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Wiesensalbei-Smoothie mit Brombeere und Apfel

Der Wiesensalbei-Smoothie mit Brombeere und Apfel schmeckt fruchtig- frisch und bekommt durch den Wiesensalbei erst sein besonderes Aroma.

Vegane Rohkost

10min
leicht
86% 95/04/02 
Ω-6 (LA, 0.1g) : Ω-3 (ALA, 0.1g) = 0:0


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Standmixer oder Pürierstab/Stabmixer

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • pürieren

Zubereitung

  1. Für den Wiesensalbei-Smoothie
    Äpfel von Stiel und Kernhaus befreien und zusammen mit den Salbei-Blättern und den Beeren im Mixer pürieren, dabei so viel Wasser zugeben, dass man eine homogene, nicht zu flüssige Konsistenz erreicht.

    Wieviel Wasser man zugeben muss, hängt entscheidend von der verwendeten Apfelsorte ab. Schön ist es, wenn der Smoothie gut zu trinken, aber nicht zu wässrig ist. Wählen Sie eher süsse und etwas mürbe Äpfel aus.

    Bei den Brombeeren gibt Christine Volm eine vage Mengenangabe von zwei Händen für zwei Portionen an. Bei den Salbei-Blättern können Sie je nach gewünschter Geschmacksintensität mehr oder weniger zugeben. Da der Wiesensalbei nicht überall anzutreffen ist, können Sie als Ersatz den Echten Salbei verwenden. Davon etwas weniger nehmen, da er in der Regel geschmacksintensiver ist.

  2. Garnieren und Servieren
    Für eine optisch ansprechende Präsentation, den Smoothie in passendem Glas servieren und wie auf dem Buchcover mit Wiesensalbeiblatt und Brombeere garnieren.

Nährwerte pro Person Umrechnen pro 100 g
2000 kcal
Energie94 kcal4,7 %
Fett/Lipide0,50 g0,7 %
davon gesättigte Fette0,10 g0,5 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe)24 g8,9 %
davon Zucker17 g19,3 %
Ballaststoffe5,3 g21,3 %
Proteine/Eiweiss0,89 g1,8 %
Kochsalz (Na:1,9 mg)4,8 mg0,2 %
Eine Portion wiegt 185g.Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine/Eiweiss
Kochsalz

Essenzielle Mikronährstoffe mit den höchsten Anteilen pro Person 2000 kcal
ElemMangan, Mn 0,45 mg22,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 13 mg17,0 %
VitBiotin (ex Vitamin B7, H) 7,5 µg15,0 %
VitVitamin K 9,2 µg12,0 %
ElemKalium, K 218 mg11,0 %
ElemKupfer, Cu 0,10 mg10,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 12 µg6,0 %
ElemMagnesium, Mg 17 mg5,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,07 mg5,0 %
VitVitamin E, Alpha-Tocopherol (TE, E307) 0,62 mg5,0 %

Nährstoffe und Tagesbedarfsabdeckung detailliert

Inhaltsstoffangaben können in der Praxis um mehr als das Doppelte oder die Hälfte schwanken; das ist vor allem abhängig von der Bodenqualität, dem Klima, der Sorte, der Art des Anbaus und vom Erntezeitpunkt. Trotzdem findet man in vielen Tabellen irreführend präzise Zahlen, weil dort der exakte Durchschnitt aus mehreren Chargen notiert ist.

Solche Tabellen führen alleine in Europa ca. 25 Organisationen. Siehe "European Food Information Resource Network" (EuroFIR). Man nennt sie "Food Composition Data (FCD)" bzw. Nährwertdatenbanken.

Wo möglich, verwenden wir aus Gründen der Internationalität die "National Nutrient Database for Standard Reference Release" des Landwirtschaftsministeriums der USA (USDA) und ergänzen sie vor allem dort, wo grosse Unterschiede zwischen Kontinenten vorkommen oder Werte beim USDA fehlen. Sie finden jeweils Notizen über die Herkunft unserer Informationen. Bitte verwenden Sie die Kommentarfunktion, falls Sie mehr wissen oder Fragen/Anregungen haben.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essenzielle Aminosäure ALA (Omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich, ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "+" über dem Zutatenbild - mit Erläuterungen. Sie finden dort aber auch andere Zeichen, die bei Klick oder "Maus darüber" Erklärungen abgeben.

