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Aroniabeere, frisch

Die dunkelviolette Aroniabeere ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese machen die Beere nicht nur als Heilpflanze beliebt.
  95/03/03  LA:ALA
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Die Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) gehört zur Gattung der Apfelbeeren (Aronia) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Man nennt sie auch Kahle Apfelbeere oder Schwarze Eberesche, sie gehört allerdings nicht zur gleichen Gattung Sorbus wie die Eberesche.

Allgemeine Informationen:
Aus Wikipedia: Die nur drei Arten der Apfelbeere stammen ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika und wachsen dort als Strauch von ein bis zwei Metern Höhe. Die auf Grund ihrer Apfelfrüchte am häufigsten angebauten beiden Arten sind die Filzige Apfelbeere (Aronia arbutifolia) und die Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa).

Aronia melanocarpa ist ursprünglich in den nordöstlichen USA heimisch. Sie kam etwa um 1900 nach Russland, wo der ernährungsphysiologische Wert der Früchte schließlich erkannt und untersucht wurde. ... Nicht mehr zur Gattung Aronia gehört die Mitschurin-Apfelbeere, da sie eine intergenerische Hybride zwischen Aronia Medik. und "Mehlbeeren" Sorbus L. ist.

Die Aronia arbutifolia, die Filzige Apfelbeere ist leuchtend rot.

Inhaltstoffe:
Neben Vitaminen (vor allem Vitamin K, C, E und B-Vitaminen), Mineralstoffen (Kalium, Calzium, Magnesium und Eisen) und Ballaststoffen enthalten die "Schwarzen Apfelbeeren" reichlich Anthocyane und andere sekundäre Pflanzenstoffe. So ist der Gehalt an Anthocyanen der Aroniabeere fünfmal höher als der der Heidelbeere. Diese Polyphenole wirken antioxidativ gegen freie Radikale.

Wie viele pflanzliche Lebensmittel enthalten auch Apfelbeeren cyanogene Glycoside. Der Blausäuregehalt frischer Früchte beträgt typischerweise etwa 0,6 bis 1,2 Milligramm pro 100 Gramm. Nach Einschätzung des Max Rubner-Instituts ist der Genuss kleiner Portionen unbedenklich. Durch Erhitzung reduziert sich der Blausäuregehalt, so dass man entsprechend verarbeitete Früchte auch regelmässig konsumieren kann.

Verwendung in der Küche:
Direkt ab Strauch gegessen schmecken Aroniabeeren herb, leicht bitter und adstringierend. Sie erinnern etwas an säuerliche Heidelbeeren oder Schlehdorn. Man kann die reifen, frischen oder die getrockneten Früchte verwenden. Sie lassen sich gut zu Gelee, Marmelade, Saft, Tee, Dörrobst, Fruchtkugeln, süssen Leckereien und anderen gesunden Kraftspendern verarbeiten.

Zunehmend findet man Aroniabeerensaft, oft zusammen mit anderen Fruchtsäften, industriell verarbeitet.

Verwendung in der Medizin:
Die Apfelbeeren wirken blutdrucksenkend und als Diuretikum. Die Gerbstoffe in den Aroniabeeren helfen bei Magen-, Darm-, und Leberbeschwerden. Auch auf das Immunsystem wirkt die Apfelbeere harmonisierend und man spricht ihr eine vorbeugende Wirkung bei Darmkrebs zu. Des Weiteren soll die Aronia (nicht Aronja) positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben.

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