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Litschi (roh, bio?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Litschis in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

82%Wasser 93Makronährstoff Kohlenhydrate 92.87%/05Makronährstoff Proteine 4.66%/02Makronährstoff Fette 2.47% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Litschis (Litchi chinensis Sonn.) gelten in Südchina als Symbol der Liebe. Sie besitzen roh einen süss-säuerlichen Geschmack. Achten Sie auf Bio-Qualität.

Verwendung in der Küche

Wie isst man Litschi? Litschis haben eine rosarote bis dunkelrote, noppige Schale, die nicht essbar ist, sich jedoch leicht lösen lässt. Das Fruchtfleisch zeigt sich weiss bis durchsichtig. Im Inneren befindet sich ein Kern, der ebenfalls ungeniessbar ist. Die Frucht lässt sich frisch als Rohkost geniessen oder verarbeitet in Konserven, Marmelade, Trockenfrüchten, Wein und Saft verzehren. Die Verarbeitung verlängert die Haltbarkeit und deckt die Marktnachfrage.3

Wie schmeckt Litschi? Sie schmeckt sehr süss, leicht säuerlich und hat einen schwach bitteren Nachgeschmack. Der Geruch erinnert an Rosen.

Die Frucht ist in Obstsalaten sowie herzhaften Salaten (wie Litschi-Kräuter-Salat) zu finden. Sie eignen sich zudem als Dekoration oder Aromageber in (alkoholfreien) Cocktails, besonders in Kombination mit Minze, Ananas oder Himbeeren. In der asiatischen Küche lassen sich aus Litschis Saucen zubereiten, die zu Reis, Gemüse (z.B. Gemüsepaprika, Brokkoli, Karotte) oder Tofugerichten passen.

Auch in Currys (z.B. Kokos-Litschi-Curry) harmonieren sie hervorragend mit Kokosmilch und Currypulver. Um zähe Früchte zu vermeiden, empfiehlt es sich, Litschis nur kurz mitzugaren. In Süssspeisen finden Litschis ebenfalls Verwendung, z.B. in Pudding (Kokos-Litschipudding), Eis und Sorbet (Litschisorbet mit gebackenen Bananen). Bei Süssspeisen ist die Kombination mit Mango, Passionsfrucht, Bananen oder Rosen/Rosenwasser sehr beliebt. In China und Florida entsteht Litschi-Honig in Bienenstöcken in der Nähe von Litschibäumen.8 Neben frischen Litschis sind sie auch in der Konserve erhältlich. Diese enthalten jedoch weniger Vitamine, mehr Zucker und sind nicht mehr roh. Frische Litschis sind daher während ihrer Saison zu bevorzugen. Beim Konsum von Konserven-Litschis diese vor dem Verzehr gut abspülen, um den überschüssigen Zuckersaft abzuwaschen.

Veganes Rezept für Litschi-Ceviche

Zutaten (für 2 Personen): 20 Litschis, 0,5 TL Agavendicksaft, 1 Zitrone (2 TL Zitronensaft), 1 rote Zwiebel, Ingwer, Minze (4 Stängel), Salz, Chiliflocken.

Zubereitung: Litschis schälen und den Kern entfernen. Anschliessend halbieren. Die Zitrone pressen und die Zwiebel in feine Scheiben schneiden. Die Minze klein hacken. Litschis, Agavendicksaft, 2 TL Zitronensaft, Zwiebel und Minze in eine Schüssel geben und etwas Ingwer in die Mischung hobeln. Alles vermengen und mit Salz und Chili abschmecken.

Vegane Rezepte mit Litschi (roh) finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Die Litschi ist in konventioneller und Bio-Qualität während ihrer Saison in Supermärkten wie Coop, Migros, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa erhältlich. Manche gut sortierte Supermärkte führen sie das ganze Jahr. Bio-Supermärkte wie Denn's Biomarkt und Alnatura bieten sie ebenfalls zur Saison an. Bei kleineren Supermarktketten wie Denner und Volg ist die Frucht zu ausgewählten Aktionen verfügbar.

Litschis importiert Zentraleuropa häufig aus Südafrika und Madagaskar, die beide auf der Südhalbkugel liegen. Die Hauptsaison der Litschis reicht von November bis März. In den Sommermonaten Juli und August bieten Supermärkte Litschis aus Israel an. Die Früchte aus der Konserve sind das ganze Jahr über erhältlich. Frische und optimale Reife zeigen sich durch eine rosa- bis rote Schale, die prall und unbeschädigt ist. Die Schale fühlt sich leicht fest an und verströmt einen zarten, angenehmen Duft. Litschis reifen nach der Ernte nicht nach, daher empfiehlt sich der Kauf vollreifer Früchte. Unreife Exemplare besitzen eine gelbgrüne Schale, überreife Exemplare eine dunkle.

