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Aprikosen, roh (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Aprikosen in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
86%Wasser 86Makronährstoff Kohlenhydrate 86.13%/11Makronährstoff Proteine 10.84%/03Makronährstoff Fette 3.02% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Aprikosen (Prunus armeniaca) sind in einigen Regionen auch als Marillen bekannt. Sie sind roh und als Bio-Früchte reich an Antioxidantien und Phenolen.

Verwendung in der Küche

Sind Aprikosen roh essbar? In der Küche ist die Aprikose beliebt als Rohkost-Snack oder als Zutat für Müsli, z.B. im Erb-Müesli, im veganen Joghurt oder in einem Obstsalat mit Pfirsich, Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren. Auch in der Zubereitung von veganen Süssspeisen wie Kuchen, Torten, Lebkuchen, Tartes oder Strudeln findet sie häufig Verwendung. Durch ihre natürliche Süsse eignet sie sich perfekt zur Herstellung von Konfitüre, Gelees, Säften, Nektar oder Fruchtmus. Aber auch in der pikanten Küche können Aprikosen für fruchtige Frische sorgen, z.B. in Chutneys, als eingelegte Früchte, in Salaten, auf Grillspiessen (z.B. Tofu-Aprikosen-Spiesse), in Suppen (Rohkost-Aprikosen-Tomatensuppe) oder Currys.

Da Aprikosen zu den Steinfrüchten zählen, enthalten sie einen Kern (Stein), der aber leicht zu entfernen ist. Dafür einfach die Aprikose halbieren und den Kern herauslösen.

Der Einsatz in der Küche ist nicht auf rohe Aprikosen beschränkt, auch in getrockneter Form sind sie äusserst geschätzt (z.B. in selbst gemachten Müesli-Mischungen oder in Früchteriegeln).

Ebenso ist das aus dem Kern gewonnene Öl, das viele essenzielle Fettsäuren enthält, eine beliebte Zutat für Süssspeisen und Salatdressings. Bei Aprikosenkernen erfolgt eine Unterscheidung zwischen süssen und bitteren Kernen. Ausschlaggebend für die Einteilung ist die prozentuale Menge an Amygdalin, das für den bitteren Geschmack verantwortlich ist. Für die Verwendung in der Küche eignen sich vor allem süsse Aprikosenkerne.6 Der Konsum von bitteren Aprikosenkernen sollte nur mit Bedacht erfolgen. Das enthaltene Glykosid Amygdalin, aus dem sich in Zuge der Verdauung Blausäure abspaltet, kann bei grösseren Mengen zu Vergiftungserscheinungen und Atemlähmung führen.17 Durch Verarbeitungsschritte wie Blanchieren, Einweichen und Schälen lässt sich der Amygdalingehalt von Aprikosenkernen reduzieren. Dabei erleichtert die Aufweichung der äusseren Kernschicht den Übergang von Amygdalin in das Einweichwasser und dessen anschliessende Auswaschung.23 Aprikosenkerne dienen unter anderem als Basis für die Herstellung von Persipan, einer marzipanähnlichen Süssigkeit. Auch der beliebte Amaretto erhält durch Aprikosenkerne seine charakteristische, leicht bittere 'Marzipannote'.

Veganes Rezept für Aprikosenkonfitüre mit Kräutern und Blüten

Wer das Rezept ohne Süssungsmittel, also nur mit der Süsse der Früchte, ausprobieren möchte, lässt in der Zubereitung Schritt 2 aus und püriert die Aprikosen direkt. Hierbei empfiehlt sich die Verwendung von sehr reifen, weichen Aprikosen.

Zutaten: 1 kg Aprikosen (roh, bio); 200-250 g Süssungsmittel nach Geschmack (z.B. Kokosblütenzucker, Vollrohrzucker oder Agavensirup); 2-3 TL Agar Agar; Zitronensaft einer halben Bio-Zitrone; Variante 1: frische Kräuter wie Rosmarin (bio), Thymian (bio), Minze (bio) oder Zitronenmelisse (bio); Variante 2: Blüten wie Rosenblüten (bio) oder Lavendelblüten (bio); Gläser mit Schraubverschluss.

Zubereitung: Aprikosen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Die halbierten Aprikosen mit dem Süssungsmittel in einen Topf geben und während ein paar Stunden ziehen lassen, den Zitronensaft dazugeben und auf dem Herd ca. 10 Minuten einkochen lassen. Dann die Früchte pürieren, das Agar-Agar und die Kräuter/Blüten hinzufügen und noch ein paar Minuten kochen, die Marmelade noch heiss in die vorbereiteten Gläser füllen und verschliessen. Es dauert bei Agar-Agar ca. 3 Stunden, bis die Konfitüre vollständig geliert. Die ungesüsste Variante ist bei gekühlter Lagerung rund 2 Wochen haltbar. Mit Süssungsmitteln erhöht sich die Lagerfähigkeit auf mehrere Monate.

Vegane Rezepte mit rohen Aprikosen finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

In Supermärkten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer oder Billa gehören Marillen häufig zum Sommersortiment. Ein Teil der Früchte stammt jedoch nicht aus regionalem Anbau, sondern aus Importen. Ebenso gibt es Aprikosen in Bio-Supermärkten (z.B. Denn's Biomarkt und Alnatura) sowie auf den regionalen Wochenmärkten. Die Saison heimischer Aprikosen reicht je nach Sorte von Juni bis August.7 Importware aus Nachbarländern wie Italien oder Kroatien kommt vor allem zwischen Anfang Mai und August auf den Markt, Importe aus Marokko bis September. Teilweise bieten Supermärkte auch in der Winterhälfte importierte Aprikosen an, diese stammen dann hauptsächlich aus Südamerika.16

Die Verfügbarkeit von Aprikosen ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Aprikosen besitzen eine geringe Lagerfähigkeit. Deswegen empfiehlt es sich, reife Früchte möglichst rasch zu verbrauchen. Gibt das Fruchtfleisch auf leichten Fingerdruck ein wenig nach, zeigt die Aprikose ihren optimalen Reifezustand. Es gibt aber auch die Möglichkeit zur Nachreife von pflückreifen Früchten. Dafür empfiehlt sich eine Lagerung bei Zimmertemperatur (luftig und ohne, dass sich die Früchte berühren), bis sie die Genussreife erreicht haben.2

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Eine rohe Aprikose enthält ca. 48 kcal/100g und besteht zu rund 86 % aus Wasser.5 Der Anteil an Kohlehydraten beträgt 11 g/100g. Proteine (1,4 g/100g) sind ebenso wie Fette (0,39 g/100g) nur in geringen Mengen zu finden.1 Die vorhandenen Proteine sind jedoch reich an essenziellen Aminosäuren.3

Die Aprikose ist eine gute Quelle für Vitamine und Mineralstoffe. 100 g rohe Aprikosen enthalten 259 mg Kalium und decken damit 13 % des Tagesbedarfs. Ähnliche Werte haben Cantaloupe-Melonen, Aroniabeeren und Zwetschgen. Zu den kaliumreichen Obstsorten zählen Avocados mit 485mg/100g und die Echte Guave mit 417 mg/100g. Einen besonders hohen Kaliumgehalt haben getrocknete Tomaten mit 3427 mg/100g.1

