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4 Rohkostformen

Sie erkennen aus diesem Beitrag, dass es zahlreiche Rohkostrichtungen gibt. Wählen Sie zumindest am Anfang kein enges Schema. Lernen Sie in der Praxis dazu.

Zahlreiche bunte Gemüse in verschiedenen Behältern auf Tisch. Vegane Lebensmittel inkl. Kräutern.© CC-0 1.0, Foto Rabe, Pixabay

Diese zehn zusammenhängenden Texte bezüglich Rohkost überarbeitete ich 2014. Alle anderen Texte entstanden neu.

Zusammenfassung

Dieser Beitrag setzt sich mit verschiedenen Rohkostformen auseinander. Einige sprechen Sie an, andere nicht. Jeder Autor führt seine Begründungen an, die für ihn und seine Anhänger für eine spezielle Rohkost gelten.

Nicht alle Personen sind gleich kritisch eingestellt, sondern viele lassen sich von der erstbesten Idee überzeugen und verbleiben dann verbissen bei den Ansichten. Nur so entstehen auch Sekten.

Wichtig ist dieser Text: "Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler".

Sekten

Sekten sind entweder kleinere kirchliche Organisationen, die eine Nebensache zur Hauptsache stilisieren oder philosophisch oder politisch "enge" Anhängerschaften. Jede Sekte wirkt auf eine ganz eigene Art. Bei vielen nicht eindeutig klaren Lebensgrundlagen entstehen ähnliche Situationen. Absichtlich oder gläubig gelenkte "Andersartigkeit" bildet sich - meist über geschickt und überzeugend geschriebene, aber einseitig orientierende Bücher. Diese Autoren verwechseln ebenfalls Nebensachen mit Hauptsachen.

Ein Normalköstler, der sich nicht mit dem Thema Ernährung befasst hat, kann auch Rohköstler in einer solchen Ecke sehen.

Ehrlich: Was hätten Sie früher bei der Begegnung mit einem Rohköstler gedacht, als Sie noch nichts über die messbaren, positiven Wirkungen wussten?

Dazu kommt, dass bei jeder Form von Kostumstellung positive und negative Resultate gemischt auftreten. Allen Rohkostformen ist grösstenteils gemeinsam, dass sie die Gesundheit zumindest vorübergehend verbessern.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht unter Gesundheit ein[en] Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

Wenn jemand solches Wohlergehen verspürt, ist klar, dass die Person auf die entsprechende Kostform "schwört" und sie nicht gegen eine unbekannte tauschen will, auch wenn die gewählte Form später vielleicht zu Problemen führen kann.

Anzustreben ist eine möglichst langfristige und perfekte Wirkung. Im Leben besteht eigentlich alles aus Kompromissen. Darum spielt die praktische Durchführbarkeit einer Kostform und ihre bewusste Optimierung eine grössere Rolle als die Maximierung um jeden Preis.

Salatteller mit grünem Salat, Gemüsezwiebel, Tomate, Gurke, Karotte und einer schwarzen Olive.© CC-by 3.0, Peng, Wikipedia

Seien Sie kritisch, prüfen Sie Verschiedenes zumindest als Lektüre, um eine möglichst optimale Form für die tägliche Praxis zu finden.

Die Wahl kann je nach Ihrem gesundheitlichen Zustand und Ihrem Gusto durchaus unterschiedlich ausfallen. Die Erfolge sind oft direkt messbar. Lassen Sie sich nicht in ein enges Schema pressen, lernen Sie im Verlauf der Zeit dazu! Leisten Sie sich auch Experimente.

1. Rohkostformen

Wie bei der Kochkost finden wir zahlreiche und sehr verschiedene Ernährungsformen auch bei der Rohkost.

  • Bei der Kochkost unterscheiden wir u.a. Veganer, Lacto-Vegetarier, Ovo-Lacto-Vegetarier (Vegetarier) und Omnivoren (normale Allesesser). Das Gleiche gilt für Rohköstler.
  • Innerhalb der Omnivoren kennen wir verschiedene Kostformen wie die Nationalküche (Nationalgerichte), Vollwertkost (Vollwerternährung), Trennkost (Hay'sche Trennkost), Makrobiotik (Georges Ohsawa 1893-1966), Nouvelle cuisine, Mittelmeerküche, Fastfood, Design Food etc., aber auch fremdländische Kostformen aller Art. Beispiele sind Ernährung nach den 5 Elementen aus China, Asiatische Küche (17 Kostformen sind da aufgezählt) etc.

Nicht mitgezählt ist die endlose Zahl von z.T. sicher positiven, aber auch von abzulehnenden Diäten.

