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Pellkartoffeln in Salz gekocht (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Pellkartoffeln in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

77%Wasser 91Makronährstoff Kohlenhydrate 91.09%/08Makronährstoff Proteine 8.46%/00Makronährstoff Fette 0.45% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, <0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Pellkartoffeln sind mit der Schale (Pelle) gekochte Kartoffeln und deshalb nicht roh. In Bio-Qualität erhältlich, bilden sie eine nahrhafte Beilage für viele Gerichte.

Verwendung in der Küche

Was sind Pellkartoffeln? Zur Herstellung von Pellkartoffeln nutzt man in der Regel festkochende Kartoffeln mit weissem resp. cremefarbenem Fleisch und kocht sie mit der Schale (Pelle) im Salzwasser. Sind Pellkartoffeln und Salzkartoffeln dasselbe? Für Salzkartoffeln schält man die Knollen vor dem Kochen oder Garen. Belässt man die Schale, gelangen weniger Nährstoffe und Geschmacksstoffe ins Kochwasser, was die Kartoffeln so wesentlich nährstoffreicher macht als geschälte. Muss man Pellkartoffeln salzen? Man kann Pellkartoffeln mit oder ohne Salz kochen. Das Kochen in Salzwasser bietet allerdings den Vorteil, dass das in der Kartoffel enthaltene Kalium in der Knolle verbleibt und nicht ins Wasser übergeht. Das Dampfgaren mit Wasserdampf stellt die schonendste Zubereitungsart dar.

Kartoffeln teilt man aufgrund ihres Kochverhaltens in unterschiedliche Kochtypen ein. So ist je nach Verwendungszweck ein anderer Kochtyp zu wählen. Der grösste Unterschied liegt im Stärkegehalt. Dieser ist abhängig von Sorte, Witterung und Reife und variiert häufig. Je nach Quelle sind die Werte unterschiedlich:

  • Festkochende Speisekartoffeln besitzen ein eher feuchtes Fruchtfleisch und sind meist länglich bis oval geformt. Man erntet sie früher als mehligkochende. Der Stärkeanteil ist mit ca. 11-13 % eher gering, wodurch die Schale während des Kochvorgangs intakt bleibt und nicht aufplatzt. Zu den festkochenden Kartoffeln gehören z.B. Allians, Belana, Goldmarie oder Princess. Diese Sorten sind ideal für die Zubereitung von Kartoffelsalat, Gratin, Bratkartoffel oder Pellkartoffeln.1
  • Vorwiegend festkochende Kartoffeln hingegen weisen einen Stärkeanteil von rund 13-15 % auf und liegen damit im Mittel. Sie sind für sehr viele Rezepte geeignet. Bekannte Sorten sind z.B. Gala, Marabel, Milva oder Toscana. Mit diesen Knollen gelingen sowohl ein Kartoffelpüree als auch Bratkartoffeln, Pellkartoffeln oder Ofenkartoffeln.1
  • Mehlig kochende Kartoffeln fallen nach dem Garen fast auseinander und weisen den höchsten Stärkeanteil auf: zwischen 14 und 16 %. Zu den beliebten Sorten gehören z.B. Adretta, Gunda, Lilly oder Russet.2 Sie sind ideal für Kartoffelpüree, Knödel und Gnocchi und ebenso geeignet für Suppen und Eintöpfe.1

Pellkartoffeln nutzt man für weitere Gerichte wie Kartoffelsalat, Rösti, Kartoffelpüree, Kartoffelklösse und Bratkartoffeln. Oft verwendet man sie als Beilage, z.B. zu Spargel und einer veganen Sauce hollandaise. Variieren Sie je nach Gericht die Gewürze, um das Aroma der Kartoffel besser hervorzuheben. Gern reicht man zur Pellkartoffel eine frische Quark- oder Joghurtsauce (auch vegan möglich): Neben Salz und Pfeffer können zusätzlich frischer Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch und feingehackte Zwiebeln zum Zug kommen. Bei einer süssen Variante harmonieren Kartoffeln zusammen mit dem Geschmack der Vanille-Schote.

