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Tafelwein, rot (roh?, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von rotem Tafelwein in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

 

86%Wasser 97Makronährstoff Kohlenhydrate 97.39%/03Makronährstoff Proteine 2.61%/00Makronährstoff Fette 0% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, <0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0 

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

Roter Tafelwein ist ein alkoholisches Getränk, hergestellt aus den vergorenen Trauben der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Teilweise in Bio-Qualität erhältlich. Nicht roh (Rohkost-Qualität).

Verwendung in der Küche

In der Küche ist Rotwein eine beliebte Zutat in Schmorgerichten, Eintöpfen und Marinaden. Das Garen in Rotwein intensiviert die Farbe des Gerichts, weshalb er in Kombinationen mit Apfel-Rotkohl oder für Rotwein-Birnen in Verwendung ist. Dank der Fähigkeit, Speisen eine leichte rosa bis rote Farbe zu verleihen, ist er auch als Farbstoff für Süssspeisen und Desserts im Einsatz, wie Rotweinkuchen mit Schokolade oder Rotweincreme. Beliebt ist Rotwein auch zum Verfeinern von Bratensosse oder als Zutat der Rotwein-Pflaumen-Sosse. Ebenfalls möglich ist das Karamellisieren von Zwiebeln und Karotten in Rotwein zusammen mit etwas Zucker.

Rotwein ist ein beliebtes alkoholisches Getränk, das oft fruchtig, trocken und vollmundig schmeckt. Für die Zubereitung von Glühwein den Rotwein zusammen mit den anderen Zutaten Zucker, Orange, Zimtstange, Nelken, Sternanis und Kardamon erhitzen.

Veganes Rezept für pinkes Rotwein-Risotto

Zutaten (für 4 Personen): 600 ml Rotwein, 2 Zwiebeln, 1 EL Rapsöl, 400 g Rundkornreis (Risottoreis), 1,5 l vegane Gemüsebrühe, 3 EL Hefeflocken, 2 EL gehackter Basilikum, Schwarzer Pfeffer, Salz.

Zubereitung: Rotwein in einem kleinen Topf auf etwa die Hälfte einkochen. Die Zwiebeln schälen und fein schneiden. Rapsöl in einen zweiten Topf geben, erhitzen und Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Risottoreis dazugeben und leicht andünsten, bis er glasig ist. Mit dem eingedickten Rotwein ablöschen. Die Gemüsebrühe in kleinen Portionen nach und nach zugeben. Unter kontinuierlichem Rühren jeweils so lange warten, bis die Flüssigkeit verdampft ist, bevor Sie erneut Gemüsebrühe zugeben. Auf mittlerer Hitze etwa 30 Min. kochen lassen, bis der Reis cremig, jedoch noch leicht bissfest ist. Den Topf vom Herd nehmen, das gehackte Basilikum und die Hefeflocken unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Vegane Rezepte mit rotem Tafelwein finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Was ist Tafelwein? Tafelwein, auch Trinkwein genannt, ist ein in der Regel nicht lagerfähiger Jungwein, der zum raschen Verbrauch (innerhalb eines Jahres) bestimmt ist. Es handelt sich dabei um einen Wein ohne Herkunfts- und Jahresangabe, der keiner besonderen Qualitätsprüfung unterliegt. Deshalb gehört er zur untersten Qualitätsstufe von Wein. Im Gegensatz dazu sind Qualitätswein bzw. Prädikatswein amtlich geprüfte Weine, bei denen die Auswahl der Rebsorte beschränkter und die Vorgaben bezüglich Herstellungsverfahren strenger sind.

Roter Tafelwein ist bei Grossverteilern wie Coop, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa käuflich erwerblich, teilweise auch in Bio-Qualität. Migros verkauft Rotwein über den Online-Shop. Bio-Weine finden sich zudem in Denn's Biomarkt und Alnatura. Tafelwein ist ganzjährig erhältlich.

Konventionell hergestellter Wein ist oft mehrfach geschwefelt. Dies ist auf dem Etikett mit "enthält Sulfite" ausgewiesen. "Ungeschwefelte" Weine finden Sie teilweise in Bio-Supermärkten und Weinfachgeschäften. Zunehmend finden sich auch alkoholreduzierte oder alkoholfreie Weine im Handel, die sich geschmacklich nicht von regulären Weinen unterscheiden. Ebenfalls immer beliebter sind sogenannte "Naturweine". Diese sind ohne Zugabe von Reinzuchthefe (Weinhefe) hergestellt, sondern durch "natürliche" Spontangärung. Die Weine sind nicht geschwefelt und geschönt bzw. geklärt.

