
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