Inhaltsverzeichnis
Malzzucker ist ein Abbauprodukt von Stärke, das beim Keimen von Getreide (besser aus Bio-Qualität) entsteht. Wegen hoher Temperaturen bei der Herstellung ist er nicht mehr roh. Chemisch trägt Malzzucker die Bezeichnung Maltose.
Verwendung in der Küche
Bevor Malzzucker in der Küche zum Einsatz kommt, ist es sinnvoll, zu verstehen, um welche Zuckerform es sich bei Maltose genau handelt.
Was ist Malzzucker? Wo kommt Malzzucker vor? Woraus besteht Maltose?
Malzzucker, auch bekannt als Maltose, ist ein Disaccharid. Das bedeutet, dass er aus zwei miteinander verknüpften Glukosemolekülen besteht. Malzzucker kommt in verschiedenen rohen wie auch gekochten Früchten, Getreide, Nüssen und Gemüse in freier Form vor, u.a. in Soja, Süsskartoffeln, Wassermelonen, Pfirsichen und Pistazien.10,18 Zudem kann Malzzucker durch künstliche biochemische Verfahren oder durch natürliche Prozesse, aus Stärke entstehen – mittels enzymatischer Aufspaltung. Natürlicherweise entsteht das nötige Enzym z.B. bei der Keimung von Getreide. Die gekeimten Körner produzieren Enzyme, die Stärke in Zucker umwandeln, um das Wachstum des Keimlings zu fördern. Der Namensvetter, das Mälzen, bezeichnet die kontrollierte Keimung von Getreide, um z.B. Malz für die Bierproduktion herzustellen.5
Besonders viel Maltose entsteht beim Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel. Die thermische oder enzymatische Hydrolyse zerlegt Stärke in kleinere Zuckerbausteine wie Maltose. Deshalb weisen gebratene oder gebackene Süsskartoffeln einen deutlich höheren Maltosegehalt auf als die rohe Knolle.9
Auch bei der Verdauung von Stärke bildet sich Maltose. Im Mund, genauer gesagt im Speichel, kommt die Amylase zum Einsatz und spaltet Stärke in Zucker auf. Wenn man einen salzigen Getreide-Cracker zu lange im Mund behält, kann man die Entstehung des Malzzuckers schmecken. Durch den biochemischen Abbau des Polysaccharids Stärke, entsteht unter Einwirkung des Enzyms β-Amylase Maltose (es gibt noch weitere Enzyme mit dieser Fähigkeit). Das Enzym Maltase spaltet anschliessend die Maltose in Glukose auf.1,6,10
Ist Malzzucker und Getreidezucker das Gleiche? Nein, der Hauptunterschied zwischen den beiden Zuckerarten liegt in ihrer chemischen Struktur und Entstehung. Getreidezucker besteht im Allgemeinen aus Glukose (Glucose), gewonnen aus Getreide. Meistens ist Getreidezucker, getrockneter Glukosesirup auf Maisbasis. Glukose, auch Dextrose oder Traubenzucker genannt, ist ein Einfachzucker (Monosaccharid). Dieser Zucker ist der Hauptenergielieferant für den menschlichen Körper und spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel. Geschmacklich ist Glukose süss, aber nicht so süss wie Saccharose (Haushaltszucker), die aus Glukose und Fruktose besteht. Deshalb ist Getreidezucker vor allem für Menschen interessant, die keine Fruktose vertragen. Im Handel sind Varianten erhältlich, die aus getrocknetem Mais-Glukosesirup bestehen, auch in Bio-Qualität. Glukose hat eine Süsskraft von 0,7. Zum Vergleich: Die Süsskraft von Haushaltszucker (Saccharose) beträgt 1, Fruktose hat 1,5 und Malzzucker 0,4.11
Nicht zu verwechseln ist Getreidezucker aus Mais mit 'High-Fructose Corn Syrup'. Bei diesem Zucker erfolgt eine enzymatische Umwandlung eines Teils der Glukose zu Fruktose (Fructose). In Europa trägt dieser Sirup die Bezeichnung Isoglukose (Isoglucose).11
Welche Lebensmittel enthalten Maltose? Kommerziell findet Malzzucker Verwendung in Backwaren, Konfitüren, Frühstückszerealien, Süsswaren, beim Bierbrauen und bei der Whiskyherstellung.
