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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Fruchtkugeln mit Rosinen, Nüssen und Haferflocken

Diese nahrhaften, nussigen Fruchtkugeln mit Rosinen und Haferflocken sind genau richtig für Naschkatzen, kommen ganz ohne Zucker aus und sind auch noch gesund.
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Vegane Rohkost

10min   30min leicht
52/12/36  LA:ALA


Zutaten (für Personen, )

Für die Fruchtkugeln
½ TasseRosinen
(72 g)
60 mlLeitungswasser (Trinkwasser)
(60 g)
¼ Apfel, roh, mit Schale
(38 g)
1 Tasse, gehacktHaselnuss
(115 g)
TasseHaferflocken
(35 g)

Küchengeräte

  • Zerkleinerer
    oder Küchenmaschine (Kneten, Rühren etc.)

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • einweichen
  • kneten

Zubereitung

  1. Für die Fruchtkugeln
    Die Rosinen in warmem Leitungswasser einweichen (mindestens 15 Minuten), bis sie deutlich weicher geworden sind.

  2. Das Einweichwasser abgiessen, aber aufbewahren, da es eventuell später noch zum Einsatz kommt, sofern die Fruchtkugelmasse eine zu feste Konsistenz annimmt.

  3. Die Rosinen gemeinsam mit dem Apfel in einem Zerkleinerer oder Fleischwolf zerkleinern.

  4. Nüsse reiben oder in einem Zerkleinerer grob zerkleinern.

  5. Im Originalrezept ist von Nüssen die Rede. Es bleibt Ihnen somit selbst überlassen, welche Art von Nüssen Sie wählen.

  6. Die Rosinenapfelmasse mit den Haferflocken und ¾ der geriebenen Nüsse verkneten und etwa mirabellengrosse Kugeln daraus formen.

  7. Ist die Masse zu fest, so können Sie entweder noch mehr Apfel hinzugeben oder Wasser der zuvor eingeweichten Rosinen hinzufügen. Ist die Masse hingegen zu flüssig, so erhöhen Sie die Nuss- oder Haferflockenmenge.

  8. Vor dem Anrichten
    Die Fruchtkugeln in den restlichen geriebenen Nüssen wälzen und vor dem Servieren noch ein wenig an der Luft trocknen lassen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegan regional saisonal - einfache Rezepte für jeden Tag
Vegan regional saisonal
Verlag Eugen Ulmer, Lisa Pfleger
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Vegane Rezepte müssen weder kompliziert noch langweilig sein. In diesem Buch findet der Anfänger im Bereich der veganen Küche wertvolle Tipps und Inspirationen.

Nach der Devise „weniger ist mehr- dafür lieber auf gute Qualität achten“ hat Lisa Pfleger in diesem Buch „einfache Rezepte für jeden Tag“ zusammengetragen, wobei das „einfach“ für unkomplizierte Gerichte steht, die sich unter Zuhilfenahme gängiger Zutaten zubereiten lassen.

Über die Autorin
Die aus dem Burgenland in Österreich stammende Umweltpädagogin, Autorin und Hoopdancerin Lisa Pfleger stellte schon mit 16 Jahren ihre Ernährung um und entschied sich fortan vegan zu leben.
Im Jahr 2009 startete Lisa Pfleger gemeinsam mit Michael Hartl auf einem Hof im Südburgenland das „Experiment Selbstversorgung“, welches die beiden auf einem Blog bis heute dokumentieren. Von Obst und Gemüse bis hin zu Zahnpasta versucht Lisa Pfleger, möglichst alles selbst herzustellen und auf Supermarktprodukte zu verzichten.

Inhalt des Buches
Das Buch beginnt mit einem Saisonkalender für Gemüse und Obst im vorderen Innencover des Buches. Der Saisonkalender für Wildpflanzen befindet sich im hinteren Innencover.

Im Inhaltsverzeichnis sind die einzelnen Abschnitte, übersichtlich farblich voneinander aggehoben, aufgeführt und durch stimmungsvolle Bilder ergänzt.

Es folgt eine Einführung zum Thema „Experiment Selbstversorgung“. In "Vegan ohne Schnickschnack" erfährt der Leser was vegan bedeutet, warum regionale Produkte zu bevorzugen und welche regional sind, wo man sie bekommt und welche Küchenwerkzeuge man für ihre Zubereitung benötigt.