Eigene Zubereitung

Für 500 g Pellkartoffeln benötigen Sie 500 g festkochende Bio-Kartoffeln und 1 TL Salz. Die Kartoffeln sind vorzugsweise alle etwa gleich gross, damit sie möglichst gleichzeitig gar sind. Waschen und putzen Sie die Kartoffeln vor dem Kochen am besten mit einer Gemüsebürste. Geben Sie die Kartoffeln danach in einen grossen Topf, füllen Sie diesen bis zur Hälfte mit Wasser und geben das Salz dazu. Kochen Sie die Kartoffeln für ca. 30 Minuten (Kochzeit variiert je nach Grösse der Knollen). Zum Gartest stechen Sie mit einer Gabel durch eine Kartoffel; spüren Sie keinen Widerstand, sind die Kartoffeln gar. Nutzen Sie alternativ einen Schnellkochtopf.

Veganes Rezept für Pellkartoffeln mit Kräuterquark

Zutaten (für 4 Personen): 1 kg Kartoffeln (festkochend; bio), 250 g Sojaquark, 1 Bund frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill), 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Rapsöl (raffiniert), Salz, Pfeffer.

Zubereitung: Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf mit Salzwasser bedeckt ca. 20-25 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in etwas Rapsöl anschwitzen. Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Sojaquark mit Zwiebel, Knoblauch, Kräutern, Salz und Pfeffer verrühren. Kartoffeln abgiessen und mit veganem Kräuterquark servieren. Dazu passen auch ein bunter Salat oder Ofengemüse.

Veganes Rezept für Rösti aus Pellkartoffeln

Zutaten (für 4 Personen): 600 g Kartoffeln (festkochend; bio), Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 2 EL Rapsöl (raffiniert).

Zubereitung: 600 g festkochende Kartoffeln in der Schale in kochendem Salzwasser etwa 15 Minuten nicht ganz weich garen. Abgiessen und gut abkühlen lassen. Kartoffeln pellen und reiben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 2 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Aus den Kartoffeln Fladen formen und etwa 5 Minuten von jeder Seite knusprig braten. Vegane Rösti sofort servieren.

Vegane Rezepte mit Pellkartoffeln finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Pellkartoffeln gibt es nur in ausgewählten Supermärkten zubereitet zu kaufen. Rohe festkochende Kartoffeln sind bei Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa oder in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt und Alnatura das ganze Jahr über erhältlich. Achten Sie auf die entsprechende Bezeichnung auf der Verpackung. Oft bieten auch Grossverteiler die Knollen in Bio-Qualität an.

Die Verfügbarkeit von festkochenden Kartoffeln ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Pellkartoffeln können Sie im Kühlschrank für 3 bis 4 Tage aufbewahren. Wichtig ist schnelles Abkühlen, um Keimwachstum zu verhindern. Alternativ können Sie die gekochten Knollen auch einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

100 g in Salz gekochte Pellkartoffeln liefern 87 kcal an Energie, 0,1 g Fett, 20 g Kohlenhydrate (davon ca. 2 g Ballaststoffe) und 1,9 g Eiweiss. Nennenswert sind die, aufgrund der Zubereitungsart, enthaltenen 240 mg Natrium, die 30 % des Tagesbedarfs ausmachen.3

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist mit 0,3 mg/100g vertreten (21 % des Tagesbedarfs). Ähnlich hohe Mengen haben z.B. gebackene Falafeln (0,33 mg/100g). Besonders viel Vitamin B6 besitzen getrocknete Kräuter wie Rosmarin oder Dill (beide 1,7 mg/100g), von denen man jedoch nur geringe Mengen konsumiert.3

Enthalten Pellkartoffeln Kalium? Der Gehalt an Kalium beträgt 379 mg/100g. Dies deckt 19 % des Tagesbedarfs ab. Ähnliche Werte weisen gekochte weisse Bohnen (391 mg/100g) oder gekochte Linsen (369 mg/100g) auf. Gute Kalium-Quellen sind Hülsenfrüchte und Nüsse, etwa Mandeln (733 mg/100g) oder Kichererbsen (718 mg/100g).3