Der Vitamin-C-Gehalt von Marillen beträgt 10 mg/100g, das sind rund 13 % des Tagesbedarfs. Das entspricht in etwa der Menge in Heidelbeeren oder rohen Pflaumen. Eine hervorragende Vitamin-C-Quelle sind Sanddornbeeren mit 450 mg/100g, der mehr als fünffachen Menge des Tagesbedarfs.1

Aprikosen weisen zudem 96 µg/100g an Vitamin A auf, das sind 12 % des Tagesbedarfs. Vergleichbare Mengen finden sich bei der Fleischtomate, der japanischen Kaki oder der Wollmispel. Karotten sind mit 835 µg/100g äusserst reich an Vitamin A.1

Die gesamten Inhaltsstoffe von Aprikose (roh), die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Sind Aprikosen gesund zum Abnehmen? Aprikosen enthalten viele Ballaststoffe, welche die Darmtätigkeit anregen. Vor allem lösliche Ballaststoffe gelten als hilfreich bei der Gewichtsreduktion. Sie senken das LDL-Cholesterin im Blut, was zu einer verbesserten Herz- und Lebergesundheit beitragen kann. Zudem gleichen sie den Blutzuckerspiegel aus.3,5 Gerade bei einfachen Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel rasch an, sinkt jedoch schnell wieder ab, was erneut ein Hungergefühl hervorruft. Ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel ist also eine gute Basis für ein längerfristiges Sättigungsgefühl. Um gesund abzunehmen und einen Jo-Jo-Effekt zu vermeiden, sind jedoch mehr Aspekte zu beachten. Ausführliches Hintergrundwissen dazu finden Sie in unserem Artikel Gesund und dauerhaft abnehmen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Aprikosen kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Aprikosen enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:5,9

  • Isoprenoide: Tetraterpene und -terpenoide: Carotinoide (α-Carotin, β-Carotin, γ-Carotin, Lycopin), Xanthophylle (Lutein, Zeaxanthin, Violaxanthin, Beta-Cryptoxanthin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Ferulasäure, p-Cumarsäure, Neochlorogensäure), Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Salicylsäure); Flavonoide: Flavonole (Rutin, Quercetin), Flavanole (Catechin, Epicatechin), Anthocyane (Cyanidin-3-O-Glucosid)
  • Weitere organische Verbindungen: Aldehyde (Vanillin), Hydroxycarbonsäuren (Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure)

Aprikosen enthalten zahlreiche phenolische Verbindungen wie Chlorogen-, Gallus-, Ferula- und Kaffeesäure sowie Flavonole wie Quercetin und Rutin. Zudem sind sie reich an Carotinoiden, insbesondere β-Carotin, das aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften eine wichtige Rolle für die Gesundheit spielt.8

Durch die Produktion von freien Radikalen entsteht ein oxidativer Stress, der langfristig zu Pathogenese und chronischen Krankheiten führen kann. Die in Aprikosen enthaltenen Antioxidantien wirken als Radikalfänger und tragen zur Verringerung des oxidativen Stresses bei. Zudem zeigen sie positive Effekte im Zusammenhang mit koronaren Herzerkrankungen.3,6

Die enthaltenen Carotinoide, insbesondere Zeaxanthin und Lutein, leisten einen wichtigen Beitrag zur Augengesundheit. Sie unterstützen den Erhalt der Augenmembranen und schützen die Augen durch ihre natürliche Lichtfilterfunktion.6

Auch Flavonoide besitzen vielfältige biologische Wirkungen. Sie sind an verschiedenen Zellprozessen beteiligt und gelten aufgrund ihrer Eigenschaften als potenziell antikarzinogen.3 Ebenso zeigen Studien positive Zusammenhänge mit der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen sowie neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer.5 Die enthaltenen Flavonoide führen zudem zu einer Aktivierung der roten Blutkörperchen und unterstützen das Immunsystem.6

Die Kombination von Vitaminen, Carotinoiden und Flavonoiden kann sich zudem positiv auf die Leber auswirken und zum Schutz vor Lebertoxizität sowie einer Fettleber beitragen.6

Aprikosen enthalten darüber hinaus organische Säuren, die zur Aufrechterhaltung der Säure-Basen-Balance im Darm beitragen und die Bioverfügbarkeit von Eisen erhöhen.6 Zu den wichtigsten organischen Säuren zählen Apfelsäure (500–900 mg/100g), Zitronensäure (30–50 mg/100g) und Weinsäure.5

Auch Aprikosenkerne weisen bioaktive Inhaltsstoffe auf. Untersuchungen zeigen entzündungshemmende Eigenschaften in Tiermodellen. Für diese Wirkung sind die im Aprikosenkernöl enthaltenen Fettsäuren verantwortlich.5 Ebenso enthalten die Kerne verschiedene Komponenten mit antioxidativen, antimikrobiellen sowie potenziell krebshemmenden und antiasthmatischen Eigenschaften.4

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Aprikosen lösen keine Reaktionen aus, die mit Gluten‑Unverträglichkeit, Histamin‑Intoleranz, Fruktose‑Malabsorption oder Laktose‑Intoleranz in Verbindung stehen. Jedoch kann es im Falle einer Birkenallergie oder einer Latexallergie zu Kreuzreaktionen kommen. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Salicylsäure sollte der Genuss von Aprikosen ebenfalls nur in geringem Masse erfolgen.12

Einige Studien erwähnen die gesundheitlichen Vorteile von Aprikosenkernen in Hinblick auf Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Bluthochdruck oder Entzündungen aufgrund ihres Amygdalingehalts.19 Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da es im Zuge der Verdauung von Amygdalin zu einer Freisetzung von Cyanid (Blausäure) kommt. Eine relativ niedrige Dosis von 0,5-3,5 mg Cyanid/kg Körpergewicht kann tödlich sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt Kindern generell, auf den Verzehr von bitteren Aprikosenkernen zu verzichten; für Erwachsene gilt es, den Konsum von zwei Aprikosenkernen pro Tag nicht zu überschreiten.17

Verwendung als anerkannte Heilpflanze

Bittere Aprikosensamen (Armeniacae semen amarum) sind als Arzneidroge im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) beschrieben. Dabei handelt es sich um die getrockneten, von der Fruchthülle befreiten Samen von Prunus armeniaca L. sowie verwandten Arten wie Prunus mandshurica und Prunus sibirica. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) finden sie unter der Bezeichnung 'Kuxingren' (kǔ xìng rén) insbesondere bei Husten, Keuchatmung oder Verstopfung Anwendung.10 Zudem bilden sie einen wichtigen Bestandteil traditioneller chinesischer Arzneimittel wie Jinhuaqinggan und Lianhuaqingwen, die ergänzend zur Behandlung viraler Infektionen zum Einsatz kommen.9

Auch raffiniertes Aprikosenkernöl (Pruni armeniacae oleum raffinatum) ist im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) aufgeführt. Es stammt aus den Kernen von Prunus armeniaca L. und gehört zur Gruppe der fetten Pflanzenöle.10

Volksmedizin - Naturheilkunde

Die Aprikose (Prunus armeniaca) findet in zahlreichen Kulturkreisen und traditionellen Medizinsystemen vielfältige Anwendung. Je nach Pflanzenteil unterscheiden sich die Einsatzgebiete deutlich.9

Kerne: In der TCM zählen bittere Aprikosensamen zu den häufig verwendeten Arzneimitteln zur Unterstützung der Atemwegsfunktion bei Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. In der koreanischen Medizin lindern die Samen Husten, Verschleimung und Erkältungssymptome. Zusammen mit Pfirsich- und Walnusskernen helfen sie bei Infekten der oberen Atemwege, Bronchitis, Asthma und Lungentuberkulose. Als mit Wasser angerührte Paste finden gemahlene Samen in Indien Anwendung bei Hautausschlägen.