Rezepte
Die Rezepte sind untergliedert in die Kapitel Meine Grundrezepte, gefolgt von den Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Meine Grundrezepte

  • Grundrezepte aus Getreide

Beginnend mit Informationen über verschiedene Mehlsorten und die passende Mehl- und Flüssigkeitsmenge, folgen die unterschiedlichen Rezepte wie der Universalteig, Hefeteig salzig oder die Mehlschwitze. Ergänzt sind diese durch zahlreiche Tipps und eine Tabelle zu den Einweich- und Kochzeiten verschiedener Getreide.

  • Grundrezepte Salatdressings

Neben Rezepten wie beispielsweise Kürbiskernöldressing, Mohndressing und selbstgemachten Kräuteressigen bekommt man auch Informationen zu den richtigen Mischungsverhältnissen.

  • Grundrezepte mit Obst und Gemüse

Die Rezepte zu Selbst gemachte Suppenwürze, Tomatensoße und selbst gemachte Sojamilch sind unkompliziert und eignen sich prima zur Vorratshaltung.

Die in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliederten Rezepte sind jeweils in folgende Unterabschnitte unterteilt:

  • Suppe & Salat
  • Hauptgerichte
  • Brotzeit & Snack
  • Süßes

Zusätzlich zu diesen beinhalten Frühling, Sommer und Winter jeweils noch einen Unterabschnitt zu Feierlichkeiten. So ist es für den Frühling das Ostermenü, die Grillparty für den Sommer und das Weihnachtsmenü für den Winter.

Frühling
Im Frühling, wo die ersten jungen Blättchen zu spriessen beginnen, ist Lisa Pfleger bemüht, unterschiedliche Kräuter in den Essensplan mit einzubeziehen. Von klassischen Rezepten, wie Holunderblütensirup über Abwandlungen klassischer Rezepte, wie der Brennnessel-Erbsen-Quiche, bis hin zu ausgefallenen Rezepten wie beispielsweise der Okara-Radieschen-Pfanne. Die Rezepte sind bunt und die Vielfalt ist gross.

Sommer
In diesem Abschnitt liegt der Schwerpunkt auf die Einbeziehung „saftiger Knollen und Wurzeln“, „süsser Beeren“ und „aromatischen Fruchtgemüsen“. Die aufgeführten Rezepte sind zumeist klassisch wie die Mini-Pizzen oder die Linzer Torte oder Anlehnungen an klassische Rezepte, wie mit Hirse gefüllte Paprika oder Zucchini-Spätzle. Es sind jedoch auch ein paar fantasievolle Kreationen dabei, wie ein Gemüse-Kirsch-Salat.

Herbst
Herbstliche, etwas schwerere, klassische und fantasievolle Gerichte stehen auf dem Programm. Ob warmes Rotkraut, Burgenländischer Kartoffelsterz, Gefüllter Ofenkürbis oder Feuerbohnen-Aufstrich- hier findet sicherlich jeder eine Inspiration.

Winter
Neben den Gemüsen, die auch im Winter erhältlich sind, empfiehlt die Autorin das Anzüchten vitaminreicher Keimsprossen auf der Fensterbank.
Kartoffelsuppe, Sellerieschnitzel mit Potatoe-Wedges, Kartoffelknödel mit Pilzsoße und der Mohnstollen sind nur einige der hier aufgeführten Gerichte.

Im Anschluss an die Rezeptteile folgt der Abschnitt „Service“. Hier findet man weiterführende Links, Buchtipps, Bezugsquellen, ein alphabetisches Rezeptregister sowie eine Danksagung.

