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Bananen, dehydriert, oder Bananenpulver

Dehydrierte Bananen sowie Bananenpulver besitzen noch weniger Flüssigkeit als getrocknete Bananen. Das Pulver dient dem Aromatisieren von Getränken.
Die aus der USDA Datenbank stammenden Nährstoffe der Zutat haben wir komplettiert.
3,0%
Wasser
94
Makronährstoff Kohlenhydrate 93.93%
/04
Makronährstoff Proteine 4.14%
/02
Makronährstoff Fette 1.93%
Ω-6 (LA, 0.2g)
Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA)
 : Ω-3 (ALA, 0.1g)
Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA)
 = 2:1

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Hier essentielle Linolsäure (LA) 0.21 g zu essentieller Alpha-Linolensäure (ALA) 0.13 g = 1.67:1.
Verhältnis Total Omega-6- = 0.21 g zu Omega-3-Fettsäuren Total = 0.13 g = 1.67:1.
Im Durchschnitt benötigen wir pro Tag je ca. 2 g LA und ALA, aus denen ein gesunder Körper auch EPA und DHA etc. herstellt.
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08.11.22100 gFr.9,90
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Piktogramm Nährstofftabellen

Dehydrierte Bananen oder Bananenpulver lassen sich vielseitig anwenden. Durch den starken Wasserentzug sind die Produkte lange haltbar und lassen sich gut mit Getränken oder flüssigkeitsreichen Speisen kombinieren. So passen dehydrierte Bananen gut in ein Müesli, wobei das Pulver zur geschmacklichen Bereicherung von Shakes und Smoothies beitragen kann. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität, da vor allem das Pulver gerne mit Zusatzstoffen oder zusätzlichem Zucker angereichert ist, der aufgrund des hohen Fructosegehalts der Bananen nicht notwendig ist.

Verwendung in der Küche:

Dank des Wasserentzugs ist die Nähr- und Energiedichte bei dehydrierten Bananen sowie beim Pulver stark konzentriert. Der Geschmack ist meist intensiver und süsser als derjenige von frischen Bananen. Man kann dehydrierte Bananen einfach so knabbern oder vielseitig beim Kochen und Backen einsetzen. Sie eignen sich z.B. hervorragend als Zutat für wohlschmeckende Smoothies, Chutneys, Fruchtsalate, Müeslis und Desserts. Trotzdem sollte man natürlich frische Bananen bevorzugen.

Einkauf:

Oft behandelt die Industrie dehydrierte Bananen mit Schwefeldioxid oder setzt zusätzlich Kristallzucker zu. Schwefel verwendet man, damit die Bananen ihre gelbliche Farbe behalten und länger haltbar sind. Der zugesetzte Zucker ist eigentlich unnötig, da die getrockneten Bananen von Natur aus schon viel Fructose enthalten und entsprechend süss schmecken. Wählen Sie lieber natürlicher hergestellte, noch weiche, ungezuckerte oder nicht geschwefelte getrocknete Bananen - ausser, Sie wollen sie lange lagern. Beim Kauf von dehydrierten Bananen oder Bananenpulver sollte man auch auf kontrolliert biologische Qualität achten, da solche Produkte weniger Schadstoffe enthalten.

Lagerung:

Getrocknete Bananen lassen sich in einem geschlossenen Gefäss und an einem trockenen Ort lange Zeit lagern. Bei gutem Trocknungsgrad sind getrocknete oder gedörrte Bananen sogar über viele Jahre haltbar und munden noch immer. Bei der Lagerung von Bananenpulver sollte man auf Schutz vor Licht, Hitze und Feuchtigkeit achten. Die Aufbewahrung des Pulvers erfolgt am besten dunkel, gut verschlossen und bei 5-20 °C.