Die Verfügbarkeit von Litschi ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Reife Litschis verderben bei Zimmertemperatur in wenigen Tagen. Daher empfiehlt es sich, die Früchte möglichst rasch zu verzehren. Im Kühlschrank halten sie ungefähr 7 Tage, verlieren allerdings etwas Aroma. Alternativ lassen sich Litschis einfrieren. Dafür entfernen Sie die Schale und den Kern. Eingefrorene Litschis behalten ihre Qualität bis zu 12 Monate.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Roh enthalten Litschis 66 kcal pro 100 g. Das durchschnittliche Gewicht einer Frucht beträgt 8 g, entsprechend rund 5 kcal pro Stück. Die Makronährstoffe setzen sich aus 17 g Kohlenhydraten (davon 1,3 g Ballaststoffe), 0,83 g Proteine und 0,44 g Fett pro 100 g Litschifrucht zusammen.1

Litschi weist durchschnittlich 72 mg Vitamin C (Ascorbinsäure) pro 100 g auf, was 89 % des Tagesbedarfs entspricht. Eine vergleichbare Menge liefern grüne Papaya und die amerikanische Kaki. Die Echte Guave enthält mit 228 mg pro 100 g circa das 3-Fache an Vitamin C.1

Litschis haben 171 mg Kalium pro 100 g. Das entspricht 9 % des Tagesbedarfs. Dieser Gehalt ist mit dem, der rohen Mango und der rohen Mandarine vergleichbar. Spinat enthält mit 558 mg/100g ungefähr das 3-Fache an Kalium. Lebensmittel, die am meisten Kalium bieten, sind häufig Gewürze oder Kräuter (z.B. getrocknete Petersilie: 2683 mg/100g). Hiervon verzehrt man jedoch nur kleine Mengen.1

Der Folatgehalt (als folsäureaktive Stoffgruppe) von Litschis beträgt 14 µg/100g und deckt damit etwa 7 % des täglichen Bedarfs. Ebenfalls so viel Folat besitzen die Passionsfrucht und der Zimtapfel, während roher Spinat mit 194 µg/100g circa das 14-Fache an Folat enthält.1

Die gesamten Inhaltsstoffe von Litschi (roh), die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Litschi-Früchte sind reich an Kohlenhydraten und Ballaststoffen, während Lipide und Proteine nur in geringen Mengen vorkommen. Die Frucht liefert viele wichtige Nährstoffe, die zusätzlich zur normalen Ernährung gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Unabhängig von der Sorte enthalten Litschis viele Vitamine (B1, B2, B3, B6, C, E, K) sowie Mineralstoffe (Kalium, Kupfer, Eisen, Magnesium, Phosphor, Calcium, Natrium, Zink, Mangan und Selen).15

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Litschi kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Litschi enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:2

  • Polyphenole: Flavonoide: Flavanole (Catechin, Epicatechin, Gallocatechin), Flavonole (Quercetin, Kaempferol, Quercetin-3-0-Rutinosid, Rutin, Isorhamnetin 3-O-Rutinosid), Flavanone (Pinocembrin, Naringenin), Flavone (Isovitexin), Flavanonole (Taxifolin), Anthocyane (Delphinidin, Cyanidin-3-O-Glucosid, Cyanidin 3-O-Rutinosid); Tannine (Proanthocyanidin, Procyanidin); Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Protocatechussäure, Gallussäure, Dihydroxybenzoesäure, Benzoesäure), Hydroxyzimtsäuren (Cumarsäure); Chalkone (Phlorizin)

In Samen, Fruchtfleisch und Schale der Litschi finden sich zahlreiche bioaktive Substanzen. Dazu zählen vor allem Flavonoide und andere pflanzliche Stoffe mit antioxidativer Wirkung. Diese Inhaltsstoffe entfalten eine Vielzahl gesundheitsfördernder Effekte, darunter entzündungshemmende, krebshemmende, blutzucker- und cholesterinsenkende, blutdrucksenkende, fiebersenkende, antivirale sowie immunstärkende Eigenschaften.2,8 Die Samen besitzen zudem antimikrobielle Aktivität, und Wasserextrakte der Litschi-Blüten hemmen Fettleibigkeit. Extrakte aus Litschis dienen der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumoren, während Fruchtfleisch und Samen antithrombotische, antibakterielle und harntreibende Effekte aufweisen.8

Studien in vitro und in vivo verdeutlichen zusätzlich, dass Litschis hepatoprotektiv (Leberschützend), hypolipidemisch (senkt Blutfettwerte), antiatherosklerotisch und neuroprotektiv wirken.3

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

In Litschis ist das Allergen Profilin enthalten. Der Verzehr kann bei Personen, die gegen Profilin sensibilisiert sind, schwere anaphylaktische Reaktionen hervorrufen.5 Zudem kann die Litschifrucht eine Juckreiz, Urtikaria und Diarrhoe auslösen.2,6 Einige Studien deuten zudem auf mögliche Kreuzreaktionen mit Latex oder Birkenpollen hin. Allerdings ist bisher noch wenig über das allergische Potenzial der Litschi bekannt.6

