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Basmatireis, roh, bio? (Duftreis)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Basmatireis in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die von uns zusammengetragenen Informationen zu der Zutat entsprechen dem Standard der USDA Datenbank.
12%Wasser 88Makronährstoff Kohlenhydrate 88.44%/10Makronährstoff Proteine 10.26%/01Makronährstoff Fette 1.3% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.4g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0 

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

Basmatireis zählt wie Jasminreis zum Langkornreis (Oryza sativa). Nach dem Kochen ist der Reis (bio?) locker und hat einen aromatischen Duft. Auf Hindi bedeutet bāsmatī 'duftend'.

Verwendung in der Küche

Was ist Basmatireis? 'Basmati' bezeichnet einen besonders aromatischen, langkörnigen Reis mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.), der aus ausgewiesenen Regionen der Indus-Ganges-Ebene stammt. Er besitzt lange, schmale und sanft gekrümmte und lichtdurchlässige Körner, deren Verhältnis von Länge zu Dicke besonders ausgeprägt ist. Der Reis erreicht im ungekochten Zustand eine Mindestlänge von 6,5 Millimetern. Sein charakteristisches Aroma erinnert stark an die Pflanze Pandan (Pandanus amaryllifolius). Der Duft des aromatischen Reis lässt einen auch an Popcorn oder geröstete Nüsse denken. Beim Kochen entwickelt Basmati einen süsslichen Geschmack und eine weiche, lockere Textur. Die Reiskörner behalten dabei ihre Form, dehnen sich der Länge nach auf mindestens 12 Millimeter aus und kleben kaum zusammen. Mit einem mittleren Amylosegehalt von 19 bis 26 % besitzt Basmati gute Kocheigenschaften.19,21

Basmatireis ist ein sehr beliebter Duftreis in der orientalischen Küche. Sein blumiger Duft ist dem des Jasminreises, auch Parfümreis genannt, sehr ähnlich. Da fragen Sie sich vielleicht: Was ist Duftreis? und Was ist Parfümreis? Diese Bezeichnungen kommen vom charakteristischen Aroma, das der Reis vom Anbau bis zum Verzehr entfaltet – beim Ernten, Lagern, Kochen und Essen. Verantwortlich dafür sind stickstoffhaltige Aromastoffe (Acetylpyrrolin), die dem Reis seinen unverwechselbaren Duft, Geschmack und Namen 'Duftreis' verleiht.21 Weitere 150 aromatische Verbindungen haben ForscherInnen entdeckt.19 Der Name 'Parfümreis' bezieht sich hauptsächlich auf Jasminreis, dessen Geruch an die wohlriechende Jasmin-Blume erinnert.19 Gekocht klebt Jasminreis etwas mehr als Basmatireis, weshalb Jasminreis in der thailändischen Küche besonders beliebt ist. Basmatireis hingegen lässt sich nicht so einfach mit Essstäbchen "festhalten".

Der etwas lockere, langkörnige Basmatireis eignet sich als Beilage zu würzigen Gerichten; aber auch als Hauptgericht, z.B. als Reis-Salat. Vegane Rezepte profitieren besonders vom Basmatireis – sei es in Kombination mit Gemüse, in Currys oder als Einlage in Suppen und Eintöpfen. Auch gefüllte Paprika lassen sich hervorragend mit Basmatireis zubereiten. Aus Basmati-Reismehl können Sie vermischt mit einem anderen Mehl Brötchen, Fladenbrot oder Pancakes herstellen.

Basmatireis ist als Vollkornreis oder als weisser, geschliffener Reis erhältlich. Im Vollkornreis bleiben die Vitamine und Mineralstoffe am Korn und machen es gehaltvoller. Dadurch ist Vollkornreis gegenüber weissem Reis sättigender und ein erneutes Hungergefühl stellt sich nach einer Vollkornreis-Mahlzeit viel später ein. Wer von den gesundheitlichen Vorteilen des braunen Reis profitieren möchte, dessen nussigen Geschmack jedoch als zu intensiv empfindet, kann braunen Reis mit weissem mischen. Sie sollten die beiden Reisarten aber getrennt kochen, da sie eine unterschiedliche Garzeit haben.

Zubereitung von weissem Basmatireis

Durch das Polieren haftet am Reis sogenannter "Reisstaub". Waschen Sie daher den Reis zuerst, bis das Wasser klar bleibt. Dadurch klebt der Reis nach dem Kochen nicht mehr so stark. Wollen Sie den Reis nicht in einem Reiskocher zubereiten, gilt folgende Faustregel: 1 Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser zubereiten. Das Wasser zum Kochen bringen und dann den Reis bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln bzw. dämpfen lassen, sodass der Reis das Wasser vollkommen aufnimmt. Danach den Reis von der Herdplatte nehmen und bei geschlossenem Deckel noch etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Wenn Sie den gewaschenen Reis für ca. 10 Min. in Wasser einweichen, braucht es nur noch die 1,5-fache Menge an Wasser. Ob Sie Salzwasser verwenden oder kein Salz ins Wasser geben, ist reine Geschmackssache.

Das Aroma kommt am besten zur Geltung, indem Sie den Basmatireis wie zuvor beschrieben langsam dämpfen. Vor dem Dämpfen können Sie den Reis einweichen. Mithilfe eines Steamers (Dampfgarers), Dämpfeinsatzes, Bambusdämpfers oder einer Küchenmaschine mit Kochfunktion lässt sich der Reis besonders schonend garen, denn der Reis nimmt das Wasser über den Wasserdampf auf. Hier gilt das Verhältnis 1 Tasse Reis zu 1,5 Tassen Wasser. Der Basmatireis benötigt bei 100 °C ca. 15-20 Minuten.

