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Gojibeeren-Kräutersmoothie mit Apfel und Sellerie

Der Gojibeeren-Kräutersmoothie mit Apfel und Sellerie hebt sich durch die Verwendung der Wildkräuter erfreulich von den klassischen Smoothies ab.
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Vegane Rohkost

15min leicht
93/06/01  LA:ALA
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Zutaten (für Personen, )

Klick Inhaltsstofftabellen

Küchengeräte

  • Standmixer
  • Sparschäler, Schäler

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • pürieren
  • schälen

Zubereitung

  1. Für den Gojibeeren-Kräutersmoothie
    Die Äpfel von Stiel und Kernhaus befreien, den Sellerie putzen (schälen) und beides in grobe Stücke schneiden.

  2. Um eine schöne gojiorange Farbe des Smoothies zu erhalten, verwenden Sie am besten eine gelbe, alte Apfelsorte, wie etwa "Renette".

  3. Die Apfel- und Selleriestücke mit den Gojibeeren, Datteln, Kräutern und dem Limettensaft pürieren und so viel Wasser zugeben, bis eine trinkbare, aber nicht zu flüssige Konsistenz erreicht ist.

  4. Wenn Sie keine frischen Gojibeeren finden, können Sie gut auch getrockente und vorher eingeweichte Beeren verwenden (siehe alternative Zubereitung).

    Die Mengenangabe der Kräuter ist nur eine Orientierung und von je einer Handvoll pro zwei Portionen abgeleitet. Sie können also nach Belieben mehr oder weniger hinzufügen.

  5. Garnieren und Servieren
    Den frischen Smoothie im Longdrinkglas servieren und für Gäste wie auf dem Bild mit Gojibeeren garnieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Buchcover: "Wild und roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" von Christine Volm
wild & roh
Verlag Eugen Ulmer, Christine Volm
Weitere Bilder (9)
Bestellmöglichkeiten

In "wild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" stellt uns Christine Volm raffinierte Kreationen mit Wildpflanzen und gesundheitlichem Mehrwert vor.

Fazitwild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen von Christine Volm enthält neben Smoothie-Rezepten unter anderem auch Rezepte zu Suppen, Saucen und Dips. Zusätzlich erhalten Sie wertvolle Informationen sowohl zur Verwendung, als auch zum Sammeln von Wildpflanzen. Die Rezepte sind mehrheitlich etwas aufwendiger gestaltet, aber auch für den Alltag sind einfache Smoothies mit wenigen und gängigen Zutaten geboten.

Gesamteindruckwild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen von Christine Volm enthält köstliche Smoothie-Rezepte, die neben dem gesundheitlichen Vorteil auch optisch punkten. Durch die informativen Hinweise zum Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen, gelingt es dem experimentierfreudigen Leser, neben dem klassischen Smoothie auch Suppen, Saucen, Aufstriche, Dips, Puddings oder Eis zu zaubern.
Die Rezepte sind mit zahlreichen wertvollen Zusatzinformationen zu Wirkungen von Wildpflanzen und Superfood versehen. Die anschaulichen Abbildungen zu jeder einzelnen Smoothie-Kreation verdeutlichen, wie vielseitig Wildpflanzen in Smoothies einsetzbar sind.
Warnsymbole machen auf Wildpflanzen aufmerksam, die in grösseren Mengen bedenklich sind, oder wo Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht.
Zubereitungsalternativen geben Hilfestellungen, falls Sie eine Zutat nicht finden können. Des Weiteren erfahren Sie von Christine Volm wie man durch kleine Abwandlungen beispielswiese aus einem Smoothie ein cremiges Eis kreieren kann. Gerade bei langen Einweich- oder Wartezeiten wäre jedoch eine zusätzliche Angabe der Zubereitungsdauer für die Planung in der Küche hilfreich.
Mit wild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen von Christine Volm erhält der Lesende nicht nur 45 rohe Smoothie-Rezepte, die zum sofortigen Ausprobieren anregen, sondern er lernt auch ganz nebenbei, wie er gängige und wilde Zutaten selbstständig und kreativ zu einem saisonalen Smoothie mit gesundheitlichem Mehrwert kombinieren kann.
Dieses Buch von Christine Volm ist ebenso, wie die von ihr erschienenen Bücher Rohköstliches - gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen (Neuauflage des Titels Rohköstliches - gesund durchs Leben mit Rohkost und Wildpflanzen) und Meine liebsten Wildpflanzen – rohköstlich, beim Ulmer Verlag oder bei Amazon erhältlich.