Was ist veganer Wein? Für die Filtration von Trübstoffen (Schönung) aus dem Wein kommen bei der konventionellen Herstellung meist tierische Produkte zum Einsatz (Hühnereiweiss oder Gelatine). Veganer Wein hingegen ist mit Mineralerde (Benonit) gefiltert.2

Die Verfügbarkeit von Rotwein ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Tafelwein sollten Sie innerhalb eines Jahres trinken, denn er ist nicht für die lange Lagerung gedacht. Sie können ihn bei Zimmertemperatur oder im Keller aufbewahren. Wichtig ist eine konstante Temperatur und der Schutz vor Licht und Wärme. Wenn möglich, sollten Sie ihn liegend lagern. Geöffneter Tafelwein hält sich im Kühlschrank rund eine Woche. Mit einer Weinvakuumpumpe und einem passenden Verschluss lässt sich der Sauerstoff aus der Flasche ziehen und die Haltbarkeit um einige Tage erhöhen.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

100 g roter Tafelwein weist einen Energiegehalt von 85 kcal auf. Rotwein ist fettfrei und mit 0,07 g/100g nahezu eiweissfrei. Der Anteil an Kohlenhydraten ist mit 2,6 g/100g niedrig.1 Er weist durchschnittlich 12-14,5 Vol.-% Alkohol auf.2 Enthalten sind zudem geringe Mengen an Mangan und Kalium, sowie weitere Nährstoffe.1

Im Vergleich dazu enthält Weisser Tafelwein weniger Kalorien (82 kcal/100g) und weniger Alkohol mit 11,5-14 Vol.-%.2

Die gesamten Inhaltsstoffe von rotem Tafelwein, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Ob ein geringer bis moderater Weinkonsum sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen in Zusammenhang steht, ist seit langem Gegenstand kontroverser Diskussionen.13,24

Übermässiger Alkoholkonsum stellt aufgrund seiner gesundheitlichen und sozialen Folgen weltweit ein erhebliches Problem für die öffentliche Gesundheit dar. Nach Angaben der Global Burden of Disease Study 2020 kann ein moderater Alkoholkonsum bei Personen über 40 Jahren mit einem geringeren Risiko für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Diabetes verbunden sein, gleichzeitig aber das Risiko für andere Erkrankungen wie Krebs erhöhen. Gemäss einer anderen systematischen Metaanalyse gibt es einen inversen Zusammenhang zwischen Weinkonsum und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, koronarer Herzkrankheit sowie kardiovaskulärer Mortalität. Alter, Frauenanteil und Nachbeobachtungsdauer scheinen diesen Zusammenhang nicht wesentlich zu beeinflussen. Eine Erhöhung des Weinkonsums kann jedoch insbesondere für Personen problematisch sein, die aufgrund ihres Alters, ihrer Medikamente oder bestehender Erkrankungen besonders empfindlich auf Alkohol reagieren. Besonders für Jugendliche und junge Erwachsene überwiegen die gesundheitlichen Risiken. Alkoholkonsum kann unter anderem die Gehirnentwicklung beeinträchtigen und das Risiko für Verletzungen, Alkoholvergiftungen und spätere alkoholbedingte Schäden erhöhen.13,23,24

Hingegen trägt die tägliche Aufnahme von 50 g roten Rosinen über sechs Monate bei Menschen über 70 Jahren signifikant dazu bei, altersbedingte Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit zu verringern.14

Moderater Weinkonsum steht mit einer sogenannten "mediterranen Trinkweise" in Verbindung. Darunter versteht sich ein regelmässiger und moderater Weinkonsum im Erwachsenenalter, hauptsächlich zu den Mahlzeiten. Der Körper verstoffwechselt den Alkohol langsamer bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme.13,15,16,23 Nach den Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation entspricht ein Standardgetränk 10 g reinem Ethanol. Die Empfehlung lautet, zwei Standardgetränke pro Tag sowohl für Frauen als auch für Männer nicht zu überschreiten und zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzuhalten. Nach einer anderen Leitlinie, den Dietary Guidelines des US-Landwirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2010, galt ein moderater Konsum als zwei Getränke pro Tag für Männer und ein Getränk pro Tag für Frauen.14

