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Gemüsesaft mit Miso und Pfeffer

Der Gemüsesaft mit Miso und Pfeffer ist eine sehr schmackhafte Variante, Gemüse zu trinken. Das Miso gibt eine schöne Würze und unterstützt die Darmflora.
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Vegane Kochkost

11min leicht
80/15/04  LA6:1ALA


Zutaten (für Person, )

Küchengeräte

  • Entsafter

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • entsaften

Zubereitung

  1. Für den Gemüsesaft
    Karotten kräftig schrubben. Selleriestangen abtrennen und spülen. Tomaten und Zucchini ebenfalls waschen. Alles auf einen Teller bereit legen.

  2. Die einzelnen Gemüse mit einem Entsafter verarbeiten und den Saft auffangen.

  3. Es empfiehlt sich, die weichen Tomaten mit etwas härterem, wie den Karotten, gemeinsam in den Entsafter zu geben.

  4. Für die Misopaste
    Die Misopaste in einer kleinen Menge warmen Wasser anrühren, so dass sie sich auflöst. Pfeffer hinzugeben.

  5. Aufgelöstes Miso zu dem Gemüsesaft geben und umrühren. In ein Glas füllen und geniessen.

  6. Als Verzierung eignet sich zum Beispiel ein Basilikumblatt.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Autor
Nora Maria Nagel, Bild vom Jahr 2016
Nora Maria Nagel, Deutschland
Veröffentlicht neben dem Studium Rezepte auf diet-health.info. Neben pflanzlicher Ernährung und Experimenten in der Küche interessiert sie sich unter anderem für Yoga, Aktivitäten an der frischen Luft sowie Literatur und Kunst.

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Hinweise zum Rezept

Miso betrachten wir nicht als Rohkost. Während des Herstellungsprozesses erhitzt man die Sojabohnen normalerweise, da grüne Bohnen jeder Art das für den Menschen toxische Glykoprotein Phasin enthalten. Phasin beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme im Darm, wirkt hämagglutinierend (verklumpt die roten Blutkörperchen) und kann in höheren Dosen auch die Darmzotten zerstören. Erhitzungsprozesse (kochen, rösten etc.) zerstört Phasin und macht somit Sojabohnen und daraus hergestellte Produkte wie Tofu, Miso oder Tempeh für den Menschen verzehrbar. Somit sind selbst unpasteurisierte Sojaerzeugnisse keine eigentliche Rohkost mehr, sondern lediglich durch die Fermentation "wiederbelebte" Kochkost.

Sie werden verstehen, dass wir das im Buch als Rohkost bezeichnete Rezept als vegane Kochkost bringen.

Fermentation: Bei Miso, aber auch Tofu, Sauerkraut und weiteren Lebensmitteln bedient man sich der Fermentation. Dies führt zu einer geschmacklichen Veränderung und verlängert ausserdem deren Haltbarkeit bzw. Lagerbedingungen. Für die Gesundheit sind rohe fermentierte Produkte, ohne jegliche Pasteurisierung, jedoch äusserst zuträglich - neben einer Vielzahl von Enzymen und Vitaminen enthalten sie besonders nützliche Milchsäurebakterien. Diese wirken sich positiv auf die Darmflora aus. 

Vitamin B12 Irrtum: Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass fermentierte Produkte eine Vitamin B12-Quelle darstellen. Die milchsauer vergorenen Lebensmittel, wie beispielsweise Sauerkraut oder Tempeh, enthalten geringe Mengen bei denen es sich vornehmlich um inaktive Vitamin B12 - "Analoga" handelt. Sie weisen zwar durchaus biochemische Ähnlichkeiten auf, doch ist es dem menschlichen Organismus nicht möglich sie zu verwenden! (Lesen Sie in diesem Blogbeitrag mehr zum Thema Vitamin B12.)

Tipps

Miso kaufen: Miso können Sie in Bioläden und Reformhäusern kaufen. Das Miso, welches in Asia-Läden oder konventionellen Supermärkten erhältlich ist, ist meist pasteurisiert und von minderer Qualität. Diese Produkte sind nicht durch traditionelle Verfahren hergestellt, sondern mittels industriellen Schnellverfahren.

Alternative Zubereitung

Gemüsevariation und Tomaten: Mit dem Gemüse können Sie variieren. Besonders eignen sich Cherry-Tomaten oder kleine Roma-Tomaten für diesen Saft.