Der amygdalinreiche Samen besitzt schmerzlindernde, krampflösende, entkrampfende, auswurfberuhigende, abführende und wundheilende Eigenschaften. In Russland nutzt man Amygdalin in sehr geringen Dosierungen gegen Husten, Asthma, Verstopfung, Migräne und Bluthochdruck sowie in der Krebstherapie.

Die Samen und ihr Öl dienen der Behandlung von Vaginalinfektionen, Tumoren, Geschwüren, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen.

Fruchtfleisch: Die Verwendung der Aprikosenfrüchte zielt in der TCM auf die Entgiftung und Regeneration der Körpersäfte ab.3 In Vietnam dienen die Früchte traditionell zur Behandlung von Atemwegs- und Verdauungsbeschwerden. In Indien verwendet man sie unter anderem gegen Durchfall, Fieber und zur Unterstützung der Leberfunktion. In europäischen Ländern gilt die Frucht als Aphrodisiakum.

Blüten: Der Volksglaube und traditionelle Lehren schreiben Aprikosenblüten eine fördernde Wirkung auf die weibliche Fruchtbarkeit zu. Zusammen mit anderen Pflanzenteilen kommen sie bei entzündlichen Erkrankungen des Urogenitaltrakts zum Einsatz.

Wurzeln: Die Wurzeln der Aprikose beruhigen gereizte sowie entzündete Hautstellen. Zudem lindern sie Atemwegsbeschwerden wie Husten, Bronchitis und Asthma oder helfen bei chronischer Verstopfung.

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck von Aprikosen ist von verschiedenen Aspekten abhängig. Generell bedeutet der Konsum aus regionaler Produktion eine bessere CO2-Bilanz, da ein langer Transport entfällt. Jedoch hat auch die Anbaumethode einen wichtigen Einfluss auf den ökologischen Fussabdruck. Der Vergleich von integriertem Anbau mit biodynamischem Anbau von Aprikosen zeigt, dass die biodynamische Wirtschaftsweise sowohl geringere Auswirkungen als auch einen geringeren Energieverbrauch pro kg aufweist. Zudem erfolgt bei dem biodynamischen Anbausystem langfristig gesehen eine höhere CO2-Speicherung in den Böden.13 Im Vergleich mit anderen Anbaufrüchten wie Haselnüssen, Birnen, Kiwis, Äpfeln, Nektarinen oder Pflaumen benötigt die Aprikose weniger natürliche Ressourcen im Verhältnis zum Ertrag.14 Der CO2-Fussabdruck von Aprikosen beträgt in etwa 0,44 kg CO2eq/kg. Die grössten Einflussfaktoren sind dabei der Anbau auf entwässerten Böden sowie die vielfache Nutzung landwirtschaftlicher Maschinen. Getrocknete Aprikosen weisen mit 2,25 kg CO2eq/kg eine deutlich höhere CO2-Bilanz auf.15

Der Wasserfussabdruck von Aprikosen schwankt je nach Betrachtungskontext, da jedes Land unterschiedliche Vorgaben für eine nachhaltige Agrarproduktion hat. Global gesehen beträgt der Wasserfussabdruck rund 1300 l/kg. Spannend ist hierbei, dass der Wert in der EU im Vergleich 169 l/kg ausmacht und in der Schweiz mit 114 l/kg etwas geringer ausfällt.21,22

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Aprikosenbäume (Prunus armeniaca L.) spielen eine wichtige Rolle für Bestäuberinsekten in Agrarlandschaften. In intensiv genutzten Agrarlandschaften sind Bestäuber häufig durch den Einsatz von Agrochemikalien sowie durch einen Mangel an geeigneten Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten beeinträchtigt. Bestäubende Insekten sind auf Blütenressourcen angewiesen, um zu überleben und sich fortzupflanzen. Da Aprikosen bereits früh im Jahr blühen, können ihre Blüten zu einer Zeit, in der nur wenige andere Blütenressourcen verfügbar sind, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Honigbienen darstellen. Eine Studie untersuchte den Einfluss früh blühender Aprikosenbäume auf die Häufigkeit von Bestäubern und zeigte, dass in Obstplantagen mit vorhandenen Aprikosenbäumen mehr Wildbienen und Honigbienen vorkamen als in Plantagen ohne Aprikosenbäume. Dieser positive Effekt zeigte sich besonders während der Aprikosenblüte und in unmittelbarer Nähe der Aprikosenbäume. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Aprikosenbäume durch ihre Blütenressourcen die Häufigkeit von Bestäuberinsekten in ihrer direkten Umgebung fördern können. Die Studie untersuchte diesen Effekt der Aprikosenbäume auf Bestäuber an Birnenplantagen.20

Weltweites Vorkommen - Anbau

Ursprünglich stammt die Aprikose aus den gemässigten Regionen Chinas und Zentralasiens.23 Hier ist der Anbau ab ca. 2000 v. Chr. dokumentiert. Über das persische Reich gelangte die Frucht schliesslich in den Mittelmeerraum, wo sie heute eine bedeutsame Kulturpflanze ist.3

Im Jahr 2020 betrug die weltweite Anbaufläche für Aprikosen 562'475 ha, während die globale Produktion bei 3,8 Millionen8 Tonnen lag (FAO, 2022). Die Türkei zählt mit rund 730'000 Tonnen als grösster Produzent von Aprikosen weltweit. Weitere wichtige Erzeugerländer sind Usbekistan (490'000 Tonnen), der Iran (340'000 Tonnen) sowie Algerien, Italien, Afghanistan, Spanien, Griechenland, Pakistan und Marokko.4,8 Auch in Zentraleuropa gibt es regionale Anbaugebiete, etwa die Wachau in Österreich oder das Wallis in der Schweiz.

