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Gedörrter rohveganer Hafer-Buchweizen-Crunch mit Leinsamen

Beim gedörrten rohveganen Hafer-Buchweizen-Crunch mit Leinsamen können Sie den Buchweizen bei Bedarf zuvor ankeimen.
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Vegane Rohkost

15min   20h leicht
75/15/10  LA1:1ALA
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Zutaten (für Personen, )

Klick Inhaltsstofftabellen

Küchengeräte

  • Standmixer
  • Dörrgerät
  • Sieb

Zubereitungsart

  • dörren
  • keimen
  • einweichen
  • mixen
  • abtropfen

Zubereitung

  1. Vorbereitung / Einweichen (Ankeimen)
    Buchweizen über Nacht einweichen und nach Wunsch ankeimen.
    Anschliessend spülen und gut abtropfen lassen. In eine Schüssel geben.

  2. Mehr Informationen zum Ankeimen finden Sie auf Seite 31 des selbigen Buches.

  3. Zubereitung
    Aus Datteln, Wasser und Zimt im Mixer eine Dattelpaste mixen. Die Wassermenge gegebenenfalls angleichen, sodass eine Paste entsteht.

  4. Verwenden Sie rohe Haferflocken oder aus Nackthafer selbst hergestellte Haferflocken mit echter Rohkostqualität (siehe Buch auf gleicher Seite).

    Im Originalrezept kommen für 10 Portionen insgesamt 100 g Datteln und 125 ml Wasser vor. Wir haben dies bewusst reduziert (siehe Hinweise).

  5. Dattelpaste zum Buchweizen geben, anschliessend Haferflocken und Leinsamen ebenfalls dazugeben. Alles gut vermischen. Falls die Masse zu trocken erscheint, etwas Wasser hinzugeben.

  6. Die Autorin verwendet goldene Leinsamen, mehr Infos dazu finden Sie unter "Tipps".

  7. Die Menge auf 2 Dörrfolien verteilen. 12-15 Stunden bei 42 °C bis zur vollständigen Trocknung dörren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Hinweise zum Rezept

Beim gedörrten rohveganen Hafer-Buchweizen-Crunch mit Leinsamen können Sie den Buchweizen bei Bedarf zuvor ankeimen.

Mengenangabe: Die angegebenen Mengen sind ausreichend für einen mittelgrossen Vorrat, den wir als 10 Portionen angegeben haben.

Nährstoffprofil: Eine Portion dieses Rezeptes deckt gemäss GDA-Richtlinien über 50 % des durchschnittlichen Tagesbedarfs an Mangan und der Omega-3-Fettsäure ALA ab. Desweiteren deckt es dank des Buchweizens mehr als 30 % des Tagesbedarfs an der essenziellen Aminosäure Tryptophan und an Kupfer. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren liegt mit 1:1 erfreulicherweise deutlich unter dem empfohlenen maximalen Verhältnis von 5:1.

Buchweizen: Buchweizen ist ein Pseudogetreide und gehört zu den Pseudocerealien. Das sind Körnerfrüchte von Pflanzenarten, die nicht zur Familie der Süssgräser, also zu den echten Getreidearten (Poaceae), gehören. Die Samen sind meist sehr reich an Stärke, Eiweiss, Mineralstoffen und Fett, doch fehlt ihnen die Eigenbackfähigkeit von Weizen oder Roggen mit ihrem Gluten. Alle Pseudocerealien sind glutenfrei! Buchweizen ist reich an Kupfer, Tryptophan, Mangan und Magnesium.

Haferflocken: Haferflocken haben einen hohen Eiweissgehalt und viele darin enthaltene essentielle Aminosäuren. Zudem sind sie reich an Vitaminen und Mineralstoffen, wobei je nach Behandlung (erhitzt) der Vitamingehalt reduziert sein kann. Nur wenn Sie Haferflocken in Rohkostqualität verwenden, kann man dieses Rezept als Rohkost akzeptieren. Denn die meisten im Handel erhältlichen Haferflocken sind zwecks Haltbarkeit Temperaturen von weit über 42 Grad Celsius ausgesetzt.

Leinsamen: Bei Leinsamen handelt es sich um die Samen des Flachses (Gemeiner Lein, Linum usitatissimum). Leinsamen verfügen über einen leicht nussigen Geschmack und haben einen Fettanteil von etwa 40%. Dieser weist mit etwa 50% der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure ALA die höchste Konzentration von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle auf. Gerade wer viel industrielle Kost verzehrt, sollte den Anteil an Leinsamen in seiner Kost erhöhen und Ernährungsfehler in dieser Hinsicht etwas korrigieren.

Datteln: Die Dattelfrucht mit ihrem honigartig süssen Geschmack zählt eigentlich zu den Beerenfrüchten. Sie ist reich an Vitamin B6 und den Mineralstoffen Kupfer und Kalium. Zudem enthält sie mehr Ballaststoffe als herkömmliches Vollkornbrot. Wir haben die Menge an Datteln um etwa ein Drittel reduziert, um den Zuckergehalt zu senken. Weitere Hinweise finden Sie unter folgendem Link: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler

Tipps

Lagern von Datteln: Getrocknete Datteln halten sich gut bis zu einem Jahr. Bei längerer Lagerung trocknen sie immer weiter aus und beginnen schliesslich zu kristallisieren, wobei sich ihre Süsse verstärkt und sie eine krokantweiche Konsistenz erhalten.

Glutenfreier Hafer: Für Betroffene einer Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) ist nur Gliadin, nicht aber zugleich auch Glutenin unverträglich. Betroffene müssen deshalb zwar die klassischen Getreide wie Weizen meiden, können aber bedingt Haferflocken zu sich nehmen. Es muss in diesem Fall jedoch nicht nur sichergestellt sein, dass der Hafer nicht mit Weizen und anderen glutenhaltigen Getreiden verunreinigt ist, sondern er muss auch speziell gereinigt sein. Entsprechender Hafer ist als glutenfreier Hafer im Handel erhältlich.

Goldene- vs. Braune-Leinsamen: Obwohl es sich um die gleiche Pflanzenart handelt, sind es zwei verschiedene Varietäten mit unterschiedlicher Inhaltsstoffzusammensetzung und ungleichen Quelleigenschaften.
Goldleinsamen verfügen über ein besseres Quellvermögen, besitzen aber ein schlechteres Fettsäure-Verhältnis (mehr Omega-6 und weniger Omega-3).