Volksmedizin - Naturheilkunde

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt die Litschi als hilfreich bei Verdauungsproblemen, Husten, Durchfall und Schmerzen. Samen, Fruchtfleisch und ganze Früchte fanden Anwendung in Form von Tees, Pulvern oder Umschlägen, zum Beispiel bei Schwindel, Unruhe, Schwellungen und verschiedenen Schmerzarten wie Bauchschmerzen, Zahnschmerzen, neuralgischen Schmerzen oder Brustschmerzen.2 Das Fruchtfleisch soll die Produktion von Körperflüssigkeiten fördern.8 Die Schale diente unter anderem zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Ekzemen.11 Zudem nutzt die TCM die Litschi seit Jahrhunderten zur Bekämpfung von Darmwürmern.3

In der frühen chinesischen Heilkunde kamen Litschisamen bei Leistenbrüchen, Orchitis, Geschwüren und Darmbeschwerden zum Einsatz. Auch Symptome von Diabetes, insbesondere starker Durst, galten als Anwendungsgebiete der Kerne. Auch heute noch enthalten zugelassene chinesische Arzneimittel gegen Diabetes teilweise Litschisamen zur Behandlung.7

Darüber hinaus finden Rinde und Wurzeln in Indien Anwendung bei Halsproblemen.8

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck der Litschi setzt sich aus den Kohlenstoffemissionen ihres gesamten Lebenszyklus zusammen. Zu den Quellen der CO2-Emissionen zählen Düngemittel, Pestizide, landwirtschaftliche Aktivitäten beim Anbau, der Stromverbrauch der Kühlaggregate, Treibstoff für den Transport und Vertrieb sowie Lebensmittelverluste und die Abfallversorgung.

Die nachfolgenden Werte geben das CO2-Äquivalent der Litschi nach dem Anbau wieder. Je nach Kühlkette verändert sich der CO2-Fussabdruck der Litschis. Eine Kühlung ab der Ernte führt zum geringsten CO2-Äquivalent von 0,38 kg CO2eq/kg. Bei Lagerung bei Raumtemperatur beträgt es 0,58 kg CO2eq/kg, bei einer Unterbrechung der Kühlkette am Ende 0,46 kg CO2eq/kg und bei einer Unterbrechung am Anfang 0,39 kg CO2eq/kg.9 Die unterschiedlichen Werte lassen sich durch die hohen Lebensmittelverluste erklären, die bei unzureichender Kühlung entstehen können.9

Über den Wasserfussabdruck von Litschis liegen keine genauen Daten vor. Zur Orientierung: Andere Früchte aus subtropischen bis tropischen Regionen, wie Mangos verbrauchen rund 1800 l/kg und Avocados 1981 l/kg.12

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Viele Nutzpflanzen, darunter tropische Obstbäume wie die Litschi, hängen von der Bestäubung durch Tiere ab, vor allem durch wildlebende Insekten oder Honigbienen. Für die Früchte der Litschi spielen Wildinsekten eine besonders wichtige Rolle. Ohne die Besuche dieser Insekten entwickeln sich nur sehr wenige Früchte. In Versuchen, bei denen Insekten nicht an die Blüten gelangen konnten, sank die Fruchtbildung auf ein Fünftel oder weniger.

In tropischen Regionen leben viele unterschiedliche Bienenarten, darunter Honigbienen und stichlose Bienen. Sie tragen wesentlich zur Bestäubung der Litschi-Blüten bei und sorgen dafür, dass sich die Früchte normal entwickeln. Selbstbestäubung spielt nur eine geringe Rolle. Junge Früchte ohne Bestäubung durch Insekten fallen oft früh ab.

Es lässt sich feststellen, dass der Schutz von Wildinsekten für den Lychee-Anbau entscheidend ist. Ein Erhalt ihrer Lebensräume und eine umweltfreundliche Bewirtschaftung der Plantagen fördern die Artenvielfalt und sichern gleichzeitig stabile Erträge. Der Einsatz von Handbestäubung kann die natürlichen Prozesse nicht vollständig ersetzen, da Wildinsekten effizienter Pollen übertragen und genetisch unterschiedliche Pollen liefern.14

Weltweites Vorkommen - Anbau

Woher kommen Litschis? Die Herkunft der Litschi liegt in Südchina.2 Manche Quellen sprechen auch von einem Ursprung auf den philippinischen Inseln. Litschis kultiviert man in China seit circa 40 Jahrhunderten. Von dort breitete sie sich im 17. Jahrhundert nach Myanmar und 100 Jahre später nach Indien aus. Madagaskar und Mauritius erreichte sie 1870. In Hawaii stellte ein chinesischer Händler die Litschi 1873 vor. Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte die Einführung in Kalifornien, Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Australien und Israel.4

Heute wächst sie in vielen subtropischen Regionen Zentral- und Südamerikas sowie in Teilen Afrikas und Asiens. Zu den wichtigsten Anbauländern zählen China, Indien, Südafrika, Australien, Mauritius, Madagaskar und Thailand.4 In Hawaii dient die Litschi neben der Fruchtproduktion auch als Zierbaum.8

Litschi (Litchi chinensis Sonn.) umfasst drei Hauptunterarten: chinensis, philippinensis und javensis.10 Kommerziell verfügbar ist ausschliesslich die Unterart chinensis, deren Anbau in China und Indien erfolgt. In den Philippinen kommt die Unterart philippinensis wild vor, während Malaysia und Indonesien die Unterart javensis kultivieren.8

Wild zu finden

Genetische Analysen zeigen, dass wilde Litschis aus mindestens zwei geografisch isolierten und voneinander entfernten Regionen Südchinas stammen. Sie kommen in den Regenwäldern von Hainan und Yunnan sowie in den hügeligen Gebieten West-Guangdongs und Ost-Guangxis vor.