Als Beilage genügt es, für 2 Personen ca. 100-120 g rohen Basmatireis zu kochen und als Hauptgericht ca. die doppelte Menge.

Einfache vegane Rezepte für Basmatireis als Beilage

Basmatireis eignet sich in vielen Varianten als Beilage. Verfeinern Sie den aromatisch duftenden Basmatireis mit ein paar Safranfäden, einer Zimtstange und einem Lorbeerblatt, ergibt das einen ganz besonderen Geschmack. Haben Sie keinen Safran zur Hand, sorgen fertiges Currypulver oder gemahlener Kurkuma im Basmatireis für eine farbliche und geschmackvolle Abwechslung.

Basmatireis schmeckt auch mit Zwiebeln und Knoblauch. Die Gewürze kurz in Pflanzenöl anschwitzen, den Reis hinzufügen, umrühren und mit der benötigten Wassermenge aufgiessen. Basmati lässt sich auch mit Zimt und Rosinen oder anderen Trockenfrüchten verfeinern. So eignet er sich auch als leicht gesüsstes Dessert.

Weitere Rezepte mit Basmatireis finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf-Lagerung

Supermärkte und Grossverteiler wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa etc. bieten ganzjährig, vor allem weissen Basmatireis, an. Vollkorn-Varianten finden Sie im Reformhaus, Bio-Laden, in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt oder Alnatura, in Drogerien sowie in Online-Shops. Achten Sie beim Basmatireis auf biologische Qualität, da beim konventionellen Anbau chemisch synthetische Spritzmittel zum Einsatz kommen. Manche Schadstoffe (z.B. das Fungizid Tricyclazol) können gefährlich für uns Menschen sein. Laut einer Online-Broschüre des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung untersuchen Fachgesellschaften zwar kontinuierlich Lebensmittel auf enthaltene Rückstände und passen Grenzwerte an den aktuellen Wissensstand an; trotzdem können auch in der EU gesundheitsschädliche Pestizide enthalten sein.16,17 Auch für LandwirtInnen selbst bergen Pestizide erhebliche Gefahren. Wie sich diese chemisch synthetischen Stoffe auf die Umwelt auswirken, lesen Sie im Abschnitt Tierschutz - Artenschutz.

Die Verfügbarkeit von Basmatireis ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Weisser Basmatireis ist geschält und enthält weder Keimling noch Silberhäutchen. Dadurch können Sie ihn über mehrere Jahre aufbewahren. Vollkornreis ist allerdings auch bis ca. 1 Jahr lang haltbar, was meistens genügt.

Lagern Sie rohen Basmatireis trocken und vermeiden Sie die Nähe zu geruchsintensiven Speisen wie Kaffee, Gewürzen, Tee oder Schokolade, weil der Reis sonst deren Geruch annimmt.

Gekochter Reis verdirbt sehr schnell! Haben Sie mal zu viel gekocht, sollten Sie den Reis immer rasch abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Geben Sie acht, dass die Temperatur beim Einkühlen unter 5 °C liegt. Durch falsches Abkühlen und nur leichtes Erwärmen kann sich der Erreger des Bacillus cereus rasch vermehren. Diese Bakterien können zu starkem Erbrechen und Durchfall führen.13

Inhaltsstoffe - Nährwert - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Der Energiegehalt ist mit jenem des Langkornreises gleichzusetzen. Die 357 Kilokalorien pro 100 g kommen überwiegend aus Kohlenhydraten. Je nachdem, ob Sie weissen Reis oder Vollkornreis verwenden, schwankt der Ballaststoffgehalt. Mit 9 g Eiweiss hat Basmatireis einen leicht höheren Anteil als Jasminreis (7,1 g), im Vergleich zu anderen Getreidearten wie Hafer (17 g) oder Weizen (10 g) ist er aber eher eiweissarm. Fett ist kaum vorhanden (1,1 g/100g).5,20

Der quantitativ bedeutendste essenzielle Mikronährstoff ist Tryptophan. 100 g Basmatireis bieten 0,10 g und decken damit 42 % des Tagesbedarfs. Ähnlich viel dieser Aminosäure ist in gekochten schwarzen Bohnen enthalten. Eine höhere Tryptophan-Konzentration finden Sie in verschiedenen Samen, wie etwa Kürbiskernen (0,57 g/100g), Hanfsamen (0,45 g/100g) oder Sonnenblumenkernen (0,35 g/100g).5,20

Basmatireis enthält eine weitere essenzielle Aminosäure in beachtlicher Menge: 0,56 g Valin pro 100 g. Mit dieser Menge können Sie 35 % des Tagesbedarfs abdecken. Vollkorn-Weizenmehl enthält ähnlich viel - weit mehr ist in geschälten Hanfsamen (1,8 g/100g) enthalten.5,20

Der Mangan-Anteil macht bei einer Aufnahme von 100 g Basmatireis (und einem Tagesbedarf von ca. 2000 kcal) ca. 35 % des Tagesbedarfs aus. Der Anteil von 0,7 mg/100g ist mit Spinat oder frischen Himbeeren vergleichbar.5,20

Die gesamten Inhaltsstoffe, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Ist Basmatireis gesund?Weisser polierter Reis (geschält) enthält weniger Protein, Lipide, Mineralstoffe und Vitamine als Vollkornreis. Durch Entfernen der Reisspelze entsteht Naturreis. Durch das anschliessende Entfernen der Kleieschichten, der Aleuronschicht und des Keimlings entsteht weisser, polierter Reis.6 Durch den Verarbeitungsprozess gehen auch Ballaststoffe verloren. Langkörniger Vollkornreis ist gegenüber weissem Langkornreis hinsichtlich des Gehalts an Nährstoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen eindeutig zu bevorzugen. Allerdings ist weisser Reis sehr leicht verdaulich und lässt sich länger lagern.22 