Wild zu finden

Die Aprikose (Prunus armeniaca) umfasst sowohl wild vorkommende als auch kultivierte Formen, die häufig als "Gemeine Aprikose" bekannt ist. Natürliche Populationen der Art sind heute vor allem in Zentralasien verbreitet. Verwandte Arten innerhalb der Sektion Armeniaca sind Prunus sibirica, Prunus mandshurica, Prunus holosericea (teilweise auch als Varietät von Prunus armeniaca betrachtet) sowie Prunus brigantina. Die ersten drei Arten kommen hauptsächlich in Ostasien, insbesondere China, vor, während Prunus brigantina in den französischen und italienischen Alpen verbreitet ist.11

Anbau - Ernte

Aprikosen benötigen kühle Winter, aber gemässigte sommerliche Temperaturen im Frühling/Frühsommer. Spätfröste stellen eine grosse Gefahr für eine erfolgreiche Ernte dar.3 Gut entwässerte, fruchtbare Böden mit einem alkalischen pH-Wert (7) eignen sich besonders für den Anbau, sandige Böden hingegen sind zu vermeiden.6 Aprikosenbäume sind nicht allzu langlebig und zeigen nach rund 15 Jahren Vergreisungserscheinungen.7

Der Aprikosenbaum ist ein kleiner bis mittelgrosser, laubabwerfender Baum. Unter Kulturbedingungen erreicht er eine Höhe von etwa 4 m, in seinem natürlichen Lebensraum bis zu 10–15 m. Typisch sind die rötlich-graubraune Rinde sowie die jungen rötlichen Blätter und Zweige.9

Die Blätter stehen wechselständig, sind oval bis rundlich und besitzen einen zugespitzten Rand sowie einen gezähnten Blattrand. Die Blütezeit liegt zwischen Anfang März und Anfang April. Die weissen bis zartrosa Blüten erscheinen meist einzeln und öffnen sich bereits vor dem Austrieb der Blätter.9

Die Frucht ist eine Steinfrucht mit einem Durchmesser von etwa 3,5 bis 8 cm. Sie ist rund bis leicht oval, oft etwas asymmetrisch und besitzt saftiges Fruchtfleisch, das einen harten Steinkern umschliesst. Die Schale reicht je nach Sorte von gelb bis rötlich und kann leicht behaart oder nahezu glatt sein. Die Samen im Steinkern sind flach und je nach Sorte bitter oder süss.9

Anbau im eigenen Garten

Die beste Zeit, um einen Aprikosenbaum zu pflanzen, ist der Frühling nach den Winterfrösten. Hierbei ist auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein und der Boden lehm- bis lösshaltig, mit einem hohen Humusgehalt. In den Folgejahren empfiehlt sich eine Düngung mit etwa drei Litern Gartenkompost pro Quadratmeter im Frühjahr. Der Anbau von spät blühenden Sorten wie 'Bergeron' minimiert das Risiko für einen Ernteausfall durch Spätfröste. Auch in klimatisch weniger günstigen Regionen kann der Anbau von Aprikosen im eigenen Garten erfolgreich sein. Dafür empfiehlt sich die Platzierung an einer Südwand in Form von Spalierobst.7

Weiterführende Informationen

Botanisch gehört die Aprikose (Prunus armeniaca) zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), zur Gattung Prunus und zur Untergattung Armeniaca.23 Die Gattung Prunus umfasst zahlreiche bekannte Steinobstarten, darunter die Süsskirsche (Prunus avium), die Pflaume (Prunus domestica) und den Pfirsich (Prunus persica). Aprikose ist eine klimakterische Steinfrucht, das heisst, sie reift auch nach der Ernte weiter.23

Aprikose und Pfirsich – was ist der Unterschied? Beim Vergleich der beiden Früchte fällt zunächst der Grössenunterschied auf. Aprikosen sind mit ca. 3,5 cm Durchmesser9 kleiner als Pfirsiche, die einen Durchmesser von rund 6 cm erreichen. Auch hinsichtlich der Pflanzeneigenschaften zeigen sich Unterschiede: Das Holz von Aprikosenbäumen gilt als winterhärter als jenes von Pfirsichbäumen. Zudem besitzen Aprikosensorten häufig einen stärkeren Wuchs und neigen weniger zur Verkahlung als Pfirsiche.7 Auch die Zusammensetzung der Früchte unterscheidet sich. Aprikosen (Prunus armeniaca L.) enthalten höhere Mengen an β-Carotin, das für die typische orange Farbe verantwortlich ist. Pfirsiche (Prunus persica L.) weisen hingegen überwiegend Xanthophylle wie Violaxanthin und Cryptoxanthin auf, die zur gelblichen Färbung beitragen.18

Generell gelten die Früchte von Prunus armeniaca als Aprikose, jedoch gibt es einige verwandte Arten, die ähnliche Früchte tragen und oft auch die allgemeine Bezeichnung Aprikosen erhalten. Dazu zählen etwa die Japanische Aprikose oder Ume (Prunus mume), die Briançon-Aprikose (Prunus brigantina), die Mandschurische Aprikose (Prunus mandshurica) und die Sibirische Aprikose (Prunus sibirica).5 Insgesamt gibt es weltweit mehr als 3000 Aprikosensorten, die sich in Geschmack, Inhaltsstoffen und Qualität unterscheiden.23

Alternative Namen

In Österreich und im süddeutschen Raum ist die Aprikose als Marille bekannt, im rheinhessischen Gebiet heisst sie auch Malete. Falsche Schreibweisen wie Apricose kommen vor.

Im englischsprachigen Raum trägt sie den Namen apricot.

Sonstige Anwendungen

Aufgrund seines hohen Gehalts an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren besitzt Aprikosenkernöl wertvolle hautpflegende Eigenschaften. Bei äusserlicher Anwendung kann es die Haut vor den schädlichen Auswirkungen freier Radikale schützen, entzündungshemmend wirken, die Wundheilung fördern und zur Aufrechterhaltung der Hautbarriere beitragen. Aufgrund dieser Eigenschaften findet Aprikosenkernöl Anwendung in zahlreichen kosmetischen Produkten, darunter Massagecremes und -öle, Haaröle, Sonnenschutzmittel, Lippenbalsame, Feuchtigkeitscremes, Seifen sowie Peelings und weitere Hautpflegeprodukte. Ferner dient Aprikosenkernöl zunehmend als Basisöl in der Aromatherapie und für Sonnenpflegeprodukte.4

1.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.*

Apricot (Prunus armeniaca L.) is a climacteric fruit and is prone to rapid ripening after harvest, leading to limited shelf life.

Climacteric fruit usually exhibits a rapid increase in ethylene production rate when removed from cold storage to room temperature, which may accelerate the softening process or lead to physiological disorders of the fruit during shelf life.

Kontrollierte experimentelle Postharvest-Studie

DOI: 10.1016/j.scienta.2017.12.061

Fan X, Shu C et al. Regulation of apricot ripening and softening process during shelf life by post-storage treatments of exogenous ethylene and 1-methylcyclopropene. Scientia Horticulturae. 2018;232:63–70.

3.*

Soluble fiber lowers blood cholesterol, maintain blood sugar level and helps in reducing body weight (Lairon, 1990)

Average ranges of protein and fat in apricot fruit is 1.4-2.0% and 0.4-0.6% respectively (Table 1). Despite of low amounts, apricot fruit contains many essential amino acids (USDA, 2005).

