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Rohe Sushi mit Selleriefüllung

Diese Rohe Sushi ist eine Mischung aus Sonnenblumenkernen, gekeimtem Buchweizen und Leinsamen statt Reis. Füllung mit Sellerie oder mit anderem Gemüse möglich.
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Vegane Rohkost

60min   13h leicht
52/20/29  LA10:1ALA


Zutaten (für Personen, )

Für den Reisersatz
100 gBuchweizen
200 gSonnenblumenkerne, getrocknet
3 EL, gemahlenLeinsamen (21 g)
1 Karotte, roh (61 g)
50 gDillkräuter, frisch
Für die Füllung
6 Bleichsellerie, roh (3'000 g)
Zum Fertigstellen der Nori
4 Rotalgenblätter für Sushi (Nori) (11 g)

Küchengeräte

  • Standmixer oder Pürierstab/Stabmixer
  • Keimgerät/Keimglas
  • V-Hobel
  • Kaffeemühle, elektrische

Zubereitungsart

  • keimen
  • zerkleinern oder mahlen
  • einweichen
  • schälen
  • raspeln (raffeln)

Zubereitung

  1. Für den Reisersatz
    Buchweizen im Keimgerät während 24 Stunden ankeimen lassen. Wenn kein Keimgerät vorhanden ist, können Sie ein beliebiges flaches Gefäss gebrauchen.  

  2. Für das Ankeimen eignet sich nur roher Buchweizen (nicht geröstet). Keimlinge nicht zu lange wachsen lassen, besser erst angekeimten Samen nehmen. Wenn Sie Buchweizen nicht ankeimen wollen, mindestens für 12 Stunden einweichen. In diesem Falle darf Wasser die Buchweizen komplett bedecken, doch beim Ankeimen ist nur viel Feuchtigkeit gewünscht, weil die Samen sonst sterben statt zu keimen.

  3. Sonnenblumenkerne waschen und mindestens für 4 Stunden in Wasser einweichen. 

  4. Gekeimten Buchweizen gründlich waschen und mit eingeweichten Sonnenblumenkernen im Mixer nur ziemlich grob zerkleinern. Mit solcher Textur ähnelt die Masse dem Reis und verleiht dem Sushi einen besonderen Geschmack.

  5. Leinsamen in Kaffeemühle fein zermahlen. Danach in die Schüssel mit "Reismasse" geben und gut mischen.

  6. Mittelgrosse Karotte(n) waschen, schälen und mit V-Hobel oder Gemüsehobel etc. fein raspeln. Danach in die Schüssel geben.

  7. Der V-Hobel ist eine Sonderform des Gemüsehobels, dessen Klingen v-förmig angeordnet sind, um das Schnittgut von beiden Seiten gleichzeitig anzuschneiden. Dies soll ein einfacheres und saubereres Schnittergebnis zur Folge haben. Das Schnittgut schiebt man über die Klingen vor und zurück, wobei dünne Scheiben entstehen. Um Verletzungen der Finger zu vermeiden, bewegt man das Schnittgut meist mit einem Halter mit Griffstück, an dessen Unterseite mehrere Dornen das Gemüsestück festhalten.

  8. Dillkraut waschen und fein hacken. In die Schüssel zugeben und gut durchmischen. Wenn die Masse etwas trocken ist und nicht klebrig, geben Sie etwas Wasser zu.

  9. Für die Füllung
    Sellerie waschen und in etwa 6 cm lange Blöcke schneiden.

  10. Zum Fertigstellen der Nori
    Den "Reisersatz" auf die matte Seite des Nori-Blattes verteilen bis damit etwa 2/3 der Fläche bedeckt ist. Darauf Sellerieblöcke etwas näher zum Rand legen und das Ganze einrollen. Damit die Rolle nicht zerfällt, Noriblattteil ohne Füllung direkt vor dem Einrollen mit Wasser benetzen und nach dem Einrollen festdrücken.

  11. Es ist wichtig, das Noriblatt unmittelbar vor dem Einrollen anzufeuchten, nicht vorher, sonst weicht es zu sehr auf und zerfällt. Sie können dazu auch Zitronensaft oder Limettensaft verwenden.

  12. Sushi eventuell mit Sojasosse oder roher Mayonnaise servieren und geniessen!

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Autor
Julia (Yuliya) Velitschko, Bild vom Jahr 2013
Julia (Yuliya) Velitschko, Russland
Hinweise zum Rezept

Meist keine Rohkost: Genau genommen sind diese rohen Sushi mit Selleriefüllung nicht Rohkost, denn Nori-Blätter sind normalerweise geröstet. Doch diese machen nur ca. 1 % dieses rohen Sushi aus.
Wie Sie aber aus dem Text entnehmen können, der bei "mouse-over" zur Zutat Rotalgenblatt für Sushi (Nori) erscheint und mit Klick auf den Link, gibt es auch rohe Nori-Blätter zu kaufen. Diese zeigen ein dunkles Braun statt Grün und sind rund fünf Mal teurer.

Nori: Essbare Meeresalgen in dieser Form für Nori sind getrocknete, später geröstete, quadratische, papierartige Blätter, meist aus Rotalgen der Arten Porphyra yezoensis oder Porphyra tenera hergestellt. Man nennt das auch Purpurtang oder Meerlattich oder Seegras.

Tipps

Richtig Salzen: Wenn Sie Sushi mit Sojasosse oder anderer Sosse servieren, dann brauchen Sie kein Salz oder andere Gewürze in die Sushi zugeben. Wenn nicht, dann lohnt es sich den "Reisersatz" mit Salz, Pfeffer usw. abzuschmecken.

Alternative Zubereitung

Füllung: Rohe Sushi können Sie in zahlreichen Varianten herstellen. Als Füllung können Sie alles, was Sie mögen gebrauchen: Gurken, Tomaten, Paprika, Avocado usw. Je nach Geschmack, Saison und Ort lässt sich die Füllung gut variieren.

Für den Reisersatz: Als "Reisersatz" lassen sich statt Buchweizen gut auch Walnüsse nehmen. In diesem Fall sind die Sushi sättigender und zeigen einen besonderen Geschmack. Statt Dill können Sie andere Kräuter oder eine Mischung verwenden.