  • Sowohl bei Koch- und Rohkost sollten wir eine vorübergehende Diätform von einer Dauerernährung unterscheiden. Eine vorübergehende Kostform, also eine Diät, dient (im deutschsprachigen Raum) einem bestimmten Ziel, nicht der ständigen Ernährung, wenn der Begriff richtig zur Anwendung kommt.

Hüten Sie sich!

Hüten Sie sich vor Büchern, die schon im Untertitel z.B. so etwas erwähnen: Die einzige Methode, die an der Ursache für Fettsucht und Übergewicht ansetzt und diese für immer beseitigt.

Rezeptbücher und Bücher über Kostformen kommen zu Tausenden vor. Ältere Bücher dieser Art finden Sie zu Spottpreisen auf Flohmärkten, Trödelmärkten, in Brockenhäusern bzw. Gebrauchtwarenläden oder Secondhandläden - etwas teurer wohl im Antiquariatsbuchhandel. Sie finden darin die unglaublichsten Vorstellungen von spezieller Ernährung. Wenn Sie alles lesen, dürften Sie wohl gar nichts mehr essen.

2. Beschreibung der Kostformen nach Inhaltsstoffen

Für Rohköstler gelten die gleichen Begriffe wie für Kochköstler. Laien verwechseln aber oft den Unterschied zu Rohkost oder glauben, dass Rohköstler mit Vegetariern gleichzusetzen seien. Darum zeige ich hier die Unterschiede zwischen Ernährungsformen, die bei beiden Zubereitungsformen vorkommen und unter einem bekannten, festen Begriff anzusiedeln sind:

2.1 Veganer

Rohkost Restaurant vegan: Pure food and wine, New York City: Tartar - mit Tomaten statt Fleisch.© Courtesy of Erica Graff, Nicky Quinn, Pure food and wine

Veganer sind eigentlich "strenge Vegetarier", nämlich Personen, die sich ausschliesslich von pflanzlicher Kost ernähren. Einige lehnen sogar Honig ab oder tragen kein Leder, falls sie diese Kostform aus streng ethischen Gründen pflegen.

Makrobioten

Eine Untergruppe der Veganer sind die Makrobioten. Diese Kostform existiert nur für die Kochkost, da gekochter Reis ein ganz wesentlicher Bestandteil davon ist.

Glutenfrei

Da Getreide während einer - im Vergleich zur Menschwerdungszeit - sehr kurzen Spanne zum Einsatz kam, verzichten manche Personen auf Getreide und konzentrieren sich auf Früchte und Gemüse. Das empfinden Sie wohl als überspitzt. Tatsächlich lebt aber eine grössere Anzahl Menschen mit z.T. versteckten Unverträglichkeiten gegenüber Getreideprodukten.

Frutarier

Einige Menschen grenzen ihre Ernährung noch weiter ein. Frutarier (Fruitarier, Fructarier, Frutaner, Fruitaner, Fruganer) essen z.B. nur Früchte, Nüsse und Samen. Auch da sind Allergien möglich. Diese Ernährungsform führt leicht zu Mangelsymptomen wegen zu wenig Vitamin B12, Calcium, Zink, Eisen und Iod. Die Bewegung existiert mindestens seit 1893.

Redaction comment

Gewisse Fruitarier wollen keine Pflanzen durch Entwurzelung oder Abreissen von Blättern schädigen oder töten. Dies ist möglicherweise keine ausgewogene Ernährung für den Menschen, auch wenn das bis zu zehn Jahre gut gehen kann. Statt diese Ernährungsform einfach so zu disqualifizieren, sammle ich gerne Erfahrungsberichte darüber. Schreiben Sie mir einen Bericht, falls Sie so leben?

Vor allem möchte ich herausfinden, wie das die Jain-Religion (Jainismus) während mehr als 2500 Jahren pflegte und mit welchen Resultaten. Die Jain sind keine Fruitarier. Sie essen nach speziellen Regeln und schützen dabei das Leben extrem. Strikte Anhänger essen nichts von einer Pflanze, das die Pflanze töten würde. Unter Berücksichtigung der Mangelrisiken ist diese Ernährung zwar gangbar, aber für den Körper auf lange Dauer alles andere als optimal.

Nahrungsmittelunverträglichkeit (für alle Kostformen)

Gesunde vegane Kost: Buchweizen-Samen für Personen mit Glutenunverträglichkeit, z.B. Zöliakie.© CC-0 1.0, FreePhotosART, Pixabay
Buchweizen-Samen für Personen mit Glutenunverträglichkeit, z.B. Zöliakie. Zahlreiche Menschen reagieren nicht nur auf Gluten (Klebereiweiss), sondern auch auf Milchprodukte.

