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Schwarze Johannisbeere, roh

Schwarze Johannisbeeren haben ein herbes Aroma und sehr hohe Gehalte an Vitamin C, Anthocyanen (violett-schwarze Farbpigmente) und Ballaststoffen (Pektin u.a.).

Die schwarzen Johannisbeeren heissen auch Cassis. In Desserts verarbeitet sind sie eine Gaumenfreude. Als Saft sind sie ein Stärkungsmittel bei Erkältungen und geschwächter Gesundheit.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Schwarze Johannisbeere wird in Mitteleuropa etwa seit dem 16. Jahrhundert als Beerenobst in Gärten angepflanzt. … Die Ernte der reifen Beeren erfolgt in Mitteleuropa in der Regel von Juli bis August. … Die Schwarze Johannisbeere wächst wild in Erlenbrüchen, feuchten Gebüschen und Auwäldern, auf feuchten bis nassen, nährstoffreichen, an moorigen bis tonigen Böden. Aus Gärten verwildert kommt die Art auch auf trockeneren Standorten vor."

Verwendung in der Küche:

Aus "swissfruit.ch/de/johannisbeeren": "Milder schmeckende Sorten geniessen Sie wie die roten und weissen Johannisbeeren frisch, in Desserts, auf Kuchen und Gebäck. Hauptsächlich werden die Beeren aber zu Gelee, Glace, Sirup oder Cassis-Likör verarbeitet."

Inhaltsstoffe und gesundheitliche Wirkungen:

Aus "bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew-journal/mb-journal-nr-137-2014/nahrungsmittel-steckbrief-johannisbeere/": "Johannisbeeren haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Rote Johannisbeeren enthalten etwa 36 mg Vitamin C pro 100 Gramm, schwarze Johannisbeeren sogar 180–190mg Vitamin C pro 100 Gramm. …

Johannisbeeren sind reich an Anthocyanen. … Anthocyane sind immer mit der roten bis (schwarz- oder blau-)violetten Farbe von Obst/Gemüse verknüpft. So ist es nachvollziehbar, dass vor allem in der Schale der Johannisbeeren – und ganz vorrangig der schwarzen Johannisbeeren – große Mengen an Anthocyanen enthalten sind. Mit 130–400 mg Anthocyanen pro 100 Gramm Früchte gehört die schwarze Johannisbeere – zusammen mit der Aroniabeere, der Holunderbeere und der Heidelbeere/ Blaubeere – zu den Obstsorten Europas mit dem höchsten Gehalt an Anthocyanen. Anthocyane sind als Radikalenfänger mindestens genauso wichtig, evtl sogar wichtiger und potenter als Vitamin C – und dienen damit der Entzündungsbegrenzung. …

Johannisbeeren haben einen hohen Gehalt an Pektin. Der Pektingehalt von Johannisbeeren liegt mit einem Anteil von 0,8–1,5 % des Fruchtgewichts sogar noch deutlich höher als der Pektingehalt von Äpfeln. Pektine sind wichtig für ein gesundes Klima im Darm. Sie senken den pH-Wert im Darm (auf Werte zwischen 6,1 und 6,5), wovon die nützlichen Darmbakterien profitieren. Zusätzlich können gerade die für uns wichtigen Anteile der „Darmflora“ (besser Mikrobiom des Darms genannt), nämlich die Bifidus- und Lactobazillus-Bakterien, das Pektin besonders gut verwerten und sich dadurch besser im Darm halten und vermehren. Das heißt also: Johannisbeeren sind präbiotische Lebensmittel. Darüber hinaus verzögert Pektin übrigens die Aufnahme von Zucker, was dem Stoffwechsel zugute kommt."

Übersetzt aus: "en.wikipedia.org/wiki/Blackcurrant": "Den Sekundären Pflanzenstoffe in Beeren und Samen…konnte man…. das Potential nachweisen, Entzündungsprozesse bei Herzkreislaufkrankheiten, Krebs, Infektionen, neurologischen Funktionsstörungen wie Alzheimer zu hemmen. ... Als Getränk zubereitet, sind die Beeren nützlich bei Erkältungen und Grippe und wirken schweiss- und harntreibend. In der traditionellen österreichischen Medizin nutzt man die schwarzen Früchte innerlich unversehrt oder als Sirup bei Infekten und Beschwerden im Zusammenhang mit der Verdauung, des Bewegungsapparates, der Atemwege und des Herzkreislaufsystems."