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Yams (Yamswurzel, roh, bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Yamswurzeln in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

70%Wasser 94Makronährstoff Kohlenhydrate 94.25%/05Makronährstoff Proteine 5.17%/01Makronährstoff Fette 0.57% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Die Yams (Dioscorea ssp.), auch Yam genannt, entwickelt je nach Art Knollen aus verdickten Sprossachsen, Rhizomen oder Wurzeln, die sich ähnlich zubereiten lassen wie Kartoffeln. Bis auf wenige Arten ist sie roh nicht verzehrbar und in Bio-Qualität nur selten im Angebot.

Verwendung in der Küche

Der Begriff Yams ist eine Sammelbezeichnung und umfasst mehr als 600 Arten der Pflanzengattung Dioscorea. Wirtschaftlich bedeutend sind der Weisse Guinea-Yams (Dioscorea rotundata), der Gelbe Guinea-Yams (Dioscorea cayenensis), der Wasser- oder Flügel-Yams (D. alata), der Dreiblättrige oder Bittere Yams (D. dumetorum), der Cush-Cush-Yams (D. trifida), der Luft- oder Luftknollen-Yams (D. bulbifera) sowie der Kartoffel-Yams (D. esculenta). Es kommt bei der umgangssprachlichen Namensgebung oft zu lokalen Unterschieden.1,2 Dieser Artikel handelt von der Yams als Gattung und geht nur stellenweise näher auf die einzelnen Arten ein. Die Chinesische Yams (D. batatas oder D. polystachya), auch Lichtwurzel genannt, beschreiben wir in einem separaten Artikel.

Äusserlich unterscheiden sich die Yams-Arten in Form, Farbe, Grösse und Gewicht. Das Farbspektrum des Fruchtfleisches reicht von weiss über gelb zu purpur, während die Haut braun, rau und behaart ist. Je nach Art schmeckt die Yamsknolle süsslich bis leicht bitter. Viele Yams-Arten entfalten neutrale bis erdige Geschmacksnoten. Je nach Sorte erinnert die Konsistenz an Kartoffeln, jedoch trockener. Manche Arten ähneln in Textur und Aroma Süsskartoffeln, Pastinaken oder Esskastanien.

Kann man Yamsknollen roh essen? Yamsknollen sind gekocht, gegart, gebacken, gebraten oder frittiert essbar. Roh ist sie bis auf wenige kultivierte Arten, darunter die Chinesische Yams (Dioscorea batatas) und die japanische Yams (Dioscorea japonica), aufgrund enthaltener Alkaloide toxisch.

Sie können Yamsknollen ähnlich wie Kartoffeln oder Süsskartoffeln verarbeiten: abspülen, mit einem Sparschäler schälen und je nach Rezept würfeln, in Scheiben schneiden oder im Ganzen zubereiten. Zubereitungen zu Auflauf, Gratin, Eintopf, Suppe, Bratlinge, Püree oder Stampf (z.B. für Fufu, einen afrikanischen Brei aus Yams oder Maniok) erfordern zunächst das Kochen der Knollen. Auch zu Gnocchi, Pommes oder Chips lassen sich die Yamsknollen, anstelle von Kartoffeln, verarbeiten. Gekochte Yamswürfel schmecken ebenso lecker in Salaten (z.B. besonders gut mit gelber Gemüsepaprika und Staudensellerie) und in vegetarischen oder veganen Currys. Generell passen scharfe Saucen und exotische Gewürze wunderbar zu Yams.

Aus der Knolle lässt sich zudem ein glutenfreies Mehl oder Pulver herstellen. Daraus lassen sich Brote, Pfannkuchen, Kuchen und sonstige Backwaren herstellen. Das purpurfarbene Pulver der süsslichen Wasser-Yam (auch Ube genannt) ist beliebt für die Herstellung von Ube-Eis. Ihr nussiges Aroma erinnert manche an Pistazien und Vanille.

Veganes Rezept für Yamsknollen-Curry

Zutaten (für 3 Personen): 4 Scheiben einer mittelgrossen Yamsknollen (roh), 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 1 Dose gekochte Kichererbsen, 1 Dose gehackte Tomaten, 150 g Spinat, 2 EL Rapsöl, 1 TL Garam Masala, 1 TL Koriander (gemahlen), ½ TL Ingwer (gemahlen), ½ TL Chiliflocken, 500 ml Wasser, etwas Salz.

Zubereitung: Yamsknolle waschen, schälen, in Scheiben schneiden und anschliessend würfeln. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebel glasig andünsten. Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Garam Masala, Koriander, Ingwer und Chiliflocken hinzufügen. Yamsstücke und abgespülte Kichererbsen untermischen und kurz anbraten. Gehackte Tomaten und Wasser hinzugeben, gut mischen und abgedeckt ca. 15 Min. köcheln lassen. Vom Herd nehmen und Spinat einrühren. Das vegane Yams-Curry mit etwas Salz abschmecken und z.B. mit Basmatireis oder Fladenbrot servieren.

Vegane Rezepte mit Yamsknolle finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
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Einkauf - Lagerung

In Europa gibt es die Yamsknolle in Supermärkten (z.B. Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa) nicht zu kaufen. Auch Bio-Supermärkte (z.B. Alnatura, Denn's Biomarkt) haben diese kaum im Angebot. Wer Glück hat, findet Yams in einem asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelgeschäft oder in Online-Shops.

Die Verfügbarkeit von Yams ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Wild zu finden

Von ungefähr 50 domestizierten Yams-Arten sind gerade einmal zehn Arten als Grundnahrungsmittel in den Tropen von Bedeutung. Viele Yams-Arten sind wild zu finden. Besonders bei Nahrungsmittelknappheit greifen Einheimische auf die wildwachsenden Knollen zurück.2 Eine häufig verwendete wilde Dioscorea-Art ist die Luftyams (Dioscorea bulbifera), die natürlich in Asien, Afrika und Nordaustralien vorkommt.3 Die pharmazeutische Industrie nutzt etwa 30 Arten in kleinerem Massstab zur Gewinnung steroidaler Verbindungen wie Sapogeninen, Dioscorin und Diosgenin.2