Gesamteindruck
Mit Vegan regional saisonal hat Lisa Pfleger ein Buch herausgebracht, das viele alltagstaugliche Gerichte enthält. Die Rezepte sind einfach und zumeist schnell zuzubereiten, wobei die Autorin bewusst auf exotische Zutaten oder besondere Küchengeräte verzichtet. Die Zutaten sind in der Regel gewöhnlich und dennoch sind neben klassischen Rezepten, oftmals in abgewandelter Form, auch neuartige Kreationen dabei. Die Aufteilung in die vier Jahreszeiten ermöglicht ein saisonales Kochen, wobei die vielen Tipps sehr hilfreich sind und zum Ausprobieren anregen. Die bunten Illustrationen zu beinahe jedem Rezept helfen beim Auswählen und regen zum Nachkochen an. Bei den Rezepten verwendet die Autorin zwar Weissmehl, überlässt es aber ausdrücklich dem Leser, ob er dem folgen möchte oder stattdessen lieber Vollkornmehl ganz oder teilweise verwenden mag. Da die Teigwaren der aufgeführten Rezepte im Allgemeinen keine Fertigprodukte sind, kann man so seinen Vollkornanteil je nach Belieben bestimmen.
Im Hauptgerichtteil mag es etwas irreführend sein, dass die Rezepte zum Teil eher Beilagen als tatsächliche Hauptmahlzeiten darstellen. Auch fehlen für die Planung hilfreiche Zubereitungszeiten.

Die Aufmachung des Buches spricht durch die Ausdrucksweise, Zeichnungen und die verspielten Emoticons besonders den jungen Leser an und vermittelt dem Einsteiger in die vegane Küche auf frische Art, dass vegane Küche weder eintönig noch langweilig sein muss.

Von Lisa Pfleger ist 2015 das Buch „Vegan homemade“ erschienen. Diese ist ebenso wie das hier besprochene, beim Ulmer Verlag oder bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Einheit Tasse: In diesem Rezept kommt die normalerweise eher im angloamerikanische Raum verwendete Masseinheit "Tasse" zum Einsatz. Hierbei bezieht sich die Autorin Lisa Pfleger auf grosse Tassen (auch als Becher oder Häferl bezeichnet) mit einem Volumen von 250 ml. In der Klammer rechts von der Zutat finden Sie die dazugehörigen Richtwerte in Gramm, für alle die lieber von der Waage Gebrauch machen.

Haferflocken: Haferflocken haben einen hohen Eiweissgehalt und viele darin enthaltene essentielle Aminosäuren. Zudem sind sie reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Da herkömmliche Haferflocken in Folge einer Hitze- und Dampfbehandlung streng gesehen nicht mehr dem Prädikat "Rohkost" entsprechen, können Sie bei Bedarf Haferflocken aus vorgekeimtem Hafer verwenden. Der hierbei eingesetzte Keimprozess macht die Haferflocken bekömmlicher und erhöht gleichzeitig die Bioverfügbarkeit ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.

Rosinen: Die honiggelben bis braunen Rosinen sind reif geerntete und getrocknete Weinbeeren. Die Feuchtigkeit der Beeren beträgt nach der Trocknung nur noch etwa 15 bis 18 %. Dies bedingt eine Konzentration des Fruchtzuckergehalts auf etwa 33 %. Aufgrund des hohen Zuckergehalts sind Rosinen sowohl bei der Zubereitung von Süssspeisen als auch als Snack beliebt. Rosinen darf man zur Verbesserung der Haltbarkeit schwefeln, welches man erst ab einem Zusatz von 10 mg Sulfit pro kg auf der Packung angeben muss.

Tipps

Konsistenz der Fruchtkugelmasse: Die Fruchtkugeln sollten nicht zu trocken, aber auch nicht zu weich sein. Ist Ihnen die Masse zu fest, so können Sie entweder noch mehr Apfel hinzugeben oder Wasser der eingeweichten Rosinen hinzufügen. Ist die Masse hingegen zu flüssig, lässt sich dies einfach durch eine Erhöhung der Nuss- oder Haferflockenmenge ausgleichen.

Alternative Zubereitung

Alternative Zutaten: Den Apfel können Sie auch weglassen, sofern die Küchenmaschine es schafft, die Trockenfrüchte alleine zu zerkleinern. Sie können selbstverständlich auch andere Trockenfrüchte verwenden. Die Autorin schlägt ein Wälzen in Mohn oder getrockneter Minze vor. Lassen Sie ihre eigene Kreativität spielen.

Zimt oder Vanille: Möchten Sie den Fruchtkugeln noch zusätzliche Geschmacksnoten verleihen, so bietet es sich an die Rosinenapfelmasse noch vor dem Verkneten mit Nüssen und Haferflocken mit Zimt und/oder Vanille zu verfeinern.