Flavonoids in apricots mostly occur asglycosides and rutinosides of quercetin, kaempferol and rutin (GarciaVigueraet al., 1994).

Akbulut and Artik (2002)have reported catechins as the most common phenolic compound in apricots from Turkey. Similarly, chlorogenic acid has been reported as the major phenolic compound from Croatian apricots (Dragovic-Uzelacet al.,2007).

The major dietary carotenoids are β-carotene, γ-carotene and lycopene, among them β-carotene represents more than 50% of total carotenoids. Other carotenoids reported in apricot fruit include, β-cryptoxanthin, lutein, phytoene, phytofluene and zeaxanthin (Fig. 3) (Muller, 1997; Radiet al.,1997).

Certain factors are considered to be responsible for differences in the concentration of phenolics such as genotype, agro-climatic conditions, storage atmosphere and level of ripeness (Joshi et al.,1991; Spanos and Worlstad, 1990; Spanos and Worlstad, 1992).

Carotenoids act as antioxidants through scavenging the reactive oxygen species that cause oxidative damage to living cells. They are possibly vital in preventing many human degenerative disorders and maintaining good health (Bramley, 2003).

Antioxidants have been found effective in combating coronary heart diseases (CHD).

These compounds alleviate risk of free radicals that cause oxidative damage to the living cells and result into common degenerative disorders like cancer and cardiovascular diseases (Boyer and Liu, 2004; Halliwell, 1999; Kaur and Kapoor, 2001; Liu, 2003).

Numerous in vitroand in vivo studies have suggested that flavonoids influence important cellular mechanisms related to carcinogenesis, including cell cycle control and apoptosis. There is limited data from studies on humans, however,Neuhouser (2004) reviewed association of flavonoids intake with cancer insurgence and concluded that there is substantial evidence regarding the role of flavonoids in reducing the risk of lung cancer. Apricots in a number of studies have shown anti-carcinogenic potential.

The folk lore describes apricot as analgesic, anthelmintic, antiasthmatic, antipyretic, antiseptic, antispasmodic, demulcent, emetic, emollient, expectorant, laxative, ophthalmic, pectoral, sedative, tonic and vulnerary (Pramer and Kaushal, 1982). Apricot fruit in Chinese medicine is thought to be useful in regenerating body fluids, detoxifying and quenching thirst, while kernels for toning respiratory system and alleviating cough (Kan and Bostan, 2010).

Apricot originated in China and its cultivation history dates back to 2000 BC (Crisostoet al.,1999; Faust et al.,1996). It gradually made its way through the Persian Empire in to the Mediterranean, where they were best adapted.

It requires a fairly cold winter and moderately high temperatures in the spring and early summer(Ahmadiet al., 2008;Gucluet al.,2006).

Narratives Review

Study: weak evidence

Ali S, Masud T et al. Apricot: nutritional potentials and health benefits - a review. Ann Food Sci Technol. 2015;16(1):175-189.

4.*

Turkey is the highest apricot-producing country, followed by Uzbekistan, Iran, Algeria, Italy, Afghanistan, Spain, Greece, Pakistan, and Morocco.

In the year 2020, global apricot harvested area and production were 562,475 ha and 3.72 million MT, respectively (FAO, 2022).

AKO being rich in Vitamin E and fatty acid, are used in making cosmetic products like body massage cream, massage oil, hair oil, UV protection agent, lip balm, moisturizing cream, soaps, scrubbing cleaning cosmetic creams and many beauty products (Gupta et al., 2012; Stryjecka et al., 2019). Moreover, nowadays application of AKO as base oil for aromatherapy, sunbathing is widely used (Kiralan et al., 2019). A study reported, AKO can be utilized with palm stearin at ratio of 50% in fatty acid blend for manufacturing of toilet soap (Saini et al., 2021). Also, the cream prepared from AKO had good spread ability, absorbability, thermal stability, medium emollient, and it does not leave any oily feel on skin. AKO applied externally, protects the skin against the adverse effects of free radicals, exhibits anti-inflammatory activity, wound healing and also promotes skin barrier homeostasis due to components such as triglycerides, phospholipids, FFAs, phenolic compounds, and antioxidants, present in it (Stryjecka et al., 2019).

Kernels have several pharmacological components which act as anti-inflammatory, anti-cancer, anti-oxidant, anti-asthmatic, and anti-microbial activities (Saini et al., 2021).

Narratives Review

DOI: 10.1007/s10068-022-01228-3

Study: weak evidence

Pawar KR, Nema PK. Apricot kernel characterization, oil extraction, and its utilization: a review. Food Sci Biotechnol. 2023;32(3):249-263.

5.*

Apart from their nutritional value, apricots contain phenolic compounds, such as chlorogenic acid, catechin, epicatechin, and rutin [17].

Several valuable effects of flavonoids in diseases including cardiovascular, some forms of cancer, Parkinson’s and Alzheimer’s diseases have been reported [6]

The top countries of Apricot production are Turkey, Uzbekistan, Iran, Algeria, Italy, Afghanistan, Spain, Greece, Pakistan, and Morocco.

Universally, an apricot tree is known as P. armeniaca species. Other species, including P. mume, P. brigantina, P. zhengheensis, P. mandshurica, and P. sibirica are also called as apricot because they are hierarchically related and have identical fruit [5].

Apricot fruits are a rich source of fibres that prevents constipation and stimulates normal gastric motility [3]. Soluble fibre keeps blood sugar level stable by lowering blood cholesterol, and helps in reducing body weight.

"5.2. Anti-Inflammatory Activity"

Narratives Review

DOI: 10.3390/molecules27155016

Study: weak evidence

Al-Soufi MH, Alshwyeh HA et al. A Review with Updated Perspectives on Nutritional and Therapeutic Benefits of Apricot and the Industrial Application of Its Underutilized Parts. Molecules. 2022;27(15):5016.

6.

Apricots are classed either as sweet kernel type or bitter kernel type based on the relative percentage of amygdalin in seed. Amygdalin, a cyanogenic glucoside, releases cyanide upon hydrolysis by β glucosidase which imparts bitterness to the fruit and as the name suggests, bitter kernel type apricots contain highest amount of amygdalin (20 mg/100 g of fruit kernel weight) among all stone fruits. Due to difference in taste, sweet kernel type apricots are used for table purpose while bitter kernel undergoes processing.

Apricot exhibits antioxidative activity via its rich phenolic composition and safeguard cells and tissues against oxidative damage.

Phenolic compounds such as hydroxybenzoic acids overcome the oxidative stress in cells by quenching the free radicals. Presence of hydroxyl group at ortho and para positions enable these phenolics to act as reducing agents due to their redox potential.

These free radicals are stabilized by liberating electrons. Moreover, to prevent the chain reaction to occur and subsequent oxidative damage to eyes, antioxidants are necessary to scavenge these radicals and maintain the integrity and fluidity of eye membranes (Chiu & Taylor, 2007). Furthermore, consuming apricots prevent the loss of eye sight by boosting the concentration of antioxidants in eyes. Zeaxanthin, a xanthophyll carotenoid present in abundance in apricot, quenches free radicals and provide light filtering function, thus enhancing vision. Moreover, lutein protects the retina from damage caused by blue light (Wang & Russell, 1999).