Im Zuge der Debatte des gesunden "Rotweinkonsum" ist oft vom "French Paradoxon" die Rede. Eine epidemiologische Studie aus den 1980er kam zum Schluss, dass in Frankreich weniger Personen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben als in anderen Ländern, obwohl sie hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren verzehren, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Dies führte zur Hypothese, dass der hohe Rotweinkonsum das Risiko senken müsse.21 Da der Verzehr von tierischen Fetten und damit von gesättigten Fettsäuren in Frankreich viel später auf dasselbe Niveau stieg, wie beispielsweise in Grossbritannien, handelt es sich wohl eher um eine Verzögerung und das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, nimmt auch in Frankreich zu.22

Lesen Sie ergänzende gesundheitliche Informationen unter den Zutaten Weintrauben, Muscadine-Weintrauben, angereicherter Traubensaft, Traubensaft, Traubenkerne und Traubenschale, Traubenkernöl, Weiss- und Portwein und Rosinen nach.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Rotwein kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Roter Tafelwein enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:8,13

  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Syringinsäure, Protocatechinsäure, Vanillinsäure, Gentisinsäure, Gallussäure), Hydroxyzimtsäuren (Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Caftarinsäure, Coutarsäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin, Myricetin, Kaempferol, Isorhamnetin, Laricitrin, Syringetin), Flavanole (Catechin, Epicatechin, Gallocatechin, Epigallocatechin), Flavone (Luteolin, Morin), Anthocyane (Malvidin-Glucosid, Cyanidin, Petunidin-Glucosid, Delphinidin-3-O-Glucosid, Pelargonidin); Tannine (Ellagsäure, Hydrotyrosol); Stilbene (Resveratrol-Derivate)
  • Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Milchsäure, Apfelsäure, Zitronensäure, Shikimisäure, Weinsäure), Carbonsäure (Essigsäure), Dicarbonsäure (Bernsteinsäure)

Die Chemie der phenolischen Verbindungen im Wein ist komplex und umfasst Flavonoide, Phenolsäuren, Tannine und Stilbene, die jeweils eine unterschiedliche Rolle für das Aromaprofil des Weins und seine potenziell gesundheitsfördernden Eigenschaften spielen. Diese hauptsächlich aus Weintrauben stammenden Verbindungen weisen ausgeprägte antioxidative, entzündungshemmende und kardioprotektive Eigenschaften auf, die mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebserkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung stehen. Rotwein enthält durchschnittlich etwa 18 mg/100ml Polyphenole, während Weisswein etwa 2 bis 3 mg/100ml aufweist.13,18,23

Rotwein weist in Untersuchungen höhere Gehalte an Gesamtpolyphenolen, Anthocyanen und antioxidativer Kapazität als Traubensaft auf. Beim Menschen sind für Rotwein und Traubensaft unter anderem positive Effekte auf LDL- und HDL-Cholesterinspiegel, Blutdruck, Insulin, Lipidoxidation und antioxidative Kapazität beschrieben. Die Studien unterscheiden sich jedoch stark hinsichtlich Personengruppen, Getränkemengen und Studiendauer, sodass die Ergebnisse nur eingeschränkt vergleichbar sind. Grundsätzlich ist Alkoholkonsum mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Durch den Alkoholabbau entstehen Acetaldehyd und weitere potenziell schädliche Stoffwechselprodukte. Für die Krebsprävention fällt die Bewertung von Weinkonsum daher kritisch aus. Auch geringe Alkoholmengen können das Risiko für verschiedene Krebsarten, darunter Brust-, Leber-, Darm-, Speiseröhren- und Kopf-Hals-Krebs erhöhen. Die im Wein enthaltenen Polyphenole, darunter Resveratrol, können diese Risiken nicht aufheben.13,14