Seit 2005 ist bekannt, dass viel mehr Personen unter Glutensensitivität leiden als gedacht. Eine früh erkannte Nahrungsmittelunverträglichkeit ist kein Problem, doch Verzicht ist dann nötig. Also:

Falls sich jemand nicht "pudelwohl" fühlt, kann das vorübergehende Auslassen von Getreideprodukten und das Messen und Vergleichen von Blutdruck und Pulsfrequenz direkte Resultate liefern.

Verdauungsbeschwerden (Malassimilation) zeigen sich oft als vorübergehender Blähbauch (Meteorismus oder Flatulenz bis zu Indigestion).

Die Pseudogetreide bzw. Pseudozerealien wie Amarant (auch Rispen-Fuchsschwanz, Amerika), Quinoa, Weisser Gänsefuss (alles Fuchsschwanzgewächse) und Buchweizen (Knöterichgewächs) sind botanisch gesehen keine Gräsersamen und bilden deswegen einen guten Getreideersatz für Personen, die an Glutenunverträglichkeit, z.B. an Zöliakie, leiden.

Redaction comment

Mehr und mehr Kinder und Erwachsene sind uns bekannt, die weder Gluten noch Kasein (Milchprodukte) zu sich nehmen dürfen und darum von Gfcf-Ernährung leben. Vor allem Autisten und Menschen mit ADHS und gewissen weiteren Störungen sollten strikt auf Milchprodukte und Getreideprodukte verzichten. Nur ist das zu wenig bekannt. Der Unterschied ist aber riesig! Siehe auch die Buchbesprechung Die Ernährungslüge.

Gemäss Wikipedia zeigen je nach Test zwischen 3 und 15 % der Normalbevölkerung Anti-Gliadin-Antikörper (IgA), also eine idiopathische Glutensensitivität (GS, Non Celiac Gluten Sensitivity, NCGS, Glutenunverträglichkeit).

Wenn Wikipedia nach einigen Ausführungen zum Weizen so schreibt: Eine kürzlich erschienene Publikation stellt sogar die Frage, ob Weizen überhaupt für irgendjemanden gesund ist, dann heisst das etwas. Die Publikation stammt von 2006. Siehe den Link zu Glutensensitivität (gelöscht).

Erst ab 2005 erkennt die Wissenschaft, wenn jemand an glutensensitiver Enteropathie (GSE) leidet! Das ist zuerst eine Vorstufe von Zöliakie (Sprue), sodass diese beim frühzeitigen Erkennen von GSE und entsprechender Umstellung der Ernährung vermeidbar ist. Schon alleine daran ist erkennbar, dass Modebücher über spezielle Diäten in die Irre führen. Das Thema ist viel komplexer.

2.2 Lacto-Vegetarier und Ovo-Vegetarier

Lacto-Vegetarier lehnen nicht alle tierischen Produkte ab, sondern verzehren auch Milch und Milchprodukte, während sie Eier ablehnen. Sicherlich kommen auch Ovo-Vegetarier mit dem umgekehrten Verhalten vor. Sie essen keine Milchprodukte (Milcherzeugnis), aber Eier.

2.3 Ovo-Lacto-Vegetarier (Vegetarier)

Ovo-Lacto-Vegetarier sind Personen, die keine von toten Tieren stammenden Nahrungsmittel zu sich nehmen. Dazu gehören neben Landtieren auch Fische, Weich- und Schalentiere. Für noch strengere Richtungen dienen die oben beschriebenen Unterbegriffe. Laien bezeichnen Ovo-Lacto-Vegetarier kurz als Vegetarier.

Bezeichnungen wie Veganer und Lacto-Vegetarier schränken die allgemeine vegetarische Kostform zusätzlich ein.

2.4 Halbvegetarier und Pesco-Vegetarier

Eigentlich sind Fisch essende Personen keine Vegetarier, höchstens Pseudo-Vegetarier (Pseudovegetarier). Trotzdem verwenden einige das Wort Halbvegetarier, Teilzeitvegetarier oder Beinahevegetarier für Personen, die rotes Fleisch meiden, dafür aber hin und wieder Fisch oder Geflügel oder besonders selten Fleisch essen.

Sind die "toten Tiere" jedoch keine Warmblüter, sondern immer nur Meerestiere, dann gilt der Ausdruck PescoVegetarier bzw. Pescetarier (Pescetarismus, Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarismus, Ovo-Lacto-Pisce-Vegetarismus, Pesci-Vegetarismus).

Die Frage der Versorgung mit Vitamin B12

Solange die Frage der Versorgung mit Vitamin B12 bei Veganern nicht restlos geklärt ist, verstehe ich, dass gewisse Veganer hin und wieder Fisch essen.

Allerdings nützt das praktisch nichts für die Fragestellung betreffend Vitamin B12. Pro Mahlzeit kann der Körper nur wenig aufnehmen, auch wenn "viel ankommt". Es soll aber auch Antipescetarier geben...