Das Rezept zum Erb-Müesli ist so zusammengesetzt, dass es den ganzen Tagesbedarf an ALA (dem pflanzlichen Omega-3) abdeckt und ein besonders gesundes Verhältnis zu LA mitbringt (1:1).

Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit den Zahlen von konventionellen westlichen Lebensstilen zu vergleichen.

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten diesen Link lesen: 
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler.

Fettsäuren, mehrfach ungesättigt pro Person 2000 kcal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 Omega-3 0,05 g3,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 Omega-6 0,12 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle pro Person 2000 kcal
Tryptophan (Trp, W) 0,00 g1,0 %
Threonin (Thr, T, irreversibel transaminiert) 0,01 g1,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,01 g1,0 %
Leucin (Leu, L) 0,03 g1,0 %
Lysin (Lys, K, irreversibel transaminiert) 0,02 g1,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,01 g1,0 %
Valin (Val, V) 0,02 g1,0 %
Methionin (Met, M) 0,00 g< 0,1 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) pro Person 2000 kcal
Kalium, K 218 mg11,0 %
Magnesium, Mg 17 mg5,0 %
Calcium, Ca 31 mg4,0 %
Phosphor, P 24 mg3,0 %
Natrium, Na 1,9 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) pro Person 2000 kcal
Mangan, Mn 0,45 mg22,0 %
Kupfer, Cu 0,10 mg10,0 %
Eisen, Fe 0,59 mg4,0 %
Zink, Zn 0,26 mg3,0 %
Iod, I (Jod, J) 1,2 µg1,0 %
Fluorid (Fluor, F) 8,2 µg< 0,1 %
Selen, Se (Selenium, Halbmetall) 0,12 µg< 0,1 %
Buch
Buchcover: "Wild und roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" von Christine Volm
wild & roh
Verlag Eugen Ulmer, Christine Volm
Rohe Rezepte 46 (3), Gekochte Rezepte
Weitere Bilder (3)
Bestellmöglichkeiten

In "wild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" stellt uns Christine Volm raffinierte Kreationen mit Wildpflanzen und gesundheitlichem Mehrwert vor.

Fazitwild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen von Christine Volm enthält neben Smoothie-Rezepten unter anderem auch Rezepte zu Suppen, Saucen und Dips. Zusätzlich erhalten Sie wertvolle Informationen sowohl zur Verwendung, als auch zum Sammeln von Wildpflanzen. Die Rezepte sind mehrheitlich etwas aufwendiger gestaltet, aber auch für den Alltag sind einfache Smoothies mit wenigen und gängigen Zutaten geboten.

Gesamteindruckwild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen von Christine Volm enthält köstliche Smoothie-Rezepte, die neben dem gesundheitlichen Vorteil auch optisch punkten. Durch die informativen Hinweise zum Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen, gelingt es dem experimentierfreudigen Leser, neben dem klassischen Smoothie auch Suppen, Saucen, Aufstriche, Dips, Puddings oder Eis zu zaubern.
Die Rezepte sind mit zahlreichen wertvollen Zusatzinformationen zu Wirkungen von Wildpflanzen und Superfood versehen. Die anschaulichen Abbildungen zu jeder einzelnen Smoothie-Kreation verdeutlichen, wie vielseitig Wildpflanzen in Smoothies einsetzbar sind.
Warnsymbole machen auf Wildpflanzen aufmerksam, die in grösseren Mengen bedenklich sind, oder wo Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht.
Zubereitungsalternativen geben Hilfestellungen, falls Sie eine Zutat nicht finden können. Des Weiteren erfahren Sie von Christine Volm wie man durch kleine Abwandlungen beispielswiese aus einem Smoothie ein cremiges Eis kreieren kann. Gerade bei langen Einweich- oder Wartezeiten wäre jedoch eine zusätzliche Angabe der Zubereitungsdauer für die Planung in der Küche hilfreich.
Mit wild & roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen von Christine Volm erhält der Lesende nicht nur 45 rohe Smoothie-Rezepte, die zum sofortigen Ausprobieren anregen, sondern er lernt auch ganz nebenbei, wie er gängige und wilde Zutaten selbstständig und kreativ zu einem saisonalen Smoothie mit gesundheitlichem Mehrwert kombinieren kann.
Dieses Buch von Christine Volm ist ebenso, wie die von ihr erschienenen Bücher Rohköstliches - gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen (Neuauflage des Titels Rohköstliches - gesund durchs Leben mit Rohkost und Wildpflanzen) und Meine liebsten Wildpflanzen – rohköstlich, beim Ulmer Verlag oder bei Amazon erhältlich.