In 100 g Pellkartoffeln sind 13 mg Vitamin C enthalten. Vitamin C ist hitzeempfindlich und wasserlöslich, was dazu führt, dass gekochte Zutaten häufig über weniger Vitamin C verfügen als die rohen Zutaten (siehe Kartoffel roh: 20 mg/100g). Besonders viel des Vitamins besitzen so z.B. rohe grüne Chili-Paprikas (242 mg/100g) oder rohe gelbe Gemüsepaprikas (184 mg/100g).3

Die gesamten Inhaltsstoffe von Pellkartoffeln, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) enthält Vitamine, Proteine, Ballaststoffe und Mineralstoffe, insbesondere Kalium, Phosphor und Kupfer. Das günstige Kalium-Natrium-Verhältnis unterstützt den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt sowie das Säure-Basen-Gleichgewicht und ist besonders bei Bluthochdruck relevant.4,5

Kartoffeln weisen einen geringen Fettgehalt auf. Die enthaltenen Lipide bestehen vor allem aus Linol- und Alpha-Linolensäure. Kartoffelprotein enthält alle essenziellen Aminosäuren wie Methionin, Lysin, Tryptophan und Threonin in günstigem Verhältnis. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Lysin, das in vielen pflanzlichen Lebensmitteln, insbesondere Getreide, oft begrenzt vorliegt. Die Kombination von Kartoffeln mit Getreide, wie z.B. Mais, verbessert daher die Aminosäurebilanz der Ernährung. Rote und violette Kartoffelsorten enthalten tendenziell mehr Protein als gelb- oder cremefleischige Varianten. Analysen zeigen höhere Proteinwerte in gegarten Zubereitungen, besonders beim Braten und Frittieren. Auch der Gehalt einzelner Aminosäuren nimmt dabei zu.4,5

Wasserlösliche Ballaststoffe, darunter Glucane, Pektine, lösliche Arabinoxylane und Oligosaccharide, können den Cholesterinspiegel senken und das Risiko für Herz-Kreislauf- und zerebrovaskuläre Erkrankungen reduzieren. Eine langfristige tägliche Aufnahme von etwa 18 g senkt den Nüchternblutzucker. Wasserunlösliche Ballaststoffe fördern die Darmfunktion und beugen Verstopfung vor.4,5

Kartoffeln enthalten schnell verdauliche (RDS), langsam verdauliche (SDS) und resistente Stärke (RS). RDS erhöht den Blutzucker innerhalb von 2 Stunden deutlich. SDS sorgt durch eine verzögerte Aufnahme für stabilere Blutzuckerwerte. RS gelangt unverdaut in den Dickdarm, wo es zu kurzkettigen Fettsäuren fermentiert, die die Darmgesundheit und den Stoffwechsel unterstützen. Dies ist besonders relevant für Menschen mit Diabetes.4,9 Der glykämische Index (GI) beschreibt, wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker nach dem Essen erhöht. Die Erhitzung gelatinisiert RS zu schneller verfügbarer Stärke und erhöht den glykämischen Index (GI). Ein langfristig hoher Konsum an RDS steht im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht und ernährungsbedingten Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.5,16 Der Gehalt an resistenter Stärke hängt v.a. von der Zubereitungsmethode, weniger von der Sorte ab. Gebackene Kartoffeln weisen einen höheren RS-Gehalt auf als gekochte, und abgekühlte Kartoffeln einen höheren als warme oder aufgewärmte.12,13

Ein in Kartoffeln vorkommender Proteaseinhibitor II (PI2) kann die Ausschüttung eines Darmhormons verzögern und dadurch das Sättigungsgefühl steigern, insbesondere bei einer proteinreichen Mahlzeit. Dies legt nahe, dass der Verzehr von Kartoffeln mit hohem PI2-Gehalt die Einhaltung von Gewichtsreduktionsdiäten unterstützt.7,8

Lesen Sie ergänzende Informationen bei den Zutaten rohe Kartoffel, weisse Kartoffel, sowie Kartoffel 'Sorte Russet' und Kartoffelmehl nach.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Pellkartoffeln mit Schale kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Pellkartoffeln mit Schale enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:4,5