In der privaten Küche spielt Malzzucker in der westlichen Welt kaum eine Rolle. In der chinesischen Küche ist Malzzucker jedoch ein fester Bestandteil. Man bepinselt insbesondere Fleischgerichte mit Maltose, um eine braune Kruste zu erhalten. Ein klassisches Gericht ist die 'Peking-Ente'. Allgemein bietet Malzzucker eine spezielle Viskosität/Klebrigkeit bei geringerer Süsse im Vergleich zu den meisten anderen Zuckerarten. Malzzucker eignet sich sowohl für süsse als auch für herzhafte Gerichte. Die Begriffe Malzzucker und Malzsirup treten häufig synonym auf; es gibt jedoch einen feinen, aber bedeutenden Unterschied. Malzzucker ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Maltose. Während Malzsirup auch andere Zuckerarten wie z.B. Fruktose enthalten kann. Aufgrund des sehr hohen Maltosegehalts taucht der Begriff Maltose auch häufig als Synonym für Reissirup auf. Die Herstellung von Reissirup veranschaulicht die Entstehung von Maltose (Reis lässt sich auch durch andere stärkehaltige Pflanzen wie etwa Kartoffeln oder Mais ersetzen).
Eigene Zubereitung von Reissirup
Zutaten (ca. 250ml Sirup): 50 g Weizenkörner, 500 g Klebreis, Wasser.
Zubereitung: Zuerst 50 g Weizen in kaltem Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Getreide auf einem Backblech, mit einem Geschirrtuch ausgelegt, gleichmässig verteilen. Nun beginnt die Keimung. Um das Überleben der Keimlinge zu sichern, besprühen Sie sie zweimal täglich mit Wasser und lagern Sie sie bei Raumtemperatur. Nach ca. zwei Tagen ist der Keimling sichtbar; nach einer Woche zeigen sich die Grashalme (Weizen gehört zur Familie der Süssgräser).
Bevor Sie das Gras ernten, 500 g Klebreis über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Anschliessend den Reis dämpfen, bis er weich und klebrig ist. Jetzt das Gras inkl. gekeimter Samen ernten und sauber waschen. Den gekeimten Weizen und 3 EL des Reises zu einer grünen Paste mixen. Die Mixtur zum Reis geben und gut verrühren. Die Amylase im gekeimten Weizen verwandelt die Stärke in Maltose um. Also in ein kurzkettiges Kohlenhydrat. Den Brei 6-7 Stunden bei 40-50 °C warm stellen (im Reiskocher, am Herd oder im Backrohr). Decken Sie den Brei ab, die Flüssigkeit sollte nicht verdampfen. Danach die Flüssigkeit absieben. Bei niedriger Hitze ca. eine Stunde kochen, bis der Sirup eingedickt ist. Etwas abkühlen lassen und in ein Schraubglas abfüllen.
Achtung: Der so produzierte Malzzucker ist nicht roh. Zudem lässt sich bei selbst hergestelltem Malzzucker nicht garantieren, dass dieser zu 100 % aus Maltose besteht. Es können auch Spuren von Fruktose enthalten sein. Genaueres finden Sie unter der Zutat Reissirup. Möchten Sie Maltose in Reinform verwenden, sollten Sie auf industriell erzeugte Produkte zurückgreifen.
Vegane Rezepte mit Malzzucker finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Bei Grossverteilern wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa kommt Malzzucker (Maltose) eher nur als Zusatzstoff in verschiedenen Lebensmitteln vor. In Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt oder Alnatura ist Malzzucker ebenfalls nicht in reiner Form enthalten, aber sehr wohl als Zutat bzw. als natürlich vorhandener Inhaltsstoff.
Online-Shops sowie Asialäden, die auf chinesische Zutaten spezialisiert sind, bieten Malzzucker ganzjährig zum Kauf an. Die Begriffsbezeichnung ist nicht immer eindeutig: Extrakt, Zucker und Sirup dienen häufig als Synonyme. Gelegentlich finden sich Produkte aus Getreide (Reis, Gerste, Mais) auch in Bio-Qualität, dabei handelt es sich jedoch kaum um reine Maltose.
Die Verfügbarkeit von Malzzucker ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Für die Lagerung von Malzzucker empfiehlt es sich, ihn wie jede Zuckerart trocken, lichtgeschützt und luftdicht aufzubewahren. So bleibt die Maltose jahrelang erhalten.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Malzzucker ist ein Zweifachzucker und setzt sich aus Kohlenhydraten zusammen. Reine Maltose enthält keine anderen Stoffe wie Fette oder Eiweisse, aber auch keine Vitamine oder Spurenelemente. Je nach Reinheit und Form kann Malzzucker noch geringe Mengen an Vitaminen enthalten. Der weniger süss schmeckende Malzzucker hat mit 405 kcal/100g beinahe gleich viele Kalorien wie Haushaltszucker (387 kcal/100g).19
Malzzucker enthält keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs: Malzzucker (Maltose) ist vegan.