Tipps zur Lagerung

Für die Lagerung von Yam eignen sich kühle und trockene Orte, wie z.B. der Vorratskeller oder das Gemüsefach im Kühlschrank. So ist die Knolle einige Wochen lang haltbar.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Wie schauen die Yamsknollen-Nährwerte aus? Der Energiegehalt der Yamsknolle (roh) beträgt 118 kcal pro 100 g. Der grösste Teil der Kalorien stammt aus Kohlenhydraten (28 g/100g). 100 g Yams enthalten 4,1 g Ballaststoffe. Rohe Yams sind mit 0,17 g/100g fettarm und mit 1,5 g/100g eher eiweissarm. Vergleichbare Eiweiss-Gehalte weisen roher Maniok (1,4 g/100g) und rohe Süsskartoffeln (1,6 g/100g) auf. Rohe Kartoffeln sind mit 2 g/100g nur wenig eiweissreicher.1,4

Yamsknollen (roh) enthalten eine nennenswerte Menge an Kalium. Der Gehalt von 816 mg/100g (41 % des Tagesbedarfs) ist mit demjenigen von rohen Kichererbsen (718 mg/100g) vergleichbar. Besonders viel Kalium ist in rohen Kidney-Bohnen (1406 mg/100g) zu verzeichnen.4

Der Gehalt an Vitamin B6 (Pyridoxin) beträgt 0,29 mg/100g (21 % des Tagesbedarfs). Ähnlich viel ist in Kartoffeln (0,3 mg/100g) und Weizen (0,27 mg/100g) enthalten. Pistazien haben mit 1,7 mg/100g beinahe das Sechsfache an Vitamin B6, jedoch sollten Sie davon kleinere Mengen konsumieren.4

In 100 g rohen Yamsknollen stecken zudem 17 mg Vitamin C (Ascorbinsäure), was 21 % des Tagesbedarfs ausmacht. Pastinaken (17 mg/100g) und Maniok (21 mg/100g) beinhalten ähnlich viel. Bedeutend mehr Vitamin C ist in gelber Gemüsepaprika zu finden (184 mg/100g).4

Die gesamten Inhaltsstoffe von Yamsknolle (roh), die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Rund 300 Millionen Menschen weltweit nutzen Yams als wichtiges traditionelles Nahrungs- und Heilmittel. In den Tropen zählen sie zu den wichtigsten Energiequellen und liefern etwa 12 % der gesamten Nahrungsversorgung.1,3

Yams gehört zu den weltweit wichtigsten Wurzel- bzw. Knollenpflanzen nach Kartoffeln (Solanum tuberosum), Maniok (Manihot esculenta) und Süsskartoffeln (Ipomoea batatas) und bieten ernährungsphysiologisch Vorteile gegenüber diesen Kulturen.18 Der höhere Anteil an Ballaststoffen trägt zur Verbesserung der Lebensmitteltextur, des Geschmacks und der Haltbarkeit bei. Zudem fördern sie die Verdauung, Nährstoffaufnahme im Dünndarm und helfen, Verstopfung vorzubeugen.18

Der Hauptbestandteil von Yam ist Stärke, die etwa 85 % der Trockenmasse ausmacht. Sie bestimmt massgeblich die technologischen Eigenschaften und die Qualität yambasierter Lebensmittel. Gleichzeitig enthält Yam geringe Mengen an Lipiden, die für die Funktionalität der Stärke und die Energieversorgung relevant sind.17,18

Der Proteingehalt (1-2 %) von Yams ist im Vergleich zum Kohlenhydratanteil gering, jedoch im Vergleich zu vielen anderen Wurzel- und Knollenpflanzen relativ hoch. Einige Arten, wie Dioscorea alata, können Proteingehalte von bis zu 18,7 % der Trockenmasse erreichen und damit in bestimmten Fällen sogar höhere Werte als einige Getreidearten aufweisen. Knollen enthalten höhere Mengen an Asparagin- und Glutaminsäure sowie an den essenziellen Aminosäuren Phenylalanin, Threonin und Tryptophan. Sie sind jedoch arm an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Cystein und Methionin.3,6,17 Als nährstoffreichste Sorte gilt Dioscorea dumetorum, die einen vergleichsweise hohen Proteingehalt und ein ausgewogeneres Aminosäureprofil aufweist. In Regionen Afrikas, in denen Dioscorea rotundata (weisse Yams) ein wichtiges Grundnahrungsmittel darstellt, kann der insgesamt geringe Proteingehalt der Ernährung zu Proteinmangelerscheinungen beitragen.1

Das wichtigste Speicherprotein in Dioscorea-Knollen ist Dioscorin, das etwa 90 % der extrahierbaren wasserlöslichen Proteine ausmacht. Es liegt v.a. in zwei Formen vor, Dioscorin A und B, die sich in Aminosäurezusammensetzung und Sekundärstruktur unterscheiden. Dioscorin wirkt einerseits antinutritiv, indem es die Verdauungsenzyme Trypsin und Carboanhydrase hemmt. Im Zusammenspiel mit dem Peptid Glutathion katalysiert es jedoch bestimmte Enzyme und wirkt als Antioxidans. Gereinigtes Dioscorin aus Yamsknollen zeigt in vitro immunmodulatorische Effekte, indem es die Zytokinproduktion und Phagozytose steigert. Die freigesetzten Zytokine können synergistisch mit Phytohämagglutinin zusammenspielen und dadurch die Vermehrung von Milzzellen fördern.6,16,17

Yams-Mucopolysaccharide (YMP) aus Dioscorea batatas zeigen ebenfalls immunaktive Wirkungen. Sie erhöhen die zytotoxische Aktivität von Milzzellen gegenüber Leukämiezellen, steigern die Produktion von Signalproteinen (Interferon-gamma) und fördern die phagozytische sowie enzymatische Aktivität von Makrophagen ("Fresszellen des Immunsystems").17 Darüber hinaus sind blutdrucksenkende Wirkungen beschrieben.18,19 Fermentierbare, wasserlösliche Polysaccharide aus violetten und gelben Wasser-Yams (D. alata) produzieren in vivo kurzkettige Fettsäuren und zeigen blutzuckersenkende Wirkungen bei Rattenmodellen mit induziertem erhöhtem Blutzucker.16

Verschiedene Vitamine unterstützen die Verwertung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten zur Energiegewinnung und stellen diese dem Körper zur Verfügung. Die Vitamine C und E gelten als Antioxidantien und wirken als Kofaktoren für Enzyme. Vitamin C ist besonders wichtig für die Neutralisierung freier Radikale, die Kollagensynthese, die Eisenaufnahme, die Wundheilung und besitzt entzündungshemmende Eigenschaften.6,16,18

Ein hohes Kalium-zu-Natrium-Verhältnis wie in Yams unterstützt die Herzgesundheit. Der hohe Kaliumgehalt im Körper kann zur Blutdruckregulation beitragen. Der glykämische Index von Yams liegt bei etwa 54 (bezogen auf eine 150-g-Portion, relativ zu Glukose) und ist damit niedriger als bei Kartoffeln.1