  • Isoprenoide: Tetraterpene: Carotinoide
  • Alkaloide: Steroidalkaloide (α-Chaconin, α-Solanin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxyzimtsäuren (Sinapinsäure, Chlorogensäure, Kaffeesäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin-Derivate, Kaempferol-Derivate, Rutin), Flavanole (Catechin), Anthocyane (Petunidin, Malvidin)

Polyphenole zählen zu den wichtigsten sekundären Pflanzenstoffen in Kartoffeln und tragen mit den Carotinoiden zum antioxidativen Potenzial bei. In experimentellen Studien korrelieren diese Metaboliten mit einem geringeren Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Arteriosklerose. Insbesondere Chlorogensäure dominiert sowohl in rohen als auch in gekochten Kartoffeln. Gelbe, cremefarbene und weisse Kartoffeln enthalten insgesamt weniger Phenole und zeigen entsprechend geringere antioxidative Eigenschaften.4,5

Der Phenolgehalt von Kartoffeln liegt je nach Messmethode zwischen 31-883 mg/100g FG (Folin–Ciocalteu) bzw. 23-67 mg/100g FG (HPLC). Damit kann die Kartoffel ähnliche Werte wie Karotten (16-1029 mg/100g FG), Heidelbeeren (220-753 mg/100g FG) und Blumenkohl (57-255 mg/100g FG) erreichen sowie Weisskohl (170-253 mg/100g FG) und Erdbeeren (99–305 mg/100g FG) sogar übertreffen.9

Der Polyphenolgehalt gekochter Kartoffeln hängt stark von Zubereitung, Lagerung und Verarbeitung ab: Hitze kann gebundene Polyphenole freisetzen, aber auch durch Abbau und Auswaschung Verluste verursachen. Licht, Kälte und Hitze beeinflussen zusätzlich Flavonoid- und Carotinoidgehalte, wobei letztere meist abnehmen, in Einzelfällen jedoch die Bioverfügbarkeit ansteigt.4,5

Pigmentierte Kartoffeln enthalten nennenswerte Mengen an Anthocyanen, häufig in veresterter Form mit Phenolsäuren. Experimentelle Studien weisen auf entzündungshemmende Effekte, u.a. bei Reizdarmsyndrom und anderen chronischen Erkrankungen des Verdauungstrakts, hin. Violettfleischige Kartoffeln erreichen Anthocyangehalte von 63–588 mg/100g (roh) bzw. 71–453 mg/100g (gekocht). Rotfleischige Kartoffeln enthalten deutlich weniger (8,2–55,3 mg/100g gekocht).4

In-vitro- als auch In-vivo-Untersuchungen zeigen, dass Steroidalkaloide wie α-Chaconin und α-Solanin das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Gleichzeitig wirken sie in höheren Mengen toxisch für den Menschen. Mehr dazu im Folgekapitel "Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen".4

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Die in der Kartoffel enthaltenen Glykoalkaolide α-Solanin und α-Chaconin können nach einem Verzehr grosser Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen. Das Deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfahl 2018 deshalb eine maximale Zufuhrmenge von 0,5 mg Glykoalkaloide pro kg Körpergewicht. Aufgrund eines Vergiftungsfalles von 2015 forderte das BfR zudem, den bisherigen Glykoalkaloidgehalt in Kartoffeln von bisher 200 mg auf 100 mg pro kg Frischgewicht zu reduzieren. Korrektes Lagern und das Herausschneiden grüner Stellen reduzieren den Gehalt an Glykoalkaloiden markant.14

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Zur Einschätzung der Klimafreundlichkeit eines Lebensmittels dient in erster Linie der CO2-Fussabdruck. Dieser hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielen die Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), saisonale, regionale oder inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es Frischwaren oder Tiefkühlwaren sind, eine entscheidende Rolle.15

1 kg frische Kartoffeln (bio und konventionell), unabhängig von ihrem Stärkegehalt, verfügen über einen CO2-Fussabdruck zwischen 0,2 und 0,39 kg CO2eq/kg.15,16 Die benötigte Wassermenge zur Herstellung von 1 kg Kartoffeln beträgt 287 Liter.17

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?.