Die gesamten Inhaltsstoffe von Malzzucker, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Ist Maltose gesund? Maltose ist wie jeder freie Zucker ungesund. Maltose liefert viele und schnell verfügbare Kalorien. Er enthält aber keine wichtigen Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe – es sind sozusagen leere Kalorien.13
Beim Kochen und Braten bräunen Lebensmittel unterschiedlich schnell. Je nach Zuckerart unterscheidet sich die Stärke der Bräunungsreaktion; Malzzucker ist in dieser Hinsicht sehr reaktionsfreudig. Durch eine chemische Reaktion entsteht bei der Bräunung Acrylamid. Dieser Stoff ist potenziell krebserregend. Auch ohne Hitzeeinwirkung deutet die Forschung darauf hin, dass übermässiger Verzehr von Zucker die Krebsentstehung fördern kann, insbesondere bei Fruktose.6,10,12
Maltose verarbeitet der Körper rasch zu dem Monosaccharid Glukose und kann es damit auch schnell aufnehmen.11 Dieser Einfachzucker unterstützt die kognitive Leistungsfähigkeit und kann kurzzeitig die Gedächtnisleistung verbessern. Dies ist nicht überraschend, da Glukose (die man natürlich auch aus relevanten Disacchariden und Stärke gewinnen kann) die wichtigste Energiequelle für das Gehirn ist. Das Gehirn benötigt eine ständige Zufuhr von Glukose aus der Nahrung. Tatsächlich benötigt das Gehirn eines Erwachsenen etwa 100 mg/min Glukose und Säuglinge doppelt so viel.6 Trotzdem sollten Sie Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index bevorzugen.
Maltose ist ein wichtiger Stoff in der Natur. Übermässiger Konsum, speziell Malzzucker in Reinform, ist aber mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Da Malzzucker für den Körper schnell verfügbar ist, steigt der Blutzuckerspiegel rasch an: Der glykämische Index ist hoch. Eine Ernährung mit einer übermässigen Aufnahme von Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index hängt mit Erkrankungen wie Diabetes oder Fettleibigkeit zusammen.14,15,16
| Auch Zuckeralternativen enthalten zu viel Zucker. |
Sekundäre Pflanzenstoffe
Für das Nährstoffprofil von Malzzucker sind die sekundären Pflanzenstoffe nicht relevant. Erfahren Sie mehr über Bedeutung und Einteilung dieser bioaktiven Stoffe in Lebensmitteln im Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe.
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Bei ca. 2 % der Menschen fehlt das Enzym Maltase-Glukoamylase. Sie können Maltose nicht in Glukose umwandeln und leiden dadurch an chronischem Durchfall. Diese Personen müssen auf den Verzehr von Malzzucker und auch Stärke verzichten.6
Personen mit Diabetes sollten Malzzucker vermeiden. Diesen Zucker baut der Körper zu Glukose ab und der Blutzucker steigt dadurch schnell an.15
Für Menschen, die keine Fruktose vertragen: Obwohl Malzzucker nur aus Glukose besteht, können als Malzzucker/Maltose verkaufte Produkte zum Teil auch Fruktose enthalten. Die Begriffe Maltose, Malzzucker oder Malzsirup finden sich auf Zuckerprodukten wieder, die nicht unbedingt Maltose in Reinform enthalten.
Volksmedizin - Naturheilkunde
Traditionell dient Malzzucker zur Herstellung von Hustenbonbons. Das Lutschen der Bonbons, auch Malzzuckerplätzchen genannt, soll Hustenreiz und Katarrhe der oberen Atemwege mildern.4
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Die Erzeugung von Malzzucker ist aufwendig.5,6 Da der Körper Maltose aus Stärke selbst produziert, bleibt fraglich, ob dieser Energieaufwand sinnvoll ist.
Malzextrakt-Pulver kommt auf einen CO2-Fussabdruck von 4,39 kg CO2eq/kg,23 vergleichbar mit dem Durchschnitt von Schweinefleisch (4,6 kg CO2eq/kg) oder Sahne (4,2 kg CO2eq/kg). Honig im Glas hat nur einen halb so grossen Fussabdruck (2 kg CO2eq/kg), Bio-Rohrzucker kommt auf 0,9 kg CO2eq/kg und Bio-Rübenzucker auf nur 0,5 kg CO2eq/kg.24
Im globalen Durchschnitt hat Getreide einen Wasserfussabdruck von 1644 l/kg. Gerste verbraucht durchschnittlich 1423 l/kg und Malz 1950 l/kg.25 Wie viel Wasser für die Verarbeitung zum Malzzucker nötig ist, konnten wir leider nicht herausfinden. Der Wasserverbrauch der Gerste-Produktion ist etwas höher als jener von Gemüse (322 l/kg) oder Obst (962 l/kg). Nüsse (9063 l/kg) oder Fleisch (z.B. Hühnerfleisch 4325 l/kg oder Rind 15'415 l/kg) haben einen viel grösseren Fussabdruck.22 Roher Rohrzucker (1666 l/kg) und vor allem roher Rübenzucker (865 l/kg) sind etwas wassersparendere Alternativen.25
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?
Tierschutz - Artenschutz
Getreide-Monokulturen beeinflussen direkt die Umwelt und die Artenvielfalt. Malzzucker stammt aus Getreide wie Gerste, aber auch aus anderen Getreidesorten.