Insbesondere Basmatireis-Naturreis weist einen höheren Anteil essenzieller Aminosäuren wie Threonin, Phenylalanin, Tryptophan, Valin, Methionin, Isoleucin, Histidin und Lysin auf. Auch γ-Aminobuttersäure (GABA), Arginin, Aspartat und Glutamat sind enthalten, die zum Geschmack beitragen. GABA ist dafür bekannt, den Appetit und den Blutzuckerspiegel zu senken, dies ist besonders für Menschen mit Diabetes interessant.24

Neben Getreidearten wie Mais, Sorghum und Hirse gilt auch Reis als glutenfrei und ist deshalb für Personen, die an Glutensensitivität, Glutenintoleranz oder Zöliakie leiden, gut geeignet. Wir empfehlen beim Einkauf auf einen Vermerk für glutenfreie Lebensmittel (z.B. durchgestrichene Ähre) zu achten, weil durch eventuelle Verarbeitung mit gleichen Maschinen wie für Getreide Spuren von Gluten vorkommen können.22,30

Der glykämische Index der meisten weissen Reissorten liegt zwischen 64 und 93 auf, während Naturreis einen durchschnittlichen glykämischen Index (GI) von etwa 55 aufweist. Deshalb führt der Verzehr von weissem Reis zu einem rascheren Anstieg des Blutzuckerspiegels. Metaanalysen von Humanstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen Vollkornreis und einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes, während ein hoher Weissreiskonsum mit einem erhöhten Risiko verbunden ist.8,30,31 Im Artikel "Wie pflanzliche Ernährung Diabetes 2 vorbeugt" finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Basmatireis kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Basmatireis enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:22,24,25,31

  • Isoprenoide: Monoterpene; Sesquiterpene; Diterpene; Triterpene: γ-Oryzanol, Cycloartenol, Cycloeucalenol, Citrostadienol, Steroide (β-Sitosterol, Campesterol, Fucosterol, Stigmasterol)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Vanillinsäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Protocatechinsäure), Hydroxyzimtsäuren (Ferulasäure, p-Cumarsäure, Kaffeesäure, Chlorogensäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin, Kaempferol), Flavone (Tricin-Derivate)
  • Stickstoffhaltige Verbindungen: Pyrrole (Acetylpyrrolin)
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure

Die gesundheitlichen Vorteile der sekundären Pflanzenstoffe gelten hauptsächlich für Vollkorn-Basmatireis, da durch generell durch das Polieren ein Grossteil der phenolischen Verbindungen in Vollkornreis verloren geht.22,24 Verbleibende Phenolsäuren und Flavonoide können antioxidativ, entzündungs- und krebshemmend wirken. Sie neutralisieren freie Radikale im Körper und schützen so die Zellen vor oxidativem Stress, der Herz-Kreislauf- und neurodegenerative Erkrankungen, Arthritis, Darmerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes und Krebs verursachen kann.22,31 Eine Übersichtsarbeit beschreibt sowohl in vitro als auch in vivo chemopräventive und antikanzerogene Eigenschaften von Reis-Nebenprodukten wie Reiskleie, Reishülsen oder Braureis.6

γ-Oryzanol reduziert zudem die Cholesterinaufnahme im Darm und steht mit blutzuckerregulierenden, entzündungs- und krebshemmenden in Verbindung. γ-Oryzanol fördert die Ausscheidung von Gallensäuren, was zu einer Senkung des LDL-Cholesterinspiegels führt. Dies trägt zur Verbesserung der Herzgesundheit bei und verringert das Risiko von Arteriosklerose. Ferner können phenolische Verbindungen die Stärkeverdauung verlangsamen, indem sie Komplexe mit Stärke bilden. Dies kann zu einem niedrigeren glykämischen Index (GI) führen, was besonders vorteilhaft für die Blutzuckerkontrolle und die Prävention von Typ-2-Diabetes ist. Die antioxidativen Eigenschaften dieser Verbindungen können auch entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit Diabetes oder einem erhöhten Risiko für die Erkrankung.22,24,31 

Acetylpyrrolin trägt zum Aroma von Basmatireise bei. Gemeinsam mit phenolischen Verbindungen, darunter p-Cumarsäure entstehen antimikrobielle Effekte und hemmen das Wachstum von Bakterien, Pilzen und anderen Krankheitserregern. Diese Wirkung kann dazu beitragen, Infektionen zu verhindern und die Immunabwehr des Körpers zu stärken.22

Phytinsäure bindet insbesondere Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Calcium und Magnesium und kann dadurch deren Bioverfügbarkeit verringern. Zudem bildet sie Komplexe mit Proteinen, die deren Löslichkeit, enzymatische Aktivität und Verdaulichkeit beeinträchtigen können. Andererseits sind auch antioxidative und antikanzerogene Wirkungen beschrieben.25,31 Lesen Sie mehr dazu im Artikel Phytinsäure bzw. Phytat und das Einweichen oder Keimen.