Weltweites Vorkommen - Anbau

Kartoffeln stammen ursprünglich aus der Gegend des heutigen südlichen Peru, von wo aus man sie im 16. Jahrhundert nach Europa einführte und weltweit bekannt machte. Nach Weizen, Reis und Mais zählt man sie heute zur viertmeistgenutzten Nahrungspflanze.6

2022 zählten China, Indien, die Ukraine, Russland, die USA, Deutschland, Bangladesch, Frankreich, Pakistan sowie die Niederlande zu den weltweit Top 10 kartoffelproduzierenden Ländern.10

Informationen zu Anbau und Ernte sowie zum Anbau im eigenen Garten finden Sie bei der Zutat: Kartoffel, Fruchtfleisch und Schale, roh (bio).

Wild zu finden

Wilde Kartoffelarten kommen heute vor allem in Amerika vor. Derzeit sind 151 Arten von Wildkartoffeln bekannt. Vom Südwesten der Vereinigten Staaten bis in den Süden Chiles. Die meisten sind dabei in Peru und Bolivien beheimatet und wachsen in unterschiedlichen Böden und Klimazonen. Von der trockenen Wüste entlang der peruanischen Küste bis zu den Tälern der Anden in Höhenlagen von bis zu 4200 m ü.M.11

Weiterführende Informationen

Kartoffeln (Solanum tuberosum) gehören zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und zu den stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie Maniok (Manihot esculenta), Süsskartoffel (Ipomoea batatas), Yam (Dioscorea) sowie Topinambur (Helianthus tuberosus), die jedoch alle nicht miteinander verwandt sind. Weitere Informationen finden Sie z.B. in der Zutatenbeschreibung von Kartoffel, Fruchtfleisch und Schale, roh (bio).

Alternative Namen

Pellkartoffeln nennt man in Deutschland auch Quellmänner, Quellkartoffeln, Quellesjer, Gequellde oder Ganze Abern. In Österreich heissen sie gekochte Erdäpfel und in der Schweiz und in Süddeutschland Gschwellti. Im Englischen bezeichnet man sie als jacket potatoes oder boiled potatoes.

1.

"Festkochende Speisekartoffeln haben ein feinkörniges, feuchtes Fleisch und sind länglich bis oval. Ihr Stärkegehalt ist relativ gering (ca 11-13 %), weshalb die Schale beim Kochen nicht aufplatzt. Sie sind deshalb für alle Gerichte geeignet, bei denen die Kartoffel in Form bleiben soll: Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Gratin, Rösti oder die klassische Pellkartoffel."

"Wann die festkochenden Sorten geerntet werden, ist unterschiedlich – je früher im Jahr, desto milder sind sie im Geschmack. Zu den bekannten Sorten gehören zum Beispiel Allians, Belana, Goldmarie oder Princess."

"Die vorwiegend festkochenden Sorten sind sozusagen die Sandwichkinder der Kochtypen-Familie: Sie sind mittelfest und nach dem Garen ein bisschen trockener als festkochende; ihre Schale platzt beim Kochen leicht auf. Sie sind echte Allrounder und können eigentlich für fast alles eingesetzt werden: Rösti, Salz- und Bratkartoffeln, Eintöpfe, Aufläufe oder Pommes. Besonders mit leckeren Sossen bilden sie ein perfektes Team, da sie diese richtig schön aufnehmen. Sie enthalten mit 13-15 % etwas mehr Stärke und bekommen beim Braten oder Frittieren deshalb eine schöne Bräunung. „Vorwiegend festkochend“ heisst also nicht, dass die meisten der Kartoffeln im Netz festkochend sind, sondern beschreibt die Zwischenkategorie zwischen festkochend und mehligkochend."

"Zu den beliebten vorwiegend festkochenden Sorten gehören zum Beispiel Gala, Marabel, Milva oder Toscana."

