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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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30-Minuten-Reis-Dosas mit Hafermehl und Reismehl

Für diese schnelle Version der Dosai-Crêpes verwendet man Hafermehl und Reismehl. Man reicht sie beispielsweise zu Kokos-Chutneys oder einer Kartoffelbeilage.
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Vegane Kochkost

40min   70min leicht
85/10/04  LA:ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Standmixer oder Zerkleinerer
  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)

Zubereitungsart

  • kochen
  • braten
  • zerkleinern oder mahlen
  • mixen
  • durchziehen
  • pürieren

Zubereitung

  1. Für die Reis-Dosa-Masse
    Haferflocken und Bockshornkleesamen in einem Mixer oder Zerkleinerer zu einem feinen Pulver verarbeiten.

  2. Im Originalrezept ist angegeben, dass Sie die Möglichkeit haben, entweder 70 Gramm Haferflocken und 70 Gramm Urdbohnen-Mehl oder nur Haferflocken zu verwenden.

  3. Reismehl, Salz, Wasser, Ingwer und Chili zufügen und das Ganze in drei Zyklen à eine Minute zu einer glatten Masse pürieren. Zwischendurch immer wieder die Masse von den Innenseiten des Mixers schaben.

  4. Die Autorin verwendet eine grüne scharfe Chilischote. Mögen sie es weniger scharf, können Sie die Samen entfernen. Sie können auch stattdessen ¼ TL Cayennepfeffer verwenden.

  5. Hefe und Backpulver zufügen und in 30 Sekunden untermischen. Die Reis-Dosa-Masse in einer Schüssel 30 Minuten ruhen bzw. durchziehen lassen.

  6. Crêpes zubereiten
    Eine grosse Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Ein paar Tropfen Öl in die Pfanne träufeln und mit Küchenpapier gleichmässig darin verteilen. Eine kleine Kelle der Masse in die Pfanne geben. Die Masse mit der Kelle gleichmässig kreisförmig von innen nach aussen in der Pfanne verteilen. Braten, bis sich der Crêpe am Rand von der Pfanne löst- das dauert etwa 2 Minuten. Wenden und von der anderen Seite 30 Sekunden bis 1 Minute braten. Den gebratenen Crêpe in einen mit Küchenpapier ausgelegten Behälter legen. Aus der restlichen Masse weitere Crêpes backen, wie oben beschrieben.

  7.  Die Crêpes können Sie bei Raumtemperatur einen Tag oder im Kühlschrank bis zu 4 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren wieder aufwärmen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegane Indische Küche - 150 traditionelle und kreative Rezepte zum Nachkochen
Vegane Indische Küche
Narayana Verlag GmbH /Unimedica Verlag , Richa Hingle
Weitere Bilder (10)
Bestellmöglichkeiten

In diesem Buch kombiniert die Autorin traditionelle indische Küche mit veganen Küchentechniken. Die geschmacksintensiven Gerichte überzeugen auch Nicht-Veganer.

Über die Autorin
Die aus Indien stammende Richa Hingle ist eine bekannte amerikanische Food-Bloggerin (Blog VeganRicha.com), Rezeptentwicklerin und Fotografin. Schon in ihrer Kindheit bekam sie durch ihre Mutter vorwiegend vegetarisches Essen, fast ausschliesslich aus regionalen und frisch zubereiteten Zutaten. Zum Studium zog sie in die USA, wo sie bis heute auch lebt. Dort begann sie zunächst für sich selbst, und dann auch für ihren Mann, zu kochen. Richa Hingles Küche ist durch ihre Mutter inspiriert und durch eigene Experimentierfreudigkeit weiterentwickelt.

Inhalt des Buches
Das Buch beginnt mit einem, durch attraktive Bilder ergänztem, Inhaltsverzeichnis.

In Meine vegane Indische Küche stellt die Autorin verschiedene indische Gewürze, Hülsenfrüchte, Getreide und Mehle sowie spezielle frische Zutaten vor. Neben Informationen zu diesen Zutaten erfährt man auch, wo sie erhältlich sind und durch was man sie gegebenenfalls Ersetzen kann.