Resveratrol kommt in Tafelwein in verschiedenen Formen vor. In Trauben überwiegt trans-Resveratrol, das als biologisch aktive Form des Resveratrols gilt. Im Wein kommen alle Resveratrolformen vor. Resveratrol ist das bekannteste und am besten untersuchte Stilben, das in reifen Trauben roter und weisser Rebsorten vorkommt, wobei rote Beeren höhere Gehalte aufweisen. Resveratrol befindet sich hauptsächlich in der Beerenhaut. Da Weisswein üblicherweise ohne oder mit nur begrenzter Maischegärung entsteht, gelangt entsprechend weniger Resveratrol in den Wein. In Zell- und Tiermodellen beeinflusst Resveratrol verschiedene Signalwege positiv, die an der Gefässfunktion und an entzündlichen Prozessen beteiligt sind. Obwohl die Aufnahme von Resveratrol aus dem Darm relativ gut ist, bleibt seine Bioverfügbarkeit aufgrund der raschen Verstoffwechslung gering. Die in Zell- und Tiermodellen beobachteten Wirkungen lassen sich nicht direkt auf gesundheitliche Effekte beim Menschen übertragen.14,18,19,20 

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Roter Tafelwein enthält Alkohol. Der Mensch besitzt einen Abbaumechanismus für Alkohol (Ethanol). Dieser ist jedoch auf minimale Mengen ausgerichtet und nicht auf Ethanolgehalte, die in alkoholischen Getränken üblich sind. Der Hauptabbauort für Ethanol ist die Leber. Dort oxidieren bestimmte Enzyme (Alkoholdehydrogenase ADH) das Ethanol zum toxischen Acetaldehyd. Dieses gilt als krebserregend. Der Körper oxidiert Acetaldehyd zu Acetat und scheidet dieses über den Urin, Schweiss und Atem aus.5 Acetaldehyd ist zudem aufgrund der Alkoholgärung in Wein enthalten.6 Langjähriger und hoher Alkoholkonsum kann zu Schädigungen der Leber führen (Fettleber und Leberzirrhose). Weitere mögliche Folgen sind Reflux (Sodbrennen), Bluthochdruck, Übergewicht, Schädigungen am Nervensystem und ein erhöhtes Risiko für eine Krebserkrankung.5

Wein enthält grössere Mengen Histamin und der darin enthaltene Alkohol ist ein Histaminliberator, d.h. der Alkohol fördert die Freisetzung von im Körper gespeichertem Histamin. Personen mit einer Histaminintoleranz sollten deshalb den Konsum von Alkohol einschränken oder vermeiden.7

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der CO2-Fussabdruck von Wein ist unter anderem abhängig von der Traubenproduktion und -verarbeitung, den Transportwegen und der Verpackung. Eine Studie aus dem Jahr 2020 berechnete für Produkte in Deutschland exemplarisch für 0,75 Liter Wein in einer Glaseinwegflasche eine Menge von 1,0 kg CO2eq. Das bedeutet pro kg Wein entstehen 1,33 kg CO2eq.25 Den grössten Beitrag zu den entstehenden Emissionen liefern sowohl der Weinanbau als auch die Verwendung von Glasflaschen als Verpackungsmaterial.26

Die benötigte Wassermenge zur Produktion von 1 kg Wein liegt bei 869 Litern Wasser. Damit ist der Wasserfussabdruck für die Produktion von Wein geringfügig mehr als für Traubensaft (675 Liter).27 Ein Grossteil dieses Wassers ist für den Anbau der Trauben notwendig. Dies ist in Ländern, die aufgrund der klimatischen Verhältnisse bereits mit Wasserknappheit zu kämpfen haben und zur Bewässerung der Trauben auf künstliche Bewässerung zurückgreifen müssen, ein besonders grosses Problem. Aufgrund der hohen Wassernutzung kommt es zu Biodiversitätsverlusten, beispielsweise in Italien und Spanien.28 Mit der Zukunftsperspektive von steigenden Temperaturen und vermehrten Dürreperioden im Zuge des Klimawandels steht der Weinanbau in Mitteleuropa hiermit vor einer Herausforderung.29

Im ökologischen Weinbau, in dem keine synthetischen Pestizide und Herbizide zum Einsatz kommen dürfen, stellt der Umgang mit Mehltau und anderen Pilzkrankheiten eine grosse Problematik dar. Oftmals sind hier stattdessen kupferhaltige Pflanzenschutzmittel in der Anwendung. Diese wirken sich jedoch aufgrund ihrer ökotoxikologischen Eigenschaften wie auch in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzte Herbizide negativ auf die Umwelt aus.4 Aktuelle Forschungsvorhaben suchen intensiv nach wirksamen Alternativen.