"Mehligkochende Kartoffeln sind meistens später reifend und schmecken daher kräftig und aromatisch. Das Fleisch ist grobkörniger als bei den anderen Kochtypen, eher trocken und sehr weich. Bei langer Garzeit zerfallen sie. Da sich Mehligkochende super zerkleinern lassen, eignen sie sich besonders für Püree, Gnocchi, Knödel, Suppen und Co. Sie enthalten 14-16 % Stärke. Zu den beliebten Sorten gehören u. a. Adretta, Gunda, Lilly und Lucilla."

Website

Die Kartoffel de: Von mehlig bis fest: die unterschiedlichen Kochtypen. 2016.

2.

Siehe Tabelle ab S. 2.

Website

Schwärzel R, Torche JM et al. Schweizer Sortenliste für Kartoffeln 2021. Agroscope Transfer. 2020;362:1–6.

3.

Siehe Nährstofftabelle.

Website

USDA United States Departement of Agriculture.

4.*

The potato (Solanum tuberosum L.) belongs to the family Solanaceae and is one of most versatile crops, vital components of the human diet in numerous countries. It is regarded as one of the most promising crops for reducing world hunger and poverty. It is one of the foremost non-grain crops in the world, being a cost-effective and easily accessible food with several health benefits. The entire plant including peel, tuber, and leaves are used in traditional medicine. Potatoes are high in carbohydrates, lipids, phenolic acids, anthocyanins, carotenoids, proteins, flavonoids, vitamins, potassium, phosphorus, copper, and fiber. The purpose of this review study was to present up-to-date information on novel metabolites discovered in potatoes that play a role in preventing illness and improve human well-being. We attempted to assemble data on the variety of pharmacological activity including antioxidant, anti-diabetic, antihypertensive, anticancer, antiobesity and anti-inflammatory properties of potatoes, as well as their function in enhancing gut health and satiety. In-vitro investigations, human cell culture, experimental animal studies have revealed that potatoes have a variety of health-promoting qualities. The observations and recommendations presented here are scientifically interesting for food chemistry, pharmacology, nanotechnology, and toxicology. These may also contribute to enhance nutrition, food safety, and human health.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.15835/nbha53114080

Study: weak evidence

Imran S, Qayyum A, Yang X, Bibi Y, Yang LE, Pu X et al. A panoramic review on phytochemistry, pharmacological potential, health benefits, and versatility of Solanum tuberosum L. Not Bot Horti Agrobo. 2025;53(1):14080. 

5.*

"Beyond the nutritional properties of a quality staple food, potatoes have been classified as high-GI value food that will causes high postprandial glycaemia (Ek, Brand-Miller, & Copeland, 2012). However, numerous studies have reported that the GI of the potato changes with different cooking methods. Frying, baking, cooling, and cooking with additives are good methods of lowering the GI"

"It is clear that the addition of protein and fat to a carbohydrate-containing meal could appreciably moderate the influence of the carbohydrate on the glucose response due to the insulinogenic effect or the reduction of insulin responses. Henry, Lightowler, Strik, and Storey (2005) evaluated the adding of commercial toppings (oil, chicken breast, salad, etc.) on the GI of baked potatoes and found that the addition of protein can lower the GI of potatoes by 18%, while the co-ingestion of fat lowered the GI of potatoes by 58%, changing the GI classification from high GI to low GI (Table 3)."

"Despite the low concentration of protein in potatoes, its biological value is quite high (approximately 90–100 compared with whole egg (100), soybean (84), and beans (73)) (Waglay, Karboune, & Alli, 2014). In addition, potato protein is characterized by relatively well-balanced amino acid concentrations and a higher content of essential amino acids compared with other plant-origin proteins. Potato is regarded as the best plant source of lysine, which is often lacking in vegetable and cereal sources (Amanda Waglay, 2014). Generally, the protein content in cooked potatoes is retained or even increased due to the increase in dry matter content after water evaporation."

"Numerous studies have revealed that the total phenolic content in cooked potatoes can be retained or even increased based on the cooking method used." -> Siehe Tab. 2

"The contents of phytochemicals in potatoes are altered during different cooking methods, resulting in different antioxidant properties."