Ergänzende Informationen können Sie unter der Zutat Chinesische Yamswurzel (Dioscorea batatas) nachlesen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Speicherknollen von Yams (wild und domestiziert) enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:1,3,6,16,17,18,19

  • Isoprenoide: Furanonorditerpene (Norditerpene: Diobulbin A,B); Triterpene: Steroidale Sapogenine (Diosgenin, Botogenin, Kryptogenin), Steroidale Saponine (Dioscin, Protodioscin, Pseudoprotodioscin, Gracillin, Protogracillin); Tetraterpene: Carotinoide (Beta-Carotin)
  • Alkaloide: Isoquinuclidin-Alkaloid (Dioscorine), Piperidin-Alkaloide (Dioscoretin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Hydroxybenzoesäure, Syringinsäure, Gallusäure, Isovanillinsäure, Protocatechinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Ferulasäure, Sinapinsäure, p-Cumarsäure); Flavonoide: Flavanole (Catechin, Epicatechin), Flavonole (Quercetin, Myricetin, Kaempferol), Flavone (Apigenin), Anthocyane (Cyanidin, Cyanidin-Derivate, Alatanin B-F, Delphinidin-Derivate); Chalkone (Phlorizin); Kondenstierte Tannine (Procyandin-Dimere)
  • Stickstoffhaltige Verbindungen: Ureide (Allantoin), Cyanogene Verbindungen
  • Weitere organische Verbindungen: Dicarbonsäuren (Oxalsäure, Bernsteinsäure), Hydroxycarbonsäuren (Apfelsäure, Zitronensäure); Chinone (Anthrachinon); Aldehyde (Vanillin)
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure

Die Gattung Dioscorea gilt als eine reiche Quelle von phenolischen Verbindungen, die als Anitoxidantien gelten.18 Die meisten Untersuchungen zur antioxidativen Aktivität beruhen auf In-vitro-Experimenten und Zellkulturstudien, ergänzt durch eine kleinere Zahl an Tierstudien.Viele Arten sind bislang nur unzureichend erforscht und bieten daher erhebliches Potenzial für zukünftige Untersuchungen.16

Insbesondere D. alata und D. bulbifera sowie Wild-Yams-Arten aus Nepal weisen hohe Radikalfängeraktivitäten auf. Andere getestete Knollen wie Süsskartoffeln oder Kartoffeln zeigen niedrigere Werte.6,16,17 Oxidativer Stress spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung verschiedener chronischer Erkrankungen, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen sowie Alterungsprozesse.8,17 Die antioxidative Aktivität hängt stark von der Pflanzenart und dem verwendeten Pflanzenteil ab. Blätter enthalten häufig höhere Konzentrationen an Antioxidantien als die Knollen. In der Knollenschale befinden sich teilweise höhere Gehalte als im Knollenfleisch. Auch die Verarbeitung beeinflusst die antioxidativen Eigenschaften: Beim Erhitzen sinkt der Gehalt an phenolischen Verbindungen und damit auch die Radikalfängeraktivität.16 Der Gehalt an Phenolen und dem Protein Dioscorin korreliert mit der antioxidativen Aktivität sowie mit der Fähigkeit zur Chelatbildung von Eisenionen.17 Einige Studien berichten über eine Schutzwirkung gegenüber oxidativ bedingten DNA-Schäden. So hemmte ein wässriger Extrakt von Dioscorea alata DNA-Schäden - verursacht durch Wasserstoffperoxid oder Kupfersulfat - sowohl in isolierter DNA als auch in menschlichen lymphoblastoiden Zellen.17,18

Yam ist reich an Beta-Carotin, das antioxidativ wirkt und aus dem der Körper Vitamin A bilden kann.5,16

In Yams kommen über 50 steroidale Saponine vor. Diese bestehen aus einem Sapogenin (steroidales Aglykon) und daran gebundenen Zuckerresten (Glykosiden). Mehrere Arten enthalten Diosgenin, darunter D. zingiberensis, D. septemloba und D. collettii var. hypoglauca. Auch einige wild wachsende Arten, etwa D. pubera und D. spicata, weisen besonders hohe Diosgenin-Gehalte auf. In hohen Konzentrationen können steroidale Saponine hämolytisch wirken und rote Blutkörperchen schädigen.6,7,18

Neben Phenolen zeigen steroidale Saponine jedoch auch antiproliferative Effekte. Diosgenin hemmt das Tumorwachstum, u.a. bei Darmkrebs, steigert die Makrophagenaktivität und verbessert dadurch die zelluläre Immunabwehr. Die krebshemmende Wirkung beruht vermutlich auf der Beeinflussung mehrerer Signalwege, die Zellwachstum, Differenzierung und Apoptose regulieren.6,7,18,19

Strukturell ähnelt Diosgenin körpereigenen Steroiden wie Cholesterol, Progesteron und Östrogen und dient als Ausgangsstoff für die industrielle Herstellung steroidaler Arzneimittel, darunter Cortison, Hydrocortison, Pregnenolon und Progesteron.3,6,18 Die strukturelle Ähnlichkeit von Diosgenin zu Östrogenvorstufen lässt in verschiedenen präklinischen Studien hormonähnliche Effekte vermuten. Bisherige Studien beschränken sich auf In-vitro-Studien und Tiermodelle, während die genaue Zusammensetzung der verwendeten Extrakte sowie deren Sicherheit und Wirksamkeit beim Menschen bislang unzureichend untersucht ist.3,9,19 Eine taiwanesische Studie erforschte jedenfalls die Wirksamkeit von D. alata bei der Behandlung menopausaler Symptome bei 50 Frauen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen bei Nervosität, Schlafstörungen, Muskelschmerzen sowie positive Effekte auf das Hormonprofil im Blut. Eine weitere Studie stellte fest, dass der Ersatz von zwei Dritteln der Grundnahrungsmittel durch Yamsknollen über einen Zeitraum von 30 Tagen den antioxidativen Status, die Lipidwerte und die Sexualhormone von 22 gesunden postmenopausalen Frauen positiv beeinflusste.19 Nahrungsergänzungsmittel mit Yamsknollen-Extrakt enthalten von Natura us kein Progesteron, auch wenn Marketingaussagen häufig etwas anderes suggerieren. Aus dem steroidalen Diosgenin kann man jedoch chemisch Progesteron herstellen5 und Präparaten, die zur Linderung von Wechselbeschwerden dienen sollen, zusetzen. In Tierversuchen erhöhte die langfristige Gabe von Extrakten aus Dioscorea die Knochenstärke und wirkt sich möglicherweise positiv auf Knochenporosität und menopausale Osteoporose aus.17,19