Flavonoids are also known to boost the function of red blood cells in fighting against stress caused by oxidation and may help shield red blood cells against reactive oxygen species and thus, regulates the immune system in the body (Neuhouser, 2004).

Apricot has been shown to be effective in curing hepatic steatosis in humans. Intake of apricot can reduce liver steatosis and damage caused by free radical mechanism. Intake of vitamins, carotenoids and flavonoids from apricots have proven to be beneficial in protection against hepatotoxicity (Ali et al., 2011) (Table 3).

Malic acid is the most abundant organic acid in apricots followed by citric acid. Besides these, the other organic acids of apricot are lactic, oxalic, fumaric and glyceric. These retain the acid-base balance of the stomach and increase the bioavailability of iron.

Apricot trees can survive temperature as low as 7 °C but are sensitive to spring frost. The tree prefers well-drained, deep and fertile soil with alkaline pH (pH = 6–7) for growth and development of fruit. Sandy soils should be avoided for the cultivation of plant as lack of drainage causes plant roots to rot.

DOI: 10.1007/978-3-030-75502-7

Book: moderate evidence

Hussain SZ, Naseer B et al. Fruits Grown in Highland Regions of the Himalayas: Nutritional and Health Benefits. Cham: Springer International Publishing; 2021.

7.

Die kleinen Aprikosenbäume sind zudem nicht sehr langlebig und zeigen meist schon nach 15 Jahren erste Vergreisungserscheinungen.

Dennoch kann sich der Anbau auch in klimatisch weniger günstigen Lagen lohnen, wenn man die Aprikosen zum Beispiel als Spalierobst an einer warmen Südwand zieht.

Der Standort für Aprikosen sollte unbedingt vollsonnig, warm und windgeschützt sein. Optimal ist zudem ein regengeschützter Platz, etwa im Regenschatten einer Hauswand. Der Platzbedarf beträgt bei einem freistehenden Aprikosenbaum etwa acht Quadratmeter. Aprikosen wachsen am Naturstandort auf nährstoffreichen, sommertrockenen, oft steinigen Lehm- oder Lössböden mit hohem Humusanteil. Auf feuchten Böden mit schlechtem Wasserabzug sind die Pflanzen sehr krankheitsanfällig.

Streuen Sie im Wurzelbereich Ihrer Aprikose jedes Frühjahr rund drei Liter Gartenkompost pro Quadratmeter aus, um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen und den Humusgehalt des Bodens kontinuierlich zu erhöhen.

Die selbstfruchtbare, spätblühende Sorte ‘Bergeron’ ist weniger anspruchsvoll als die meisten anderen Aprikosensorten und eignet sich daher auch für ungünstigere Klimazonen.

Website

Mein schöner Garten de: Aprikose, Aprikosenbaum. 2019.

8.*

The major determinants of taste, colour, and nutrition in apricots are phytochemicals, and their content is directly impacted by genotype, ripening stage environmental conditions, and cultivation practises [1]. Apricots are high in phenolics; the main phenolics are chlorogenic, gallic, ferulic, caffeic, 4-aminobenzoic, procatechin, salicylic, and p-coumaric acid, and the major flavonols are quercetin, glycoside rutin, resveratrol, and vanillin [6].

These fruit are also rich in carotenoids, including β-carotene, γ-carotene, lycopene, β-cryptoxanthin, phytoene, phytofluene, and lutein [7,8,9]. β-carotene has potent antioxidant activity and is proven to provide important health benefits such as reducing oxidative stress, boosting the immune system, decreasing the risk of heart disease and some forms of cancer, and protecting against age-related macular degeneration.

Experimentelle Laborstudie

DOI: 10.3390/foods10061344

Study: weak evidence

Alajil O, Sagar VR et al. Nutritional and Phytochemical Traits of Apricots (Prunus Armeniaca L.) for Application in Nutraceutical and Health Industry. Foods. 2021;10(6):1344.

9.*

The plant is a small to medium-sized deciduous tree with a height of approximately 4 m under cultivation conditions, but it can reach up to 10–15 m in height in its natural habitat. It is characterized by a reddish grey-brown bark, with young reddish leaves and twigs. The leaves are alternately arranged, simple, oval to round-oval (5–12 × 5–10 cm), with sharp pointed tips and irregularly serrated edges. They have a smooth surface when mature, with dark red stalks 2–4 cm long, bearing glands [9,10]. Flowers develop in early March to early April. They are white to pinkish (2–3 cm), solitary, with five red sepals, opening before the leaves. The corolla of the flower consists of five orbicular, oval, or obovate petals with pink veins. There are many erect stamens with yellow anthers and the ovary is in a perigynous position. The fruit is a drupe (3, 5–8 cm), often asymmetrical, in a globose, ovoid, obovoid, or amygdaloid shape with a fleshy outer layer surrounding a stony flattened, smooth endocarp. The skin color varies from yellow to reddish with or without bloom, light pubescent or semi-glabrous. The seeds are bitter or sweet, flat, cordate, with a thick yellowish to deep brown skin and dark brown veins radiating upwards (1.1–1.9 cm × 0.8–1.5 cm × 0.4–0.8 cm thick). They have a short linear hilum at the sharp end and a chalaza at the rounded end [9,10].

Apricots are ingredients of two traditional Chinese medicines—Jinhuaqinggan granules and Lianhuaqinwen capsule/granules—which are used in combination with conventional medicines in the treatment of viral infections [13]. In Korea, the seeds are used to treat cough, phlegm and the common cold. In European countries, they are used as an aphrodisiac. In Vietnam, they are used to treat respiratory and digestive disorders, while in India it is used as an antidiarrhoeic, antipyretic, emetic, hepatoprotective, and anthelmintic agent [8,14]. In Algeria, apricot leaves, flower, seed, and fruit are used for cancers, prostate enlargement, and pyelonephritis [15]. In India, the ground seeds are used for skin rashes as a paste made with water [16]. The seeds, rich in amygdalin, are also used for their analgesic, spasmolytic, anthelmintic, anti-asthmatic, antitussive, expectorant, demulcent, emollient, pectoral, sedative, laxative, and vulnerary properties. Amygdalin has been used, in very small amounts, for preventing and treating cough, asthma, constipation, migraine, and hypertension, as well as for cancer treatment in Russia [17]. Apricot flowers are claimed to promote fertility in women, while the roots are used for coughs, bronchitis, asthma, and obstipation and to soothe inflamed or irritated skin [8,14]. The seeds, and the oil they produce, are used to treat vaginal infections, tumors, ulcers, anorexia, and disturbed sleep. Combined with peach and walnut seeds, they are used for upper respiratory tract infections, bronchitis, asthma, and pulmonary tuberculosis. They are also used in cosmetic products.