"The phenolic, carotenoid, and anthocyanin contents are the most important phytochemical contributions to the total antioxidant capacity in fruits and vegetables. Although there is a relatively low content of these phytochemicals in potatoes relative to other fruits and vegetables, the high daily consumption globally makes it one of the most important antioxidants in human daily life."

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1016/j.foodchem.2016.01.120

Study: weak evidence

Tian J, Chen J et al. Health benefits of the potato affected by domestic cooking: A review. Food Chemistry. 2016;202:165–75.

6.*

"Potatoes originate from the Andean region where the crop has been grown for over 7,000 years as a staple food crop. Studies (Spooner et al. 2010) show that their specific origin is in present-day southern Peru. Since the introduction of the crop to Europe in the sixteenth century and its worldwide distribution, potatoes have become the fourth largest food crop following wheat, rice, and maize (Spooner et al. 2010)."

Kartierungs- und Modellierungsstudie

DOI: 10.1007/s11540-013-9247-8

Haverkort AJ, de Ruijter FJ et al. Worldwide Sustainability Hotspots in Potato Cultivation. 1. Identification and Mapping. Potato Resarch. 2013;56:343–353.

7.*

"PI2 increased circulating CCK plasma levels during the diet intervention. Likewise, PI2 modulated appetite sensation from week 4 to 20. The study demonstrated that the PI2 can modulate a key satiety signal."

Klinische Interventionsstudie

DOI: 10.2147/DMSO.S201853

Study: moderate evidence

Flechtner-Mors M, Thoma U et al. The Effect of Potato Protease Inhibitor II on Gastrointestinal Hormones and Satiety in Humans During Weight Reduction. Diabetes Metab Syndr Obes. 2020;13:521–534.

8.*

"The effect of potato protease inhibitor II (PI2) on postprandial appetite was examined in a randomized double-blind placebo-controlled cross-over trial involving 44 healthy women."

"Compared with the placebo, consumption of 15 mg or 30 mg PI2 one hour prior to a standard breakfast meal resulted in significantly lower postprandial hunger, desire to eat, and prospective consumption, as well as significantly higher postprandial fullness."

Klinische Interventionsstudie mit kontrollierter Evidenz

DOI: 10.1039/c6fo01803c

Study: strong evidence

Zhu Y, Lasrado JA, Hu J. Potato protease inhibitor II suppresses postprandial appetite in healthy women: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Food Funct. 2017;8(5):1988–1993.

9.*

"Starch is the main carbohydrate reserved for providing energy in potato tubers and is a semi-crystalline biopolymer that contains two major components: amylose and amylopectin."

Narrativer Review 

DOI: 10.3390/foods12112145

Study: weak evidence

Xu J, Li Y et al. Functional food based on potato. Foods. 2023;12(11):2145.

10.

Countries = All

Elements = Production Quantity

Items = Potatoe

Years = 2022

Website

FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations. Crops and livestock products. Potatoes. Production Quantity 2022.

11.

Potato: "There are over 4,000 edible varieties of potato, mostly found in the Andes of South America."

Wild Potato Species: "There are 151 known species of wild potato. These inedible species are the original ancestors of today’s cultivated potato.

Wild species are found from southwestern United States to southern Chile, with most species concentrated in Peru and Bolivia. They grow in diverse soils and climates, from the dry desert along the Peruvian coast, to the inter-Andean valleys, up to altitudes of 4,200 meters above sea level."

"Temperature change coupled with loss of habitat is the greatest threat to wild potato species. Recent modeling studies show that by 2050 as many as 13 wild potato species may become extinct, and up to 52% of distribution area lost."

Website

CIP International Potato Center. Potato.

12.

"Resistant starch (RS) may be considered as the part of starch molecule with its unique property of being resistant to enzymatic digestion and reaching the colon either unchanged or slightly changed. That's why it is considered as a dietary fiber. Nowadays, RS has gained more importance with its positive benefits on human health through prebiotic effects, laxation, hypocholesterolemic and hypoglycemic effects and reducing the risks of ulcerative colitis and colon cancer; besides its applications in improving the functional properties of foods."