Die cholesterinsenkende Wirkung von Yams-Saponinen hängt vor allem mit ihrer Hemmung der Cholesterinaufnahme im Darm zusammen. In-vivo-Studien an Ratten beschreiben für die Supplementierung mit Diosgenin (0,1-0,5 %) über sechs Wochen lipidsenkende Effekte. Diosgenin reduziert die Cholesterinaufnahme, erhöht die Ausscheidung von Cholesterin und Gallensäuren und beeinflusst den Leberstoffwechsel positiv.17 Methanolextrakte von D. oppositifolia wirken gegen Geschwüre.3 Verschiedene In-vivo-Studien mit Tiermodellen zeigen entzündungshemmende Effekte von Dioscorea-Präparaten.16,19

Allantoin fungiert in Pflanzen als Stickstoffspeicher bzw. als Produkt der Ammoniakentgiftung und dient als geeignete Referenzsubstanz für die Qualitätskontrolle von Yamsknollen. Insbesondere Dioscorea bulbifera weist einen hohen Allantoingehalt auf, der eine hemmende Wirkung auf α-Amylase und α-Glucosidase besitzt. Dadurch zeigt die Art antidiabetisches Potenzial mit blutzuckersenkenden und blutfettregulierenden Effekten. Die Gabe von D.-batatas-Speicherknollen, entweder als rohes Pulver, Wasserextrakt oder in Kombination mit Allantoin, verringerte oxidativen Stress und verbesserte antioxidative Enzyme bei diabetischen Ratten und Mäusen.16 Auch ethanolische Extrakte der Knollen von D. alata zeigten bei alloxaninduzierten diabetischen Ratten antidiabetische Effekte.17 Der Bittere Yams (D. dumetorum) wirkt aufgrund des Alkaloids Dioscoretin blutzuckersenkend und kann zur Kontrolle von erhöhten Cholesterin- Blutfett- und Ketonkörperwerte beitragen. Extrakte von D. bulbifera, D. alata und D. polystachya senken in Tierversuchen den Blutzuckerspiegel und verbesserten Körpergewicht sowie diabetische Komplikationen.19

Studien an Tieren beschreiben neuroprotektive und kognitionsfördernde Wirkungen verschiedener Arten der Gattung Dioscorea. So können D. bulbifera und D. pseudojaponica Gedächtnisverlust vorbeugen und oxidativen Stress reduzieren. Das steroidale Saponin Diosgenin fördert das Axonwachstum, verbessert synaptische Funktionen und Gedächtnisleistungen sowie die neuronale Erregbarkeit. Erste klinische Studien mit diosgeninreichem Yams-Extrakt deuten zudem auf eine Verbesserung kognitiver Funktionen beim Menschen hin.19

Mehrere Studien belegen eine antimikrobielle Aktivität verschiedener Arten der Gattung Dioscorea gegen zahlreiche grampositive und gramnegative Bakterien, darunter Klebsiella pneumoniae, Escherichia coli, Proteus vulgaris, Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus aureus und Pilze, darunter Aspergillus niger, Aspergillus flavus, Aspergillus fumigatus, Rhizopus nigricans, Trichophyton rubrum, Microsporum gypseum, Trichophyton tonsurans, Microsporum audouini und Candida albicans.3

Zu den antinutritiven Inhaltsstoffen von Yams (Gattung Dioscorea) zählen u.a. Alkaloide, Oxalate, Phytate, Tannine, Saponine sowie Amylase- und Trypsininhibitoren. Sie sind u.a. für den bitteren Geschmack und eine potenzielle Toxizität verantwortlich. Verbindungen wie Phytinsäure, Saponine und Tannine können sowohl positive antikanzerogene als auch negative gesundheitliche Wirkungen entfalten. Als antinutritive Faktoren beeinträchtigen sie insbesondere die Bioverfügbarkeit von Proteinen, Mineralstoffen (darunter Zink, Eisen, Calcium, Kupfer und Magnesium) sowie von Vitaminen und verringern dadurch den Nährwert von Lebensmitteln.1,6 Weitere Informationen hierzu beschreiben wir im folgenden Kapitel.

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Ist Yams giftig? Zur ausgeprägten Bitterkeit verschiedener Arten der Gattung Dioscorea tragen v.a. Furanonorditerpene wie Diosbulbin A und Diosbulbin B sowie Saponine, Tannine und Alkaloide bei. Mehrere Yamsarten, darunter D. hispida, D. hirsuta, D. dumetorum und D. sansibarensis, enthalten Alkaloide, die Übelkeit, Schwindel und Erbrechen verursachen und neurotoxische Wirkungen bis hin zu Lähmungserscheinungen des zentralen Nervensystems hervorrufen können.18,19 Verschiedene Verfahren, darunter wiederholtes Kochen, Dämpfen oder Rösten sowie eine gründliche Reinigung der Bulbillen und Knollen, können Toxine sowie den bitteren Geschmack reduzieren oder entfernen.3,6 Einige wilde Arten enthalten cyanogene Verbindungen, die im Körper Blausäure (HCN) freisetzen können. Bei hoher Aufnahme besteht die Gefahr einer Cyanidvergiftung mit Symptomen wie Schwindel, schneller Atmung, Erbrechen, Kopfschmerzen und Verwirrtheit. Die Knollen mancher Yamsarten können nach dem Verzehr Hautreizungen sowie Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut verursachen.6 Einige kultivierte Yamsarten enthalten keine oder nur sehr geringe Mengen toxischer Verbindungen.1,3

Alpha-Amylase-Inhibitoren sind Glykoproteine, die die Aktivität der Alpha-Amylase hemmen und dadurch den Abbau von Stärke zu Maltose verlangsamen oder verhindern. Sie können mit pankreatischer α-Amylase Komplexe bilden und dadurch die Stärkeverdauung reduzieren. Yamsknollen enthalten vergleichsweise hohe Mengen solcher Inhibitoren im Vergleich zu vielen anderen Knollenpflanzen.6 Trypsin-Inhibitoren sind Protease-Inhibitoren, die die Verdauungsenzyme Trypsin und Chymotrypsin hemmen. Dadurch können sich schwer verdauliche Komplexe mit Nahrungsproteinen bilden und die Proteinverdauung beeinträchtigen. Wild wachsende Yamsarten enthalten höhere Konzentrationen dieser Inhibitoren als kultivierte Arten.6