Die Rezepte sind in 9 Themenbereiche untergliedert:

  • Frühstück
  • Kleine Gerichte und Snacks
  • Beilagen und Gemüsecurrys
  • Dals: Linsen und Bohnen
  • Eintöpfe und Aufläufe
  • Hauptgerichte
  • Fladenbrot
  • Desserts
  • Chutneys, Gewürzmischungen und Grundrezepte

Angaben wie Sojafrei (SF), Glutenfrei (GF), Frei von Nüssen (NF) und Einfach (E) sind neben der Vorbereitungszeit (aktiv und passiv) und Portionsangabe als hilfreiche Informationen jedem Rezept beigefügt.

Rezepte

  • Frühstück: Das klassische indische Frühstück ist herzhaft und von saisonalen Frühstücksgetränken begleitet. Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl (Chilla) und Indischer Tee mit Gewürzmilch (Masala Chai) sind Beispiele der kleinen Auswahl hier aufgeführter Rezepte.
  • Kleine Gerichte und Snacks: Die hier aufgeführten regionaltypischen, grossteils gebratenen oder frittierten Snacks sind allesamt sojafrei und ideal, wenn unerwartet Gäste zu Besuch kommen. Herzhafte Reis-Zucchini-Küchlein, Pikanter Gemüsetopf mit Brötchen und Gebackene Kartoffel-Samosas sind Beispiele dafür.
  • Beilagen und Gemüsecurrys: Die aufgeführten Gerichte können Sie einzeln, oder zu einer Mahlzeit bestehend aus mehreren Komponenten servieren. Auch können Sie diese im Vorhinein vorbereiten und anschliessend wieder aufwärmen. Blumenkohl und Kartoffeln mit Pickles-Gewürzen, Okraschoten in Sesam-Kokos-Sauce und das Grüne-Bohnen-Curry sind nur einige der hier erwähnten Gerichte.
  • Dals: Linsen und Bohnen: Dal (auch Dahl oder Dhal) ist ein Begriff für Zubereitungen aus Hülsefrüchten. Dal ist in der indischen Küche eine alltägliche Mahlzeit, die man üblicherweise mit einer Gemüsebeilage und Fladenbrot oder Getreide darreicht. Eine Vielzahl von Gerichten, wie  Kichererbsensuppe mit Kartoffeln, Straucherbsen mit Kokos, Sesam und Tamarinden und das Curry mit gesprossten Bohnen und Brötchen sind hier zu finden.
  • Eintöpfe und Aufläufe: Diese fast auschliesslich soja- und glutenfreien Gerichte sind schnell zuzubereiten. Mungbohnen-Mangold-Reis oder Kichererbsen-Spinat-Eintopf mit Linsen und Quinoa sind Beispiele dafür.
  • Hauptgerichte: Das umfangreichste Kapitel enthält die unterschiedlichsten Gerichte von einfach bis komplex. Mango-Curry-Tofu, Kartoffel-Gemüse-Klöße in Knoblauch-Bockshornklee-Sauce und Tempeh Tikka Masala sind nur eine Auswahl dieser aufgeführten indischen Köstlichkeiten.
  • Fladenbrot: Avocado-Naan, Kichererbsenmehl-Naan und Glutenfreie Chia-Fladenbrote sind ein Beispiel dafür, wie vielseitig Fladenbrot sein kann.
  • Desserts: Die hier aufgeführten, in Indien zumeist speziellen Anlässen vorbehaltenen Desserts, sind süss und reichhaltig. Häufig kommen Kardamon und Safran zum Einsatz, wie bei den Süssen Kichererbsenklößen, dem Getreide-Fudge oder dem Möhren-Halwa.
  • Chutneys, Gewürzmischungen und Grundrezepte: Neben Rezepten zu Gewürzmischungen, wie Garam Masala, sind Rezepte für beispielsweise das Südindische Kokos-Chutney und einige Grundrezepte wie das Pflanzlichen Joghurt enthalten.

Am Ende des Buches folgt ein kurzes Kapitel zum Thema Hintergründe der indischen Küche, ein Rezeptregister nach Regionen untergliedert und ein Index in alphabetischer Reihenfolge.