Um Biodiversität im Weinbau zu fördern, können Winzer beispielsweise auf die Mahd und das Mulchen der Rebgassen verzichten und Wildblumen aussäen, wie auch von vereinzelten Winzern bereits praktiziert.10

Durch die weltweit steigenden Temperaturen erhöht sich der Zuckergehalt in den Trauben und daher der Alkoholgehalt im Wein. Gleichzeitig nimmt der Säuregehalt ab, was die Geschmackszusammensetzung des Weins beeinflusst. Zunehmend müssen Winzer deshalb den Wein entalkoholisieren und mit Weinsäure behandeln, um den Geschmack der Konsumierenden zu entsprechen.11,12 Ein anderer Ansatz zur Reduktion des Alkoholgehalts ist das zusätzliche Einbringen von Wasser in die Maische/Most oder die Verwendung neuartiger Hefestämme mit geringerer Alkoholproduktion.17

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die ältesten Belege für die Weinherstellung stammen aus Ägypten und Assyrien und datieren 3500 v. Chr. Ursprünglich stammt die Weinrebe Vitis vinifera ssp. vinifera aus Vorderasien. Die Kultivierung der Weinreben in Griechenland findet seit 1500 v. Chr. statt und ist heutzutage im ganzen Mittelmeerraum und Mitteleuropa verbreitet. Zusammen mit dem Anbau der Weinrebe weitet sich auch das Wissen um die Weinherstellung aus.3

Laut FAOSTAT lag die weltweite Produktion von Wein im Jahr 2020 bei 26,7 Millionen Tonnen. Die Hauptproduzenten waren Italien (5,1 Mio. Tonnen), Frankreich (4,4 Mio. Tonnen) und Spanien (4,1 Mio. Tonnen).9

Anbau - Ernte

Das Keltern von Wein geschieht vorwiegend aus den Beeren der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera), seltener aus Muscadine-Trauben (Vitis rotundifolia). Informationen zum Anbau von Weintrauben finden Sie unter den verlinkten Zutaten.

Die Ernte und Weinlese erfolgen traditionell von Hand und in Europa in der Zeit von September bis November. Nach der Ernte folgen das Sortieren der Trauben und das Trennen der Weintrauben von Stielen und Kämmen. Heutzutage läuft dies teilweise auch maschinell ab, mittels Schwing-Schüttel Technik.3

Industrielle Herstellung

Der rote Farbstoff (Anthocyane) des Rotweins stammt aus den Beerenhäuten rot-blauer Weintrauben. Die Gärung von Rotwein erfolgt vor dem Pressen (Maischegärung mit Beerenhäuten), wohingegen die Gärung von Weisswein nach dem Pressen erfolgt (Mostgärung).

Nach der Ernte und der Weinlese und Entrappung zerkleinert man die Trauben durch Quetschen (Einmaischen). Die Traubenkerne müssen dabei unbeschädigt bleiben, da sich sonst Gerbstoffe lösen, die den Wein bitter machen. Eine erste Schwefelung stoppt eine allfällige Spontangärung. Der Einsatz von Enzymen oder das Kühlen und "Ruhenlassen" der Maische beschleunigt bzw. intensiviert das Herauslösen von Aroma- und Farbstoffen aus den Beerenhäuten.

Durch die Zugabe von Reinzuchthefe (Weinhefe) löst man die Maischegärung aus. Dabei wandelt die Hefe den enthaltenen Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um. Die Gärung erfolgt so lange, bis der enthaltene Zucker umgewandelt ist oder der Alkoholgehalt so hochsteigt, dass die Hefe abstirbt. Anschliessend trennt man die Maische in Saft (Most) und feste Bestandteile (Trester). Diesen Vorgang nennt man Kelterung. Danach schwefelt man den Jungwein, um ihn zu stabilisieren und die Hefe abzutöten.

