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Rosine

Rosinen sind das Produkt getrockneter Weintrauben. Aus der bis zu fünffachen Konzentration des Fruchtzuckergehalts, resultiert der typisch süssliche Geschmack.

Rosinen finden als Zutat für herzhafte Gerichte oder zur Herstellung von Müsli und Obstsalaten Verwendung. Oftmals dienen sie auch als Zutat für Süssspeisen (aufgrund ihres hohen Zuckergehalts) oder Backwaren.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Rosinen (von altfranzösisch roisin bzw. ost-altfranzösisch rosin, aus lateinisch racemus ‚Weinbeere‘) sind getrocknete Weinbeeren. Der Begriff „Rosinen“ ist sowohl der Oberbegriff für alle getrockneten Weinbeeren als auch die konkrete Bezeichnung für die getrockneten Früchte einer bestimmten Traubensorte."

Herstellung und Arten:

"Sie werden reif geerntet und danach in der Sonne oder im Schatten getrocknet, bis die Feuchtigkeit der Beeren nur noch etwa 15 bis 18 % beträgt. Dies bedingt eine Konzentration des Fruchtzuckergehalts auf etwa 33 %. Sie haben eine honiggelbe bis dunkelbraune Farbe. Vier bis fünf Kilogramm Weintrauben ergeben ein Kilogramm Rosinen. Je nach Rebsorte und Herkunft tragen folgende Arten von Rosinen einen eigenen Namen:

  • Sultaninen werden aus der Sultana-Traube (Thompson Seedless) gewonnen, die weiß, dünnhäutig, besonders süß und kernlos ist. Sultaninen haben eine helle goldgelbe Farbe. ...
     
  • Korinthen werden aus der Rebsorte Korinthiaki („Schwarze Korinthe“; lat. Vitis vinifera apyrena) gewonnen. Sie sind ebenfalls kernlos, schwarzbraun bis schwarzblau, kleinbeerig und im Geschmack kräftiger. Die Korinthe wurde nach der griechischen Stadt Korinth benannt und ist eine seit dem 15. Jahrhundert im Deutschen nachweisbare Neubildung, analog zu Französisch raisin de Corinthe („Rosine aus Korinth“). Produktionsländer sind neben Griechenland auch Australien, Südafrika und die USA (Kalifornien).
     
  • Zibeben (arabisch zabiba, sizilianisch zibibba) sind Trockenbeeren am Rebstock. In trockenen Erntejahren werden sie zu einer Trockenbeerenauslese (einem Wein mit hohem Restzuckergehalt) verarbeitet. Ein typischer Vertreter dieses Herstellungsverfahrens ist der ungarische Wein „Tokajer Aszú“ (Tokajer Ausbruchwein), bei dem vor der Vergärung immer eine bestimmte Menge Zibeben dem frischen Most zugesetzt wird.
    In Süddeutschland und Teilen von Österreich ist „Zibebe“ ein allgemeiner Ausdruck für getrocknete Weinbeeren, die für die Zubereitung von Speisen verwendet werden. ..."

Inhaltsstoffe:

"Rosinen bestehen zu 15,7% aus Wasser, 2,5% aus Eiweiss, 0,6% aus Fett, 68% aus Kohlenhydrate, und 2% aus Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium etc.). Ferner sind auch verschiedene Vitamine und Aminosäuren enthalten."

Verwendung in der Küche:

"Aufgrund des hohen Zuckergehalts sind Rosinen beliebt bei der Zubereitung von Süßspeisen, können aber auch unverarbeitet gegessen werden. Sie werden in vielen Süßspeisen verbacken, unter anderem in Rosinenbrötchen, Rosinenbrot und Christstollen. Für einige Rezepte werden Rosinen in Fruchtsaft, alkoholischen Getränken oder Wasser eingeweicht, um sie praller, weicher und fruchtiger zu machen. Sie finden aber auch in vielen Hauptgerichten aus dem arabischen Raum und dem Rheinischen Sauerbraten Verwendung. Außerdem sind sie in vielen Müsli-Mischungen enthalten. Das sogenannte Studentenfutter erhält durch den großen Anteil an Sultaninen seinen süßen Geschmack."

Wissenswertes:

"Rosinen dürfen zur Verbesserung der Haltbarkeit geschwefelt werden. (Erst) Ab einem Zusatz von 10 mg Sulfit pro kg muss das auf der Packung angegeben werden.

Rosinen sind für Menschen und viele Tierarten ungiftig. Eine Ausnahme bilden Katzen und Hunde. Bei einigen Hunden kommt es schon bei Aufnahme von 2,8 g Rosinen pro kg Körpermasse zu einer Weintraubenvergiftung. Katzen können schon bei kleinen Mengen in einen lebensbedrohlichen Zustand verfallen."