Als wahrscheinliches Ursprungsgebiet der Litschi gilt Yunnan. Von dort aus erfolgte die Ausbreitung vermutlich entlang von Flusssystemen, insbesondere über den Xijiang-Fluss, den Hauptarm des Perlflusses. Da Litschisamen für eine tierische Ausbreitung zu gross sind, spielte die Verbreitung über Wasser eine zentrale Rolle. Entlang dieses Flusses gelangten wilde Litschis nach Guangxi und Guangdong und schliesslich bis nach Hainan.

Geologische und klimatische Veränderungen beeinflussten die weitere Entwicklung der Wildpopulationen. Die Leizhou-Halbinsel und die Insel Hainan bildeten früher eine Landmasse, trennten sich jedoch im Pleistozän. Zusätzlich führten starke vulkanische Aktivitäten in der Region Bobai–Leizhou–Hainan zu erheblichen Umweltveränderungen. Diese Prozesse begünstigten eine getrennte evolutionäre Entwicklung der Wildpopulationen und trugen zur genetischen Differenzierung bei.13

Verwechslungsmöglichkeiten

Gibt es eine der Lychee ähnliche Frucht? Die Rambutan ähnelt der Litschi in Geschmack und Aussehen. Sie gehört ebenfalls zur Familie der Seifenbaumgewächse.10 Daher trägt sie auch die Bezeichnung "falsche Litschi".

Anbau - Ernte

Grundvoraussetzung für das Gedeihen der Litschi ist ein warmes subtropisches bis tropisches Klima.4 Der Litchibaum ist immergrün und wächst auf eine Höhe von 9 bis 15 m bei einer ähnlichen Breite von 9 bis 15 m. Die grünen Blätter wechseln zwischen länglich gefiederten und elliptischen Formen mit spitzen Enden, die 5–7,5 cm lang sind. Neue Blätter erscheinen bronzerot und nehmen später ein glänzendes Dunkelgrün an, das sie während ihrer gesamten Lebensdauer behalten. Der Stamm ist grau und glatt.8

Die Litschi blüht im Frühjahr in Trauben, die grünlich-weiss bis gelblich gefärbt sind.8 Bis zur vollständigen Erntereife benötigen Litschis zwischen 80 und 112 Tage. Die genaue Anzahl hängt von der Sorte und dem Wetter ab.10 Die Früchte erscheinen im Sommer in Trauben von 2–30 Stück mit abgerundet-herzförmiger Gestalt und einem Durchmesser von etwa 2,5 cm.8 Während der Fruchtentwicklung ändert sich die Farbe der Schale von grün zu rötlich-rosa. Die Farbveränderung lässt sich auf einen Abbau von Chlorophyll und einen Anstieg von Anthocyanen zurückführen.10 Sie besitzen dann eine rote, dünne, warzenartige Aussenhaut, die sich leicht schälen lässt, um das weisse, fleischige Fruchtfleisch freizulegen. Das Fruchtfleisch stellt den essbaren Teil der Frucht dar. Der Samen ist etwa 2 cm lang, länglich geformt, hat eine glänzend braune Hülle und ein weisses Inneres. Die ersten Früchte erscheinen in der Regel nach drei bis fünf Jahren.8

Nach der Ernte reifen Litschis nicht nach und produzieren nur geringe Mengen an Ethylen (Reifegas). Sie sind keine klimakterische Früchte.10

Litschis sind sehr empfindlich, weshalb eine minimale Belastung, ein rascher Transport und der sofortige Konsum vorzuziehen sind. Nach der Ernte sortiert man die Früchte in Kisten mit grünen Blättern als Polstermaterial und transportiert sie zu Gross- und Einzelmärkten. Idealerweise erfolgt der Versand noch am Tag der Ernte. Erste Forschungsergebnisse zur optimalen Handhabung nach der Ernte zeigen, dass Lagertemperaturen von 5–10 °C und eine modifizierte Atmosphäre mit 3–5 % O2 und CO2 Vorteile bieten. Die Haltbarkeit bei Raumtemperatur (in den Anbauländern ca. 26 °C) liegt unter 72 Stunden; nach 48 h tritt teilweise ein Rückgang des Wassergehalts um 40 % auf. Zudem kann es nach der Ernte zu Bräunungen der Schale kommen. Die Nachernteverluste von Litschis liegen bei 20–50 %.4

