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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Meerrettichbaum (Moringa), Blatt, gekocht, ohne Salz

Meerrettichbaum (Moringa Oleifera), Blätter, zubereitet, gekocht, entwässert, ohne Salz. Siehe dazu die rohen Blätter und Schoten.
64/30/05  LA:ALA
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Anmerkung: Diese Pflanze ist nicht der Wunderbaum (Ricinus communis) der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) für Rizinusöl und hat auch mit Meerrettich (Armoracia rusticana) nichts zu tun. Der Meerrettichbaum, um den es hier geht ist Moringa oleifera aus der Familie der Bennussgewächse. Man nennt ihn aber auch Wunderbaum, wie einige andere Pflanzen auch.

Verwendung in der Küche:Die Blätter des Moringabaums isst man in den Ursprungsländern roh und frisch als Salat oder gekocht als Gemüse ähnlich wie Spinat. Wir führen den gleichen Text bei Meerrettichbaum (Moringa), Blatt, roh. Durch das Kochen der Moringablätte sind die Inhaltsstoffe anders. Zudem finden Sie die Angaben zu Moringa-Pulver bzw. Meerrettichbaum-Blatt-Pulver und Meerrettichbaum-Schote.

Die Blätter des Moringabaums isst man in den Ursprungsländern roh und frisch als Salat oder gekocht als Gemüse ähnlich wie Spinat.

Die jungen Blätter der Meerrettichbaums (Moringa) dienen wesentlich seltener als Gemüse, weil der Aufwand bei der Ernte relativ hoch ist. Die Pflanze ist salzhaltig, daher muss man mit dem Nachsalzen vorsichtig sein.

Den Saft der Moringablätter trinkt man in Indien als Zusatzgetränk oder als Saft-Diätetik zur Vorsorge und Bekämpfung von Mangelernährung.

Moringa-Blätter sind bei uns in der Regel in getrockneter, zu Pulver vermahlener Form erhältlich. Man kann sie jedoch frisch in einigen indischen Supermärkten oder online erhalten.

Inhaltstoffe des Meerrettichbaums:Alle Pflanzenteile der Moringa, vor allem die Wurzeln, enthalten Senfölglycoside. In den Rinden der Wurzel sind toxische Alkaloide enthalten, weshalb man diese vor dem Verzehr entfernen muss. Die Blätter weisen unter den essbaren Anteilen des Meerrrettichbaums den höchsten Gehalt an Proteinen, Vitaminen (vor allem B-Vitamine) und Mineralstoffen (vor allem Calcium, Eisen,Kalium, Mangan und Magnesium) auf. Siehe als Vergleich die Nährwert- und Inhaltsstofftabellen der Schoten (Drumsticks)des Meerrettichbaums.

falsche Versprechen:Trotz dieser Nährstoffdichte sollte man sich vor falschen Versprechungen und Suggestionen über den Gehalt von beispielsweise Vitamin B12 hüten, den die Moringo-Pflanze haben soll. Dabei sind höchstens inaktive Vitamin-B12-Analoga messbar, die aber keine aktive Wirkung im Körper haben. Sie verstopfen die B12-Rezeptoren sogar!

Die Art der Werbung für Moringa bzw. Stoffen vom Meerrettichbaum als "Superfood" ist auch in Hinsicht der Nährstoffmengen oft unkorrekt und verwirrend. Zwar bringt Moringa, als ursprüngliches Blattgemüse, gute Nährwerte mit sich. Da in den europäischen Ländern kaum Blätter zu finden sind, kommt zumeist Moringa-Blatt-Pulver ins Angebot. Da ein Grossteil der Blätter, wie bei Pflanzen üblich, aus Wasser besteht, sind die Nährwerte im Pulver durch den Trocknungsprozess stark konzentriert vorhanden. Dadurch entsteht ein falsches Bild. Man nimmt vom Pulver lediglich kleine Mengen zu sich und somit auch kleinere Mengen der genannten Nährstoffe - und kein Vitamin B12!

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das Lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler.

