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Rosenwasser

Rosenwasser besteht aus durch Destillation gelöste ätherische Öle bestimmter Rosenarten in Wasser. Es ist Pflegeprodukt und aromatisierende Zutat.
  Wasser 99,4%  90/01/09  LA : ALA
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Beim Rosenwasser handelt es sich um gelöste ätherische Öle von bestimmten Rosenarten, die Hauptsächlich zum Aromatisieren von Gebäck und Süssigkeiten Verwendung finden. Daneben kommt Rosenwasser auch für kosmetische Zwecke zum Einsatz.

Verwendung in der Küche:

Rosenwasser ist eine wichtige Zutat von bestimmten Marzipansorten und wird auch zur Aromatisierung anderer Speisen vor allem in der arabischen, indischen, iranischen und französischen Küche verwendet. ... Rosenwasser findet auch Verwendung bei der Herstellung von Kosmetik-Produkten, vor allem für die Hautpflege.1

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Eigenen Auszug herstellen:

Sie können auch einen Auszug herstellen, der dem Geschmack von Rosenwasser sehr ähnlich kommt. Wir führen hier zwei einfache Herstellungsmöglichkeiten auf, doch beide haben gemeinsam, dass sowohl die weissen Stellen der Rosenblätter, als auch deren Blütenböden zu entfernen sind, da sie Bitterstoffe beinhalten können. Für beide Verfahren benötigen Sie ca. 45-50 Gramm Rosenblätter:

  1. Schonende, langsame (rohe) Variante: Bei dieser Variante verwenden Sie nebst den Rosen 2 bis 2,5 dl Wasser. Entfernen Sie die oben genannten Bestandteile von 50% der Rosen und geben Sie diese mit lauwarmem Wasser in ein Behältnis, welches Sie abgedeckt 2-3 Tage stehen lassen. Anschliessend entnehmen Sie die alten Rosenblätter, präparieren die restlichen 50%, die ebenfalls für 2-3 Tage im geschlossenem Behältnis ins Wasser zu geben sind.
  2. Schnellere Variante: Wasser aufkochen, 1/3tel der Rosenblätter in Schale geben und mit dem Wasser übergiessen und den Aufguss 1-2 Stunden ziehen lassen. Rosen entfernen, Wasser aufkochen und über einen weiteren Drittel der Rosen giessen. Ebenfalls ziehen lassen und erneut mit dem letzten Drittel wiederholen. Bei dieser Variante können Sie auch mehr Wasser verwenden (300 Milliliter bzw. 3 dl), da durch das Erhitzen ein Teil des Wassers verdunstet.

- Beim eigenen Auszug beachten: Bei der eigenen Herstellung können gewisse Bitterstoffe in das Wasser gelangen, welche auch Auswirkungen auf den Geschmack der Lebensmittel haben, die mit ihnen in Berührung kommen.

- Erntezeit: Die Rosen reagieren auf Sonnenaufgang und duften deshalb zwischen 4.30 und 9.30 Uhr am intensivsten. Danach fällt ihr Ölgehalt um bis zu 40%.2

- Destillieren: Mit einem Destillat lassen sich die besten Resultate erzielen, allerdings benötigen Sie dafür das erforderliche Equipment

Einkauf - wo kaufen?

Neben der Möglichkeit Rosenwasser online zu kaufen, kann man es auch in Apotheken/Drogerien erwerben und trifft es teilweise in grösseren Supermärkten oder türkischen Lebensmittelläden an.
Man sollte allerdings darauf achten, dass es sich um ein Rosenwasser handelt, welches man mittels Destillation aus Rosenblüten hergestellt hat. Oft findet sich Rosenwasser im Angebot, das nur aus Verschüttelung von ätherischem oder künstlichem Rosenwasser besteht. Einfach destilliertes Rosenwasser ist nach Anbruch bis zu 2 Jahre haltbar.