Oxalat liegt in Pflanzen als Calciumoxalat vor und kann Mineralstoffe binden. Unlösliche Kristalle können sich in Nieren und Harnwegen ablagern und zur Bildung von Nierensteinen beitragen. In Yams können nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle zudem Haut- und Schleimhautreizungen verursachen. Wild wachsende Yamsarten enthalten oft höhere Oxalatgehalte als kultivierte Arten.6

Der Verzehr von Yams (Gattung Dioscorea) kann mit verschiedenen allergischen Reaktionen verbunden sein, die von milden oralen Symptomen bis hin zu schwerer Anaphylaxie reichen können. Mehrere Studien identifizierten spezifische Allergene, darunter hitzestabile Proteine (Formen von Dioscorin), die sowohl roh als auch gekocht Reaktionen verursachen können.18 Besonders gefährdet sind Personen mit Sensibilisierung gegenüber Yam-Proteinen sowie Beschäftigte in der Yam-Verarbeitung. Sie sind insgesamt jedoch eher selten. Histamin spielt eine wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen und kann Symptome wie Entzündungen und Juckreiz verursachen.3

Der Befall von Yamsknollen mit Schimmelpilzen kann den Nährstoffgehalt des Lebensmittels verringern und zur Bildung von Mykotoxinen führen, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Dieses Risiko besteht insbesondere bei traditionellen Verarbeitungs- und Lagerungsmethoden.1

Volksmedizin - Naturheilkunde

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nutzt Yams häufig als Heilmittel zur Stärkung der Vitalität. Einige Dioscorea-Arten dienen zur Vorbeugung und/oder Behandlung von Rheuma, Gastropathien sowie kardio- und zerebrovaskulären Erkrankungen.6,7 Weiters sind positive Wirkungen auf das Immunsystem sowie Linderung auf Atemwegserkrankungen wie Halsschmerzen, Husten und Dyspnoe (Atemnot) bekannt.18 Insbesondere getrocknet fördern Yams-Scheiben die Gesundheit von Milz, Nieren, Leber und Magen und reduzieren Beschwerden wie Schleimansammlungen, Müdigkeit, chronischen Durchfall und Diabetes.18 Die traditionelle Medizin nennt Arten wie D. bulbifera bei der Behandlung von Kropf, Hautinfektionen und onkologischen Erkrankungen, D. nipponica bei Arthritis, Husten, Asthma und Kreislaufstörungen, D. villosa (Wild-Yams) zur Reduktion von Darmbeschwerden sowie D. birmanica zur Behandlung chronischer Erkrankungen.16

Die Anwendung verschiedener Yamsarten in der asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Volksmedizin ist vielfältig. Bekannt sind Behandlungen von Warzen, Fieber, Gastritis, Schwellungen, Skorpion- und Schlangenbissen sowie zur Wundheilung. Darüber hinaus finden einige Arten auch Verwendung als Seife oder Shampoo zur Bekämpfung von Läusen.3,6

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Carboncloud, eine schwedische Klimadatenbank, berechnete einen CO2-Fussabdruck von 0,31 kg CO2eq/kg für Yams aus Afrika.14 Das ist ein kleiner Fussabdruck, vergleichbar mit anderen Wurzelgemüsen wie Karotten (0,1) oder Kartoffeln (0,2).15

Mekonnen und Hoekstra berechneten den global durchschnittlichen Wasser-Fussabdruck der Yamsknolle. Sie kamen auf einen globalen Durchschnitt von 343 l/kg. Dieser Wert liegt etwas über dem Durchschnitt von Gemüse, eines der wassersparendsten Lebensmittel, und unter dem Durchschnitt von Wurzelgemüse.12

Die Yamsknolle ist ein ressourcenschonendes, klimafreundliches Lebensmittel, wenn die Transportwege kurz sind.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Da Bäuerinnen und Bauern im biologischen Anbau (bio) auf synthetische Pestizide und chemische Düngemittel verzichten, ist der Gesundheit sowie der Flora und Fauna zuliebe Bio-Yamsknollen zu bevorzugen.13

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die Gattung Dioscorea gehört zur Familie der Yamsgewächse (Dioscoreaceae), der bedeutendsten Familie innerhalb der Ordnung Dioscoreales. Die Familie umfasst fünf Gattungen mit über 600 Arten.2,16 Man geht davon aus, dass diese Familie ihren Ursprung in Südostasien hat. Die verschiedenen Arten entwickelten sich vermutlich divergent auf den geografisch getrennten Kontinenten. Infolgedessen entstanden viele Arten in Westafrika, Südostasien, Latein- und Südamerika, der Karibik und Ozeanien.2,3,6,18 Mehr als 95 % der weltweiten Anbaufläche von Yams befinden sich in Afrika südlich der Sahara, wobei Nigeria der grösste Produzent von Yam ist.1 Die weltweite Verbreitung von Yamsarten unterscheidet sich stark zwischen den Kontinenten sowohl hinsichtlich der genetischen Vielfalt als auch in Bezug auf wild wachsende und kultivierte Arten.1

Wasser-Yams (Dioscorea alata) ist die wirtschaftlich bedeutendste Art. Sie stammt aus dem tropischen Myanmar und Thailand und weist eine hohe genetische Diversität auf. Ihr heutiges Verbreitungsgebiet umfasst die gesamten Tropen, Südostasien, Papua-Neuguinea, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, die südpazifischen Inseln, Vanuatu, Westafrika, Brasilien, die Karibik, Süd- und Mittelamerika sowie Teile der USA (u. a. Florida).3

Die einzigen in Mitteleuropa heimischen Arten sind die Gemeine Schmerwurz (Dioscorea communis) und die Balkan-Schmerwurz (Dioscorea balcanica).5

Anbau - Ernte

Tropische Dioscorea-Arten wachsen in warmen, sonnigen Klimazonen bei Temperaturen zwischen 25 °C und 30 °C. Kurze Tage mit etwa 10 bis 11 Stunden Licht fördern die Knollenbildung. Bei mehr als 12 Stunden Tageslicht entwickeln die Pflanzen vor allem Ranken. Yams bevorzugen lockere, lehmige Böden mit hohem Gehalt an organischer Substanz. Die Pflanzung erfolgt idealerweise zu Beginn der Regenzeit. Mulchen schützt den Boden vor übermässiger Hitze und Austrocknung. Staunässe verträgt Yams jedoch schlecht. Da die Pflanzen lianenartig wachsen, benötigen sie Rankhilfen wie Stöcke oder Drähte. Dadurch erhalten die Blätter ausreichend Licht.10 Einige Arten benötigen etwa ein Jahr, um reife Knollen auszubilden.11 Die Knollen entstehen aus verdickten unterirdischen Sprossachsen. Manche Arten bilden aufgrund ihres achselständigen Ursprungs auch Luftknollen.2 Die Produktion von Mikroknollen stellt eine Alternative zur traditionellen Vermehrung durch Knollensegmentierung, Lagerung und Pflanzung dar.20

Verwechslungsmöglichkeit

Zwar klingen die Namen sehr ähnlich, aber die Yams ist nicht näher mit der Yambohne (Pachyrhizus erosus) verwandt.

