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Rohe Moringablätter-Zitronen-Käsetörtchen mit Passionsfrucht

Die Moringablätter-Zitronen-Käsetörtchen mit Passionsfrucht, Kiwi und Mandeln kommen ganz ohne backen aus und überzeugen durch ihre fruchtige Frische.
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Vegane Rohkost

60min   17h mittel
56/13/31  LA!:0ALA
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Zutaten (für Personen, )

Klick Inhaltsstofftabellen

Küchengeräte

  • Standmixer oder Pürierstab/Stabmixer
  • Dörrgerät oder Backofen
  • Zerkleinerer oder Standmixer
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)
  • Sieb
  • Gefriertruhe
  • Backförmchen (Muffins, Cupcakes)

Zubereitungsart

  • dörren
  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • einweichen
  • mixen
  • pressen
  • kühlen
  • seihen oder kolieren
  • pürieren
  • schälen

Zubereitung

  1. Vorbereitung am Tag zuvor
    Mandeln und Cashewnüsse mindestens 6 Stunden (oder aber über Nacht) einweichen. 

    Kokosnussfleisch zerkleinern. Die eingeweichten Mandeln abgiessen und mit dem Kokosfleisch im Dörrgerät für 8-10 Stunden trocknen.

  2. Beschleunigen: Sie können an den Prozess beschleunigen, indem Sie Mandeln und Kokosnussfleisch anstelle im Dörrgerät, bei 50 °C im Backofen für 1-2 Stunden trocknen. Durch das Erhitzen auf 50 °C verliert das Rezept jedoch seinen rohköstlichen Charakter.

  3. Zubereitung der Törtchen-Böden
    Die Mandeln in einem Zerkleinerer mahlen. Datteln und Kokosnussfleisch zufügen und mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

  4. Den Teig gleichmässig in die Muffinförmchen verteilen und andrücken. Die Muffinform mit den Böden in den Tiefkühlschrank stellen, während Sie die Füllung zubereiten.

  5. Zubereitung der Füllung (Crème)
    Eingeweichte Cashewnüsse abgiessen, Moringablätter waschen, Kiwi schälen und grob zerkleinern. Eine halbe Zitrone pressen und 1 EL des Saftes, sowie die Kiwi gemeinsam mit den anderen Zutaten in einem Standmixer pürieren, bis eine gleichmässige Crème entstanden ist.

  6. Die Menge "1 EL" Zitronensaft bezieht sich auf eine Menge ausgelegt für 6 Personen und ist bei Änderungen anzupassen.

  7. Die befüllten Muffinförmchen aus dem Tiefkühlschrank nehmen und die Crème auf die Böden verteilen. Danach die "Käsetörtchen" für etwa 3 Stunden in den Tiefkühlschrank stellen, bis sie sich verfestigt haben.

  8. Garnieren und Servieren
    Moringablätter-Zitronen-Käsetörtchen mit Passionsfrucht vor dem Servieren etwas antauen lassen- oder direkt nach der Zubereitung, wenn sie noch nicht durchgefroren sind, mit einer Zitronenscheibe garniert, servieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Autor
Inke Weissenborn, Bild vom Jahr 2017
Inke Weissenborn, Singapore
Gesunde und bewusste Ernährung mit dem Wohl der Tiere im Blick ist mir ein persönliches Anliegen. Als promovierte Tierärztin mit einem Hintergrund in Krebsforschung habe ich ein solides Verständnis der Ernährungsphysiologie. Meine langjährige Asienerfahrung hat mir einen tiefen Einblick in die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Esskultur ermöglicht.  Gemeinsam mit meinem Mann und meinen zwei Kindern, lebe ich nun seit einem Jahr wieder in Singapur. Neben der Tätigkeit als Tierärztin arbeitete ich beim Wildlife Rescue Center Acres (Animal Concerns Research & Education Society) in Singapur. Seit 2015 arbeite ich für die "Stiftung Gesundheit und Ernährung Schweiz".  Ich hoffe durch meine Arbeit, einen Beitrag für gesundes Leben und einen verantwortungsvollen Umgang zwischen Menschen und Tieren zu leisten. 

... mehr

Hinweise zum Rezept

Ertrag: Die von uns angegebene Menge an Zutaten für 6 Personen ergibt 6 Törtchen!