In Traditional Chinese Medicine (TCM), bitter apricot seeds are one of the most commonly used remedies to improve respiratory function in patients with non-small cell lung cancer.

Narratives Review

DOI: 10.3390/plants11141885

Study: weak evidence

Kitic D, Miladinovic B et al. Anticancer Potential and Other Pharmacological Properties of Prunus armeniaca L.: An Updated Overview. Plants (Basel). 2022;11(14):1885.

10.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört Bittere Aprikosensamen zur Gruppe der antitussiven und Keuchatmung beruhigenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) von Bittere Aprikosensamen lautet Kuxingren.

TCM-Anwendungsgebiete von Kuxingren
Rezepturen mit Kuxingren werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin unter anderem bei Husten, Keuchatmung und Verstopfung eingesetzt.

Bittere Aprikosensamen (Armeniacae semen amarum) nach nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 10.7) sind

  • die reifen Samen von Prunus armeniaca* oder Prunus mandshurica* und/oder Prunus sibirica*,
  • von der Fruchthülle befreit,
  • getrocknet.

Raffiniertes Aprikosenkernöl (Pruni armeniacae oleum raffinatum, Synonym: Oleum Pruni armeniacae) nach dem Deutschen Arzneimittel Codex (DAC 2019) ist

  • das fette Öl aus den Kernen von Prunus armeniaca*,
  • durch Kaltpressung gewonnen,
  • raffinert,
  • ggf. mit zugesetztem Antioxidans

 

Website

Heilpflanzen Atlas de: Aprikose. 2023.

11.*

They belong to the Armeniaca section of the family Rosaceae, subfamily Prunoideae. Prunus armeniaca L. refers to both the wild progenitor and the cultivated species (also called ‘common apricot’). It is a deciduous tree grown for its edible fruits with an annual worldwide production of ~4.1 million tons (FAO, 2019). It is mostly cultivated in the Mediterranean region (Turkey as the largest producer, mainly of dried apricots), the Middle East, in the Caucasus, Central Asia (with Uzbekistan as the second largest producer) and China. Natural populations of P. armeniaca still occur, but only in Central Asia22,23,24. Prunus mume, a related species within the Armeniaca section (Siebold) Siebold & Zucc., is primarily cultivated for its flowers and secondly for its fruits, consumed as salted and smoked. The four other related species are P. sibirica L., P. mandshurica (Maxim.) Koehne, P. holosericea (also viewed as a variant of P. armeniaca and called Prunus armeniaca var. holosericea Batalin25) and P. brigantina; the first three are endemic in Eastern Asia (mostly China), while the more distant P. brigantina Vill. occurs in the French and Italian Alps.

Populationsgenomische Studie

DOI: 10.1038/s41467-021-24283-6

Groppi A, Liu S et al. Population genomics of apricots unravels domestication history and adaptive events. Nat Commun. 2021;12(1):3956.

12.

Nicht verträglich/verträglich bei

Glutenunverträglichkeit: verträglich, Histamin-Intoleranz:verträglich, Fruktose-Malabsorption: verträglich, Laktose-Intoleranz: verträglich

Bei Birkenpollen- bzw. Latexallergikern können möglicherweise Kreuzreaktionen zu Aprikosen entstehen.

Bei einer Überempfindlichkeit/Pesudoallergie gegen Salicylsäure sollten Aprikosen in Massen genossen werden.

Book: moderate evidence

Schneider A. Das grosse Lexikon der Nahrungsmittel & Unverträglichkeiten. Norderstedt: BoD – Books on Demand; 2013. 254 S.

13.*

The biodynamic system appeared more sustainable in sensu lato. Without taking into account the plantation phase which included fixed structures such as greenhouse covering and support structures, the biodynamic system had lesser impact and energy consumptions per kg with respect to the integrated orchards. Taking into consideration the CO2 balance, a higher total amount of CO2 was fixed at the end of the reference period (20 years) by the biodynamic system, especially into the soil which was the most important CO2 pool sequestering about 45% of the total fixed CO2. This was essentially due to the soil management techniques used which were based on a constant supply of polygenic organic materials with nutrient and structuring functions. Similarly, the biodynamic system showed a favourable energy balance.

Experimentelle Beobachtungsstudie

DOI: 10.1016/j.jclepro.2016.10.030

Pergola M, Persiani A et al. A comprehensive Life Cycle Assessment (Lca) of three apricot orchard systems located in Metapontino area (Southern italy). Journal of Cleaner Production. 2017;142:4059–4071.

14.*

The EFrevenue method shows that the apricot requires fewer environmental resources in order to generate a unit of income (1.66 gha/1000V).

The hazelnut and the apricot are the most profitable fruit, with a potential profitability of 843% and 714% respectively

Summarising the results of all the EF methods used and economic profitability, the apricot shows the best overall performance from an ecological and economic point of view (Table 4). This result is due to the low input requirements of the cultivation (which leads to a relatively low EFland), combined with a good product mass (thus a low EFproduct) and the high economic market value of the fruit (thus low EFrevenue and high profitability). Similar results are shown by nectarine, which achieves one of the lowest summary rank, for the similar crop properties.

Fallstudie / empirische Beobachtungsstudie

DOI: 10.1016/j.jclepro.2012.09.028

Cerutti AK, Beccaro GL et al. Multifunctional Ecological Footprint Analysis for assessing eco-efficiency: a case study of fruit production systems in Northern Italy. Journal of Cleaner Production. 2013;40:108–117. 

15.

The climate footprint of Apricot is 0.44 kg CO₂e/kg.

Live footprint: 2.25 kg CO₂e/kg (dried apricots)

Website

Carboncloud: Apricot. Dried apricots. 2026.

16.

Aprikose

Deutschland                                                      ×     ×

Marokko                                                     ×    ×     ×   ×     ×

Südeuropa                                                  ×    ×    ×    ×

Südamerika                     ×      ×    ×                                                           ×

Herkunft                         Jan. Feb. Mär. Apr. Ma. Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
 

Website

Lebensmittellexikon de: Saison- und Importkalender - Obst.

17.

Bittere Aprikosenkerne werden seit einiger Zeit verstärkt, insbesondere über das Internet,
zum direkten Verzehr angeboten. Teilweise wird damit geworben, dass sie gegen Krebs helfen sollen; wissenschaftlich belegte Heilwirkungen liegen jedoch nicht vor. Vielmehr kann es
durch den Verzehr von bitteren Aprikosenkernen zu schweren Vergiftungen kommen, die bei
grösseren Mengen tödlich verlaufen können.
Die toxische Wirkung von bitteren Aprikosenkernen ist auf den Inhaltsstoff Amygdalin zurückzuführen. Aus Amygdalin wird während des Verzehrs und bei der Verdauung Blausäure
(Cyanid) freigesetzt. Geringe Mengen kann der Körper durch Stoffwechselvorgänge entgiften. Als unbedenklich bezüglich akuter Vergiftungserscheinungen lässt sich die Menge von
zwei grossen bitteren Aprikosenkernen bei Erwachsenen abschätzen. Das Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR) rät Verbrauchern deshalb, nicht mehr als zwei bittere Aprikosenkerne
pro Tag zu verzehren oder völlig auf den Verzehr zu verzichten.
Aus Sicht des BfR sollten die Verpackungen von bitteren Aprikosenkernen, die für den direkten Verzehr bestimmt sind, mit Hinweisen auf mögliche Gesundheitsrisiken und die empfohlene maximale Verzehrsmenge gekennzeichnet sein. Zum Schutz von Kindern vor dem Verzehr grosser Mengen bitterer Aprikosenkerne sollten diese nur in kleinen Packungen angeboten werden.