Die Intensivierung und Industrialisierung der Landwirtschaft führten in Mitteleuropa zu einem starken Rückgang der Insektenvielfalt, -häufigkeit und -biomasse. Zerstörte Lebensräume lassen viele Arten nur noch in kleinen, isolierten Gebieten überleben, wodurch lokale Arten aussterben. Pestizide und Düngemittel verschlechtern zusätzlich die Lebensraumqualität. Besonders gefährdet sind spezialisierte Insektenarten, die auf bestimmte Pflanzen, Wirte oder Lebensräume angewiesen sind. Sie reagieren deutlich empfindlicher auf Veränderungen der Umwelt als anpassungsfähige Arten und leiden daher besonders unter intensiver Landwirtschaft.26
Frühere Landschaften in Mitteleuropa zeichneten sich durch eine hohe Artenvielfalt aus, insbesondere bei Bestäubern und anderen Insekten. In den letzten Jahrzehnten führte die industrielle Landwirtschaft jedoch zu grösseren, einheitlicheren Anbauflächen und einem stärkeren Einsatz von Chemikalien, was der Biodiversität stark schadet. Ökologischer Landbau verzichtet weitgehend auf chemische Pestizide und schafft oft vielfältigere Landschaften, die mehr Arten Lebensraum bieten.26
Weltweites Vorkommen - Anbau
Im Gegensatz zu Maissirup, dem heute vorherrschenden aus Getreide gewonnenen Süssungsmittel, gibt es Malzzucker (Malzsirup) seit mehreren Jahrtausenden. Hinweise deuten darauf hin, dass Malzsirup und Honig zwischen etwa 1000 v. Chr. und 1000 n. Chr. zu den wichtigsten Süssungsmitteln in China gehörten. Für die Landbevölkerung war Tafelzucker zu teuer, aber sie stellte Malzsirup aus gewöhnlichen Getreidearten wie Reis oder Weizen her.7
Industrielle Herstellung
Die Herstellung von Malzzucker beginnt mit dem Mälzen. Die Getreidekörner weichen im Wasser ein und treiben aus. Gerste eignet sich besonders gut, weil sie aussergewöhnlich viele und hochaktive Malzenzyme bildet. Ein schnelles Trocknen der keimenden Körner stoppt die Enzymprozesse und tötet den Samenembryo ab. Im Anschluss erfolgt das Schroten der gemälzten Körner und das Einweichen in heissem Wasser. Zum Teil kommen gekochte Körner hinzu (es sei denn, es handelt sich um einen Malzextrakt, in diesem Fall entfällt das Hinzufügen gekochter Körner). Die Malzenzyme spalten die in den gekochten Körnern enthaltene langkettige Stärke in kürzere Molekülketten auf – Malzzucker entsteht. Zurück bleibt ein klebriger, brauner Sirup. Der Geschmack unterscheidet sich je nach Technik. Allgemein schmeckt Malzzucker biskuit- oder honigartig, und erinnert an Schokolade und Kaffee.7 Solche Sirupe bestehen in etwa zu 60 % aus Maltose.5 Um Maltose in Reinform zu erhalten, braucht es noch weitere chemische Schritte. Die noch ungespaltene Stärke in diesem Sirup lässt sich durch Fällung mit Ethanol entfernen. Anschliessend verdampft das Ethanol durch Erhitzen. Übrig bleibt Maltose. Nach dem Trocknen entstehen schliesslich Maltosekristalle.17
Verwechslungsmöglichkeiten
Maltose verwechselt man gern mit Maltulose. Maltulose ist aber eine natürlich vorkommende chemische Verbindung aus reduzierenden Disacchariden und besteht aus Glukose und Fruktose. Neben dem Isomer Isomaltulose kommt Maltulose auch in Bienenhonig und in Bier vor. Bei hohen Temperaturen wandelt sich vorhandene Maltose in Maltulose um. Sind die Gehalte an Maltulose gering oder ist das Verhältnis Maltose zu Maltulose hoch, deutet das auf schonende Zubereitungsverfahren (geringe Temperaturen) hin.2,3
Weiterführende Informationen
Neben dem Bier enthält auch Ovomaltine Gerstenmalz. In der Schweiz enthält diese Getränkemischung keinen Rohrzucker, international schon. In Malzkaffee ist das Malz verschiedener Zutaten wie Gerste, Roggen, Eicheln oder Bucheckern enthalten und gibt der Kaffeealternative einen süssen Geschmack. Malz mischt man häufig auch Brot bei. Durch das Ankeimen des Getreides enthält es viele Enzyme und auch Zuckerstoffe, die den Gärvorgang im Brot verbessern. Malz reagiert im Brot mit verschiedenen Aminosäuren zu besonderen Geschmacksstoffen.20
Alternative Namen
Neben den Namen 'Malzzucker' und 'Maltose', ist auch 'Malzsirup' geläufig. Streng genommen ist Malzsirup aber ein anderes Produkt. Malzsirup kann zum Grossteil aus Maltose bestehen, muss es aber nicht; im Gegensatz zu Malzzucker.8
Auf Englisch heisst Malzzucker 'maltose' oder 'malt sugar'.