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Reis kann Arsen enthalten. ​​Im Vergleich zum Vollkornreis enthält weisser Reis in der Regel weniger gesundheitsschädliche Stoffe (z.B. Arsen).23 Und speziell Basmatireis hat einen geringeren Arsengehalt als nicht-aromatische Reissorten.19 Arsen gelangt durch natürliche Prozesse und menschliche Aktivitäten wie den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden oder Bergbau und Industrie in die Umwelt. Früher war Arsen auch in Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und Holzschutzmitteln enthalten. In der EU ist das heute nicht mehr erlaubt. Über Lebensmittel kann Arsen anschliessend in unseren Körper gelangen und wirkt je nach chemischer Verbindung und Menge harmlos oder krebserregend. Eine Untersuchung der österreichischen Agentur für Gesundheit (AGES) ergab, dass besonders Reis und Algen hohe Gehalte an gesundheitsschädlichem anorganischem Arsen enthalten.26 Die EU hat daher 2016 Höchstgehalte festgelegt. Bei der Ernährung von Kleinkindern mit Reis ist besondere Vorsicht geboten.1 Für weitere Fragen zu diesem Thema finden Sie Antworten auf der Webseite des Bundesinstituts für Risikobewertung.27

Volksmedizin - Naturheilkunde

Eine Reissuppe, namens 'Congee', soll laut TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin) gegen Magen-Darm-Leiden, Allergien und Nierenschwäche wirken. In China ist Congee ein klassisches Frühstück.28

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der durchschnittliche CO2-Fussabdruck von Reis beträgt CarbonCloud zufolge, vom Feld bis zum Hoftor, 1,61 kg CO2eq/kg.29 Nach einer Berechnung des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg hat Reis im (deutschen) Supermarkt ein Treibhausgaspotential von 3,1 kg CO2eq/kg. Eier, Sonnenblumenöl in der Glasflasche oder Quark haben einen vergleichbaren Fussabdruck. Kartoffeln haben nur 0,2 kg CO2eq/kg.12

Der globale durchschnittliche Wasser-Fussabdruck von weissem Reis beträgt ca. 1597 l/kg. Die Wasserbilanz des Reisanbaus ist hoch, jedoch fällt der Grossteil im Regenzeit-Anbau an, was die Wasserknappheit weniger stark beeinflusst. Weltweit stammt der Wasserverbrauch beim Reisanbau etwa zur Hälfte aus Regenwasser (grünes Wasser) und zur Hälfte aus Bewässerung (blaues Wasser). Letzteres hat grössere Umweltauswirkungen, besonders in Regionen wie den USA und Pakistan, wo Reis stark von blauem Wasser abhängt. Es ist daher sinnvoll, die ökologischen Auswirkungen verschiedener Herkunftsländer zu vergleichen.11

Das zeitweise Austrocknen des Bodens während der Wachstumsperiode (z.B. durch abwechselnde Bewässerung und Trocknung) hat sich als wirksam erwiesen, um Methanemissionen, Wasserverbrauch und die Anreicherung von Schwermetallen im Reiskorn zu verringern.10 Mehr dazu finden Sie in diesem Video.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Der intensive Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern in der modernen Landwirtschaft belastet nicht nur Klima und Umwelt, sondern gefährdet auch Artenvielfalt und Tierbestände. In Japan führte der Einsatz von Neonicotinoiden zu einem drastischen Rückgang des Zooplanktons und zum Zusammenbruch von Fischpopulationen. Der Energiebedarf für synthetische Betriebsmittel ist enorm – vor allem für Stickstoffdünger, dessen Herstellung grosse Mengen fossiler Energie erfordert. Gleichzeitig vernichten Pestizide viele Nützlinge, etwa Libellen, die eigentlich Reisschädlinge natürlich regulieren könnten. Die moderne Landwirtschaft entfernt sich damit zunehmend von einem nachhaltigen, ökologisch vertretbaren System.18

Weltweites Vorkommen - Anbau

Nur bestimmte Reissorten aus klar definierten Regionen in Indien und Pakistan – vor allem aus der Indus-Ganges-Ebene – dürfen die Bezeichnung 'Basmati-Reis' tragen. Der Code of Practice on Basmati Rice (Juli 2005) schreibt vor, dass Produzenten die Herkunft 'Indien' oder 'Pakistan' nur dann angeben dürfen, wenn mindestens 97 % der Reiskörner tatsächlich aus dem jeweiligen Land stammen. Sie dürfen Basmati-Reis ausserdem nur dann als solchen bezeichnen, wenn der Anteil an Nicht-Basmati-Reis höchstens 7 % beträgt. Sobald sie Basmati mit anderen Sorten mischen, etwa zu einer 'Mischung aus Basmati und Thai-Reis', müssen sie das klar und transparent kennzeichnen – sowohl im Namen des Produkts als auch durch die Angabe des Mischverhältnisses. Eine irreführende Vermarktung als reiner 'Basmati-Reis' ist in solchen Fällen ausgeschlossen.10

Der Anbau echten Basmati-Reises beschränkt sich im Wesentlichen auf Tiefebenen des indischen Subkontinents und die Ausläufer des Himalaya. Indien ist der grösste Produzent und Exporteur. Die meisten aromatischen Reissorten, die in diesen Regionen vorherrschen, darunter Basmati und kurzkörnige Duftreissorten, gehören zur Gruppe 'Aromatic'; eine der sechs Hauptgruppen von Reis.2 Um 400 v. Chr. erwähnte der bedeutende indische Mediziner und Chirurg Susrutha aromatische Reissorten in seinen Schriften.7

Anbau - Ernte

Reis ist eigentlich keine Wasserpflanze. Die Aussaat erfolgt auf trockenem Boden. Die Überflutung schützt die Pflanzen aber vor Schädlingen und Unkraut.

Man unterscheidet beim Trockenreisanbau zwischen regenabhängigem Bergreisanbau und Niederungsreisanbau. Diese Methoden sind üblich in Regionen mit wenig Niederschlag oder in Gebirgen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Unkrautregulierung ist sehr arbeitsintensiv und die Erträge sind niedriger als beim Wasserreis.3 Das Aroma soll dafür sehr ausgeprägt sein und der Reis erzielt höhere Preise.