Weiterführende Informationen

Wildarten sind ein- bis mehrjährig, während kultivierte Arten einjährig sind. Die meisten Arten der Gattung Dioscorea besitzen einfache, herzförmige oder zugespitzte Blätter. Die Stängel können verzweigt oder unverzweigt, glatt oder geflügelt, unbehaart oder gelegentlich mit Dornen besetzt sein. Dioscorea-Arten sind Kletterpflanzen und winden sich um eine Stütze. Die Windungsrichtung der Sprosse (im oder gegen den Uhrzeigersinn) ist ein charakteristisches Merkmal bestimmter Sektionen innerhalb der Gattung. Bei einigen Arten unterstützen geflügelte Sprosse das Klettern.3,5,6

Yams sind überwiegend zweihäusig (diözisch), das heisst, männliche und weibliche Blüten befinden sich auf getrennten Pflanzen. Sie stehen in achselständigen, ährenförmigen Blütenständen. Männliche Blüten können achsel- oder endständig angeordnet sein. Die Früchte sind Kapseln mit kleinen, geflügelten Samen, deren Flügelform je nach Art variiert.

Manche Arten bilden in den Blattachseln Brutknollen (Bulbillen), die der vegetativen Vermehrung dienen. Diese sind deutlich kleiner als die unterirdischen Knollen. Kurze Tageslängen fördern ihre Bildung. Dioscorea-Arten besitzen ein faseriges Wurzelsystem, das sich vor allem in den oberen Bodenschichten konzentriert. Nur wenige Wurzeln reichen bis in eine Tiefe von etwa einem Meter. Einige Arten bilden essbare unterirdische Sprossknollen, die keulenförmig bis rundlich sind und bis zu 20 kg wiegen können. Beim erneuten Austrieb bildet sich eine neue Knolle, während die alte schrumpft.3,5

Stärkehaltige Wurzel- und Knollenpflanzen stellen nach Getreide die zweitwichtigste globale Quelle für Kohlenhydrate dar. Sie tragen wesentlich zur weltweiten Ernährungssicherheit bei und dienen zudem als Tierfutter sowie als Rohstoff für verarbeitete Lebensmittel und industrielle Produkte. Zu diesen Pflanzen zählen Arten, die Stärke in unterirdischen Pflanzenteilen einlagern, etwa in Sprossknollen, Speicherwurzeln, Rhizomen, Wurzelknollen oder Kormen. So bilden Kartoffeln (Solanum tuberosum) und Yams (Dioscorea) Sprossknollen, während Taro (Colocasia esculenta) und Cocoyams (Xanthosoma sagittifolium) Kormen oder knollenartige Speicherorgane entwickeln. Maniok (Manihot esculenta) und Süsskartoffeln (Ipomoea batatas) bilden stärkehaltige Speicherwurzeln, während Arten der Gattung Canna sowie Pfeilwurzel (Maranta arundinacea) essbare Rhizome entwickeln.

Alternative Namen

Weitere geläufige Namen für die Yams sind Yamswurzel und Yam. Selten tauchen auch die Begriffe Jamswurzel oder Jams auf. Im Englischen heisst die Yams ebenfalls yam oder yams.

Sonstige Anwendungen

Die Yamsknolle findet zudem in der Kosmetikindustrie Anwendung. Eine Studie untersuchte Diosgenin aus Dioscorea composita und Dioscorea villosa hinsichtlich seiner Wirkung gegen Hautalterung. Die Ergebnisse zeigten, dass Diosgenin die DNA-Synthese in Hautzellen erhöht und die Proliferation von Keratinozyten in gealterter Haut wiederherstellen kann.19

1.*

The high post-harvest losses, mainly for yam, the contamination by endogenous toxic compounds, mainly for cassava, and the contamination by external agents (such as micotoxins, pesticides, and heavy metal) represent a depletion of economic value and incom

More than 95% (2.8 million ha) of the current global area under yam cultivation is in Sub-Saharan Africa, with a mean gross yields of 10 ton/hectare (Akissoe et al., 2003). Nigeria is known to be the largest producer of yam in the world; annual production in the country is estimated at ca. 37 million ton (FAO, 2011a) and the crop is crucial for food security and poverty reduction; indeed, the average consumption of yam in Nigeria, including by-products generation, is estimated in the range 0.5–1 kg/day/person

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

 

DOI: 10.1080/10408398.2014.922045

Study: weak evidence

Ferraro V, Piccirillo C et al. Cassava (Manihot esculenta Crantz) and yam (Dioscorea spp.) crops and their derived foodstuffs: safety, security and nutritional value. Crit Rev Food Sci Nutr. 2016;56(16):2714-2727.

2.

Kapitel in Buch

DOI: 10.1007/978-3-642-21102-7_4

Book

Bhattacharjee R, Gedil M et al. Dioscorea. In: Kole C (Ed.). Wild Crop Relatives: Genomic and Breeding Resources: Industrial Crops. Berlin, Heidelberg: Springer; 2011. S. 71-96.

3.*

Dioscorea species have been reported to have anti-oxidative, anti-fungal, anti-mutagenic, hypoglycaemic, and immunomodulary effects. The most important component reported by Martin (1969) was diosgenin, a sapogenin used in the synthesis of steroidal drugs. Diosgenin is the primary active ingredient in Dioscorea species. It is structurally similar to cholesterol. After oral administration, it is metabolized in the liver and eliminated via the bile (Caven and Dvornik, 1979). Estrogenic and anti-inflammatory effects of diosgenin have been hypothesized due to its structural similarity to estrogen precursors.

The major toxic content is dioscorine, an alkaloid present in most of the species of Dioscorea (Lu et al., 2012). Some other compounds found in Dioscorea are furanoid-norditerpene, saponin, oxalate, tannin, and phytic acid

treatment of swellings, scorpion stings, and snake bites,curing gastritis, reat asthma and fever 

These centers are also considered areas for independent yam domestication, and represent considerable diversity

most economically important species, D. alata L., originated in Southeast Asia—more specifically, in Tropical Myanmar and Thailand (Orkwor et al., 1998Tamiru, 2006), and currently it is the most diversified and extensively distributed species. It is distributed throughout the Tropics, Southeast Asia, Papua New Guinea, Indonesia, Malaysia, Philippines, South Pacific Islands, Vanuatu, West Africa, Brazil, t

The wild tubers also act as a “safety net” for local people during their critical time of drought and famine.