Sonstige Anwendungen
Im biologischen Labor dient Maltose zur Bestückung von Nährböden und zur chemischen Herstellung von Milchsäure.20 In der industriellen Biotechnologie dient Maltose zur Produktion von Methan durch Fermentation und chemische Umwandlung; die Spaltung in zwei Glukosemoleküle steigert die Produktionseffizienz im Vergleich zu Saccharose.21
Literaturverzeichnis - 26 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | ● S63: Dissacharide: Maltose. Sie kommt selten natürlich in Lebensmitteln vor, sondern entsteht zumeist als Hydrolyseprodukt aus Stärke, z.B. mittels Hydrolyse beim Keimen bzw. Mälzen von Getreide. Aufgrund der höheren Süsse von Maltose gegenüber Stärke schmeckt Malz süsser als das ensprechende Ausgangsgetreide. Maltose: Keime; ensteht bei der Stärkeverdauung, wasserlösliche Disaccharid, Glukose und Glukose in alpha-1,4-Bindung Book: moderate evidence | Biesalski HK, Bischoff SC et al. Ernährungsmedizin: nach dem neuen Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. 5. Auflage. Stuttgart New York: Georg Thieme Verlag; 2018:1064 S. |
| 2. | * The present results indicate that the determination of both furosine and the maltose/maltulose ratio would yield information retrospectively about the heat treatment applied during processing and the storage conditions of commercial infant formulas. Storage under controlled temperature appears to be a feasible way of extending the shelf life and preserving the quality of infant formulas. Eine analytische Laborstudie DOI: 10.1021/jf0401468 Study: weak evidence | Morales V, Olano A et al. Ratio of maltose to maltulose and furosine as quality parameters for infant formula. J Agric Food Chem. 2004;52(22):6732–6736. |
| 3. | * From these results, maltulose could be considered as a good index of the damage caused during elaboration of MALTULOSE (mg/100g dry matter) 20 50 150 250 350 450 -5 0 5 40 35 30 25 20 15 10 FUROSINE (mg/100g protein) 15 Fig. 1. Graphical representation of maltulose versus furosine contents of fresh (closed symbol) and dried (open symbol) pasta samples. .: Spaghetti; N: Vermicelli; : Macaroni; j: Noodle. Table 1 Minimum and maximum values of water content (%), furosine (mg/100 g protein) and maltulose (mg/100 g dry matter) in fresh and dried pasta samples Samples Water content (%) Furosine (mg/100 g protein) Maltulose (mg/100 g dry matter) Fresh pasta Spaghetti (n ¼ 2) 27.5–28.9 16.2–17.9 –a Macaroni (n ¼ 1) 21.3 18.8 – Noodle (n ¼ 4) 28.7–29.3 17.4–21.8 – Dried pasta Vermicelli (n ¼ 6) 10.7–12.6 98.6–265 5.2–17.4 Spaghetti (n ¼ 11) 8.8–11.2 78.8–462 0.0–36.9 Macaroni (n ¼ 5) 10.5–11.5 44.4–212 0.0–13.1 Noodle (n ¼ 5) 11.2–12.4 58.6–329 0.0–27.9 a Not detected. J.L. Garcıa-Ba~nos et al. / Food Chemistry 88 (2004) 35–38 37 pasta and it could be used, together with furosine, as a quality indicator of dried pasta. Samples without maltulose, and with low values of furosine, could have been submitted to processes of low temperature long time (LT-LT). High values of maltulose and furosine could indicate samples submitted to very high temperature short time processes (VHT-ST), while low values of maltulose and high contents of furosine could indicate samples submitted to low temperature treatments, followed by short time high temperature processes (HT-ST). Experimentelle Laboranalyse DOI: 10.1016/j.foodchem.2004.01.018 Study: weak evidence | Garcı́a-Baños JL, Corzo N et al. Maltulose and furosine as indicators of quality of pasta products. Food Chemistry. 2004;88(1):35–38. |
| 4. | ● Obwohl Maltose der Hauptbestandteil des Malzextraktes ist, sind beide Begriffe nicht gleichwertig; denn, wie oben bemerkt, finden sich neben der Maltose im Malzextrakt auch andere Körper.Zur Gewinnung von Maltose kann man sich jeglichen störkereichen Rohstoffes bedienen; in Deutschland ist es die Kartoffel, in Nordamerika der Mais, in Japan der Reis. Die Stärke dieser Rohstoffe wird mit Wasser angerührt und erwörmt bis sie verkleistert. Dem vermaischt das Gemenge bei 60-70°C. Nach Beendigung des Maischprozesses wird bis zur Sirupdicke eingedampft, und aus dem Sirup gewinnt man den Malzzucker in kristallinischer Form. Book: moderate evidence | Von Noorden C, Salomon H. Handbuch der Ernährungslehre: Allgemeine Diätetik. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg; 2013. |
| 5. | ● This technology produces a syrup containing about 60 % maltose, 25% glucose and 15 % of other sugars Book: moderate evidence | Nguyen KQ, Cecil JE. Sweetness from starch: a manual for making maltose from starch. FAO. 1996: 52 S. |