Beim Wasserreisanbau gibt es Tiefwasser- oder Nassreisanbaumethoden. Nassreisanbau macht ca. 80 % der Welternte aus. Allerdings ist die verbrauchte Wassermenge beträchtlich: Für 1 kg Reis braucht es zwischen 3000 und 5000 l fliessendes Wasser. Zu beachten ist, dass zu schnell fliessendes Wasser die Nährstoffe aus dem Boden ausschwemmt und sich bei zu langsam fliessendem Wasser Algen bilden. Die Arbeitsintensität beim Nassreisanbau ist zwar sehr hoch, aber die Erträge sind deutlich höher als beim Trockenreisanbau. Nassreis ist je nach Sorte, Anbauart und Anbaugebiet 1-3 Mal pro Jahr zu ernten.4

Sobald die Rispen des Reis braun sind, ist er bereit für die Ernte. Diese erfolgt manuell mithilfe eines Messers oder maschinell mit einem speziellen Mähdrescher. Eine händische Ernte erfolgt erst einige Tage später.14 Nach der Ernte ist der Reis zu trocknen und zu reinigen. In dieser Form heisst der Reis Rohreis, ungeschälter Reis oder Paddyreis. Er hat noch die harten, hölzernen und kieselsäurehaltigen Spelzen und ist noch keimfähig. Rohreis ist geeignet für die Aussaat, nicht aber zum Kochen. Halbrohreis (Cargo- oder Braunreis) kennt man auch als Natur- oder Vollreis. Dieser hat noch den Keimling und das Silberhäutchen, aber keine Spelzen mehr. Weisser Reis ist nach Grösse sortierter, geschliffener Reis – Keimling und das Silberhäutchen gehen beim Schleifen bzw. Polieren verloren.9

Als weitere Variante gibt es noch den Parboiled-Reis: Beim Parboiling-Verfahren entzieht man dem Rohreis in einem Vakuumbehälter die Luft und legt ihn anschliessend in lauwarmes Wasser ein. Dort lösen sich die Vitamine und Mineralstoffe aus dem Silberhäutchen und dem Keimling. Diese Nährstoffe presst man dann mit Hochdruck in das Innere des Reiskorns. Durch Dampfdruck verhärtet sich die Reisstärke an der Oberfläche des Korns, so bleiben die Nährstoffe im Reiskorn. Im Anschluss muss der Reis trocknen. Erst dann entfernt man die Spelzen vom behandelten Rohreis.15

Weiterführende Informationen

Basmati-Reis entstammt der asiatischen Kulturart Oryza sativa, deren wilder Vorfahre Oryza rufipogon ist. ForscherInnen klassifizieren Basmati innerhalb von Oryza sativa als eine eigenständige Gruppe von aromatischen Reissorten, die sich genetisch von den Unterarten indica und japonica unterscheidet. Genetische Analysen belegen, dass Basmati-Reis näher mit der japonica-Gruppe verwandt ist, obwohl man ihn aufgrund seiner Körnerform und anderer Merkmale häufig der indica-Gruppe zuordnet. Durch jahrhundertelange natürliche und gezielte Selektion entstanden die charakteristischen Eigenschaften von Basmati-Reis, wie Aroma, lange Körner und Kochqualität. Basmati ist keine Subspezies, sondern eine einzigartige Varietät innerhalb der Art Oryza sativa.7

Alternative Namen

Im Englischen nennt man den Duftreis 'basmati rice'.

SprachforscherInnen leiten das Wort 'Basmati' von den beiden Sanskrit-Wörtern 'vaas' (Duft) und 'matup' (besitzend) ab. Ursprünglich lautete die Bezeichnung wohl Vaasmati – also 'die Duftende'. Da man in Nordindien das 'va' häufig als 'ba' ausspricht, wandelte sich Vasmati im Laufe der Zeit zu 'Basmati'.7

1.

BfR Bundesinstitut für Risikobewertung: EU-Höchstgehalte für anorganisches Arsen in Reis und Reisprodukten durch Verzehrsempfehlungen zum Schutz von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern ergänzen. Aktualisierte Stellungnahme Nr. 017/2015 des BfR vom 06. Februar 2014.

2.

Pachauri V, Singh MK et al. Origin and Genetic Diversity of Aromatic Rice Varieties, Molecular Breeding and Chemical and Genetic Basis of Rice Aroma. J Plant Biochem Biotechnol. 2010;19(2):127–143.

3.

Donhauser RM. Reis, der : Das grosse Grundlagenbuch: 100 Rezepte aus aller Welt. Edition Michael Fischer, EMF Verlag. 2018.

4.

Pflanzenforschung de: Weltnahrungspflanze Reis. 2010.

5.USDA United States Department of Agriculture.
6.*

This review has provided substantial evidence both in vitro
and in vivo that consumption of rice by-products may
provide the optimal chemoprevention due to antioxidant
phytonutrients. Further clinical studies of rice by-products
and their unique bioactive compounds hold great promise in
future use as a dietary cancer chemopreventive agent.
In conclusion, rice by-products as a cancer chemopreven-
tive dietary agent
represent a unique approach to evaluate effective whole food compared to the individual phytochem-
ical. Our review showed a promising result from both in vitro
and in vivo studies, which warrants clinical studies designed
to gain a better understanding of the relationship between
rice bran/rice husk/rice germ/brewers’ rice and cancers.
The global availability and affordability of rice by-products
provide a better public health opportunity in both developed
and developing countries. Taken together, this review could
pave the way for the potential use of rice by-products as a
functional food in the prevention and treatment of cancers.
The potential implication of the dietary intake of rice by-
products in place of conventional treatment modalities could
be significant and is warranted to be evaluated further in
long-term clinical studies.

Narrativer Review

DOI: 10.1155/2017/9017902

Study: weak evidence

Tan BL, Norhaizan ME. Scientific Evidence of Rice By-Products for Cancer Prevention: Chemopreventive Properties of Waste Products from Rice Milling on Carcinogenesis In Vitro and In Vivo. Biomed Res Int. 2017:9017902.

7.

Siddiq EA, Vemireddy LR, Nagaraju J. Basmati Rices: Genetics, Breeding and Trade. Agric Res. 2012;1(1):25–36.