Ethnopharmakologische Beobachtungsstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3389/fphar.2017.00052

Study: weak evidence

Kumar S, Das G, Shin H-S, Patra JK. Dioscorea spp. (A wild edible tuber): a study on its ethnopharmacological potential and traditional use by the local people of similipal biosphere reserve, India. Front Pharmacol. 2017;8:52.

4.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

5.

Die Knollen sind reich an Provitamin A und Kalium. 

Die einzigen in Mitteleuropa heimischen Arten sind die Gemeine Schmerwurz (Dioscorea communis) und die Balkan-Schmerwurz (Dioscorea balcanica).

Der einkeimblättrige Yams ist eine mit 300-800 Arten vertretene windende Staude mit meist wechselständigen (selten gegenständigen) grossen herzförmigen Blättern und getrenntgeschlechtliche Blüten. 

Einige kultivierte Arten bringen Sprossknollen oder Rhizome hervor, wenige erzeugen Wurzelknollen. Diese sind keulenförmig bis rundlich und können 30-70 cm lang und bis 20 kg schwer werden.

Webseite

Website

Pflanzenforschung de: Yams.

6.*

 Diosgenin from Dioscorea species serves as a precursor for the production of steroid drugs such as cortisone (Shah and Lele, 2012). It is reported to decrease cholesterol absorption and prevent colon cancer (Shah and Lele, 2012). The diosgenin have various pharmacological activities such as antimicrobial and anti-inflammatory activities

The phenol, alkaloid, oxalate, phytate, tannin, saponin, amylase inhibitor, trypsin inhibitors are considered to be the anti-nutritional factors in yams which are responsible for toxicity and bitterness

In South Asia, the tuber syrup is used to reduce labour pain and to treat various diseases such as colic pain, asthma, cough, rheumatism, and gastric problem (Foster and Duke, 2000). The tuber extract of D. deltoidea Wall. is used to treat urino-genital disorders, helminthes infection, and constipation (Gangwar and Joshi, 2008). The native people of Southern Thailand use yam tubers to cure warts (Maneenoon et al., 2008). The tuber mucilage of Dioscorea borneensis R.Knuth (syn. D. piscatorum Prain & Burkill) is used as fish poison by the local people of Malaysia (Kumar et al., 2017). The tuber of D. prazeri is used to kill hair lice (Maneenoon et al., 2008). D. hamiltonii tubers are used as cooling agent during summer and used to cure diarrhoea (Dutta, 2015). The tuber juice of D. wallichii is used to treat stomach pain and jaundice (Rout and Panda, 2010). The tuber powder of D. bulbifera is applied in hernia and affected wound of scorpion bite (Nayak et al., 2004). In Jeypore tract of Odisha, the boiled tuber of D. oppositifolia is given to the mother after childbirth as body strengthener and D. hamiltonii is used to treat piles (Mishra et al., 2008). In Bangladesh, the tubers of D. bulbifera are used for the treatment of leprosy and tumor and in Chinese medicine these tubers are used against sore throat (Mbiantcha et al., 2011). In Zimbabwe, the tuber of D. bulbifera is used to cure wounds and sores, the bulbils paste are externally applied to boils and wound in Cameroon and Madagascar (Mbiantcha et al., 2011). The local tribal communities of Enugu in Nigeria used D. alata against fever and the tubers of D. cayennensis is used to treat diarrhoea

Dioscorea species are the monocotyledonous tuber crops under family Dioscoraceae and the genus includes more than 600 different species worldwide.  It is recognized as the fourth most important tuber crop after potatoes, cassava, and sweet potatoes and contributes about 10% of the total root and tubers production around the world.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3389/fphar.2020.00496

Study: weak evidence

Padhan B, Panda D. Potential of neglected and underutilized yams (Dioscorea spp.) for improving nutritional security and health benefits. Front Pharmacol. 2020;11:496.

7.*

The main biological and pharmacological properties of Dioscorea saponins concern cytotoxic and antifungal activity

Table 1 Saponins from Dioscorea species (2000–2006)

From a therapeutic point of view, some species of Dioscorea are used in Traditional Chinese Medicine as anticancer agents (D. colletii var. hypoglauca), cardio-, cerebrovascular-, gastropathy-protective, and curative agents (D. panthaica), and anti-rheumatism agents

species widely distributed in the tropical and temperate regions of Asia, Africa, and America.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1007/s11418-006-0126-3

Study: weak evidence

Sautour M, Mitaine-Offer AC, Lacaille-Dubois MA. The Dioscorea genus: a review of bioactive steroid saponins. J Nat Med. 2007;61(2):91-101.

8.

Book

Pamplona-Roger PJD. Heilkräfte der Nahrung, Praxishandbuch. Advent-Verlag: Zürich. 2008: 106-107.

9.*

These results provide basic evidence for the beneficial effect of yam for menopausal women.

Laborstudie / In-vitro-Studie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1021/jf0711690

Study: weak evidence

Cheng WY, Kuo YH, Huang CJ. Isolation and identification of novel estrogenic compounds in yam tuber (Dioscorea alata cv. Tainung no. 2). J Agric Food Chem. 2007;55(18):7350-7358.

10.*

The tropical food species of Dioscorea grow in warm, sunny climates with temperatures between 25ºC and 30ºC. Short days of 10-11 h result in tuber formation, while days longer than 12 h favor vine growth. Yams require deep, loose, textured loamy soil that is rich in organic matter. They are best planted at the beginning of the rainy season. Mulch around the planted sets protects them from excessive heat and desiccation, especially in areas with hot temperatures and dry weather. It also adds organic matter to the soil, prevents soil erosion, preserves water in the soil, and increases microbial activity in the soil. Yams do not tolerate waterlogged conditions. It is important to stake the plants to allow full exposure of their leaves to light for photosynthetic activity and to reduce disease.

DOI: 10.1101/pdb.prot5324

Mignouna HD, Abang MM et al. Yam (Dioscorea) husbandry: cultivating yams in the field or greenhouse. Cold Spring Harb Protoc. 2009;4(11):1-3.

11.

Book

Brücher H. Tropische Nutzpflanzen. Ursprung, Evolution und Domestikation. Springer-Verlag Berlin Heidelberg: New York; 1977: 109-118.

