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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Kressesüppchen mit Kartoffeln und Gartenkresse

Dieses schnell und ohne einen grossen Aufwand zubereitbare Kressesüppchen mit Kartoffeln und Gartenkresse hat einen äusserst intensiven Geschmack.
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Vegane Kochkost

10min   25min leicht
82/11/06  LA:ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
    oder Standmixer
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • zerkleinern oder mahlen
  • anschwitzen / andünsten
  • abschmecken
  • pürieren

Zubereitung

  1. Für die Kressesuppe
    Kartoffeln und Zwiebel klein schneiden und in etwas heissem Öl in einem Topf anschwitzen.

  2. Mit dem Wasser (≈ 4 Tassen für 2 Portionen) aufgiessen und etwa 15 Minuten kochen lassen bis sie weich sind.

  3. Sie können zunächst etwas weniger Wasser verwenden und später je nach gewünschter Konsistenz mehr hinzufügen.

  4. Die aufgeführte Menge an roher Gartenkresse zur Suppe hinzugeben und pürieren.

  5. Im Originalrezept ist von 2 Schalen Kresse die Rede. Verwenden Sie vorsichtshalber etwas weniger zu Beginn, da die Kresse mitunter sehr scharf schmeckt. Erscheint es Ihnen immer noch zu wenig, können Sie jederzeit mehr hinzufügen.

  6. Zum Abschmecken und Servieren
    Mit Salz abschmecken und mit der restlichen Kresse bestreut servieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegan regional saisonal - einfache Rezepte für jeden Tag
Vegan regional saisonal
Verlag Eugen Ulmer, Lisa Pfleger
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Vegane Rezepte müssen weder kompliziert noch langweilig sein. In diesem Buch findet der Anfänger im Bereich der veganen Küche wertvolle Tipps und Inspirationen.

Nach der Devise „weniger ist mehr- dafür lieber auf gute Qualität achten“ hat Lisa Pfleger in diesem Buch „einfache Rezepte für jeden Tag“ zusammengetragen, wobei das „einfach“ für unkomplizierte Gerichte steht, die sich unter Zuhilfenahme gängiger Zutaten zubereiten lassen.

Über die Autorin
Die aus dem Burgenland in Österreich stammende Umweltpädagogin, Autorin und Hoopdancerin Lisa Pfleger stellte schon mit 16 Jahren ihre Ernährung um und entschied sich fortan vegan zu leben.
Im Jahr 2009 startete Lisa Pfleger gemeinsam mit Michael Hartl auf einem Hof im Südburgenland das „Experiment Selbstversorgung“, welches die beiden auf einem Blog bis heute dokumentieren. Von Obst und Gemüse bis hin zu Zahnpasta versucht Lisa Pfleger, möglichst alles selbst herzustellen und auf Supermarktprodukte zu verzichten.

Inhalt des Buches
Das Buch beginnt mit einem Saisonkalender für Gemüse und Obst im vorderen Innencover des Buches. Der Saisonkalender für Wildpflanzen befindet sich im hinteren Innencover.

Im Inhaltsverzeichnis sind die einzelnen Abschnitte, übersichtlich farblich voneinander aggehoben, aufgeführt und durch stimmungsvolle Bilder ergänzt.

Es folgt eine Einführung zum Thema „Experiment Selbstversorgung“. In "Vegan ohne Schnickschnack" erfährt der Leser was vegan bedeutet, warum regionale Produkte zu bevorzugen und welche regional sind, wo man sie bekommt und welche Küchenwerkzeuge man für ihre Zubereitung benötigt.

Rezepte
Die Rezepte sind untergliedert in die Kapitel Meine Grundrezepte, gefolgt von den Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Meine Grundrezepte

  • Grundrezepte aus Getreide

Beginnend mit Informationen über verschiedene Mehlsorten und die passende Mehl- und Flüssigkeitsmenge, folgen die unterschiedlichen Rezepte wie der Universalteig, Hefeteig salzig oder die Mehlschwitze. Ergänzt sind diese durch zahlreiche Tipps und eine Tabelle zu den Einweich- und Kochzeiten verschiedener Getreide.

  • Grundrezepte Salatdressings

Neben Rezepten wie beispielsweise Kürbiskernöldressing, Mohndressing und selbstgemachten Kräuteressigen bekommt man auch Informationen zu den richtigen Mischungsverhältnissen.

  • Grundrezepte mit Obst und Gemüse

Die Rezepte zu Selbst gemachte Suppenwürze, Tomatensoße und selbst gemachte Sojamilch sind unkompliziert und eignen sich prima zur Vorratshaltung.

Die in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliederten Rezepte sind jeweils in folgende Unterabschnitte unterteilt:

  • Suppe & Salat
  • Hauptgerichte
  • Brotzeit & Snack
  • Süßes

Zusätzlich zu diesen beinhalten Frühling, Sommer und Winter jeweils noch einen Unterabschnitt zu Feierlichkeiten. So ist es für den Frühling das Ostermenü, die Grillparty für den Sommer und das Weihnachtsmenü für den Winter.

Frühling
Im Frühling, wo die ersten jungen Blättchen zu spriessen beginnen, ist Lisa Pfleger bemüht, unterschiedliche Kräuter in den Essensplan mit einzubeziehen. Von klassischen Rezepten, wie Holunderblütensirup über Abwandlungen klassischer Rezepte, wie der Brennnessel-Erbsen-Quiche, bis hin zu ausgefallenen Rezepten wie beispielsweise der Okara-Radieschen-Pfanne. Die Rezepte sind bunt und die Vielfalt ist gross.