8.*

Higher consumption of total whole grains and several commonly eaten whole grain foods, including whole grain breakfast cereal, oatmeal, dark bread, brown rice, added bran, and wheat germ, was significantly associated with a lower risk of type 2 diabetes. These findings provide further support for the current recommendations of increasing whole grain consumption as part of a healthy diet for the prevention of type 2 diabetes.

Systematischer Review von drei Kohorten-Studien

Study: strong evidence

Hu Y, Ding M, Sampson L, Willett WC, Manson JE, Wang M, u. a. Intake of whole grain foods and risk of type 2 diabetes: results from three prospective cohort studies. BMJ. Juli 2020;m2206. 

9.

Riaz M, Ismail T, Akhtar S. Harvesting, Threshing, Processing, and Products of Rice. In: Chauhan BS, Jabran K, Mahajan G (Ed.). Rice Production Worldwide. 2017: 419–453.

10.

Carrijo DR, Akbar N et al. Impacts of Variable Soil Drying in Alternate Wetting and Drying Rice Systems on Yields, Grain Arsenic Concentration and Soil Moisture Dynamics. Field Crops Research. 2018;222:101–110.

11.

Chapagain AK, Hoekstra AY. The Blue, Green and Grey Water Footprint of Rice from Production and Consumption Perspectives. Ecological Economics. 2011;70(4):749–758.

12.

Reinhardt, G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

13.

Schütze S. Bacillus cereus im Visier: Bacillus cereus im Lebensmittel - eine differenzierte Risikobetrachtung ist heutzutage möglich! Deutsche Lebensmittel-Rundschau. Mai 2017.

14.

Reishunger de: Reisernte: Höhepunkt der Saison.

15.

Roy P, Orikasa T et al. Processing Conditions, Rice Properties, Health and Environment. Int J Environ Res Public Health. 2011;8(6):1957–1976.

16.

Müller R. Test auf Pestizide – Unerlaubtes Pflanzengift im Reis. SRF Schweizer Radio und Fernsehen 2018.

17.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Deutschland): Rückstände von Pflanzenschutzmitteln – Gesundheit geht vor. 2022.

18.

Zaller JG. Daily Poison: Pesticides - an Underestimated Danger. Cham, Switzerland: Springer; 2020.

19.

Awan TH, Ahmadizadeh M et al. Domestication and Development of Rice Cultivars. In: Chauhan BS, Jabran K, Mahajan G (Ed.). Rice Production Worldwide. Cham: Springer International Publishing; 2017:207–216.

20.

DEBInet Deutsches Ernährungsberatungs- & -informationsnetz: Basmatireis roh.

21.

Amtsblatt der Europäischen: Durchführungsbeschluss der Kommission vom 23. April 2024 über die Veröffentlichung des Antrags auf Eintragung eines Namens gemäss Artikel 49 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates im Amtsblatt der Europäischen Union „Basmati“ (g. g. A.).

22.*

The short shelf-life of the whole BR grain is mainly attributed to oxidation during
storage because of the high oil content in the outer bran layer

rice is known to be gluten-free. 

In addition, the high content of phenolic compounds such as phytic acid in the outer bran layer may contributes to the decreased digestibility of BR through partial inhibition of digestive enzymes such as pepsin and amylase, which play important role in digestion of protein and starch (Mohan et al., 2017).

 Rice is commonly consumed after polishing or whitening and the polished grain is known a high glycemic food because of its high starch
content. In addition, the removal of the outer bran layer during rice milling results in a loss of nutrients, dietary fiber,
and bioactive components. Therefore, many studies were performed to investigate the potential health benefits for the
consumption of whole brown rice (BR) grain in comparison to the milled or white rice (WR).

The literature review has shown that BR contains greater lev-
els of nutrients such as protein, fat, minerals, and vitamins than
those in polished or milled rice. Also, BR contains several bioac-
tive compounds such as phenolic acids, flavonoids, γ-oryzanol, and GABA. In addition, BR, germinated BR, and their derived
fractions or extracts have shown different biological activities and
potential health benefits such as antioxidant, antidiabetic, and anti-
cancer activity. Furthermore, the intake of BR or germinated BR
showed a healthier effect compared to polished or WR. Therefore,
BR and its processed products were recommended as functional
and healthy foods. ....

Bioactive compounds (S. 1071-1072)- The whole BR grain and its derived extracts were found to contain several bioactive compounds, which are commonly linked to its potential health benefits.

In addition, the high content of phenolic compounds such as phytic acid in the outer bran layer may contributes to the decreased digestibility of BR through partial inhibition of digestive enzymes such as pepsin and amylase, which play important role in digestion of protein and starch (Mohan et al., 2017).

rice is known to be gluten-free. 

Protein is the second major component of rice after starch. Rice protein composed of four protein fractions, including albumin (water-soluble), globulin (salt-soluble), glutelin (alkali-soluble), which represents the dominant protein in BR and WR, and prolamin (alcohol-soluble), a minor protein in all rice milling fractions (Amagliani, O’Regan, Kelly, & O’Mahony, 2017; Bryant et al., 2013). Several studies have determined protein and amino acid contents of BR. For example, protein concentration was found to be in the range from 5.4% to 11.9% among 202 BR accessions. The protein content of BR varies depend on geographical region and genetic variations (Bryant et al., 2013). Also, protein is highly concentrated in the outer bran layer of rice grain, which makes the protein concentration of BR higher than that of milled rice (Table 1). Because rice is a hypoallergenic food and rice protein digestibility and biological value is greater than those of the other major cereals, rice protein has many applications such as the utilization as a functional food ingredient in infant formula and sports nutrition (Amagliani et al., 2017)

Narrativer Review

DOI: 10.1111/1541-4337.12449

Study: weak evidence

Saleh ASM, Wang P et al. Brown Rice Versus White Rice: Nutritional Quality, Potential Health Benefits, Development of Food Products, and Preservation Technologies. Comprehensive Reviews in Food Science and Food Safety. 2019;18(4):1070-1096.