12.*

137 Yams 341 0 1 343 

Table2. .Globalaveragewaterfootprintof14primarycropcategories.Period:1996–2005.

Vegetables 194 43 85 322 240 1.34

Rootsandtubers 327 16 43 387 830 0.47

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrology and Earth System Sciences. 2011;15(5):1577–1600.

13.

Fest steht,dass einige Stoffe (z.B. Organophosphate) auch für Menschen hochgiftig sind ...
Wir haben gesehen , dass Pestizide und ihre Abbauprodukte die Qualität von Böden, Gewässern und Lebensräumen verschlechtern soei die Gesundheit der Anwender und Verbraucher beeintröchtigen. Welche Kosten für die Gesellschaft hierdurch entstehen....

S 129

Pestizide trage massgeblic zu Bidiversitätsverlusten bei: Fast ein Vietel der in der EU gefährdeten Arten sind durch aus Land- und Forstwirtschaft stamende Schadstoffe bedroht...

Book

Zaller J. Unser tägliches Gift: Pestizide die unterschätzte Gefahr. 1. Auflage. Wien: Deuticke im Paul Zsolnay; 2018:95-171;146.

14.

Yam, Africa: 0.31 kg CO2e/kg

Website

Carboncloud. Schweden. Yam. 2025.

15.

34 Fenchel  0,2 

37 Karotten  0,1 

39 Kartoffeln (Bio)  0,2 

43 Kürbis  0,2

44 Lauch  0,2 

3 Ananas, per Flugzeug  15,1

12 Käse, Feta  7,0 13 Käse,

Hartkäse, wie Emmentaler  6,0 

Rindfleisch (Bio)3  21,7 

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

16.*

Table 5. Phytochemicals in Dioscorea spp.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/molecules27082530

Study: weak evidence

Adomėnienė A, Venskutonis PR. Dioscorea spp.: comprehensive review of antioxidant properties and their relation to phytochemicals and health benefits. Molecules. 2022;27(8):2530.

17.*

Wang et al. [67] reported that the aqueous extract of yam (Dioscorea alata) inhibited the H2O2-CuSO4 induced damage of calf thymus DNA and protected human lymphoblastoid cells from CuSO4 induced DNA damage.

In addition to phenolic compounds, saponins present in roots and tubers play a pivotal role as anticancer/antitumour agents.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1155/2016/3631647

Study: weak evidence

Chandrasekara A, Kumar JT. Roots and tuber crops as functional foods: a review on phytochemical constituents and their potential health benefits. International Journal of Food Science. 2016;2016:1–15.

18.*

The growing focus on balanced diets and health-enhancing foods has underscored the importance of functional crops like yam (Dioscorea spp.), which serves as both a nutritional staple and a source of medicinal bioactives. Yam is consumable subterranean rhizomes or tubers, derived from plant sources in the Dioscorea genus. More than 90 of the roughly 600 yam species found in the world are found in East Asia. Additionally, yam contains bioactive compounds, which are non-nutritive components with vital health benefits, including phenolic compounds, saponins, tannins, and flavonoids, which contribute to its diverse therapeutic potential. Despite the numerous benefits inherent in yams, they also offer huge healthy perks, like antioxidants, anti-inflammatory, hypoglycemic, antimicrobial, and antitumor outcomes, making them important food candidates in the nutraceutical and pharma sectors. This review synthesizes current knowledge on nutritional composition, bioactive properties, extraction methods, therapeutic potentials, biological properties and administration. Strategies to enhance its utilization for greater impact are also discussed. This review highlights the potential of yam as a functional food, emphasizing its role in promoting dietary diversity and contributing to the prevention and management of non-communicable diseases, while also exploring associated challenges, emerging applications, and future research directions.

Narrativer Review

DOI: 10.1007/s44403-025-00022-3

Study: weak evidence

Tareen MBK, Saeed N, Sultan M, Chen X, Li J, Yan S. Yam as functional food: bioactive properties, health benefits, and applications. Food Nutr Health. April 2025;2(1):16. 

19.*

The quest for a food secure and safe world has led to continuous effort toward improvements of global food and health systems. While the developed countries seem to have these systems stabilized, some parts of the world still face enormous challenges. Yam (Dioscorea species) is an orphan crop, widely distributed globally; and has contributed enormously to food security especially in sub-Saharan Africa because of its role in providing nutritional benefits and income. Additionally, yam has non-nutritional components called bioactive compounds, which offer numerous health benefits ranging from prevention to treatment of degenerative diseases. Pharmaceutical application of diosgenin and dioscorin, among other compounds isolated from yam, has shown more prospects recently. Despite the benefits embedded in yam, reports on the nutritional and therapeutic potentials of yam have been fragmented and the diversity within the genus has led to much confusion. An overview of the nutritional and health importance of yam will harness the crop to meet its potential towards combating hunger and malnutrition, while improving global health. This review makes a conscious attempt to provide an overview regarding the nutritional, bioactive compositions and therapeutic potentials of yam diversity. Insights on how to increase its utilization for a greater impact are elucidated.

Narrativer Review

DOI: 10.3390/foods9091304

Study: weak evidence

Obidiegwu JE, Lyons JB, Chilaka CA. The Dioscorea Genus (Yam)—An Appraisal of Nutritional and Therapeutic Potentials. Foods. 2020;9(9):1304.

20.*

Microtubers are defined as tubers produced in vitro from cultured plants, differing from those generated under field conditions (Ranalli, 2007). Like conventional tubers, microtubers arise from stem modifications and are the product of an underground stem with buds distributed along their tissues, with some considered to be aerial tubers due to their axillary origin (Trible et al., 2021; Zona and Howard, 2022). Microtuber production offers considerable advantages over traditional methods of vegetative propagation by segmentation (Mandolino et al., 1996; Li et al., 2014; Wrobel, ´ 2014; Rykaczewska, 2016). Successful in vitro microtuber cultivation relies on the interaction of multiple factors, such as the sugar source, photoperiod, and the addition of substances, including growth regulators, elicitors, and growth retardants, to promote starch accumulation and the subsequent formation of microtuber structures.

Pflanzenbiologische Studie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1016/j.flora.2025.152803

Díaz-Godínez L, Santacruz-Ruvalcaba F, Zarazúa-Villaseñor P, Castañeda-Nava JJ, Gutiérrez-Mora A, Hernández-Herrera RM. Morphological and histological description of the development of microtubers of the genus Dioscorea (Dioscoreaceae). Flora. 2025;331:152803.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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