Weiterführende Informationen

Die Litschi (Litchi chinensis Sonn.) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Die Litschifrucht ist ein wertvolles internationales Handelsgut und stellt in vielen Teilen der Welt eine wichtige kommerzielle Obstpflanze dar. Allerdings schränkt ihre sehr leichte Verderblichkeit die Vermarktung in vielen Ländern ohne gute Lagermöglichkeiten ein. Zudem stellt die Verderblichkeit ein ernsthaftes Problem beim Transport dar.4

Alternative Namen

Als lateinisches Synonym dient die Bezeichnung Litchi chinensis Sonn.4 Alternative Bezeichnungen der Litschi sind Litschifrucht, Litschipflaume, Liebesfrucht oder Chinesische Kirsche15. Ein weiterer Alternativname ist Litsch oder Litchi. Früher trug die Frucht die Bezeichnung chinesische Haselnuss. Die englische Bezeichnung lautet lychee. Im Deutschen taucht teilweise ebenfalls Lychee als Synonym auf.

Sonstige Anwendungen

Litschis finden Anwendung in der Lebensmittel-, Medizin- und Kosmetikindustrie sowie in der Pharma- und Chemieindustrie.3 In der Kosmetikindustrie verwendet man Litschiextrakte und -öle in Hautpflegeprodukten wie Lotionen und Gesichtsmasken. In China gilt sie als Liebesfrucht.

1.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.🞽

Narratives Review

According to these studies, litchi possesses a broad range of bioactive compounds, mainly including flavonoids, anthocyanins, phenolics, sesquiterpenes, triterpenes, and lignans.16 A list of the most reported chemicals in litchi with organ classification, names and origins is presented in Fig. 1 and Table 1. Among these chemical classes, flavanols, flavonols and flavanones account for the major components in litchi.

"SP"

In traditional Chinese medicine (TCM),
litchi has been deemed to exhibit positive effects on relieving
dyspepsia, cough, diarrhea and pain. Clinically, litchi seed,
pulp and whole fruit have been developed into decoctions and
milled powders that can be used orally or externally to relieve
or cure dizziness, irritability, and various swelling and pain
symptoms, such as flatulence, testicular swelling, cough, chest
tightness or chest pain, epigastric pain, testicular pain, toothache, neuralgia, and hernia pain.

Along with the development of extraction and separation
technologies, litchi is found to possess a myriad of bioactive
compounds in its seed, pulp and pericarp.16 Examples of the
major active ingredients include flavonoids and phenolics that
may exhibit significant antioxidant activity. The antioxidant
effect of litchi flavonoids was found to be typically influenced
by variations among spatial arrangements of hydroxy groups,
sugar positional attachment, and oligomerization.17,18 Other
pharmacological effects of bioactives from litchi include antiinflammatory,17 anti-tumor,19 anti-diabetic,20 anti-hyperlipidemic,11 anti-hyperglycemic,21 anti-hypertensive,9 anti-viral
activities,22 and immunomodulatory effect.

DOI: 10.1039/D1FO01148K

Study: weak evidence

Yao P, Gao Y, et al. Litchi (Litchi chinensis Sonn.): a comprehensive review of phytochemistry, medicinal properties, and product development. Food Funct. 2021;12(20):9527–9548.

3.🞽

Narratives Review

Küche: Litchi, as a seasonal fruit, easily spoils at ambient temperature after harvest. Further processing, such as to produce dried fruit, wine, and juice, is a relatively effective method for extending the shelf life and meeting market demands 

Both in vitro and in vivo studies have indicated that whole litchi fruits exhibit antioxidant, hypoglycemic, hepatoprotective, hypolipidemic, and antiobesity activities and show anticancer, antiatherosclerotic, hypotensive, neuroprotective, and immunomodulatory activities. The health benefits of litchi have been attributed to its wide range of nutritional components, among which polysaccharides and polyphenols have been proven to possess various beneficial properties. The diversity and composition of litchi polysaccharides and polyphenols have vital influences on their biological activities. In addition, consuming fresh litchi and its products could lead to some adverse reactions for some people such as pruritus, urticaria, swelling of the lips, swelling of the throat, dyspnea, or diarrhea. These safety problems are probably caused by the soluble protein in litchi that could cause anaphylactic and inflammatory reactions. To achieve reasonable applications of litchi in the food, medical and cosmetics industries, this review focuses on recent findings related to the nutrient components, health benefits, and safety of litchi.

Volksmedizin:  As a traditional Chinese medicine, litchi has been used for centuries to treat stomach ulcers, diabetes, cough, diarrhea, and dyspepsia, as well as to kill intestinal worms

Sonstiges:

contain plentiful biological phytochemicals and exhibit significant benefits for humans. Therefore, litchi and its extracted compounds have considerable potential benefits for the food, pharmaceutical, cosmetic, and chemical industries, especially litchi pericarp and seeds, which contain rich polyphenols and are always discarded, resulting in tremendous losses and waste. 

DOI: 10.1111/1541-4337.12590

Study: weak evidence

Zhao L, Wang K, et al. Nutrient components, health benefits, and safety of litchi (Litchi chinensis Sonn.): A review. Comp Rev Food Sci Food Safe. 2020;19(4):2139–2163.