Inhaltsstoffe:

Die Duftwirkung von Rosenwasser lässt sich hauptsächlich auf den Inhaltsstoff 2-Phenylethanol zurückführen. Dieses ist auch für die leicht schmerzstillende Wirkung verantwortlich.
Des Weiteren enthält es Phenylester, Citronellol, Geraniol und Nerol (Golgemma).2

Gesundheitliche Aspekte - Wirkungen:

Rosenwasser zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus, weshalb bei einer angemessenen Dosierung keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind.2

Rosenwasser besitzt verschiedene Wirkungen. Als Spray eingesetzt (auch gut mit Zederholzwasser kombinierbar) wirkt es auf die menschliche Psyche unter anderem ausgleichend, tröstend, stressreduzierend, besänftigend und entspannend. Somit hilft es Spannungen abzubauen und Gefühle von Angst und Unsicherheit zu mindern, weshalb es sowohl während der Schwangerschaft als auch beispielsweise bei Schwerkranken oder Sterbenden Anwendung findet.2

Die physischen Wirkungen lassen sich unter anderem als abschwellend, kühlend, entzündungshemmend und schmerzlindernd beschreiben. In der Aromatherapie kommt es deshalb auch als Heilmittel gegen entzündete oder überreizte Augen zum Einsatz. Dabei legt man das Rosenwasser entweder in Form einer kühlen Kompresse auf die geschlossenen Augen oder besprüht diese mit dem Hydrolat. Dabei sollte man aber kein Rosenwasser verwenden, welches Alkohol oder andere Konservierungsmittel enthält.2

Interessanterweise eignet es sich auch zur Ohrpflege bei Hunden, sofern es kein Alkohol enthält. Auch zur Augenpflege für entzündete oder verklebte Augen findet es Anwendung.

Allgemeine Information:

Die heute ca. 20'000 verschiedenen Rosenarten stammen alle von den Wildrosen ab.

Aus Wikipedia: Rosenwasser ist ein ätherisches Wasser der Rose oder Rosa centifolia, das als Nebenprodukt bei der Destillation von Rosenöl aus Rosenblüten anfällt. Es wird auch Rosen-Hydrolat genannt.1

Kommerzielle Herstellung:

Eine in Zentraliran angewandte Herstellungstechnik beruht auf einem Dampfdestillationsverfahren, bei dem man unter anderem Monoterpene und Alkane aus Kelch- und Kronblättern der Rosa damascena extrahiert.
Dabei kommen in der Regel frische Blüten verwendet, da Pflanzenwasser aus trockenen Blüten ein weniger intensiv duftendes Destillat hervorbringt. Für gutes Rosenwasser destilliert man im Verhältnis 1:1, somit ergibt 1 kg Rosenblüten ca. 1 Liter Rosenwasser.

Weitere Rosen die man häufig zu Extraktionszwecken verwendet sind die Apothekerrose (Rosa gallica officinalis), Provence-Rose (Rosa centifolia) und die Heckenrose (Rosa corymbifera).2

Die Hauptanbaugebiete der Damaszenerrrose liegen in Bulgarien. Im Handel erhältliches Rosenwasser stammt vorwiegend von der Damaszenerrrose und kommt aus der Türkei, Nordafrika, Iran oder eben Bulgarien. Aus der Türkei und Frankreich stammt auch Rosenwasser aus der Rosa centifolia.2

Rosenwasser vs. Mazerat:

Echtes Rosenwasser darf nicht mit einem Auszug (Mazerat) aus Rosenblüten verwechselt werden. Dieser Auszug kann selbst hergestellt werden, indem duftende Blütenblätter mit destilliertem Wasser an einem warmen Ort für einige Tage ziehen, anschließend ausgepresst werden und die Flüssigkeit schließlich abgeseiht wird, wobei aus Gründen der Haltbarkeit noch reiner Alkohol zugesetzt werden sollte.1

Literatur / Quellen:

  1. Wikipedia. Rosenwasser
  2. Das grosse Buch der Pflanzenwässer, Susanne Fischer-Rizzi
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