Über die AutorinChristine Volm, Gartenbauwissenschaftlerin und Wildkräuterexpertin, ist selbst langjährige Rohköstlerin. Neben Roh-Potlucks bietet sie auch rohköstliche Wildkräuterführungen an, hält Vorträge und gibt Seminare. Im SWR-Nachmittags-Programm sowie im SWR-Radio liefert Christine Volm regelmässig ausgefallene Pflanzen-Tipps.

Inhalt des BuchesIm vorderen und hinteren Innencover stellt die Autorin, neben den jahreszeitlich gegliederten Rezepten, ihr erstes und bis heute wichtigstes Smoothie-Rezept vor, den Iron Banana mit jungen Brennnesseln.

Das Buch ist in zwei Abschnitte gegliedert:

  • Was Sie über Smoothies mit Wildpflanzen wissen wollen
  • Rezepte, Rezepte …

Was Sie über Smoothies mit Wildpflanzen wissen wollen:Hier zeigt Christine Volm verschiedene Zubereitungsvarianten von Smoothies und erleichtert Neueinsteigern durch sorgfältige Information den Eintritt in die rohvegane Smoothiewelt mit Wildpflanzen. Dieser Abschnitt ist in folgende Kapitel unterteilt:

  • Wilde Küchenkreationen
  • Smoothies für alle
  • Wildpflanzen - wie und wozu?
  • Smoothies zubereiten

RezepteDie hier aufgeführten Smoothies entsprechen nicht alle dem Smoothie im klassischen Sinne. Je nach Wassergehalt, Binde- und Gelierfähigkeit der Zutaten haben die Smoothies von Christine Volm eine unterschiedliche Konsistenz. Diese reicht von flüssig bis hin zu cremig und ist entsprechend in folgende Kapitel unterteilt:

  • Trinkt sich so weg … Getränke und gesunde Cocktails
  • Cremiges aus dem Glas … Frappé, Flip und mehr
  • Zum Weglöffeln und Schlecken … Eis, Creme, Pudding, Kompott und Mousse
  • Zum Dippen und Draufstreichen … cremig, süss, würzig, scharf
  • Suppenglück … Klassiker und Neues wild und roh

Einige Rezepte aus diesem Buch finden Sie auch auf unserer Webseite. Wiesentraum ist beispielsweise mit seinen drei Zutaten ein schnell zuzubereitendes Getränk. Neben Äpfeln und Brombeeren enthält der fruchtige Smoothie Wiesensalbei, der auf Wiesen reichlich und leicht erkennbar wächst. Für den Herbstmix verarbeitet man unter anderem Äpfel, Sellerie, Gojibeeren, Labkraut und Fingerkraut zu einem sämigen gojiorangen Smoothie. Den Herbstmix kann man mit leichter Abwandlung zu einer würzigen, kalten Suppe umwandeln. Die Beerenmousse besteht aus einer grünen Creme mit Datteln, Kokosmus und Johannisbeerblättern sowie einer dunklen, beerigen Creme aus Schwarzen Johannisbeeren, Kokosmus, Datteln und Malvenblüten.