4.

It is sure that lychee is native of South China, but, according to Blume, Cochin-China and the Philippine islands are the lands of its origin (Popenoe 1920). It is also reported to have originated in China’s Kwangtung and Fukien provinces and have been cultivated in China for about forty centuries (Ochse et al. 1961). A monograph written by Tsai Hsiang in 1059 AD is considered to be the first publication in the world devoted to this fruit. However, according to Walter T. Swingle, the first published work of fruit culture was written by a Chinese scholar in 1056 AD, on the varieties of lychee.

From China it reached Burma (Myanmar) by the end of the seventeenth century and was introduced in India about 100 years later. Lychee reached Madagascar and Mauritius around 1870 and was introduced in Hawaii in 1873 by a Chinese trader. It arrived in Florida, from India, between 1870 and 1880 and was introduced in California in 1897. Lychee was reported to be brought to Australia by Chinese migrants in 1954 and arrived in Israel sometime between 1930 and 1940. Presently, lychee is grown in Central and South America, parts of Africa and throughout Asia. China, India, South Africa, Australia, Mauritius, Madagascar and Thailand are now the major lychee-producing countries in the world. 

The lychee fruit is highly prized, especially in Asia, and is a valuable international commodity. It is, however, also very perishable. This limits marketing in many countries without good storage facilities. The perishable nature of lychee (Litchi chinensis Sonn.) poses a serious problem in its transportation and marketing also. Lychee is delicate, so minimal handling is preferred. Ideally, fruit should be shipped on the day of harvest. The fruit must also be marketed and consumed quickly. Research into the best handling practice for lychee is still in its infancy, and no accepted protocol exists. It is likely to begin with some form of antifungal treatment in the orchard prior to harvest. The harvested fruit would be initially placed in a coolroom to remove the field heat and then sorted on a roller conveyor in the packhouse. The optimum temperature for storage of lychee is approximately 5 °C (Huang and Wang 1990), although fruit stored at 10 °C can last almost as well (Olesen and Wiltshire 2000), with less risk of condensation in the pack. A modified atmosphere of 3–5% O2 and 3–5% CO2 was mentioned earlier, but other mixtures, and gases such as nitrous oxide (Qadir 2001), may also be used.

The shelf life of lychee at ambient temperature (26 ± 2 °C) is less than 72 h. Postharvest losses of lychee are estimated to be 20–30% of the harvested fruit and could reach as high as 50%....

DOI: 10.1007/978-981-10-3644-6_5

Book

Koul B, Singh J. Lychee biology and biotechnology. In: Kumar M, Kumar V et al. The Lychee Biotechnology. 2017;137–192.

5.🞽

Fallbericht (Case Report)

Lychee  fruit  contains  a  significant  amount  of  profilin.  Consumption  ofthis  exotic  fruit  can  cause  severe  anaphylactic  reactions  in  patients  being  sensitizedagainst  the  plant  pan-allergen  profilin.

DOI: 10.1111/j.1365-2222.1995.tb00405.x

Study: weak evidence

Fär J, Wüthrich B, et al. Anaphylactic reaction to lychee fruit: evidence for sensitization to profilin. Clin Experimental Allergy. 1995;25(10):1018–1023.

6.🞽

Fallbericht (Case Report)

This result, together with his personal history and symptoms and the negative result in the control group, indicates a case of contact allergy due to lychee fruit. Some authors (4) suggested a possible cross-reaction between lychee and latex proteins. We performed prick-testing with a commercial latex extract, but we did not observe any positive reaction, and no specific IgE antibodies to latex have been demonstrated using the Pharmacia CAPSystem. Little is known about the allergenic potency of lychee. Fah et al. (1) referred to cross-reactivity between lychee and various kinds of food and pollen. Wellhausen et al. (6) described the cross-reaction between birch pollen allergen and a lychee allergen, both having a similar molecular weight of 35 kDa

DOI: 10.2340/00015555-1379

Study: weak evidence

Valsecchi R, Leghissa P. Contact allergy due to lychee. Acta Derm Venerol. 2013;93(1):90–91.

7.🞽

Narratives Review

Lychee seed, the dry mature seed of Litchi chinensis Sonn, is known to have a remarkable medicinal value in ancient China. The oldest available Chinese written source which described the application of lychee seed is Ben Cao Yan Yi traced back to the Song dynasty (AD 1116). In ancient Chinese medical practices, lychee seed was always used for hernia, orchitis, ulcers, and intestinal troubles. Diabetes-related symptoms were known as “Xiaoke” (emaciation and thirst) in the ancient Chinese medical literature (Tong et al., 2012). In Compendium of Materia Medica (Ben Cao Gang Mu) written by Li Shizhen (from 1518 to 1593 AD) during the Ming dynasty, the lychee seed was warm in nature, sweet in taste, and could act as a beneficial agent in thirst-quenching. Numerous Chinese patent medicines such as Jinlida granule (Tian et al., 2018) and Jiangtangtongmai tablets (Su et al., 2017) approved by the Chinese Food and Drug Administration, containing lychee seed, were clinically used for the treatment of diabetes.