Auch als veganer Rohköstler pflegte ich nach den ersten sieben sehr strikten Jahren hin und wieder rohen Fisch zu essen, um bezüglich Vitamin B12 "auf der sicheren Seite zu stehen". Nicht wegen der nun vielgepriesenen Omega-3-Fettsäuren, dem Jod, Vitamin A oder E, denn davon nehmen wir als ausgewogen essende Rohköstler genug ein, sondern wegen des Vitamin-B-Komplexes - den übrigens auch normale Trockenhefe bzw. Nährhefe liefert - aber auch nicht mit genügend Vitamin B12. Das Problem um Vitamin D und B12 bespreche ich separat und ausführlich. Nährhefe ist übrigens keine Rohkost, sondern eine durch Hitze inaktivierte Hefe.

2.5 Puddingvegetarier

Zum Thema: Wie ernähre ich mich sicher falsch?

Pudding vegetarier essen öfters Speisen wie Spaghetti, Schokolade-Mousse etc. also ungesund.© CC-by-sa 2.0, Collage Catalina Sparleanu, PhD, Foundation Diet and Health Switzerland

Vor einigen Jahrzehnten war bei den Vegetariern besonders das Süsse die grosse Lust.

Heute meiden zwar eher Kinder aus Tierschutzgründen Fleisch, bekommen dafür aber viel Mehl- und Süssspeisen (Palatschinken, also Eierkuchen, Pudding etc.). Solche Vegetarier leben womöglich noch ungesünder als Normalköstler.

Wohl zeigen Langzeitstudien, dass Vegetarier sich in mancher Beziehung viel besser ernähren als Normal- oder Vollwertköstler, doch kommen bei einer Aufteilung in Untergruppen wegen des ganz unterschiedlichen Verhaltens auch ganz unterschiedliche Resultate vor. Besonders Puddingvegetarier leisten dem Vegetarismus einen Bärendienst, schaden ihm also, wenn der gesundheitliche Aspekt zählt.

Abschliessend ist feststellbar, dass Menschen, die sich vegetarisch oder von Rohkost ernähren, erstaunlich oft auch auf Nikotin- und Alkoholgenuss verzichten oder nur selten alkoholische Getränke und dann in kleinen Mengen zu sich nehmen.

3. Prominente Vegetarier oder Rohköstler

Da ich diese Liste aus dem Buch "Warum ich Vegetarier bin" von Helmut F. Kaplan (rororo Sachbuch 9675 von 1995) zitiere, kann ich weder für Vollständigkeit garantieren noch sicherstellen, dass die Aufgezählten den Vegetarismus gelebt haben und wenn ja, wie lange.

Tiere sind meine Freunde - ich esse meine Freunde nicht. George Bernard Shaw

Wikipedia in Deutsch führte eine sehr unvollständige Liste prominenter Veganer, aber nur einen geschichtlichen Abriss mit Namensnennungen für den Vegetarismus. Die Seite über Veganer ist inzwischen sogar gelöscht! Dafür gibt es auf Englisch eine viel bessere Beschreibung und eine umfangreiche "List of vegetarians" mit sehr prominenten Namen.

Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus gilt. Wilhelm Busch

Mir ist bekannt, dass Mahatma Gandhi, der Staatsgründer Indiens, Rohköstler war. Auch Jesus soll (als Essener, siehe Essenerbrot) Vegetarier oder Veganer gewesen sein. Wir sollten jedoch zwischen Beweisen und Mythos unterscheiden.

Vegan heisst nicht unbedingt roh. Hier ist vermutlich alles gekocht. Vitrine mit fertigem Essen.© Public Domain, Zeetz Jones., Fickr

Prominente Vegetarier oder Rohköstler

Die sehr unvollständige Liste: die Schauspielerin Lil Dagover, der Schriftsteller Karl Heinz Deschner, der Theologe Eugen Drewermann, der Erfinder Thomas A. Edison, Albert Einstein, der Schauspieler und Privatgelehrte O.W.Fischer, die Sängerin Nina Hagen, die Literatin Lotte Ingrisch, der Sänger Michael Jackson, die Schriftsteller Franz Kafka und Manfred Kyber, die Sängerin Madonna, die Musiker Paul und Linda McCartney, der Liedermacher Reinhard Mey, der Dichter Christian Morgenstern, die Pianistin Elly Ney, die Politikerin Madeleine Petrovic, die Schriftsteller Volker E. Pilgrim, Romain Rolland und Jean Jacqes Rousseau, die Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting, Albert Schweitzer, der Schriftsteller und Nobelpreisträger Isaac B.Singer.