Neben alltagstauglichen Rezepten mit drei bis fünf gängigen Zutaten und leicht zu findenden Wildpflanzen wie Brennnessel, Johannisbeerblätter, Löwenzahn oder Lindenblättern, hat sich Christine Volm weitere zeitaufwendigere Kreationen mit raffinierten Zutaten einfallen lassen.
Der Serviceteil enthält eine Übersicht über die vorgestellten Wildpflanzen, ein alphabetisch geordnetes Stichwortverzeichnis für Zutaten und weitere Infos.
Gerade durch die Verwendung der Wildpflanzen bieten sich ganz neuartige Möglichkeiten für die Smoothie-Zubereitung sowie dessen, was auf Basis eines Smoothies zum Dippen, Weglöffeln und Streichen herstellbar ist.

Buchbesprechung von Luise Völlm

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Hinweise zum Rezept

Sellerie: Der Knollensellerie ist eine Kulturform der Sumpfsellerie. Wie auch die zwei anderen Varianten der echten Sellerie, der Staudensellerie und der Schnittsellerie, findet der Knollensellerie in der Küche als Gemüse Verwendung. Der Knollensellerie hat einen würzenden, Appetit und Verdauung anregenden Geschmack, den er seinen ätherischen Ölen verdankt. In der Naturheilkunde setzt man ihn unterstützend bei Rheuma, Magen- und Darmstörungen sowie Nieren- und Blasenleiden ein.

Gojibeeren: Gojibeeren enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, wie unsere heimischen Beeren z.B. Johannisbeeren und Erdbeeren auch. Christine Volm: Gojibeeren sind reich an Aminosäuren, Carotinoiden, Mineralstoffen und Antioxidantien, welche die Zellalterung verlangsamen. Die enthaltenen Polysaccharide wirken positiv auf die Darmflora und stärken das Immunsystem. Allerdings können sie Allergien auslösen und es bestehen diverse Kreuzreaktionen. Vorsicht sei auch bei der Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Marcumar), die man zur Blutverdünnung verwendet, geboten, da Goji-Beeren die blutverdünnende Wirkung verstärken können.

Wiesen-Labkraut: Das Wiesen-Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse. In Mitteleuropa ist es häufig verbreitet, wo es fast das ganze Jahr über auf Wiesen und in Gärten zu finden ist. Die ganze Pflanze ist essbar, wobei man die jungen Triebspitzen und die Blüten für Salate, Wildgemüse und Getränke verwenden kann. Die junge Pflanze hat einen milden Geschmack, der an eine Mischung aus Kopf- und Rucolasalat erinnert. Die Pflanze enthält das Enzym Lab, das bei der Käseherstellung verwendet wird.

Kriechendes Fingerkraut: Das kriechende Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse und ist bevorzugt auf feuchten Wiesen, Strassenböschungen und Äckern zu finden. Die Wurzeln und die älteren Blätter verwendet man als Heilpflanze, während die jungen Blätter sich roh für Salate, oder gekocht für Suppen und für Gemüsefüllungen eignen. Je älter die Pflanze jedoch, desto störender sind die Blattfasern. Auch die Blüten sind essbar und sind ideal als essbare Dekoration. Der Geschmack ist leicht säuerlich mild.

Tipps

Wiesen-Labkraut: Das Wiesen-Labkraut kann man beinahe das ganze Jahr über auf Wiesen und in Gärten finden.

Kriechendes Fingerkraut: Sammelzeit der jungen Blätter ist von März bis Mai, die der Blüten Juni und Juli.

Sellerie: Geschälte Knollen verfärben sich schnell. Beträufeln der rohen Knolle mit Zitronensaft und Zufügen von Essig oder Zitronensaft zum Kochwasser helfen, dies zu vermeiden.

Alternative Zubereitung

Alternative Vorschläge von Christine Volm:

- Kalte Suppe: Wer auf Suppen mit süsser Note steht, kann diesen Smoothie auch als Suppe geniessen. Dafür einfach die Datteln weglassen, etwas Ingwer und Peperoni zugeben und für den charakteristischen Suppengeschmack mit ein paar frischen Liebstöckelblättern und bei Bedarf ein bisschen Meersalz würzen.

- Getrocknete Gojibeeren: Wenn Sie keine frischen Gojibeeren finden, können Sie gut auch getrocknete in gleicher Menge nehmen und diese für mindestens zwei Stunden einweichen.