| 6. | * maltose within malted Maltose will also be generated in the gut during starch digestion (which proceeds via the dextrinization of the The incidence of maltase-glucoamylase deficiency disease in humans is probably around 2% of children presenting with chronic diarrhea.[71] The enzyme deficiency and more especially the associated diarrhea can be treated by eliminating starch (and starch derivatives) from the diet.[71] Narratives Review DOI: 10.1002/mnfr.201901082 Study: weak evidence | Qi X, Tester RF. Lactose, maltose, and sucrose in health and disease. Molecular Nutrition & Food Research. 2020;64(8):1901082. |
| 7. | ● s 419 malt syrup is an unrefined sweetener derived from germinated (sprouted) cereal grains, typically barley, in combination with other cooked grains. If malted barely alone is used, the resulting syruo may be calles "barley malt extract," or just " malt extract", and the malt aroma will be more intense. Malt syrup is used in bread and other baked goods, jams, breakfast cereals, confectionery, and in brewing beer. The first step in malting grains is to put them in a dark room and soak them in water. The germinationg grains produce enzyme that convert starches into sugar to fuel growth. (Barley produces unusually active and abundant malt enzymes.) The maltster then halts enzymatic activity by quickly drying the sprouting seed, which kills the seed embryo and preserves its nutrient. The malted grains are crushed, steeped in hot water, and mixed with cooked grains (unless it is a malt extract, in which case cooked grains are not added). Malt enzymes diest the starch present in the cooked grains, foring a slurry that is concentrated and evaporated by boiling off the water or, in modern food-grade malt plants, by using vacuum evaporator. The sticky brown syrup that is left is about half as sweet as table sugar, wiht a distinct flavor some have described as biscuity, honeyed, or , depending on the kilning technique, roasted, with chocolate and coffee-loke flavors. Book: moderate evidence | Goldstein D. The Oxford companion to sugar and sweets. Oxford: Oxford University Press; 2015: 888 S. |
| 8. | ● Aus Stärke gewonnenes und gereinigtes Disaccharid aus D-Glukose, das folgenden Merkmalen entspricht: a) Trockenmasse mindestens 90% in Gewicht, Website | Österreichische Lebensmittelbuch. Zucker und Zuckerarten: Maltose (Malzzucker). 2026. |
| 9. | * Maltose is a disaccharide formed from two units of glucose. The amount of maltose in raw sweet potatoes reportedly increased by more than 40-fold after baking. We aimed to investigate the effects of maltose consumption on diet-induced obesity using a mouse model Methods: Male C57BL/6J mice were divided into three dietary groups: a control diet of American Institute of Nutrition (AIN)-93 (CD), an AIN-93-based 30% high-fat diet (HFD), or an HFD diet containing 7.0% maltose (HFD+Mal). After 13 weeks, body mass index, blood glucose, lipid parameters, including total cholesterol and triglyceride, and hepatic fatty acid content were evaluated. The results of this study suggest that daily consumption of maltose exacerbated the development of obesity and related parameters, including body mass index and plasma cholesterol levels, under the high-fat diet consumption. It is possible that the consumption of maltose-rich cooked sweet potatoes, as part of an overall HFD, might exacerbate HFD-induced overweight. Tierexperiment / präklinische Studie DOI: 10.31989/ffhd.v12i11.997 Study: weak evidence | Shibazaki N, Tanaka W et al. Maltose consumption exacerbates high-fat diet-induced overweight and related parameters in mice. Functional Foods in Health and Disease. 2022;12(11):680. |
| 10. | * Maltose is an important disaccharide found in many foods, and is formed from the breakdown of starch by β-amylases which are found in sweet potatoes, soya beans and germinating grains such as barley and wheat. It is a reducing sugar and our hypothesis is that maltose will contribute to the formation of acrylamide during high temperature processing of asparagine rich foods. Although the breakdown pathways. Experimentelle Laborstudie DOI: 10.1016/j.foodchem.2019.01.075 Study: weak evidence | Balagiannis DP, Mottram DS et al. Kinetic modelling of acrylamide formation during the finish-frying of french fries with variable maltose content. Food Chemistry. 2019;284:236–244. |