Unter [vegetarier.at] finden wir eine Reihe von weiteren Persönlichkeiten aus der Unterhaltungs- und Medienbranche, die dem Vegetarismus zumindest nahe stehen: Dirk Bach, Kim Basinger, Elizabeth Berkley, Linda Hair, Blümchen, Doris Dörrie, Amelia Fried, Richard Gere, Woody Harrison, Elke Heidenreich, Chrissie Hynde, Stephie Kindermann, Katja Lührs, Stella McCartney, Stephanie Philipp, Kate Pierson, Shania Twain, David Wilms.

4. Rohkostdiät

Mit Diät meine ich eine vorübergehende Kostform, etwa zur Bewältigung einer Krankheit. Rohkostdiäten halte ich dann für sinnvoll, wenn sie als Vorbereitung für den Versuch einer eigentlichen Umstellung dienen.

Diäten bieten darauf spezialisierte Kliniken oder Kurhäuser an

Diäten bieten darauf spezialisierte Kliniken oder Kurhäuser an. Meist sind Sie dort durch eine Diätassistenz begleitet (Diätologe, Ernährungsberater, Ernährungsfachperson) und von medizinisch geschulten Personen umgeben.

Zudem gestalten Fachleute in einer speziell dafür angelegten Klinik das Essen oft interessanter und abwechslungsreicher, als Sie das zu Hause als Einsteiger tun. Meistens finden Sie dort auch geeignete Literatur, Gleichgesinnte und Anregungen für Ihr eigenes Vorhaben.

Zu beachten ist allerdings, dass viele Institutionen einen besonderen Weg gehen, indem sie eine bestimmte Art von Rohkost praktizieren. Möglicherweise finden Sie eine sehr spezielle Art von Rohkost und eine Intoleranz gegenüber anderen Rohkostformen vor.

Dabei ist die gesteigerte Gesundheit beim Wechsel von Kochkost auf Rohkost so entscheidend, dass Differenzen bezüglich Kostform in der Rohkostszene eigentlich keine Rolle spielen sollten. Lassen Sie sich nicht in ein enges Schema pressen.

Probieren Sie aus, informieren Sie sich eingehend über Vor- und Nachteile und lassen Sie sich ganz bewusst verschiedene Meinungen erklären, nicht nur DIE EINE!

Ich meine: Rohkost ist schon so weit von der Normalkost entfernt, dass Sektierertum unnötig ist und kontraproduktiv wirkt. Nur für wenige Spezialfälle ist vorübergehende Rohkostdiät mit speziellen Regeln angezeigt.

So wie die Rohkost heilen kann, erzeugt anschliessende Normalkost mit der Zeit wieder die alten Probleme.

4.1 Vegane Rohkost

Raw Food Restaurant probably in California, Spring 2013, overview.© CC-by-sa 2.0, Ernst Erb, Foundation Diet and Health Switzerland

Eingangsbereich eines veganen Rohkostrestaurants in Kalifornien, Frühling 2013.

Die Menüs und Getränke sind von Schiefertafeln ablesbar (mit Preisen).

Das Restaurant ist relativ einfach und sauber.

Selbst gefertigte Esswaren sind zum Mitnehmen (take away) im Angebot.

Der Anteil von gelegentlicher Kochkost wirkt sich negativer aus als die Wahl einer bestimmten Kostform innerhalb der Rohkost. Ich bezeichne Rohköstler erst dann als solche, wenn sie mehr als 90 % der Nahrung in Form von Rohkost einnehmen. Eigentlich sollten Untersuchungen an Rohköstlern auch nur unter diesem Aspekt erfolgen, denn die Auswirkungen immer wiederkehrender Kochkost sind enorm.

Krebsprävention via Ernährung

Krebsprävention via Ernährung ist noch nicht so bekannt. Trotzdem zeigt Wikipedia einige interessante Fakten:

  • Eine erhöhte Ballaststoffaufnahme senkt das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Schon eine Erhöhung der täglichen Ballaststoffmenge von 15 auf 35 g senkt dabei das Risiko um 40 %.

  • Ein hoher Fleischkonsum (rotes Fleisch) erhöht das Darmkrebsrisiko, während Fischkonsum dieses Risiko deutlich senkt. Je 100 g verzehrtem roten Fleisch steigt das Darmkrebsrisiko um 49 %. Im Fall von Wurst steigt es sogar um 70 % an. Im Gegensatz dazu wird durch den Verzehr von 100 g Fisch das Risiko für diese Erkrankung halbiert.

  • Je 80 g Obst und Gemüse täglich reduzieren das Risiko für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs um 9 %. Dieser Effekt hält bis zu einem Schwellwert von 300 g pro Tag an. Größere Mengen können das Erkrankungsrisiko vermutlich nicht noch weiter absenken.

  • Der verstärkte Verzehr von Butter, Margarine, verarbeitetem Fleisch und Fisch, in Kombination mit einem geringen Konsum von Brot und Fruchtsäften, erhöht das Risiko für Brustkrebs.