Inhaltsstoffe:

Dehydrierte Bananen bzw. Bananenpulver enthalten u.a. einen hohen Anteil an Ballaststoffen, sekundären Pflanzeninhaltsstoffen und Kalium. Dehydrierte Bananen zeichnen sich durch einen praktisch totalen Verlust des Wassers aus, das bei der Banane etwa 75 % ausmacht. Unsere Nährstofftabellen zeigen also die Werte für Chips, die man auch in Pulver verwandeln kann.

Während gewisse Stoffe stärker schwanken können (abhängig von Sorte, Reifegrad und Böden), erkennt man in den Nährstofftabellen Folgendes: Im Vergleich zur rohen Banane nimmt der Gehalt an Folat durch das Trocknen nicht zu, sondern ab. Ähnlich verhält es sich auch für Vitamin C und Vitamin B6 (zweiteres ist nur wenig stärker in der getrockneten Banane vorhanden, anstatt nahezu vervierfacht). Dies erkennen Sie in einer Gegenüberstellung mit der Tabelle bei der Zutat Banane, roh. Veganer nehmen jedoch im Gegensatz zu den meisten Omnivoren mehr als genug Vitamin C, B6 und Folat zu sich.

Gesundheitliche Aspekte:

Dehydrierte Bananen enthalten einen um ein Mehrfaches höheren Fructosegehalt (und somit Energiegehalt) als frische Bananen. In grösseren Mengen genossen, kann dies besonders bei Chips zu Blähungen oder Durchfall führen, denn diese sind oft aus unreifen Früchten gewonnen. Das bedeutet deutlich mehr unverdauliche Stärke. Das ist die Art von Ballaststoffen, die Bakterien im Dickdarm aufschliessen können. Geniessen Sie getrocknete Bananen und andere Trockenfrüchte also mit Mass.

Gefahren / Unverträglichkeiten:

Geschwefelte Trockenfrüchte können bei Allergikern und empfindlichen Personen negative Reaktionen hervorrufen.

Verwendung als Heilpflanze:

Der hohe Kaliumgehalt der Banane kann sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken. Dank der Ballaststoffe, natürlichen Stärken und Polysaccharide im Fruchtfleisch kann der Verzehr von Bananen den Stuhlgang regulieren.

Vorkommen:

Ursprünglich kommt die Banane aus der südostasiatischen Inselwelt.1 In buddhistischen und indischen Schriften ist sie um 600 vor Christus erwähnt. Wohl mit Einwanderern, die vom heutigen Indonesien aus Madagaskar besiedelten, kam die Banane nach Afrika. Spanier bauten die Banane um 1400 auf den Kanarischen Inseln an. Von dort gelangte die Banane nach Amerika und portugiesische Siedler gründeten erste Plantagen in der Karibik und in Mittelamerika.

Allgemeine Informationen:

Wikipedia: Die Bananen (Musa), veraltet Paradiesfeigen, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bananengewächse (Musaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Die etwa 70 Arten stammen – bis auf eine Art in Tansania – alle aus dem tropischen bis subtropischen Asien und westlichen Pazifikraum. [...] Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1000 Kreuzungen und Varianten. [...]

Neben den mehlig-süssen Dessertbananen sind auch Kochbananen eine bedeutende Nahrungsquelle. Ihr weisslich-gelbes Fruchtfleisch, das im Geschmack mild bis leicht säuerlich ist, ist nicht zum Rohverzehr geeignet. Man isst es sowohl gekocht als auch gegrillt oder gebacken. Beliebt in der südostasiatischen Küche sind auch Bananenblüten ("Bananenherzen"), während Bananenblätter oft als eine Art Serviertablett oder geschmackstragende Back- und Grillhülle dienen.2

Literatur/Quellen:

  1. Arol J. Lentfer, Roger C. Green: Phytoliths and the Evidence for Banana Cultivation at the Lapita Reber-Rakival Site on Watom Island, Papua New Guinea. Records of the Australian Museum, Supplement 29 (2004): 75–88.
  2. Wikipedia. Bananen [Internet]. Version vom 14.02.2018 [Zitiert am 11.03.2018].

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