23.

Su LJ, Chiang TC, O’Connor SN. Arsenic in Brown Rice: Do the Benefits outweigh the Risks? Front Nutr. 2023;10:1209574.

24.*

AA (Amino acid) profile of BR from different basmati and non-basmati varieties is given in Tables 4. AAs composition reflects protein quality. Twenty AAs were detected in BR from basmati and non-basmati varieties. Results reflected significant variation in AA contents for BR from both basmati and non-basmati varieties. Essential AAs namely threonine, phenylalanine, tryptophan, valine, methionine, lysine, isoleucine and histidine were measured in BR of both types. Results showed total essential AA contents was higher in basmati varieties than non-basmati varieties, average varied from 47 to 62% for basmati and 38.9 to 46.8% for non-basmati varieties. Among essential AAs, threonine was present in higher concentration followed by valine in both types. Average AA content varied from 1.6 to 11% for non-basmati and 1.6 to 12.4% for basmati varieties. Average tryptophan and histidine of BR from basmati varieties were higher than non-basmati varieties. Tryptophan and histidine contents ranged from 1.6 to 2.7% and 5 to 7%, respectively for non-basmati varieties and ranged from 2 to 4% and 6 to 11%, respectively for basmati. Basmati varieties were distinctly high in aromatic AAs (phenylalanine and tyrosine) which ranged from 8.5 to 11.8% while for non-basmati it ranged from 5.8 to 8.7%. Pal et al., (2016) also studied AA composition of Indian BR and showed aromatic AAs varied between 7.3 and 8.9%, observed the highest concentration for PB1121. Lysine a limiting AA in rice, basmati varieties showed an appreciable amount of lysine than non-basmati varieties and varied from 2.12 to 4.42%. Among different BR varieties the highest lysine content was observed for PB3 and the lowest for PR128. GABA was detected in both types of BR, ranged between 0.88 and 2.35%, with the highest value for PB1509 and the lowest for PB1718. GABA is well known to reduce appetite and blood sugar level and hence, is considered to be excellent for diabetic patients (Peng et al., 2017). Arginine ranged from 6.9 to 16.0% in both rice types. There was no significant difference in observed average citrulline content between basmati and non-basmati varieties…

Frage an Academic AI: welche sekundären Pflanzenstoffe sind in Basmatireis enthalten?

Ferulasäure (Ferulic acid): Diese ist die vorherrschende Phenolsäure und kommt hauptsächlich in gebundener Form vor. Die Konzentration reicht von 62,8 bis 168 mg/kg in braunem Basmatireis .
p-Cumarsäure (p-Coumaric acid): Diese Phenolsäure ist ebenfalls in gebundener Form stärker vertreten und liegt in Konzentrationen von 10,2 bis 46,6 mg/kg vor 
Gallussäure (Gallic acid): Diese ist in der freien Form in Basmatireis höher konzentriert als in Nicht-Basmatireis 
Vanillinsäure (Vanillic acid): Diese ist in gebundener Form vorhanden, jedoch in geringeren Mengen im Vergleich zu Ferulasäure und p-Cumarsäure .
4-Hydroxybenzoesäure (4-hydroxybenzoic acid): Diese ist ebenfalls in gebundener Form enthalten.
Die gebundene Form der Phenolsäuren ist in der äusseren Zellwand des Reiskorns konzentriert, was typisch für braunen Reis ist. Diese sekundären Pflanzenstoffe tragen zu den antioxidativen Eigenschaften von Basmatireis bei und können potenziell gesundheitsfördernde Wirkungen haben.

Experimentelle Lebensmittelstudie

DOI: 10.1016/j.foodres.2022.111500

Study: weak evidence

Mudgal S, Singh N. Diversity in Phenolics, Amino Acids, Rheology and Noodles Glycemic Response of Brown Rice from Non-Basmati and Basmati Rice. Food Research International. 2022;158:111500.

