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Tapioka-Kügelchen

Tapioka-Kügelchen eignen sich als Bindemittel oder Zutat in der asiatischen Küche. Sie bestehen aus glutenfreier Tapiokastärke, die aus der Maniokwurzel stammt.
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Tapioka-Kügelchen bestehen aus der kohlenhydratreichen und glutenfreien Tapioka oder Tapiokastärke. Diese fällt als Nebenprodukt bei der Herstellung von Maniokmehl an, welches man aus der Maniokwurzel (auch Mandioca, Cassava, Kassave oder Yuca genannt) gewinnt.1 Die im unverarbeiteten Zustand weissen und senfkorngrossen Tapioka-Kügelchen stellen ein alternatives Bindemittel in der Küche dar.

Verwendung in der Küche:Tapioka-Kügelchen sind hart und fest, weshalb man sie vor dem Verwenden einweicht. Beim Kochen quellen die Tapioka-Kügelchen auf und wechseln ihre weisse Farbe zu durchsichtig. Nicht nur in Südamerika, sondern auch in Afrika und Asien sind die Tapioka-Kügelchen eine beliebte Zutat. In der ost- und südostasiatischen Küche verwendet man sie bevorzugt in Süssspeisen, Desserts und süssen Getränken. Ein neuer Trend aus Asien ist der „Bubble Tea“, der hauptsächlich aus Tee, Milch und Tapioka-Kügelchen besteht. Tapioka-Kügelchen eignen sich hervorragend als Bindemittel für Suppen, Saucen, Puddings und Desserts.1

Einkauf:Tapioka-Kügelchen sind im Onlinehandel erhältlich, aber auch Supermärkte, Bioläden und Asia-Shops bieten sie an. Auch Perl-Sago, das man ursprünglich aus dem Mark der Sagopalme gewann, stellt man heutzutage u. a. auch aus Maniok her.2 Daher kann sich ein Blick auf die Zutatenliste von Perl-Sago lohnen.

Eigene Zubereitung:Tapioka-Kügelchen lassen sich mit etwas Geduld auch selbst herstellen. Dafür verarbeitet man Tapiokastärke zu einem geschmeidigen Teig. Für bunte Tapioka-Kügelchen gibt man etwas Lebensmittelfarbe hinzu oder einfach nur Ahornsirup, der den Teig braun färbt. Daraus formt man anschliessend Kügelchen in der gewünschten Grösse, die man in kochendes Wasser gibt und etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lässt. Um ein Verkleben der fertigen Tapioka-Kügelchen zu vermeiden, kann man sie in etwas Wasser aufbewahren und sollte sie rasch verwenden.

Inhaltsstoffe:Die glutenfreien Tapioka-Kügelchen enthalten neben einem hohen Anteil an Stärke kaum Fett, dafür Vitamine und Mineralstoffe.

Weitere Verwendungen:Aus Wikipedia: Aus der Tapiokastärke stellt man neben den Tapioka-Kügelchen auch Tapiokaflocken her, die man in der Küche ähnlich verwenden kann. In der Industrie findet Tapiokastärke häufig Verwendung als Bindemittel, welches bei der Tablettenherstellung oder der Produktion von Knabbergebäck oder Gummibonbons zum Einsatz kommt. In der Futtermittelherstellung ist Tapioka eine wichtige kohlenhydratliefernde Komponente. Unter hohem Druck verkleistert es bei der Herstellung von Futter-Pellets. Dadurch wird verhindert, dass die Pellets nach dem Auskühlen wieder zerfallen.1

Produktion:Aus Wikipedia: Bei der Herstellung von Maniokmehl aus der bearbeiteten und getrockneten Maniokwurzel fällt als Nebenprodukt Stärke an. In Brasilien nennt man die Stärke Polvilho oder Tapioka, bzw. nach dem Rösten Farofa.4

Etymologie:Aus Wikipedia: Ursprünglich leitet sich der Name „Tapioka“ aus der Sprache des brasilianischen Tupi-Volkes ab. In der Tupi-Sprache versteht man unter "Tipi’óka" den Umwandlungsprozess der Maniokwurzel zu essbarer Wurzelstärke.1,3

Literatur / Quellen:

  1. Wikipedia. Tapioka [Internet]. Version vom 26.03.2017
  2. Wikipedia. Sago [Internet]. Version vom 03.12.2017
  3. TeeWiki. Tapioka-Kügelchen [Internet]. Version vom 08.05.2016
  4. Wikipedia. Maniok [Internet]. Version vom 12.01.2018 

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