Es erfolgt der sogenannte Weinausbau, bei dem man den Wein in Fässer (Abstich) umfüllt und erneut schwefelt sowie gegebenenfalls entsäuert und verschneidet (Mischen von verschiedenen Weinen). Nach der Klärung und Schönung (Filtration der Trubstoffe) füllt man den Wein in Fässer (Qualitätswein) oder in Flaschen (Tafelwein) für die Reifung und Lagerung.2,3

Bei einer alternativen Herstellungsweise für Rotwein erhitzt man die Maische auf 60 bis 80 °C, wodurch sich die Aroma- und Farbstoffe lösen. Anschliessend trennt man Maische in Saft (Most) und Feststoffe (Trester), bevor man die Hefe für die Gärung zugibt. Die Herstellungsweise ähnelt jener von Weisswein, bei der ebenfalls eine Mostgärung stattfindet. Die Maischeerhitzung mit anschliessender Mostgärung ist einfacher zu kontrollieren als die übliche Maischegärung. Sie verändert jedoch die Aromastruktur des Weins, weshalb sie nicht unumstritten ist.2

Rohkostqualität ist bei Weinen eher auszuschliessen, da es im Rahmen der Verarbeitung zur Erhitzung auf Temperaturen von über 40°C kommen kann. Es gibt die Bezeichnung Rohwein. Damit ist der vergorene, aber noch unbehandelte Wein gemeint, bei dem noch keine Filtration oder andere Verfahren angewandt worden sind.2

Weiterführende Informationen

Die roten Beeren der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) stellen den Rohstoff für Rotwein dar. Diese gehört zur Gattung der Weinreben (Vitis), die zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae) zählt. Die einzelnen Früchte des Fruchtstandes heissen Weinbeeren, umgangssprachlich oft Weintrauben genannt.

Weinbeeren können Sie roh essen (Tafeltrauben), zu Rosinen trocknen oder zu Traubensaft, Wein und Branntwein verarbeiten. Portwein ist ein süsser Dessertwein, der aufgrund seines besonderen Herstellungsverfahrens einen höheren Zucker- und Alkoholgehalt als Weiss- oder Rotwein hat. Aus Trester, dem Pressrückstand aus der Weinherstellung, erfolgt die Herstellung von Spirituosen wie Grappa. Weitere Nebenprodukte, die in der (veganen) Küche Verwendung finden, sind das Weinblatt, das Traubenkernöl und Traubenkernmehl. Besonders in den Kernen und der Haut der Trauben, aber auch im Weinblatt stecken hohe Konzentrationen an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen.

Alternative Namen

Tafelwein ist auch als Trinkwein und Landwein bekannt. Weitere Bezeichnungen sind Alltagswein, Konsumwein, Schankwein, Schoppenwein, Tischwein, Zapfwein oder Zechwein. Englische Bezeichnungen sind table wine oder dinner wine.

1.USDA United States Department of Agriculture.
2.

Wein Plus: Veganerwein. Wie viel Prozent Alkohol hat Wein? Wie wird Rotwein hergestellt? Rohwein.

3.Rimbach G, Nagursky J, Erbersdobler HF. Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger (2. Auflage). Heidelberg: Springer-Verlag Berlin; 2015.
4.

Berkelmann-Löhnertz B, Heibertshausen D, Baus-Reichel O, et al. Ohne Kupfer geht es nicht - Status quo im ökologischen Weinbau nach 4 Jahren BÖL Verbundsprojekt.

5.Biesalski HK, Grimm P. Taschenatlas der Ernährung (3. Auflage). Stuttgart und New York: Georg Thieme Verlag; 2004.
6.

Lachenmeier DW, Kanteres F, Rehm J. Carcinogenicity of acetaldehyde in alcoholic beverages: risk assessment outside ethanol metabolism. Addiction. 2009;104(4):533-550.

7.

Institut für Ernährungsmedizin TU München: Ernährung bei Histaminintoleranz. (PDF).

8.*

Table 2. UFLC/Q-TOF-MS data and identification 94 compounds from red wine.