| 11. | ● Simple carbohydrates (sugars) refer to monosaccharides and disaccharides. Monosaccharides include glucose, Sugar Relative sweetness: Fructose 1.5, HFCS-55 1.2 , Sucrose 1.0, Glucose 0.7, Trehalose 0.5, Maltose 0.4, Galactose 0.3, Lactose 0.2, Maltodextrin 0.2 Ingestion of maltose, a disaccharide comprised of two glucose molecules linked by an alpha- 1,4- glycosidic bond, or trehalose, also comprised of two glucose molecules but linked by an alpha- 1,6- glycosidic bond, does not appear to confer any physiological, metabolic, or performance advantages compared to other sugars commonly used in sports drinks such as glucose and sucrose [ 79 – 82 ]. Disaccharides, such as sucrose, maltose, and lactose, and oligosaccharides such as maltodextrins are rapidly digested into their monosaccharide components at the brush border of intestinal epithelial cells by di- and oligosaccharidase enzymes. These enzymes include sucrase, lactase, maltase, and isomaltase. Digestion of sugars, including maltodextrins, is extremely rapid and is not rate limiting for carbohydrate absorption [ 4 ]. Absorption of most sugars is also a rapid process, especially with sports drinks containing mixtures of sugars. Sports drinks that contain less than 8 % carbohydrate empty as rapidly as water from the stomach during both rest and exercise [ 4 , 5 ]. Although high-intensity exercise is known to slow the rate of gastric emptying [ 5 ], sports drinks still empty quickly from the stomach during intense exercise, resulting in rapid water, carbohydrate, and mineral absorption. In fact, dilute glucose and sodium solutions, including sports drinks, markedly stimulate water and solute absorption in the proximal small intestine, a response that is the basis for the formulation of oral rehydration solutions used to treat diarrheal disease [ 6 ]. The last chapter in this section examines the development of HFCS as a sweetener from historic and industry perspectives. We learn that this sweetener is known as HFCS in the United States, isoglucose in Europe, and dextrose/fructose and fructose/dextrose syrup in other parts of the world. [high fructose corn syrup) Regular corn syrup—mixtures of polymeric glucose of varying chain lengths, but no fructose—is sometimes grouped for statistical purposes with added sugars; however, its relative sweetness is quite low (about 40 % that of sucrose) and its functionality is quite different from HFCS. HFCS is commonly confused with either regular corn syrup (all glucose) or crystalline fructose (all fructose). Book: moderate evidence | Rippe JM. Fructose, high fructose corn syrup, sucrose and health. Springer Science & Business Media; 2014. 389 S. |
| 12. | * Evidence from epidemiologic and preclinical studies demonstrates that excess sugar consumption can lead to development of cancer and progression of disease for those with cancer independent of the association between sugar and obesity. Human epidemiologic studies and mechanistic preclinical studies in multiple cancers support a causal link between excess sugar and cancer. Preclinical studies show that high-sucrose or high-fructose diets activate several mechanistic pathways, including inflammation, glucose, and lipid metabolic pathways. Although human studies are limited, compelling human and primate studies have explored the link between added sugar and metabolic syndrome (MetS), a risk factor for cancer. Substantial evidence suggests a causal link between MetS and added sugar, indicating important implications in the association between excess sugar consumption and cancer. Narratives Review DOI: 10.3390/cancers14246042 Study: weak evidence | Epner M, Yang P et al. Understanding the Link between Sugar and Cancer: An Examination of the Preclinical and Clinical Evidence. Cancers. 2022;14(24):6042. |
| 13. | * However the low quality nutrition or lack of other micronutrients in these foods may be the greatest health risk—the ‘empty’ part of ‘empty calories’ does matter.4 Sugar addiction has become hard to contest from the extensive literature.2,5,6 Sugar— especially combined with starchy, fatty and salty food—activates addiction pathways in the brain. Drugs of addiction are similar to neurochemicals in the primordial reward system for acquiring high-energy food. Narratives Review Study: weak evidence | McGill AT. The sugar debate and nutrition: obesity and 'empty calories'. New Zealand Medical Journal. 2014;127(1392):6-11. |
| 14. | * Diabetes and obesity are associated with the excessive intake of high-glycemic index (GI) GI values can be informative in a clinical setting. The U.S. obesity epidemic is associated Narratives Review DOI: 10.3390/foods11152302 Study: weak evidence | Sagili VS, Chakrabarti P et al. The Glycemic Index and Human Health with an Emphasis on Potatoes. Foods. 2022;11(15):2302. |
| 15. | ● In comparision, glucose and maltose have the highest indey of 142 and fructose the lowest of 27 due to its complete extraction and sequestration into the liver Book: moderate evidence | Chawla R. Textbook of Medical Biochemistry. 2nd ed. New Delhi: Wolters Kluwer Health Pvt Ltd; 2017:230. |
| 16. | * Sucrose GI 65 Maltose GI 105 metabolic fate:Used as fuel, stored as glycogen and/or converted to other metabolites Narratives Review DOI: 10.3389/fnut.2020.00075 Study: weak evidence | Brouns F. Saccharide Characteristics and Their Potential Health Effects in Perspective. Front Nutr. 2020;7:75. |