Meerrettichbaum: Die Blätter des Meerrettichbaumes (Moringa oleifera) nennt man auch Moringa- Blätter. Insbesondere in Indien verwendet man sowohl Moringablätter als auch die unter dem Namen Drumsticks bekannten Früchte für verschiedene Gerichte. Die Blätter enthalten verglichen mit anderen Pflanzen viel Calcium, Betacarotin, Kalium und Eisen, weshalb Moringabäume zu den nährstoffreichsten Gewächsen der Erde zählen und man sie in vielen Entwicklungsländern zur Bekämpfung der weit verbreiteten Unterernährung nutzt.

Passionsfrüchte: Passionsfrüchte, auch unter dem Namen Maracuja bekannt, gibt es in vielen unterschiedlichen Arten, wobei die verbreitetsten die braun-violetten Früchte- die reif etwas runzeln- und die gelb-grünen, grösseren Früchte sind. Neben einem hohen Vitamingehalt, insbesondere Vitamin C und B Vitamine, sind die Früchte reich an Magnesium und Kalzium und dank ihrer Kerne, ebenfalls an wichtigen ungesättigten Fettsäuren.

Kiwi: Die pelzige, runde Kiwi ist nicht nur dank ihres charakteristischen Geschmacks und der grünen Fruchtfarbe beliebt. Sie zeichnet sich auch durch einen hohen Vitamin C-Gehalt aus und beinhaltet gleichzeitig nur wenige Kalorien. Die Kiwifrüchte schmecken süss und mild mit einer typisch säuerlichen Note.

Mandeln: Mandeln haben ein gutes Verhältnis im hohen Fettgehalt von 49 %: davon nur 7,4 % gesättigte Fette und keine Transfette und sind ein guter Eisenlieferant. Allerdings haben sie ein sehr schlechtes Verhältnis von Linolsäure (LA) zu Alpha-Linolensäure (ALA).

Folgende Zutaten sind kaum oder nicht roh verfügbar:

Cashewkerne: In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Cashewkerne, auch Cashewnüsse oder einfach Cashews genannt, sind ein guter Lieferant von Mineralstoffen, wie etwa von Magnesium und Eisen. Cashewkerne sind roh ungeniessbar, da sie das toxische Öl Cardol enthalten. Im Handel angebotene Cashewnüsse sind daher entweder mit Wasserdampf vorbehandelt oder geröstet, um das Cardol zu deaktivieren. Sie sind also nicht roh im eigentlichen Sinne. Steht "Cashewkerne roh" auf der Packung, weist dies meistens nur darauf hin, dass die Deaktivierung des giftigen Cardols durch Dampf erfolgte, statt durch einen Röstprozess. Nur wenn das Verfahren im Detail erklärt und kontrolliert ist, können wir von Rohkost ausgehen.

Ahornsirup: Bei dem eingedickten, vor allem in Nordamerika überaus beliebten Saft von Ahornbäumen, handelt es sich um ein veganes Süssungsmittel, das aufgrund seines Herstellungsprozesses gegenwärtig nicht die Rohkost-Kriterien erfüllt. Bei dem ursprünglich von Indianervölkern angewandten Verfahren, bohrt man die Stämme von passenden Ahornbäumen an und sammelt den austretenden Pflanzensaft. Diesen dickt man durch einen Kochprozess ein, wodurch das typische Aroma (Karamellisierung der Zuckerbestandteile) zustande kommt.

Tipps

Rohkost-Zubereitung: Wenn sie dieses Rezept als strikte Rohkost zubereiten möchten, können Sie die von uns gegebenen Hinweise verwenden. Eine Alternative zum Ahornsirup finden Sie unter alternative Zubereitungen und bei den Cashewnüssen müssen Sie gut auf den Herstellungsprozess achten. Auch ist die Zubereitung im Dörrgerät bei maximal 42 °C nicht umgänglich. Das Rezept benötigt so ca. 6 Stunden mehr Zeit als die schnellere Version mit dem Ofen, aber belohnt Sie im Gegenzug mit rohköstlicher-Qualität.

Alternative Zubereitung

Schnellere Zubereitung: Anstelle des langen Trocknens im Dörrapparat, können Sie die schnellere, jedoch nicht rohköstliche Variante wahlen. Hierbei trocknet man Kokosfleisch und Mandeln über etwa 2 Stunden bei 50 °C im Ofen. Dadurch erfüllt das Gericht allerdings nicht mehr Rohkost-Kriterien.

Rohkost-Süssungsmittel: Anstelle des streng genommen nicht rohköstlichen Ahornsirups können sie auch ein beliebiges anderes Süssungsmittel verwenden. Um ganz auf zugesetzte Zucker zu verzichten, können Sie auch anstelle eines Süssungsmittels, Datteln nehmen.