  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (4-Hydroxybenzoesäure, Benzeosäure, Protocatechinsäure, Vanillinsäure, Gentisinsäure, Gallussäure, Homovanillinsäure), Hydroxyzimtsäuren (p-Cumarsäure, Cumarsäure, Caftarinsäure, Chlorogensäure); phenolische Verbindungen: Catechole (Protocatechualdehyd); Flavonoide: Flavone (Luteolin, Morin), Flavanonole (Astilbin), Flavonole (Astragalin, Myricetin, Isoquercitrin, Myricetin-Galactosid, Quercetin, Quercitrin, Laricitrin, Isorhamnetin, Kaempferol, Syringetin), Flavanole (Catechin, Epicatechin, Gallocatechin, Epigallocatechin), Flavanone (Naringenin), Anthocyane (Malvidin-Glucosid, Cyanidin, Petunidin-Glucosid, Delphinidin-3-O-Glucosid); Chalkone (Phloridzin); Tannine (Ellagsäure, Procyanidin); Stilbene (trans-Resveratrol, Resveratrol)
  • Stickstoffhaltige Verbindungen: Biogene Amine (Tyramin)
  • Weitere organische Verbindungen: Hydroxycarbonsäuren (Apfelsäure, Zitronensäure, Shikimisäure, Weinsäure), Carbonsäure (4-Aminobenzoesäure), Dicarbonsäure (Bernsteinsäure

Lebensmittelanalytische Studie

DOI: 10.3390/molecules26216750

Study: weak evidence

Gao Y, Yu X et al. Based on multi-activity integrated strategy to screening, characterization and quantification of bioactive compounds from red wine. Molecules. 2021;26(21):6750.

9.FAOSTAT Food and Agriculture Organization of the United Nations. Wine (Production Quantity 2020).
10.

Bioland. Jeder Quadratmeter zählt - Artenvielfalt im Weingut. Biolandwissen. 2022; Ausgabe 1; Seite 45-51.

11.

Sam FE, Ma TZ et al. Techniques for Dealcoholization of Wines: Their Impact on Wine Phenolic Composition, Volatile Composition, and Sensory Characteristics. Foods. 2021;10(10):2498.

12.

Rogiers SY, Greer DH et al. Impact of climate change on grape berry ripening: An assessment of adaptation strategies for the Australian vineyard. Front Plant Sci. 2022;13:1094633.

13.*

wine differs from other alcoholic beverages and its moderate consumption not only does not increase the risk of chronic degenerative diseases but is also associated with health benefits particularly when included in a Mediterranean diet model.

Obviously, every effort must be made to promote behavioral education to prevent abuse, especially among young people.

Narrativer Review

DOI: 10.3390/nu15010175

Study: weak evidence

Hrelia S, Di Renzo L et al. Moderate Wine Consumption and Health: A Narrative Review. Nutrients. 2023;15(1):175.

14.*

The main effects of red wine and grape juice in humans were a reduction of body mass index, waist circumference, glycemia, plasma lipid peroxidation, total cholesterol, LDL-c, triglycerides, blood pressure, and homocysteine levels. Both wine and grape juice possess numerous bioactive compounds that are potentially responsible for many beneficial effects on human health.

Narrativer Review

DOI: 10.1080/10408398.2019.1710692

Study: weak evidence

Barbalho SM, Bueno Ottoboni AMM et al. Grape juice or wine: which is the best option? Crit Rev Food Sci Nutr. 2020;60(22):3876-3889.

15.*

In this work, we observed that genetic regulation due to red wine consumption occurs both with the beverage alone and in combination with a meal, resulting as a protective food in postprandial state mainly because of its polyphenolic content, which is activated by alcohol. On the other hand, ethanol has a positive effect on gene oxidation pathway only if combined with an antioxidant meal, exerting a potential increase of polyphenols bioavailability during digestion and antioxidant genes expression, controlling LDL-C oxidation pathway.

Kontrollierte Interventionsstudie

DOI: 10.1155/2018/5461436

Study: weak evidence

Di Renzo L, Cioccoloni G et al. Alcoholic Beverage and Meal Choices for the Prevention of Noncommunicable Diseases: A Randomized Nutrigenomic Trial. Oxid Med Cell Longev. 2018;2018:5461436.

16.*

SIRT2 expression after MM and fasting with red wine is significantly correlated with downregulation of CCL5 and upregulation of CAT (P < 0.001). We highlighted for the first time the positive effect of red wine intake combined with different but widely consumed meal types on ox-LDL and gene expression.

Randomisierte Cross-over Interventionsstudie

DOI: 10.1155/2014/681318

Study: moderate evidence

Di Renzo L, Carraro A et al. Intake of red wine in different meals modulates oxidized LDL level, oxidative and inflammatory gene expression in healthy people: a randomized crossover trial. Oxid Med Cell Longev. 2014;2014(1):681318.