25.*

3.4. Antinutrient compounds
Antinutritional compounds (ANCs) are naturally occurring chemicals synthesized by plants through various metabolic processes, primarily serving defensive purposes (Avilés-Gaxiola et al., 2018). They are thought to disrupt digestion, limit the availability of essential nutrients, impede protein digestibility, and possibly induce toxicity (Roy et al., 2010). On the contrary, ANCs have been increasingly recognized for their potential health benefits, including antioxidative, anticarcinogenic, and anti-inflammatory properties, as demonstrated in numerous studies (Gautam et al., 2020; Petroski & Minich, 2020). Further research is necessary to understand the impact of these bioactive compounds in the human body.
The presence of ANCs in the rice milling fractions, including phytic acid, trypsin inhibitors, and saponin contents, is presented in Table 3. The highest levels of all antinutritional compounds were found in immature and brown rice, with a consistent decrease observed as the milling process progressed. A reduction of 64 %, 73 %, and 81 % in phytic acid, TIA, and saponin levels, respectively, was observed when brown rice is milled to white rice. This result suggests that the tested antinutritional compounds are predominantly concentrated in the bran layers of rice. The levels of phytic acid and TIA were comparable in brown rice and MR1, but they decreased sharply as the milling process continued. In contrast, saponin levels showed a more gradual decline with increased milling degree.
Phytic acid forms insoluble complexes with cationic metal ions like zinc, iron, calcium, magnesium, manganese, and copper within a pH range of 3–7, consequently reducing the bioavailability of these micronutrients (Sharma, 2021). However, the significance of these interactions at sufficient intakes has yet to be determined (EFSA (European Food Safety Authority), 2017). Nonetheless, there are many studies demonstrating the adverse effects of phytic acid on mineral absorption. For instance, Andrews et al. (2014) showed that phytic acid decreases iron absorption in a model system using Caco-2 cells. Furthermore, compounds like tannins, dietary fiber, and pectin also play significant roles in reducing mineral bioaccessibility and bioavailability (Andrews et al., 2014; Lestienne et al., 2005). In this study, the phytic acid contents were 4.13 mg/g for immature rice, 3.41 mg/g for brown rice, and 1.23 mg/g for white rice (Table 3). Liang et al. (2008) used a lab-scale milling machine to process three different varieties of brown rice kernels for durations ranging from 6 to 300 s. They observed that initial phytic acid levels in brown rice ranged between 7.8 and 11.1 mg/g. After milling for 120 s (considered optimal in commercial white rice milling), these levels decreased to 2.1–3.3 mg/g, and further dropped to 0.1–0.2 mg/g after 300 s of milling.
Trypsin inhibitors lead to a reduction in the digestion of proteins and the availability of amino acids (Shi et al., 2017). Nonetheless, given that soybeans exhibit TIA ranging from 45 to 89 U/mg (Pedrosa et al., 2012; Shi et al., 2017), brown rice, with a TIA of 0.897 U/mg, does not emerge as a prominent source of trypsin inhibitor. Likewise, the saponin levels in the rice fractions were notably lower when compared to those found in numerous cereals and legumes (Berhow et al., 2020; Kaur et al., 2019). No studies were found that investigate the changes in TIA or saponin levels in rice during milling. In this study, immature rice, brown rice, and MR1 demonstrated notably higher TIA compared to the other fractions obtained during rice milling. Immature rice exhibited TIA four times higher than that of white rice (Table 3). 

Experimentelle In vitro-/Lebensmittelanalyse

DOI: 10.1016/j.foodchem.2024.141795

Study: weak evidence

Yılmaz Tuncel N, Andac AE et al. The Impact of Milling Degree on Physicochemical, Nutritional, Rheological, Textural Properties, and in vitro Digestibility of Rice: From Brown Rice to White Rice. Food Chemistry. 2025;464:141795.

26.

AGES Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH: Gesundheit für Mensch, Tier & Pflanze: Aufnahme von Arsen über Lebensmittel. 2015.

27.

BfR Bundesinstitut für Risikobewertung: Fragen und Antworten zu Arsengehalt in Reis und Reisprodukten. 2020.

28.

Flaws B. The Book of Jook: Chinese Medicinal Porridges : A Healthy Alternative to the Typical Western Breakfast. Blue Poppy Enterprises, Inc.; 1995:23-26.

29.

CarbonCloud com: Rice (World).

30.*

Nineteen articles were included: 8 cohort studies providing 18 estimates (white rice: 15 estimates, 25 956 cases, n=5 77 426; brown rice: 3 estimates, 10 507 cases, n=1 97 228) and 11 RCTs (n=1034). In cohort studies, white rice was associated with higher risk of T2D (pooled RR, 1.16; 95% CI: 1.02 to 1.32) comparing extreme categories. At intakes above ~300 g/day, a dose–response was observed (each 158 g/day serving was associated with 13% (11%–15%) higher risk of T2D). Intake of brown rice was associated with lower risk of T2D (pooled RR, 0.89; 95% CI: 0.81 to 0.97) comparing extreme categories. Each 50 g/day serving of brown rice was associated with 13% (6%–20%) lower risk of T2D. Cohort studies were considered to be of good or fair quality. RCTs showed an increase in high-density lipoprotein-cholesterol (0.06 mmol/L; 0.00 to 0.11 mmol/L) in the brown compared with white rice group. No other significant differences in risk factors were observed. The majority of RCTs were found to have some concern for risk of bias. Overall strength of the meta-evidence was moderate for cohort studies and moderate and low for RCTs.

Systematischer Review von Kohortenstudien

Study: strong evidence

Yu J, Balaji B, Tinajero M, Jarvis S, Khan T, Vasudevan S, u. a. White rice, brown rice and the risk of type 2 diabetes: a systematic review and meta-analysis. BMJ Open. September 2022;12(9):e065426. doi:10.1136/bmjopen-2022-065426

31.*

Flavones 56~64 belong to flavonolignans. Both tricin 4′-O-(erythro-β-guaiacylglyceryl) ether (57) and tricin 4′-O-(threo-β-guaiacylglyceryl) ether (58) from Njavara rice bran had cytotoxic activity and induced apoptosis in multiple tumor cells by themitochondrial pathway, which indicated their possible role as potential cytotoxic agents against cancer cells [38]. Phenolic acids are considered to be natural antioxidants, being able to scavenge free radicals that may increase oxidative stress and potentially damage large biological molecules such as lipids, proteins, and nucleic acids [26]. Therefore, the phenolic acid content was positively correlated with rice antioxidant capacity [27]. The development and utilization of phenolic acid analogues from rice husk and bran are important for improving the functionality of rice by-products.

Rice can accumulate a large number of secondary metabolites, such as phenolic acids, flavonoids, terpenoids, steroids, and alkaloids. These molecules play various physiological and ecological roles (i.e., antimicrobial, insecticidal, growth regulatory, and allelopathic activities). They also exhibit features beneficial to humans, including cytotoxic, anti-tumor, anti-inflammatory, antioxidant, and neuroprotective properties. For example, many phenolic acids, flavonoids, tocopherols, tocotrienols, γ-oryzanol, and phytic acid from rice exhibit antioxidant activities [10].

Narrativer Review

Study: weak evidence

Wang W, Li Y et al. Rice Secondary Metabolites: Structures, Roles, Biosynthesis, and Metabolic Regulation. Molecules. 2018;23(12):3098.

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