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Mango, getrocknet

Getrocknete Mango schmeckt von Natur aus süss, enthält viele Nährstoffe und ist ein idealer, leckerer Energielieferant. Auf unbehandelte Qualität ist zu achten.
  78/13/10  LA:ALA
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Getrocknete Mango (Magifera indica) enthält die Nährstoffe der frischen Mango in konzentrierter Form und eignet sich als süsser und gesunder Snack für Zwischendurch. Meist setzt die Industrie der getrockneten Mango Kristallzucker und Schwefeldioxid für gutes Aussehen, zusätzlicher Haltbarkeit und Süsse zu.

Verwendung in der Küche:Dank ihrer konzentrierten Nähr- und Energiedichte eignen sich getrocknete Mangos ideal als Snack in Pausen oder während sportlicher Aktivität. Getrocknete Mango schmeckt aufgrund des natürlichen Gehalts an Fruchtzucker süss und kann hervorragend den Hunger auf Süsses stillen.
Man kann die getrockneten Mangos vielseitig beim Kochen und Backen, für Smoothies, Chutneys oder für Fruchtsalate und Desserts verwenden. Püriert schmecken sie über Müeslis (z.B. dem veganen Erb-Müesli ohne Gluten) oder einfach pur als Mango-Püree.

Aus getrockneten Mangos kann man Mango Saft leicht selbst herstellen. Dazu legt man die Mangos ein bis zwei Stunden in Wasser ein und püriert diese danach.

Einkauf:Wer getrocknete Mangos oder anderes getrocknetes Obst kauft, sollte ungeschwefeltes und solches ohne zugesetzten Zucker bevorzugen. Man setzt Schwefel zu, damit die Früchte ihre Farbe behalten und sie länger haltbar sind. Diese beiden Zusätze sind unnötig und naturbelassene Früchte sind zu bevorzugen, sehen aber etwas unansehnlich aus, sind aber nicht unappetitlich. Ausserdem enthalten getrocknete Mangos aus (kontrolliertem) biologischem Anbau weniger Schadstoffe.

Eigene Zubereitung:Getrocknete Mangos oder auch andere Trockenfrüchte kann man sehr leicht selbst herstellen. Man braucht dazu ein scharfes Messer, Backpapier, einen Backofen oder ein Dörrgerät und frische Früchte.

Zuerst schält man die Mango, schneidet sie dann in dünne Streifen und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Die maximale Temperatur zum Trocknen der Mangos beträgt idealerweise 40° C. Darüber hinaus gehen wertvolle Vitamine verloren. Während dem Trocknen im Backofen sollte die Tür leicht gekippt sein, damit die Feuchtigkeit gut abziehen kann. Die Dörrzeiten hängen von der Temperatur, der Dicke der Mango Streifen und dem gewünschten Trocknungsgrad ab. Mangos trocknen innerhalb 6-12 Stunden.

Lagerung:Getrocknete Mangos sollte man in einem geschlossenen Gefäss und an einem trockenen Ort lagern. Dann halten sie viele Monate.

Inhaltsstoffe:Getrocknete Mangos sind reich an Carotinoiden, insbesondere an Beta-Carotin. Ausserdem enthalten sie, schonend getrocknet, Antioxidantien wie Flavonoide und Vitamin C. Verglichen mit einer reifen Mango von 500 g Gewicht und dem Nettogewicht des Fruchtfleisches ohne Schale und Kern von 350 g verliert das Produkt getrocknete oder gedörrte Mango 80 - 90 % des Gewichts. Mangos haben aber sehr unterschiedliche Inhalte von Nährstoffen und oft enthalten getrocknete Mangos zugesetzten Zucker.

Gesundheitliche Aspekte:Getrocknete Mangos enthalten einen höheren Fructose- und somit Energiegehalt als frische Mangos. Dies liegt darin, dass sich während dem Trocknen die Nährstoffe konzentrieren, damit auch die Fructose, der fruchteigene Zucker. Dieser kann nebst den Ballaststoffen zu Blähungen oder Durchfall führen. Deshalb sollte man getrocknete Mangos und andere Trockenfrüchte in Massen geniessen. Dies auch wegen dem hohen Zuckergehalt von getrockneten Mangos.

Gefahren / Unverträglichkeiten:Geschwefelte Trockenfrüchte können bei Allergikern und empfindlichen Personen Reaktionen hervorrufen.

Verwendung als Heilpflanze:Studien weisen darauf hin, dass Mango unter anderem antidiabetische, antioxidative, antivirale, kardiotonische, blutdrucksenkende und entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen. Allerdings ist zumindest im Abstrakt die Rede von der Pflanze, nicht ausdrücklich der Frucht Mango. Doch die Frucht enthält Mangiferin, das ein polyphenolisches Antioxidans und ein Glucosylxanthon ist. Es hat starke antioxidative, anti-Lipid-Peroxidation, Immunmodulation, kardiotonische, blutdrucksenkende, wundheilende, anti-degenerative und anti-diabetische Aktivitäten - beschreibt der Beitrag weiter unten.1

Auch soll Mangofrucht den Darm beruhigen, da sie gut verdaulich und säurearm ist. In Indien schreibt man der Mango die Fähigkeit zu, Blutungen zu stoppen und das Herz zu beruhigen.

Vorkommen:Wikipedia: Mangifera indica stammt aus dem Gebiet zwischen dem indischen Assam und Myanmar („indische Mango“) oder aus Borneo (heute philippinische Mango) und ist im tropischen Regenwald zuhause, kommt heute aber als Kulturpflanze in weiten Teilen der Welt vor, darunter in den USA, Mexiko und weiteren Ländern Mittel- und Südamerikas, in der Karibik, im tropischen Gürtel Afrikas (etwa in Kenia und an der Elfenbeinküste), in weiten Teilen Asiens (etwa in Thailand, auf den Philippinen und in Pakistan, dem drittgrößten Exporteur auf der Welt) und auch in Australien. Indien gilt mit einer Produktion von 10 bis 15 Millionen Tonnen im Jahr immer noch als Hauptproduzent von Mangofrüchten. In Europa werden die Bäume hauptsächlich in Spanien kultiviert, hier vor allem an der Costa del Sol und auf den kanarischen Inseln.

Allgemeine Informationen:Die Mango (Mangifera indica) gehört zu einer Pflanzenart aus der Gattung der Mangos (Mangifera). Diese sind innerhalb der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae) eingeordnet. Es gibt über 1000 Mango Sorten, die sich in Farbe, Form und Geschmack unterscheiden.

Aus den Samen der getrockneten Mango Früchte kann man ein Pflanzenöl, das Mango Kernöl, gewinnen, welches in seinen Eigenschaften der Kakaobutter ähnlich ist.

Literatur / Quellen:

  1. K. A. Shah, M. B. Patel, R. J. Patel, and P. K. Parmar: Mangifera Indica (Mango). In: Pharmacogn Rev. 2010 Jan-Jun; 4(7): 42–48. doi: 10.4103/0973-7847.65325 (eingesehen Februar 2018).

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