½ Tasse, gehackt | Meerrettichbaum, Blätter roh (Moringa, Wunderbaum, bio?) (10 g) |
1 | Kiwi, grün, roh (110 g) |
1 | Passionsfrucht, Purpur, roh (bio?) (66 g) |
250 ml | Kokoswasser, roh (Kokosnusswasser, Kokosnusssaft) (254 g) |
Zubereitung des Smoothies
Moringablätter waschen und grob hacken. Kiwi schälen und je nach verwendeter Küchenmaschine eventuell vierteln.
Alle Zutaten im Mixer verarbeiten, bis ein homogener Smoothie entstanden ist.
Da die Moringablätter leicht scharf sind, verwenden Sie zu Beginn vorsichtshalber nicht die ganze Menge an Blättern oder erhöhen bei Bedarf den Frucht- oder Kokoswasser-Anteil.
Anrichten und Servieren
Giessen Sie den Smoothie in ein grosses Glas und dekorieren ihn mit einer Kiwischeibe. Der Moringa-Smoothie schmeckt auch gekühlt sehr köstlich.
Dieser erfrischend fruchtige Moringa-Smoothie mit Passionsfrucht und Kiwi ist nicht nur köstlich, sondern dank seiner Nährstoffzusammensetzung überaus gesund.
Meerrettichbaum: Die Blätter des Meerrettichbaumes (Moringa oleifera) nennt man auch Moringablätter. Insbesondere in Indien verwendet man sowohl Moringablätter als auch die unter dem Namen Drumsticks bekannten Früchte für verschiedene Gerichte. Da vor allem die Blätter im Vergleich mit anderen Pflanzen viel Calcium, Betacarotin, Kalium und Eisen enthalten, gelten Moringabäume als die nährstoffreichsten Gewächse der Erde. Aus diesem Grund verwendet man sie in vielen Entwicklungsländern auch zur Bekämpfung der weit verbreiteten Unterernährung.
B12 und Moringa: Trotz der hohen Nährstoffdichte von Moringe sollte man vor falschen Versprechungen und Suggestionen über den Gehalt an Vitamin B12 aufpassen, welche die Pflanze gemäss verschiedener Anbieter haben soll. Dabei sind höchstens inaktive Vitamin-B12-Analoga messbar, die aber keine aktive Wirkung im Körper haben. Sie verstopfen die B12-Rezeptoren sogar und sind deshalb speziell bei fleischlosen Ernährungsformen nicht als Vitamin B12-Quelle zu sehen.
Kokoswasser: Kokoswasser ist nicht nur aufgrund seiner isotonischen Zusammensetzung ein guter Durstlöscher. Im Gegensatz zum normalen Wasser besitzt es viele Mineralien sowie Vitamine und enthält dabei kaum Fett. Man erhält es in Form junger Kokosnüsse oder abgefüllt im Tetrapak. Das Wasser aus alten braunen Kokosnüssen, wie man sie oft zum Verzehr des Kokosfleisches verkauft, hat mit dem Kokoswasser einer jungen Kokosnuss jedoch geschmacklich nichts gemein- es schmeckt oft säuerlich und verdorben.
Passionsfrüchte: Passionsfrüchte, auch unter dem Namen Maracuja bekannt, gibt es in vielen unterschiedlichen Arten, wobei die verbreitetsten die braun-violetten Früchte- die reif etwas runzeln- und die gelb-grünen, grösseren Früchte sind. Neben einem hohen Vitamingehalt, insbesondere Vitamin C und B Vitamine sind die Früchte reich an Magnesium und Kalzium und dank der Kerne, an wichtigen ungesättigten Fettsäuren.
Kiwi: Die pelzige, runde Kiwi ist nicht nur dank ihres charakteristischen Geschmacks und der grünen Fruchtfarbe beliebt. Sie zeichnet sich auch durch einen hohen Vitamin C-Gehalt aus und beinhaltet gleichzeitig nur wenige Kalorien. Die Kiwifrüchte schmecken süss und mild, mit einer typisch säuerlichen Note.
Moringapulver: In Europa sind die Blätter zumeist in Form eines Pulvers erhältlich, dessen Nährwerte jedoch von denjenigen der frischen Blätter abweichen. Auch der oft stark angepriesene Nährstoffgehalt lässt sich hauptsächlich auf die Aufkonzentration der Inhaltsstoffe durch den Wasserverlust beim Trocknungsprozess zurückführen. Ziehen Sie frische Blätter vor, so lassen sich diese teilweise in indischen Lebensmittelläden finden.
Früchtevariation: Anstelle der Kiwi und der Passionsfrucht können Sie je nach Belieben andere Fruchte verwenden, hier sind Ihrer Experimentierfreudigkeit kaum Grenzen gesetzt.