Über die AutorinChristine Volm, Gartenbauwissenschaftlerin und Wildkräuterexpertin, ist selbst langjährige Rohköstlerin. Neben Roh-Potlucks bietet sie auch rohköstliche Wildkräuterführungen an, hält Vorträge und gibt Seminare. Im SWR-Nachmittags-Programm sowie im SWR-Radio liefert Christine Volm regelmässig ausgefallene Pflanzen-Tipps.

Inhalt des BuchesIm vorderen und hinteren Innencover stellt die Autorin, neben den jahreszeitlich gegliederten Rezepten, ihr erstes und bis heute wichtigstes Smoothie-Rezept vor, den Iron Banana mit jungen Brennnesseln.

Das Buch ist in zwei Abschnitte gegliedert:

  • Was Sie über Smoothies mit Wildpflanzen wissen wollen
  • Rezepte, Rezepte …

Was Sie über Smoothies mit Wildpflanzen wissen wollen:Hier zeigt Christine Volm verschiedene Zubereitungsvarianten von Smoothies und erleichtert Neueinsteigern durch sorgfältige Information den Eintritt in die rohvegane Smoothiewelt mit Wildpflanzen. Dieser Abschnitt ist in folgende Kapitel unterteilt:

  • Wilde Küchenkreationen
  • Smoothies für alle
  • Wildpflanzen - wie und wozu?
  • Smoothies zubereiten

RezepteDie hier aufgeführten Smoothies entsprechen nicht alle dem Smoothie im klassischen Sinne. Je nach Wassergehalt, Binde- und Gelierfähigkeit der Zutaten haben die Smoothies von Christine Volm eine unterschiedliche Konsistenz. Diese reicht von flüssig bis hin zu cremig und ist entsprechend in folgende Kapitel unterteilt:

  • Trinkt sich so weg … Getränke und gesunde Cocktails
  • Cremiges aus dem Glas … Frappé, Flip und mehr
  • Zum Weglöffeln und Schlecken … Eis, Creme, Pudding, Kompott und Mousse
  • Zum Dippen und Draufstreichen … cremig, süss, würzig, scharf
  • Suppenglück … Klassiker und Neues wild und roh

Einige Rezepte aus diesem Buch finden Sie auch auf unserer Webseite. Wiesentraum ist beispielsweise mit seinen drei Zutaten ein schnell zuzubereitendes Getränk. Neben Äpfeln und Brombeeren enthält der fruchtige Smoothie Wiesensalbei, der auf Wiesen reichlich und leicht erkennbar wächst. Für den Herbstmix verarbeitet man unter anderem Äpfel, Sellerie, Gojibeeren, Labkraut und Fingerkraut zu einem sämigen gojiorangen Smoothie. Den Herbstmix kann man mit leichter Abwandlung zu einer würzigen, kalten Suppe umwandeln. Die Beerenmousse besteht aus einer grünen Creme mit Datteln, Kokosmus und Johannisbeerblättern sowie einer dunklen, beerigen Creme aus Schwarzen Johannisbeeren, Kokosmus, Datteln und Malvenblüten.

Neben alltagstauglichen Rezepten mit drei bis fünf gängigen Zutaten und leicht zu findenden Wildpflanzen wie Brennnessel, Johannisbeerblätter, Löwenzahn oder Lindenblättern, hat sich Christine Volm weitere zeitaufwendigere Kreationen mit raffinierten Zutaten einfallen lassen.
Der Serviceteil enthält eine Übersicht über die vorgestellten Wildpflanzen, ein alphabetisch geordnetes Stichwortverzeichnis für Zutaten und weitere Infos.
Gerade durch die Verwendung der Wildpflanzen bieten sich ganz neuartige Möglichkeiten für die Smoothie-Zubereitung sowie dessen, was auf Basis eines Smoothies zum Dippen, Weglöffeln und Streichen herstellbar ist.