17.

Xynas B, Barnes C. Yeast or water: producing wine with lower alcohol levels in a warming climate: a review. J Sci Food Agric. 2023;103(7):3249-3260.

18.*

Resveratrol has antioxidant, anti-inflammatory, immunomodulatory, glucose and lipid regulatory, neuroprotective, and cardiovascular protective effects, therefore, can protect against diverse chronic diseases, such as cardiovascular diseases (CVDs), cancer, liver diseases, obesity, diabetes, Alzheimer’s disease, and Parkinson’s disease. 

Narrativer Review

DOI: 10.3390/foods9030340

Study: weak evidence

Meng X, Zhou J et al. Health Benefits and Molecular Mechanisms of Resveratrol: A Narrative Review. Foods. 2020;9(3):340.

19.

Walle T, Hsieh F et al. High absorption but very low bioavailability of oral resveratrol in humans. Drug Metab Dispos. 2004;32(12):1377-1382.

21.

Renaud S, de Lorgeril M. Wine, alcohol, platelets, and the French paradox for coronary heart disease. Lancet. 1992;339(8808):1523-1526.

22.

Die Deutsche Apothekerzeitung. French Paradoxon: Und es sind doch die Fette. 1999.

23.*

Although it is clearly established that the abuse of alcohol is seriously harmful to health, much epidemiological and clinical evidence seem to underline the protective role of moderate quantities of alcohol and in particular of wine on health. This narrative review aims to re-evaluate the relationship between the type and dose of alcoholic drink and reduced or increased risk of various diseases, in the light of the most current scientific evidence. In particular, in vitro studies on the modulation of biochemical pathways and gene expression of wine bioactive components were evaluated. Twenty-four studies were selected after PubMed, Scopus and Google Scholar searches for the evaluation of moderate alcohol/wine consumption and health effects: eight studies concerned cardiovascular diseases, three concerned type 2 diabetes, four concerned neurodegenerative diseases, five concerned cancer and four were related to longevity. A brief discussion on viticultural and enological practices potentially affecting the content of bioactive components in wine is included. The analysis clearly indicates that wine differs from other alcoholic beverages and its moderate consumption not only does not increase the risk of chronic degenerative diseases but is also associated with health benefits particularly when included in a Mediterranean diet model. Obviously, every effort must be made to promote behavioral education to prevent abuse, especially among young people.

Narrativer Review

Study: weak evidence

El Rayess Y, Nehme N, Azzi-Achkouty S, Julien SG. Wine Phenolic Compounds: Chemistry, Functionality and Health Benefits. Antioxidants. Oktober 2024;13(11):1312. 

24.*

Background: The objective of this systematic review and meta-analysis was: (i) to examine the association between wine consumption and cardiovascular mortality, cardiovascular disease (CVD), and coronary heart disease (CHD) and (ii) to analyse whether this association could be influenced by personal and study factors, including the participants’ mean age, the percentage of female subjects, follow-up time and percentage of current smokers. Methods: In order to conduct this systematic review and meta-analysis, we searched several databases for longitudinal studies from their inception to March 2023. This study was previously registered with PROSPERO (CRD42021293568). Results: This systematic review included 25 studies, of which the meta-analysis included 22 studies. The pooled RR for the association of wine consumption and the risk of CHD using the DerSimonian and Laird approach was 0.76 (95% CIs: 0.69, 0.84), for the risk of CVD was 0.83 (95% CIs: 0.70, 0.98), and for the risk of cardiovascular mortality was 0.73 (95% CIs: 0.59, 0.90). Conclusions: This research revealed that wine consumption has an inverse relationship to cardiovascular mortality, CVD, and CHD. Age, the proportion of women in the samples, and follow-up time did not influence this association. Interpreting these findings with prudence was necessary because increasing wine intake might be harmful to individuals who are vulnerable to alcohol because of age, medication, or their pathologies.

Systematischer Review

Study: strong evidence

Lucerón-Lucas-Torres M, Saz-Lara A, Díez-Fernández A, Martínez-García I, Martínez-Vizcaíno V, Cavero-Redondo I, u. a. Association between Wine Consumption with Cardiovascular Disease and Cardiovascular Mortality: A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients. Juni 2023;15(12):2785. 

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Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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