Buchkapitel in Fachenzyklopädie

DOI: 10.1016/B978-0-08-100596-5.22407-4

Other print medium

Tacer-Caba Z, Nilufer-Erdil D. Resistant starch. In: Melton L, Shahidi F, Varelis P, Hrsg. Encyclopedia of Food Chemistry. Elsevier; 2019:571–575.

13.*

"Baked potatoes had higher RS contents than boiled; chilled potatoes had more RS than either hot or reheated."

Laborstudie zu verschiedenen Sorten, Zubereitungen und Temperaturen

DOI: 10.1016/j.foodchem.2016.03.120

Study: moderate evidence

Raatz SK, Idso L et al. Resistant starch analysis of commonly consumed potatoes: Content varies by cooking method and service temperature but not by variety. Food Chemistry. 2016;208:297–300.

14.

"Im Allgemeinen wurden Kartoffeln mit einem Glykoalkaloidgehalt von bis zu 200 mg pro kg Frischgewicht bisher als unbedenklich angesehen. Der sehr geringe Abstand zwischen den bislang als unbedenklich angesehenen Glykoalkaloidgehalten sowie den im konkreten Fall beobachteten Vergiftungssymptomen nach Verzehr von Kartoffeln mit einem Glykoalkaloidgehalt von 236 mg pro kg Kartoffeln weisen jedoch darauf hin, dass bei dem bisher als unbedenklich angesehenen Wert für Glykoalkaloidgehalte von 200 mg pro kg Kartoffeln Vergiftungssymptome möglich sein könnten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die verfügbaren Daten toxikologisch bewertet und auf dieser Grundlage abgeschätzt, ab welchem Glykoalkaloidgehalt von Kartoffeln gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich sein könnten. Dabei wurde auf Basis der gegenwärtig verfügbaren Daten ein NOAEL (No Observed Adverse Effect Level: höchste Dosis, bei der keine unerwünschten gesundheitlichen Wirkungen beobachtet werden) von 0,5 mg pro kg Körpergewicht und Tag abgeleitet. Um diese Dosis nicht zu überschreiten, sollte der Glykoalkaloidgehalt von Speisekartoffeln bei unter 100 mg pro kg Frischgewicht liegen. Damit werden auch besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen berücksichtigt. Das BfR empfiehlt, entsprechende Untersuchungen zum Glykoalkoloidgehalt in Kartoffeln durchzuführen."

Website

Bundesinstitut für Risikobewertung: Speisekartoffeln sollten niedrige Gehalte an Glykoalkaloiden (Solanin) enthalten. Stellungnahme Nr. 010/2018 vom 23. April 2018.

15.

"Schwerpunkt 1 thematisiert den Einfluss unterschiedlicher Lebensmittel-Bereitstellungsprozesse auf die Umweltauswirkungen, einschliesslich einer Betrachtung von Teilaspekten wie Verpackung, Transporte, usw. Dadurch sollen Leser*innen oder Anwender*innen in die Lage versetzt werden zu erkennen, dass es nicht einen einzigen CO2-Fussabdruck eines Lebensmittels geben kann, sondern dass dieser von unterschiedlichen Randbedingungen abhängen kann: zum Beispiel von der Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventioneller oder ökologischer Landbau), der gewählten Systemgrenze (Lebensmittel an der Supermarktkasse oder fertig zubereitet auf dem Teller), der Verpackungsart (Glas oder Verbundkarton) und vielem mehr. Dazu werden für knapp 200 Lebensmittel insbesondere folgende Teilaspekte des CO2-Fussabdrucks im Einzelnen betrachtet:

  • Konventioneller bzw. ökologischer Landbau
  • Durchschnittliche bzw. saisonale / regionale Produktion
  • Inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug
  • Unterschiedliche Lebensmittelverpackungen
  • Frischware bzw. Tiefkühlware."

Siehe S. 9 Kartoffeln, frisch / Kartoffeln (bio).

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020:1-22.

16.

2024: Potato, raw 0,39.

Website

Concito. Denmark's green think tank. The big Climate Database. Version 1.1. Potato. 2024.

17.*

S. 1585:

116 Potato, 191 (green) 33 (blue) 63 (grey); total: 287.

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577-1600.

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