In deutscher Sprache kommt danach natürlich wieder eine Relativierung, nämlich indem der Verfasser oder die Verfasserin dafür geeignete Studien der EPIC 2010 zitiert (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition).

Man informiert so, wie es die Industrie will und pickt die Rosinen aus dem Ganzen.

Denken wir nur an die unterschiedliche Magen-Darmpassage (Passage) der beiden Kostformen.

Rohkost bleibt 4 Stunden im Magen, 20 Stunden im Darm; Kochkost je nach Zusammensetzung 90 Minuten bis drei Stunden im Magen, z.T. Tage im Darm.

Vermischung kann Gärungen und/oder Fäulnisprozesse im Darm hervorrufen. Jede volle Kochmahlzeit bringt das System durcheinander. Wenn Sie einen Monat oder länger ohne Ausnahme Rohkost essen, nehmen Sie beim Wechsel zu Kochkost solche Ausnahmen an Ihrer Verdauung und Ihrem Befinden wahr.

Ich beginne mit der striktesten Rohkostform, die jegliche Art von tierischem Eiweiss vermeidet. Oft ist mässiger Honigkonsum von dieser Regel ausgeschlossen. Bei der Giessener Rohkost-Studie - siehe Buchbesprechung - finden sich auch Rohköstler, die diese Kostform so strikt einhalten. Der Gesundheitsgedanke vermischt sich hier mit dem ökologischen Gedanken und dem Entsetzen über die tragische Tierhaltung.

Mehr und mehr Menschen wollen aus verschiedenen Gründen die völlig überrissene, für die Welt und für uns schädliche Tierhaltung eindämmen.

Milk sucks

Beispielsweise die britische Tierschutzorganisation Peta geht sehr militant gegen den Konsum von Milch vor [milksucks.com]. Anhand von Comic-Postkarten zeigt die Organisation, dass Milch dick macht, Allergien hervorruft und mit Hormonen und Schadstoffen belastet ist. [FACTS 20.9.01, S. 117]

Einiges interessanter ist deren Internetauftritt. Die Seiten weisen auf zahlreiche internationale Studien hin, die den Zusammenhang von viel Milch bzw. tierischen Produkten mit diversen Krankheiten aufzeigen. Prominente Studien zeigen das gleiche, klare Bild:

Je mehr tierische Produkte die Menschen konsumieren, desto mehr kommen Osteoporose, Brustkrebs, Prostatakrebs, Gelenkschäden wie Hüftgelenksarthrose, Kniegelenksarthrose und weitere Krankheiten vor!

Die Gründe dafür sind klar. Ich beschreibe sie anderswo separat. Wenn Sie bei Wikipedia unter Osteoporose nachschauen (Link oben) und sich im Thema auskennen, dann realisieren Sie, wie schamlos die Industrie im Verbund mit "alter Medizin" hier die "Sache in der Hand behält"! Textbeispiel April 2014:

Zur Prävention trägt eine ausreichende Calcium-Aufnahme von etwa 1 g/Tag entscheidend bei (Basistherapie DVO). Ein Gramm Calcium ist in einem Liter Milch oder 100 g Hartkäse enthalten. Neben Milchprodukten (hierbei vor allem Milch und Joghurt) sind vor allem grüne Gemüsesorten wie Grünkohl und Broccoli sehr gute Calcium-Lieferanten. Wer keine Milch trinkt und keinen Käse isst, sollte täglich 800 mg Calcium in Tablettenform zu sich nehmen.

Wer weiss, wie schädlich Milchprodukte bei Osteoporose sind, ärgert sich. Die Patienten leiden weiter. Siehe auch diese Buchbesprechung zur Schädlichkeit von Milch. Auf Englisch ist bei Wikipedia alles über Milch und Milchprodukte schon länger verschwunden. Auch das Thema der Vitamin D-Einnahme ist relativiert - aber eine positiv wirkende Ernährungstherapie ist nicht angesprochen.

Speisekarte eines Rohkost Restaurants für Salate und Vorspeisen in New York City, "Rawlicious".© CC-by-sa 2.0, Ernst Erb, Foundation Diet and Health

Speisekarte eines einfachen Rohkostrestaurants in New York City, "Rawlicious".

Die Karte stammt aus dem Frühling 2013 und bietet Salate und Vorspeisen an.

Unter Veganern finden sich die meisten Sektierer in Sachen Ernährung, vielleicht auch bezüglich der Gesellschaft. Diese Kostform erachte ich aber als besonders gesund, auch wenn ich gelegentlich rohen Fisch konsumiere, also nicht strikt zu dieser Gruppe gehöre. Hier versuche ich, Ihnen die Sinne zu schärfen, damit Sie enge oder auf Dauer weniger vorteilhafte Kostformen beurteilen können bzw. möglichst vermeiden.