Buchbesprechung von Luise Völlm

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Hinweise zum Rezept

Der Wiesensalbei-Smoothie mit Brombeere und Apfel schmeckt fruchtig- frisch und bekommt durch den Wiesensalbei erst sein besonderes Aroma.

Wiesensalbei: Die Gattung Salbei besteht aus mehreren hundert Arten. Wiesenssalbei unterscheidet sich, neben der geringeren Wuchshöhe, vorallem durch ein weniger intensives Aroma vom Küchensalbei. Salbei ist besonders in der italienischen Küche beliebt. Verwenden lassen sich neben den silbrigen, filzig behaarten Gewürzblättern des Strauches auch die Blüten. Die Blattfarbe variiert zwischen einer grünen, gelben oder weissen Marmorierung bis hin zu violetten Blättern. Salbei soll nach dem Genuss fetter Speisen bei der Verdauung helfen und gegen Blähungen wirken. Daher verwendet man Salbei gern bei fetten Speisen. Salbei eignet sich neben dem Würzen von Speisen ausserdem für Erfrischungsgetränke, wie beispielsweise Limonade.

Brombeere: Die zur Familie der Rosengewächse gehörenden Brombeeren sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Die bei Reife meist blauschwarzen Früchte sind gut für den Rohverzehr geeignet. Neben erfrischenden Zutaten für Fruchtsalate oder Süssspeisen nutzt man Brombeeren unter anderem auch zur Herstellung von Marmeladen, Chutneys oder Kompott. Brombeeren enthalten sowohl lösliche wie auch unlösliche Nahrungsfasern. Überdies gehören sie zu Früchten mit hohem Anteil an Antioxidantien.

Brombeerblätter: Brombeerblätter pflücktman am besten in der ersten Maihälfte. Sie haben einen angenehmen Geschmack, weshalb man sie gerne in Tees verwendet. Aufgrund der in den Blättern enthaltenen, adstringierend wirkenden Gerbstoffe, setzt man getrocknete Blätter in der Medizin zur Behandlung gegen Durchfallerkrankungen und bei entzündeter oder verletzter Schleimhaut, wie Zahnfleisch- und Rachenentzündungen ein.

Tipps

Gesundes Extra, Tipp der Autorin: Wenn Sie mögen, können Sie diesen Smoothie noch mit getrockneten Schisandra-Beeren würzen, sie stammen von einer Schlingpflanze, dem Chinesischen Spaltkörbchen. Einfach ein paar dieser Superfood-Beeren im Mörser zerkleinern und auf den fertigen Smoothie streuen oder einrühren. Wer die Schisandra-Pflanze selbst anbaut, was ganz leicht möglich ist, der kann auch ein paar frische Beeren mit dazugeben - sie schmecken nicht nur süss und salzig, sondern auch bitter, sauer und umami (heisst so viel wie: lecker). In der chinesischen Medizin zählen sie zu den wirksamsten Mitteln für ein langes Leben in Gesundheit, als sogenanntes Adaptogen hilft Schisandra uns, mit Stress umzugehen, wirkt kräftigend, regenerierend und leistungssteigernd.

Alternative Zubereitung

Wiesensalbei-Ersatz: Sie haben keinen Wiesensalbei zur Hand? Natürlich können Sie diesen auch problemlos durch Küchensalbei aus dem Garten oder dem Handel (Echter Salbei) ersetzen. Küchensalbei hat jedoch ein wesentlich intensiveres Aroma, weshalb sie die Menge reduzieren sollten.

Alternative Vorschläge von Christine Volm:

- Würziges Apfelmus: Verzichten Sie auf Wasser und nehmen Sie zwei Äpfel mehr, eine Prise Zimt und einen Spritzer Zitronensaft und machen Sie daraus ein zart-schaumig leichtes Apfelmus mit würziger Note.

- Samtiger Smoothie: Sie können die Zutaten auch in einem Slow-Juicer zusammen entsaften, wenn Sie den Smoothie noch 'saftiger' mögen.