Verwendung in der Medizin:Der Saft des Meerrettichbaums dient zur Stabilisierung des Blutdrucks und die Blätter zur Hemmung von Entzündungen. Mit den Wurzeln lassen sich rheumatische Beschwerden kurieren. Wegen bakterizider Wirkung der Wurzeln durch die Alkaloide Spirochin und Moringine gab es auch Verwendungen als Antibiotikum und zum biologischen Pflanzenschutz. Wikipedia: Auch die langen unreifen Samenkapseln sollen medizinische Wirkstoffe enthalten.

Die lokale, traditionelle Medizin Indiens, Sri Lankas, Javas und Afrikas setzt alle Pflanzenteile des Meerrettichbaums ein.

Allgemeine Information:Der Meerrettichbaum, auch Wunderbaum oder Moringa Oleifera genannt, ist in Europa ziemlich unbekannt. In Indien gehört die Moringa-Pflanze aber seit Jahrtausenden zum Speiseplan. Charakteristisch für den Moringa-Baum ist sein kurzer, angeschwollener Baumstamm und seine langen, herabhängenden Bohnenfrüchte, die wie Drumsticks aussehen. Daher auch die Bezeichnung "Trommelstockbaum“. Der deutsche Name Meerrettichbaum leitet sich vom Gehalt an Senfölglykosiden ab, die dazu führen, dass die Wurzeln des Moringa-Baumes stechend brennend wie Meerrettich riechen.

Man verarbeitet die Moringa-Früchte und -Blätter zu Gemüse oder nimmt die scharf schmeckenden Wurzeln als Gewürz für unterschiedliche Gerichte. Die Moringa-Wurzel lässt sich mit dem Meerrettich vergleichen. Aus den Samen lässt sich Behenöl herstellen, daher der Name Behennuss.

Die essbaren Pflanzenteile des Meerrettichbaums, vor allem die Blätter und Früchte, haben einen hohen Nährwert und sind reich an Antioxidantien, Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen.

Aus den Moringa-Samen presst man ein Pflanzenöl, das sehr lange haltbar ist. Früher verwendete man Moringa-Öl als Schmieröl oder zur Herstellung von Seife und Kosmetika. Man kann Meerrettichbaum-Öl auch zu Brennzwecken und als Biodiesel nutzen. Forschungen in den letzten Jahrzehnten haben gezeigt, dass die Samen zur Aufbereitung von Trinkwasser geeignet sind. In einigen Gegenden trocknet man die Samen und isst sie wie Nüsse.

Vorkommen und Zuchtformen:Wikipedia: Ursprünglich stammt der Baum aus der Himalaya-Region in Nordwestindien, wächst allerdings inzwischen weltweit in den Tropen und Subtropen – vor allem in Ländern Afrikas, Arabiens, Südostasiens, Südamerika und den karibischen Inseln – und wird seit Jahrzehnten in Südindien intensiv kultiviert, was sich – wenn auch nur sehr langsam – ebenfalls in Ostafrika beobachten lässt. Allerdings wird dort der Baum vorzugsweise als natürliches Heilmittel in den verschiedensten Anwendungsbereichen benutzt. In armen Regionen (z.B. Niger) wird Moringa als primäre Lebensmittelquelle angebaut, da die Pflanze sich zur Bekämpfung der Mangelernährung dieser Regionen eignet.

Der schnellwüchsige Baum erreicht im ersten Lebensjahr eine Höhe von 5 bis 8 m. Ein junger Baum wächst in Ostafrika und Indien unter natürlichen Bedingungen pro Jahr bis zu 8 m gerade in die Höhe, wenn er nicht gestutzt wird. Die Wurzel ist rübenartig verdickt, der Stamm ist relativ kurz mit einem Durchmesser von bis zu 25–40 cm. In alter ostafrikanisch-englischer Tradition wird der Baum auch heute noch vielfach als „Newer deat“ bezeichnet, was vor allem auf seine beinahe unverwüstliche Ausdauer in sehr heißen und trockenen Gebieten hinweist.

Alternative Namen bei Wikipedia: Behenbaum, Behennussbaum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum, Pferderettichbaum.


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