DOI: 10.3389/fphar.2021.737803

Study: weak evidence

Zhang Y, Jin D, et al. Lychee seed as a potential hypoglycemic agent, and exploration of its underlying mechanisms. Front Pharmacol. 2021;12:737803.

8.🞽

Systematisches Review

Litchi chinensis Sonn., commonly known as litchi, is a fruit-bearing tree belonging to the Soapberry family (Lora & Hormaza, 2018). Litchi consists of three main sub-species: chinensis, philippinensis, and javensis. The only commercially available sub-species is chinensis, which is found in China and India. The Philippines is home to the philippinensis subspecies in the wild. Malaysia and Indonesia cultivate the javensis subspecies. In addition to cultivating the tree for the fruit, it is also grown as an ornamental tree in Hawaii.

The litchi tree is slow growing and ranges from 30 to 50 ft in height with a 30–50 ft spread, compact rounded canopy (Fig. 1A), and evergreen leaves that are typically 5–8 inch long (Fig. 1B). The leaves alternate between the long pinnate and elliptic presentations with pointed tips that are 5–7.5 cm long. The leaves emerge as a bronze-red color and become a shiny dark green that they maintain throughout their lifespan. The trunk is gray in color and smooth (Fig. 1C) with drooping branches. Litchi flowers in the spring in clusters that are greenish-white to yellow. The litchi fruits are seen in clusters of 2–30 with a rounded heart shape.

during the summer and measure 1 inch in diameter. They are covered in a red, thin, wart-like outer skin, which is peeled to reveal a white fleshy pulp (Fig. 1E). This is easily separated from the seed and has a distinctive sweet and acidic flavor. The pulp is the edible part of the fruit, while the pericarp is the red outer skin (Fig. 1E). The seed is three-fourths inch long with an oblong shape, shiny brown coat (Fig. 1F), and white interior.

Additionally, traditional Chinese medicine uses litchi flesh to promote body fluid production and improve sense, intelligence, and Qi (vital intelligence).

The uses of litchi include the use of its bark and roots, which are used to treat throat-related problems in India.

The leaves demonstrate hepatoprotective, anti-inflammatory, and analgesic activity. The fruit has anti-inflammatory and antiviral activity. The pulp has hepatoprotective properties, and the seed has antimicrobial activity (Kilari & Putta, 2016). The water extract of the litchi flower exhibits antiobesity effects (Wu et al., 2013). Various phytochemicals and extracts from litchi have been used to treat cardiovascular disease, malignancy, and inflammation (Srivastava et al., 2018). Additionally, litchi fruit and seeds have antiplatelet, antibacterial, and diuretic activities.

medicinal uses as an antipyretic, pain reliever, and cough suppressant, as well as for its antidiabetic, hypolipidemic, antiobesogenic, antiatherosclerotic, and antihypertensive activities.

DOI: 10.1016/j.foodchem.2024.140142

Study: strong evidence

Bishayee A, Kavalakatt J, et al. Litchi (Litchi chinensis Sonn.): A comprehensive and critical review on cancer prevention and intervention. Food Chemistry. 2024;457:140142.

9.🞽

In this study, we study the FLW and carbon emissions of lychee under the entire cold supply chain circulation (CCC), room temperature circulation (RTC), cold chain broken at the beginning (CBB), and cold chain broken at the end (CBE). We take CCC as a baseline scenario for comparative analysis. The sources of carbon emissions in the entire life cycle system include: fertilizers, pesticides, agricultural activities in the cultivation of lychee, electricity consumption in ice production as well as in refrigeration units, fuel used for transportation and distribution, refrigerant leakage, food losses and waste disposal.

Tab. 5

DOI: 10.1016/j.jclepro.2023.140013

Liu G, Kuang Z, et al. Calculation and utility analysis of lychee life-cycle carbon emissions considering food loss and waste. Journal of Cleaner Production. 2024;434:140013.

10.

Weltweites Vorkommen: Lychee (Litchi chinensis Sonn.) of the Sapindaceae family includes L. chinensis ssp. chinensis, L. chinensis ssp. philippinensis (Radlk) Leenh, and L. chinensis ssp. javensis Leenh (Tindall, 1994; Liu et al., 2007). Among these subspecies, only L. chinensis ssp. chinensis is used for cultivation and business...Different cultivars are grown around the world. T

DOI: 10.1016/B978-0-12-408117-8.00017-9

Book

Pareek S. Nutritional and biochemical composition of lychee (Litchi chinensis Sonn.) cultivars. In: Preedy R. Nutritional Composition of Fruit Cultivars. Elsevier; 2016. S. 395–418

11.🞽

Narratives Review

oxidation, which can improve the safety and quality of meat products. According to Ben Cao Gang Mu, an ancient monograph of herbal medicines written by Li Shizheng in Ming Dynasty, litchi flesh promotes body fluid production and improves sense, intelligence and Qi. Litchi skin can be used to cure dysentery, metrorhagia and eczema; and litchi seed. Xu et al. 34 stated that as an inedible part of the fruits, lychee seeds are mainly discarded as waste although they have been used as a traditional Chinese medicine for the alleviation of epigastric pain and testicular swelling and pain

DOI: 10.5530/pc.2021.1.5

Study: weak evidence

Sun W, Shahrajabian MH, et al. Lychee (Litchi chinensis Sonn.), the king of fruits, with both traditional and modern pharmacological health benefits. Pharmacognosy Communications. 2021;11(1):22–25.