Die Bewegung "Living Foods" von Dr. Ann Wigmore

In die Gruppe der veganen Rohkost gehört die Bewegung "Living Foods" von Dr. Ann Wigmore. Sie begründete diesen "Living Foods Lifestyle" zwischen 1960 und 1990 in Boston, USA. Sie starb 1994 im Alter von 84 Jahren an einem Unfall (Erstickung durch Brand). Davor eröffnete Sie verschiedene Institute. Eines davon befindet sich in Puerto Rico, dieses existiert noch.

Ann Wigmore wies darauf hin, dass schon 3000 Jahre vor Christus in China Instruktionen für das Spriessen von Samen zu Esszwecken existierten und dass Hippokrates' Lehren um 400 vor Christus auch in diese Richtung gingen. Andere AmerikanerInnen gründeten weitere Rohkostrichtungen.

Ebenfalls in Europa lebten frühe Verfechter von reiner veganer Rohkost, die heute mangels Nachfolger (in der entsprechenden Richtung) nicht mehr so bekannt sind. Viele Nachfolger stützten sich z.T. auf solche Lehren, entwickelten aber unter eigenem Namen Eigenarten und hoben sie hervor.

"Sonnenköstler" oder Urköstler

In Deutschland z.B. existieren heute bei den veganen Rohköstlern sogenannte "Sonnenköstler" oder Urköstler nach Franz Konz als klare Gruppierung.

Die meisten veganen Rohköstler pflegen keine speziellen Eigenarten oder Einschränkungen. Daneben existieren Personen, die nur von wenigen Früchten oder von Gemüse allein leben wollen oder gewisse vegane Nahrung ablehnen. Da kann ich nicht beurteilen, ob die Ernährung ausreichend abwechslungsreich ist, bei den oben genannten Gruppen aber schon, sofern sie sich abwechslungsreich und von der Menge her ausreichend versorgen und ihnen ihr Gesundheitszustand keine Einschränkungen auferlegt.

Einschränkungen durch Enzymschwächen oder durch Folgen grosser Operationen im Verdauungstrakt sind möglich und fordern eventuell einen anderen Weg.

4.2 Extremformen veganer Rohkost

Für eine vorübergehende Diät eignen sich manchmal spezielle Formen von Saftkuren (z.B. nach Rudolf Breuss) oder eine spezielle, auf wenige verschiedene Lebensmittel konzentrierte Ernährung.

Saftkuren

Bis zu sechs Wochen kann die Aufnahme von solcher Kost dauern, ohne dass ein gesunder Mensch Schaden nimmt. Die fehlenden fettlöslichen Vitamine holt sich der Körper aus seinen Reserven. Auf Dauer ist das aber ungesund. Zwei oder drei Wochen wären wohl ein Optimum. Vor allem ist der Krebs nicht einfach weggeputzt, wie Breuss dies behauptet, wenn man danach zur alten Lebensweise zurückkehrt.

Breusskur

In den 1980er Jahren hatte ich einen ca. 35 Jahre alten Österreicher, von Beruf Unternehmer, bei seiner Breusskur begleitet, da ich damals in Teneriffa biologische Produkte aus meiner Landwirtschaft verkaufte. In Österreich galt er als austherapiert und er wusste, was das beim malignen Melanom bedeutet.

Das metastasierte Melanom war nach 6 strikt eingehaltenen Breuss-Kurwochen verschwunden. Keine tastbaren Lymphknoten, beste Blutwerte gemäss Swiss Lab.

Ganz entgegen meinen Ansichten hatte er danach wieder seinen etwas geniesserischen Lebensstil aufgenommen. Nach einigen Monaten kam die Krankheit zurück und er starb nach etwa einem weiteren Jahr, wie von mir erwartet.

Er glaubte stur an diese Kur als definitiv heilenden Weg und war ein sehr gläubiger Mensch mit (für meine Begriffe) zu wenig Realismus. Das kann man daran erkennen, dass er an einem Ort Orangensaft statt Wasser mit etwas Zitronensaft erhielt und das auch trank - aber dann voller Reue zu mir kam und fragte, was er jetzt tun soll. Ich habe ihm geraten, einfach einen Tag an die Kur zu hängen, denn ich wusste, dass er sonst an seiner Heilung gezweifelt hätte.

Zudem kam er auch beim Rückfall nicht auf meine Empfehlung zurück, sich an strikt vegane Rohkost zu halten. Davor hatte er mich sogar deswegen ausgelacht, weil er so fest an diese Kur glaubte.