Gesamteindruck
Rich Hingle kombiniert in diesem Buch traditionelle indische Gerichte mit kreativen Ideen. Sie zeigt auf, wie einfach man indische Gerichte vegan zubereiten kann, wobei die grösste Herausforderung wohl die Desserts sind. Die Rezepte reichen von schnell zubereitbaren Gerichten bis zu etwas aufwendigeren. Jedoch sind sie allesamt nicht kompliziert. Richa Hingle legt nicht nur Wert auf frische, gesunde Zutaten, sondern bereitet die Gerichte häufig allergikerfreundlich zu. So enthalten viele Gerichte weder Soja noch Gluten. Die Aufmachung des Buches ist übersichtlich, die Angaben, wie Zubereitungszeit, soja-, nuss-, glutenfrei, und einfach erleichtern das Aussuchen der Rezepte, die aufgrund der ansprechenden Fotos zum Nachkochen anregen. Die vielen nützlichen Informationen zu den Zutaten machen es auch dem Neuling der indischen Küche möglich, diese geschmacksintensiven Gerichte nachzukochen. Leider haben sich in die Übersetzung dieses, ursprünglich in englischer Sprache aufgelegten Buches, ein paar Fehler eingeschlichen, die den aufmerksamen Leser jedoch vor keine grösseren Probleme stellen sollten. Insgesamt ein sehr schönes Buch, das aufgrund der andersartigen, geschmacksintensiven Gerichte der veganen Küche eine völlig neue Richtung gibt.

Das  Buch „Vegane Indische Küche“ ist beim Unimedica Verlag oder bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Anzahl Dosas: Die für 6 Personen ausgelegte Zutatenmenge reicht nach Angaben der Autorin für 10-12 Reis-Dosas.

Dosas: Dosas sind eine aus Indien stammende Art herzhafte Crêpe, die man traditionell auf einer gusseisernen Platte zubereitet. Das Originalrezept besteht aus einem fermentierten Teig aus Reis und Urdbohnen. In Indien verzehrt man Dosas zumeist zum Frühstück, typischerweise gemeinsam mit Sambhar (einer Sauce auf Linsenbasis), Masala-Kartoffeln oder einer anderen Kartoffelbeilage und einem Kokos-Chutney.

Bockshornklee: Die Samen von Bockshornklee verwendet man als Gewürz in der indischen Küche, mitunter als Bestandteil von Currypulver, als auch beispielsweise in Südtirol, wo man es Brot und Käse zufügt. Bockshornklee riecht stark würzig und erinnert an frisch gemähtes Heu. Der Geschmack ist leicht bitter und mehlig. Am besten entwickelt sich der Geschmack durch Kochen oder Anrösten. Medizinisch setzt man Bockshornklee unter anderem als Hustenmittel und zur Reinigung der Atemwege ein. Weitere Informationen finden Sie unter Bockshornklee.

Reismehl selber herstellen: Die Herstellung von Reismehl ist im Grunde genommen sehr einfach und man benötigt dafür nicht viel mehr als einen Leistungsstarken (Stand)-Mixer sowie eine Packung Reis (wahlweise weiss oder braun).
Man sollte die zu verarbeitende Reismenge je nach maximaler Füllmenge des Mixers anpassen, wobei man den Mixer nicht komplett füllen darf, um eine gute Qualität zu erzielen. Anschliessend mixt man so lange, bis die gewünschte Mehlkonsistenz erreicht ist. Je feiner das Endprodukt, desto besser eignet es sich als Backware oder Bindemittel, da es die Textur nicht zu stark beeinflusst. Durch luftdichte Lagerung hält sich weisses Reismehl mindestens 1 Jahr, bei braunem hingegen beträgt die Lagerdauer selbst unter optimalen Lagerbedingungen kaum mehr als ein halbes Jahr.

Tipps

Einfaches Befüllen: Zum Füllen der Dosas diese mit dem Pfannenwender an zwei gegenüberliegenden Seiten etwas anheben, sodass sie die Form eines Tacos bekommen und anschliessend füllen.

Alternative Zubereitung

Urdbohnen: Die Urdbohne, auch Linsenbohne genannt, ist eine in Indien sehr beliebte Bohne. Aufgrund der gleichen Kochzeit lässt sie sich gut mit Reis kombinieren. Neben getrockneten Bohnen, kann man auch die frischen Hülsen und die Bohnenkeimlinge verwenden.

Fermentation: Sie können Dosas auch klassisch mit Fermentation herstellen. Im Buch "Vegane Indische Küche" finden Sie auf Seite 244/245 ein solches Rezept für "Südindische Linsen-Reis-Dosas".