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Liebstöckel (Maggikraut, Nussstock, Nusskraut, Luststock)

Liebstöckel (Maggikraut, Nussstock, Nusskraut, Luststock) verwendet man zum Würzen von Speisen, wie Gemüse, Salate und Suppen (ähnlich Maggi-Würze).
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Liebstöckel, Levisticum officinale, ist auch unter dem Namen Maggikraut, Nussstock, Nusskraut, Luststock etc. bekannt, da sein Aroma entfernt dem des Suppengewürzes von Maggi ähnelt.1

Verwendung in der Küche:In der Küche verwendet man hauptsächlich die Blätter des Liebstöckels, die man aufgrund des intensiven Aromas nur sparsam einsetzt. Liebstöckelblätter kann man entweder frisch oder in getrockneter Form verwenden. Maggikraut passt gut zu Suppen, Saucen, Salaten und Gemüse.Für die Zubereitung in warmen Speisen empfiehlt es sich, das Kraut erst gegen Ende des Kochens zuzufügen, da das Gewürz sonst einiges von seinem kräftigen Aroma einbüsst.2 Auch die Wurzel eignet sich zum Würzen, von beispielsweise Suppen. Selten verwendet man auch die jungen Blätter und Stängel als Gemüse.Die Samen des Liebstöckels finden ebenfalls Verwendung in der Küche. So verwendet man sie zur Herstellung von Käse als natürlicher Aromageber, oder man verbackt sie, wie Kümmel, in Brot oder Brötchen.2

Ernte, Einkauf, Lagerung:Liebstöckel erntet man im Frühjahr und Spätsommer. Frischen Liebstöckel bekommt man am ehesten auf Wochenmärkten oder direkt beim Bauern.3 Getrocknete Liebstöckelkräuter sollte man in luftdicht verschlossenen Gläsern aufbewahren und kühl, trocken und geschützt vor direktem Sonnenlicht lagern.2

Vorkommen:Der aus dem Orient stammende Liebstöckel ist heutzutage in ganz Europa verbreitet. Es handelt sich um eine Staude, die eine Grösse von bis zu 2 m erreicht und deren Blätter an die der Sellerie erinnern.1

Inhaltsstoffe:Liebstöckel (Maggikraut, Lavas, Nusskraut) enthält Ätherische Öle, deren Hauptteil Phthalide ausmachen, Cumarin und Vitamin C.1

Verwendung als Heilpflanze:In der Medizin setzt man Liebstöckel bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengries ein.4
Vorsicht ist bei Nierenerkrankungen geboten, da Liebstöckel eine Reizwirkung auf die Nieren haben kann.1

Allgemeine Information: Die meist hellgrünen Blätter des Liebstöckels sind markant gefiedert und gesägt. Sie erinnern sowohl optisch als auch vom Geruch her an die Blätter von Staudensellerie. Jedoch ist der Geruch von Liebstöckel, im Vergleich zu Sellerie, intensiver und würziger, leicht bitter und lieblich zugleich.2

Das Küchenkraut Liebstöckel nennt man in gewissen Gegenden auch Lusstock oder Luststock, auch Lava, in der Steiermark z.B. vor allem Nussstock.

Literatur / Quellen:

  1. Pflanzenlexikon-Liebstöckel (Levisticum officinale)[Internet]. Version vom 8.8.2017 [Zitiert am 12.06.2018].Verfügbar unter: pflanzen-lexikon.com/Box/Levisticum_officinale.html
  2. Das Kräuterbuch-Liebstöckel[Internet]. Version vom 03.5.2017 [Zitiert am 12.06.2018]. Verfügbar unter: kraeuter-buch.de/kraeuter/Liebstoeckel.html
  3. Zeitung.de-Liebstöckel-Würzige Liebe auf den zweiten Blick [Internet]. [Zitiert am 12.06.2018]. Verfügbar unter: zeitung.de/gesundheit/ernaehrung/gewuerze/liebstoeckel/
  4. Heilpflanzenlexikon-Liebstöckel, Maggikraut - Levisticumofficinale [Internet]. Version vom 17.1.2017 [Zitiert am 12.06.2018]. Verfügbar unter: awl.ch/heilpflanzen/levisticum_officinale/liebstoeckel.htm

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