Ohne speziellen Grund wollte ich im Jahr 2006 diese Kur an mir selbst ausprobieren, hielt aber - bei vollem Arbeitspensum - 3 Tage weniger durch. Aufgegeben hatte ich, weil ich während eines Telefongesprächs meine eigene, sehr einfache Nummer nicht mehr sagen konnte.

Es spricht nicht für einen intakten und sicheren Instinkt bei Rohköstlern, wenn sich Menschen ausschliesslich von Äpfeln oder ausschliesslich von Bananen ernähren. Das mag während vieler Monate funktionieren, doch danach sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert. Mehr darüber an anderer Stelle.

Monokost

Die sogenannte Monokost, also das Einnehmen von nur einem Lebensmittel pro Mahlzeit, ist eine Möglichkeit. Sie ist unnötig, weil unser Verdauungssystem viel besser funktioniert, als Anhänger dieser Theorie glauben. Trotzdem komme ich später auf das Problem Verdauung zurück und zeige, dass wir nicht zu viel und nicht zu verschieden pro Mahlzeit essen sollten.

Grundsätzlich unterstütze ich den Spruch, möglichst "ungekocht - ungemischt - ungewürzt" zu essen [H. Wandmaker, Rohkost statt Feuerkost: Wahre Gesundheit durch natürliche Nahrung, München 1996, S. 7]. Gewisse spezielle Formen veganer Rohkost, wie z.B. die Bevorzugung einzelner Lebensmittel kann ich nicht empfehlen, auch dann nicht, wenn die Anhängerschaft gross ist.

Waerland-Kost

Ein solches Beispiel bildet die Waerland-Kost (Kruska) von Are Waerland. Er empfiehlt, möglichst Getreidekost einzunehmen. Auch Kollath, Oshawa, Bruker und andere empfehlen Getreide. Ich hingegen rate Ihnen, sich von gewissen Getreidesorten zu verabschieden. Nicht ohne Grund leiden häufig Menschen an Zöliakie (Sprue) bzw. Glutenunverträglichkeit.

Wenn schon, würde ich Getreidesorten mit wenig Gluten bevorzugen und sie nur in gekeimter Form verwenden.

Beim Erb-Müesli hatte ich von Beginn an den Weizen ausgelassen. Dies nicht erst, seit Gustav Gattiger (Leiter der Waerland-Bewegung Schweiz) mit dieser Waerland-Kost an Krebs gestorben ist - immerhin mit mehr als 80 Jahren. Die Frage ist: "Trotz oder wegen der Getreidekost" [H. Wandmaker, Rohkost statt Feuerkost: Wahre Gesundheit durch natürliche Nahrung, München 1996, S. 20]?

Nicht umsonst heissen die Einheiten für Diabetiker Broteinheiten (BE).

Die insulinabhängige "Berg- und Talfahrt" bei erhitzten Getreideprodukten bleibt während unseres langen Entstehungswegs nicht berücksichtigt.

Auch roh ist Getreide als Nahrung in dieser Menge noch zu wenig lange existent. Zumindest für den Einstieg empfehle ich eine "gewöhnliche und reichhaltige Rohkost".

Rohkost Restaurant nur vegan: "Pure food and wine", New York City: typische vegane Kreation.© Courtesy of Erica Graff, Nicky Quinn, Pure food and wine

Einige Buchautoren postulieren durchaus gangbare, in gewisser Weise spezielle Rohkostdiäten. Diese oft als schwierig empfundene Steigerung zur "allein seligmachenden Rohkost" bei verschiedenen Richtungen bringt höchstens einen kleinen Zugewinn - öfters das Gegenteil.

Rohkostrichtungen

Diese Rohkostrichtungen beziehen ihre Grundlagen vor allem von Autoren der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Hier zähle ich nur mit dem Buchstaben "A" beginnende Autoren auf - Aehnelt, Alexandrow, Alfen, Allinger, Altschüler, Asimov, Aurich -, um Ihnen zu zeigen, wie viele Autoren sich in jener Zeit entweder mit "esoterischen Ansichten" oder mit "lebenden Makromolekülen" (LM) auseinandersetzten. Für LM setzte sich im deutschsprachigen Raum vor allem Dr. rer. nat. F.A. Popp ein, und zwar mit seiner in verschiedenen Publikationen und Büchern von 1974 bis 1979 postulierten Biophotonentheorie [F. A. Popp, Biophotonen: Ein neuer Weg zur Lösung des Krebsproblems, Heidelberg 1976] (Photon).

Popp beschäftigte sich vor allem mit der Frage der Krebsentstehung (Karzinogenese). Er nahm wohl die Gedanken von H.P. Rusch aus Publikationen ab 1947 auf. Siehe dazu das Literaturverzeichnis von Ostertag in [Lebende Makromoleküle als Lebenselixier, Bern 1982], das gegen 400 Publikationen - vor allem über diese Themen - führt.

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