| 17. | ● S 149 Nach dem Abkühlen auf 60-65° rührt man einen bei 10 ° dargestellten Aufguss von 120 bis 140 g lufttrochenen Malzes ein und erhält die gesamte Flüssigkeit eine Stunde auf einer Temp. von 60-65°. Sobald eine herausgenommene Probe keine Jodreaktion mehr zeigt, wird schnel aufgekocht und nach dem Filtrieren zur Syrupdicke eingedampft. Zur Ausscheidung der Dextrine nimmt man diesen Syrup mit 90 %igem Alkohol auf, filtriert, verdampft und wiederholt diese Behandlung so oft, bis auf Zusatz von Alkohol zum Syruo keine flockige Ausscheidung mehr stattfindet. In den eingedickten Maltosesyrup trägt man eine kleine Menge reiner fertiger Maltose ein, wodurch die Krystallisation eingeleitet wird, bis nach etwa 3-4 Tagen der Syrup zu einer braunen Krystallmasse erstarrt ist. Durch Auswaschen mit Aethylalkohol, Absaugen der Mutterlauge und Umkrystallieren aus Alkohol von 80% wird die Maltose rein erhatlen. Book: moderate evidence | König J. Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährungslehre. Springer Berlin Heidelberg; 2013. 1585 S. |
| 18. | ● S 410: Maltose is found in raw cereals, vegetables and vegetable products,, frits, almonds and pstachio nuts as well as chicken-as a free sugar- or it can be derived from hydrolis of amyloses and amylopectins(starch), which occur in a variety of food sources. Heating/cooking causes hydrolysis/decomposition of stach, cellulose and other polysaccarides, with the resulting products having higher maltose contents; a good example is ketchup. ... in kiwis, cherries, peaches, plums, aprocote Maltose exists as free sugar or can be derived from hydrolysis of amyloses and amylopectins (starch) which occur in different foods. Book: moderate evidence | Preedy VR. Dietary sugars: chemistry, analysis, function and effects. Cambridge: Royal Society of Chemistry; 2012. 937 S. |
| 19. | ● Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 20. | ● Website | Seilnacht com: Naturwissenschaften unterrichten. Maltose C12H22O11. |
| 21. | * This process is preferable than sucrose in production of natural gas because Experimentelle Laborstudie | Akram AB. Getting fuel from maltose (malt sugar). Pain Medicine. 2024;19(4). |
| 22. | * Table 3. The Water Footprint of Some Selected Food Products from Vegetable and Animal Origin Cereals 1,232 228 184 1,644 Nuts 7,016 1367 680 9,063 2,500 Chicken meat 3,545 313 467 4,325 Beef 14,414 550 451 15,415 Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln DOI: 10.1007/s10021-011-9517-8 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. A Global Assessment of the Water Footprint of Farm Animal Products. Ecosystems. 2012;15(3):401–415. |
| 23. | ● Malt extract, powder. Live footprint: 4.39 kg CO₂e/kg Website | Carboncloud. Schweden. Malt extract, powder. 2026. |
| 24. | ● 11 Honig, Glas 2,0 30 Zucker (Bio), Rohrzucker 0,9 Schweinefleisch, Durchschnitt 4,6 Fisch, Wildfang, frisch 4,0 Sahne 4,2 Schokolade, Vollmilchschokolade, Tafel, 35 % Kakaogehalt 4,1 28 Zucker (Bio), Rübenzucker 0,5 Website | Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020 |
| 25. | * Barley 1213 79 131 1423 Barley,rolledorflakedgrains 1685 110 182 1977 Sugarcane 139 57 13 210 Rawsugar,cane 1107 455 104 1666 Refinedsugar 1184 487 111 1782 Fructose,chemicallypure 1184 487 111 1782 Cane molasses 350 144 33 527 157 Sugarbeet 82 26 25 132 Rawsugar,beet 535 167 162 865 Malt,notroasted 1662 108 180 1950 Malt,roasted 2078 135 225 2437 Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600. |
| 26. | * Agricultural intensification and industrialisation have caused severe losses of insect diversity, abundance and biomass across major parts of Central Europe (Outhwaite et al. 2022; Dietzer et al. 2024). Habitat destruction and subsequent fragmentation have forced local populations to persist in small and isolated habitat patches, increasing the probability of local extinctions and consequently the gradual loss of species at the landscape level (Valente et al. 2023). In addition, the deterioration of habitat quality due to influx of fertilisers and pesticides diminishes habitat quality and threatens particularly species with specific habitat demands and restricted dispersal behaviour [...] It is these species that should suffer most from habitat modifications and loss of habitat heterogeneity. Eine Feldstudie DOI: 10.1007/s10592-025-01707-0 | Habel JC, Ulrich W et al. Organic farming fosters arthropod diversity of specific insect guilds – evidence from metabarcoding. Conserv Genet. 2025;26(4):847–857. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||








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