12.🞽

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600.

13.🞽

Genomische Forschungsarbeit

The extremely early maturing cultivars preferentially aligned to one haplotype were domesticated from a wild population in Yunnan, whereas the late-maturing cultivars that mapped mostly to the second haplotype were domesticated independently from a wild population in Hainan.

We speculate that lychee might have originated in Yunnan, then spreading to Guangxi and Guangdong before finally arriving in Hainan, since lychee seeds are often too large to be animal-dispersed in the wild; instead, they are distributed mainly by river. The Xijiang River is the main channel of the Pearl River, which originates in the Maxiong Mountains in Zhanyi County in northeast Yunnan, whereafter it runs through Yunnan, Guangxi and Guangdong. This river is known as the ‘Golden Waterway’ that connects South China to Southwest China19. Wild lychee germplasm from Yunnan, Vietnam and Daxin County (Guangxi) versus that from Hainan and Bobai County (also Guangxi) reflected two ancestral populations, albeit with geographic linkage. Conceivably, YNW lychee spread downstream along the Xijiang River, resulting in the GXW and HNW populations. Second, Bobai County and the Leizhou Peninsula of Guangdong are adjacent. The Leizhou Peninsula and Hainan Island were once connected, but were separated during the Pleistocene20,21. A vast region of modern Bobai, Leizhou and Hainan was affected by explosive volcanic activity22, leading to large-scale environmental changes in lychee habitat that might have helped drive differential evolution of HY and HH after the YNW population spread to those areas.

DOI: 10.1038/s41588-021-00971-3

Hu G, Feng J, et al. Two divergent haplotypes from a highly heterozygous lychee genome suggest independent domestication events for early and late-maturing cultivars. Nat Genet. 2022;54(1):73–83.

14.🞽

Experimentelle Feldstudie (Field Experiment) + Beobachtungsstudie

"Importance of wild insect visitors for pollination and fruit set"

 Our results showed that visits by
wild insects were important to achieve a commercially viable fruit
crop: insect exclusion bags reduced fruit set to about one-fifth that
in exposed inflorescences. An even greater reduction in fruit set (to
<1%) was reported from caging experiments in India (Kumar &
Kumar 2014), although their pollinator supply was also supplemented by A. cerana from domesticated hives.

Across all plants, pollination by insects is more common in the tropics than in the temperate
zone (Ollerton et al. 2011). For tropical fruit tree crops, research in greenhouse or experimental
contexts has revealed that many are insect pollinated (Bumrungsri et al. 2009; Cunningham &
Blanche 2008; Garibaldi et al. 2014; Kumar & Kumar 2014). However, apart from a handful of
studies (Blanche et al. 2006; Cunningham & Blanche 2008; Klein et al. 2003; Ricketts 2004), there
has been little investigation of how insect-mediated pollination processes operate in commercially productive tropical orchards. Bees (Apidae) are important pollinators, and tropical
regions typically support a high species diversity of native bees, including both honeybees
(Apini) and stingless bees (Meliponini), all of which are potential (but often unproven) pollinators of many fruit crops (Heard 1999; Wardhaugh 2015).

DOI: 10.1017/S0266467421000067

Sinhaseni K, Catterall CP. Tropical fruit production depends on wild insect communities: bees and lychees in Thailand. Journal of Tropical Ecology. 2021;37(1):26–34.

15.🞽

Narratives Review

Litchi fruit is rich in carbohydrates and fibers while lipids and proteins are scarce (Table 1). It is also appreciated for its nutritional properties: in fact the fruit is very rich in nutraceuticals, fundamental compounds with extra health benefits in addition to the basic nutritional value found in foods. Beyond the differences between cultivars of various origins, the beneficial effects of fruits have been partly related to their high contents in micronutrients including vitamins (B1, B2, B3, B6, C, E, K), carotenoids, minerals (potassium, copper, iron, magnesium, phosphorus, calcium, sodium, zinc, manganese, and selenium), and polyphenols (Table 1), which are highly represented in comparison with other tropical fruits [11,12].

Litchi chinensis Sonnerat (also known as Chinese cherry, lychee nut, leechee, etc.) is a fruit tree belonging to Sapindaceae family. 

DOI: 10.3390/nu9090992

Study: weak evidence

Emanuele S, Lauricella M, et al. Litchi chinensis as a Functional Food and a Source of Antitumor Compounds: An Overview and a Description of Biochemical Pathways. Nutrients. 2017;9(9):992.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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