Website

BfR Bundesinstitut für Risikobewertung: Zwei bittere Aprikosenkerne pro Tag sind für Erwachsene das Limit - Kinder sollten darauf verzichten. 2015.

18.*

Peach (Prunus persica L. Batsch) and apricot (Prunus armeniaca L.) are two species of economic importance for fruit production in the genus Prunus. Peach and apricot fruits exhibit significant differences in carotenoid levels and profiles. HPLC-PAD analysis showed that a greater content of β-carotene in mature apricot fruits is primarily responsible for orange color, while peach fruits showed a prominent accumulation of xanthophylls (violaxanthin and cryptoxanthin) with yellow color. There are two β-carotene hydroxylase genes in both peach and apricot genomes. Transcriptional analysis revealed that BCH1 expresses highly in peach but lowly in apricot fruit, showing a correlation with peach and apricot fruit carotenoid profiles. By using a carotenoid engineered bacterial system, it was demonstrated that there was no difference in the BCH1 enzymatic activity between peach and apricot. Comparative analysis about the putative cis-acting regulatory elements between peach and apricot BCH1 promoters provided important information for our understanding of the differences in promoter activity of the BCH1 genes in peach and apricot. Therefore, we investigated the promoter activity of BCH1 gene through a GUS detection system, and confirmed that the difference in the transcription level of the BCH1 gene resulted from the difference of the promoter function. This study provides important perspective to understanding the diversity of carotenoid accumulation in Prunus fruits such as peach and apricot. In particular, BCH1 gene is proposed as a main predictor for β-carotene content in peach and apricot fruits during the ripening process.

Laborbasierte experimentelle Studie

DOI: 10.1016/j.plaphy.2023.107647

Study: weak evidence

Wang P, Lu S et al. BCH1 expression pattern contributes to the fruit carotenoid diversity between peach and apricot. Plant Physiology and Biochemistry. 2023;197:107647.

19.*

For example, the antioxidant potential of the apricot kernel can help against various chronic diseases such as cancer stroke, diabetes, etc.

Several reports revealed that apricot kernel has been used for treating hypertension, chronic inflammation, cancer, and other reaction diseases and for the treatment of migraine. In addition, amygdalin also improves cerebral function [13].

Narratives Review

DOI: 10.3390/foods11152184

Study: weak evidence

Akhone MA, Bains A et al. Apricot kernel: bioactivity, characterization, applications, and health attributes. Foods. 2022;11(15):2184.

20.*

Pollinating insects rely on floral resources for survival and reproduction. Early flowering plants offer food resources for pollinating insects when floral resources are scarce, but they may also distract pollinating insects from pollination-dependent crops. Here we assessed how the abundance of bees and the pollination success of Korla fragrant pear (Pyrus sinkiangensis) is influenced by early flowering apricot trees within pear orchards or in the landscape at large, and how this influence is moderated by apricot flowering. The abundance of bees was measured using colored pan traps and pollination success was assessed by recording the initial fruit set and seed set. The density of apricot trees and land use types in radii of 0.5, 1.0, 1.5, and 2.0 km around focal pear orchards were assessed by landscape survey. The abundance of wild bees and honeybees was significantly higher in pear orchards with interspersed apricot trees than in mono-pear orchards. Pear trees next to an apricot tree row (5 m) had significantly higher wild bee abundance than pear trees at further distances (15 m, 30 m, 50 m, and 100 m). However, the positive effect of apricot trees on bee abundance in pear trees was only observed during apricot blooming, and the presence of apricot trees within or adjacent to pear orchards did not influence pear pollination success. The density of apricot trees in the surrounding landscape of pear orchards did not influence bee abundance and initial fruit set in pear orchards but it decreased seed set. Overall, our findings indicate that apricot trees in pear orchards can enhance bee abundance, but this effect only occurs at a relatively small spatial scale and during a short time span, and does not result in marked differences in pollination success. This indicates that flowering resources need to be close to or within the focal crop to have a positive effect on pollinating insect abundance.

Experimentelle Feldstudie

DOI: 10.1016/j.agee.2024.109146

Li Q, Liu B et al. Flowering apricot trees increase the abundance and modulate the distribution of wild bees within Korla fragrant pear (Pyrus sinkiangensis) orchards, but apricot trees in the surrounding landscape do not increase wild bee abundance. Agriculture, Ecosystems & Environment. 2024;374:109146.

21.*

Global Water Footprint Apricot: 1287m³/ton (Seite 1589)

Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577-1600.

22.

Jedes Land hat die Möglichkeit, mittels seiner Agrarpolitik den Rahmen zu bestimmen, der bei der landwirtschaftlichen Produktion eingehalten werden muss, und darin beispielsweise verbindliche oder freiwillige Umweltmassnahmen festzulegen, die in der Regel durch finanzielle Beiträge gefördert werden. Dies trifft auf alle in den nebenstehenden Beispielen abgebildeten Länder zu. 

Schweiz 114 l/kg

EU 169 l/kg

Website

Agromarketing Suisse ch: Warum sind Schweizer Agrarprodukte oft umweltfreundlicher als importierte Produkte? 2021.

23.*

The apricot (Prunus armeniaca L.), a member of the Rosaceae family, Prunus genus, and Armeiniaca subfamily, is a climacteric stone fruit (Vinholes et al., 2016). It has origins in the temperate regions of China and Central Asia but is now cultivated in various climates worldwide.

Globally more than 3000 apricot varieties exist (Feng et al., 2015), offering a vast genetic diversity in flavour, composition, and quality traits.

The blanching and peeling processes are carried out as a single unit, blanching followed by peeling. The objective of blanching is to soften the skin and deactivate the enzymes that may affect the colour and flavour. Blanching involves processes such as hot water blanching, cold soaking, and thermal treatments, which facilitate the reduction of amygdalin levels by promoting its hydrolysis or extraction (Zhang and Yao, 2019). These methods soften the kernel’s outer layer and facilitate the leaching of amygdalin, although they often require significant water use and may lead to nutrient loss (Zhao et al., 2010; Zhu et al., 2002). The peeling of red skin is carried out to remove the amygdalin in the peel, and also facilitate further processing by increasing the mass transfer rate of amygdalin from the kernel to the soaking water.

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.fufo.2025.100632

Study: weak evidence

Ojha P, Xia T et al. Unlocking the nutritional profile of apricot (Prunus armeniaca L) kernel as a valuable by-product for future exploration. Future Foods. 2025;11:100632.

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