Sommer
In diesem Abschnitt liegt der Schwerpunkt auf die Einbeziehung „saftiger Knollen und Wurzeln“, „süsser Beeren“ und „aromatischen Fruchtgemüsen“. Die aufgeführten Rezepte sind zumeist klassisch wie die Mini-Pizzen oder die Linzer Torte oder Anlehnungen an klassische Rezepte, wie mit Hirse gefüllte Paprika oder Zucchini-Spätzle. Es sind jedoch auch ein paar fantasievolle Kreationen dabei, wie ein Gemüse-Kirsch-Salat.

Herbst
Herbstliche, etwas schwerere, klassische und fantasievolle Gerichte stehen auf dem Programm. Ob warmes Rotkraut, Burgenländischer Kartoffelsterz, Gefüllter Ofenkürbis oder Feuerbohnen-Aufstrich- hier findet sicherlich jeder eine Inspiration.

Winter
Neben den Gemüsen, die auch im Winter erhältlich sind, empfiehlt die Autorin das Anzüchten vitaminreicher Keimsprossen auf der Fensterbank.
Kartoffelsuppe, Sellerieschnitzel mit Potatoe-Wedges, Kartoffelknödel mit Pilzsoße und der Mohnstollen sind nur einige der hier aufgeführten Gerichte.

Im Anschluss an die Rezeptteile folgt der Abschnitt „Service“. Hier findet man weiterführende Links, Buchtipps, Bezugsquellen, ein alphabetisches Rezeptregister sowie eine Danksagung.

Gesamteindruck
Mit Vegan regional saisonal hat Lisa Pfleger ein Buch herausgebracht, das viele alltagstaugliche Gerichte enthält. Die Rezepte sind einfach und zumeist schnell zuzubereiten, wobei die Autorin bewusst auf exotische Zutaten oder besondere Küchengeräte verzichtet. Die Zutaten sind in der Regel gewöhnlich und dennoch sind neben klassischen Rezepten, oftmals in abgewandelter Form, auch neuartige Kreationen dabei. Die Aufteilung in die vier Jahreszeiten ermöglicht ein saisonales Kochen, wobei die vielen Tipps sehr hilfreich sind und zum Ausprobieren anregen. Die bunten Illustrationen zu beinahe jedem Rezept helfen beim Auswählen und regen zum Nachkochen an. Bei den Rezepten verwendet die Autorin zwar Weissmehl, überlässt es aber ausdrücklich dem Leser, ob er dem folgen möchte oder stattdessen lieber Vollkornmehl ganz oder teilweise verwenden mag. Da die Teigwaren der aufgeführten Rezepte im Allgemeinen keine Fertigprodukte sind, kann man so seinen Vollkornanteil je nach Belieben bestimmen.
Im Hauptgerichtteil mag es etwas irreführend sein, dass die Rezepte zum Teil eher Beilagen als tatsächliche Hauptmahlzeiten darstellen. Auch fehlen für die Planung hilfreiche Zubereitungszeiten.

Die Aufmachung des Buches spricht durch die Ausdrucksweise, Zeichnungen und die verspielten Emoticons besonders den jungen Leser an und vermittelt dem Einsteiger in die vegane Küche auf frische Art, dass vegane Küche weder eintönig noch langweilig sein muss.

Von Lisa Pfleger ist 2015 das Buch „Vegan homemade“ erschienen. Diese ist ebenso wie das hier besprochene, beim Ulmer Verlag oder bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Gartenkresse: Die Gartenkresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Ihr charakteristischer, scharfer, etwas an Senf erinnernder Geschmack ist auf das Benzylisothiocyanat zurückzuführen, das sich aus dem enthaltenden Senfölglycosid Glucotropaeolin bildet.
In den Küche verwendet man vor allem die Keimlinge der Kresse, die man etwa eine Woche nach Aussaat ernten kann. Gartenkresse eignet sich gut für kalte Aufstriche und Salate, oder für Suppen, wie es in diesem Rezept der Fall ist.
Dadurch, dass die Gartenkresse viel Vitamin C, Eisen, Kalzium sowie Folsäure und Vitamin B enthält, eignet sie sich insbesondere im Winter als gute Nahrungsergänzung.

Tipps

Tipp der Autorin zum Geschmack: "Sollte dir die Kressesuppe zu intensiv oder scharf sein, lasse die Suppe noch kurz weiter köcheln."

Gartenkresse selbst aussähen: Gartenkresse lässt sich das ganze Jahr über anzüchten. Die dafür benötigten Samen lassen sich normalerweise in Gärtnereien sowie grösseren Supermärkten erwerben. Anschliessend die Kresse-Samen einfach in Erde oder sogar nur auf feuchter Watte aussähen und auf die Fensterbank stellen. Sie mag es gern warm und benötigt viel Wasser.

Alternative Zubereitung

Gemüsebrühe oder Fond: Anstelle des Wassers können Sie auch salzarme Gemüsebrühe zum Kochen verwenden. Ein Rezept für eine solche Brühe finden sie unter dem folgenden Link: Vegane Gemüsebrühe
Allerdings hat Kresse allein einen derart intensiven Geschmack, dass es meist nicht notwendig ist.