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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Bananen, dehydriert oder Bananenpulver

Dehydrierte Bananen sowie Bananenpulver besitzen noch weniger Flüssigkeitsrückstände als getrocknete Bananen. Das Pulver dient dem aromatisieren von Getränken.
94/04/02  LA2:1ALA
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Dehydrierte Bananen oder Bananenpulver lassen sich vielseitig anwenden. Durch den starken Wasserentzug sind die lange haltbar und lassen sich gut mit Getränken oder Flüssigkeitsreichen Speisen kombinieren. So passen dehydrierte Bananen gut in ein Müesli, wobei das Pulver zur geschmacklichen Bereicherung von Shakes und Smoothies beitragen kann. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität, da vor allem das Pulver gerne mit Zusatzstoffen oder zusätzlichem Zucker angereichert ist, welchen man beim hohen Fructosegehalt der Bananen nicht nötig hat.

Verwendung in der Küche:Dank dem Wasserentzug ist die Nähr- und Energiedichte in den dehydrierten Bananen sowie dem Pulver stark konzentriert. Der Geschmack ist meist intensiver und süsser als derjenige von frischen Bananen. Man kann dehydrierte Bananen einfach so knabbern oder vielseitig beim Kochen und Backen einsetzen. Sie eignen sich z.B. hervorragend als Zutat für wohlschmeckende Smoothies, Chutneys, Fruchtsalate, Müeslis und Desserts. Trotzdem sollte man natürlich frische Bananen bevorzugen.

Einkauf:Oft behandelt die Industrie dehydrierte Bananen mit Schwefeldioxid oder setzt zusätzlich Kristallzucker zu. Schwefel verwendet man, damit die Bananen ihre gelbliche Farbe behalten und sie länger haltbar sind. Der zugesetzte Zucker ist eigentlich unnötig, da die getrockneten Bananen von Natur aus schon viel Fructose enthalten und entsprechend süss schmecken. Wählen sie lieber natürlicher hergestellte, noch weiche, ungezuckerte oder geschwefelte getrocknete Bananen, ausser sie wollen sie lange lagern. Beim Kauf von dehydrierten Bananen sowie dem Bananenpulver kann man auch auf kontrollierte biologische Qualität achten, da diese dadurch weniger Schadstoffe enthalten.

Lagerung:Getrocknete Bananen lassen sich in einem geschlossenen Gefäss und an einem trockenen Ort lange Zeit lagern. Bei gutem Trocknungsgrad sind getrocknete oder gedörrte Bananen sogar über viele Jahre haltbar und munden noch immer. Bei der Lagerung von Bananenpulver sollte man auf Schutz vor Licht, Hitze und Feuchtigkeit achten. Die Aufbewahrung erfolgt am besten dunkel, gut verschlossen und bei 5-20 °C.

Inhaltsstoffe:Dehydrierte Bananen bzw. Bananenpulver enthalten u.a. einen hohen Anteil an Ballaststoffen, sekundären Pflanzeninhaltstoffen und an Kalium. Die dehydrierten Bananen zeigen hier fast den ganzen Verlust des Wassers, das bei der Banane etwa 75 % ausmacht. Es handelt sich in der Tabelle also um Chips, die man auch in Pulver verwandelt. Während gewisse Stoffe wegen Sorten und Reifegrad und Böden stärker schwanken können, erkennt man in den Tabellen unten im Vergleich zur rohen Banane, dass Folat durch das Trocknen nicht zu-, sondern abnimmt wie auch Vitamin C und dass Vitamin B6 nur wenig mehr in der getrockneten Banane vorhanden ist, anstatt nahezu vervierfacht. Dies zeigt ein Vergleich der geöffneten Tabelle unten mit der Tabelle bei der Zutat Banane roh. Veganer bekommen aber im Gegensatz zu den meisten Omnivoren mehr als genug Vitamin C, B6 und Folat.

Gesundheitliche Aspekte:Dehydrierte Bananen enthalten einen um ein Mehrfaches höheren Fructose- und somit Energiegehalt als frische Bananen. In grösseren Mengen genossen, kann dies besonders bei Chips zu Blähungen oder Durchfall führen, denn diese sind oft unreif verarbeitet. Das bedeutet deutlich mehr unverdauliche Stärke. Das ist die Art von Ballaststoffen, die Bakterien im Dickdarm aufschliessen können. Geniessen Sie getrocknete Bananen und andere Trockenfrüchte in Massen.

Gefahren / Unverträglichkeiten:Geschwefelte Trockenfrüchte können bei Allergikern und empfindlichen Personen Reaktionen hervorrufen.

Verwendung als Heilpflanze:Der hohe Kaliumgehalt der Banane kann sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken. Dank der Ballaststoffe, natürlichen Stärken und Polysaccharide im Fruchtfleisch kann der Verzehr von Bananen den Stuhlgang regulieren.

Vorkommen:Ursprünglich kommt die Banane aus der südostasiatischen Inselwelt.1 In buddhistischen und indischen Schriften ist sie um 600 vor Christus erwähnt. Wohl mit Einwanderern, die vom heutigen Indonesien Madagaskar besiedelten, kam die Banane nach Afrika. Spanier bauten die Banane bereits um 1400 auf den kanarischen Inseln an. Von dort gelangte die Banane nach Amerika und portugiesische Siedler gründeten erste Plantagen in der Karibik und in Mittelamerika.

Allgemeine Informationen:Wikipedia: Die Bananen (Musa), veraltet Paradiesfeigen, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bananengewächse (Musaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Die etwa 70 Arten stammen – bis auf eine Art in Tansania – alle aus dem tropischen bis subtropischen Asien und westlichen Pazifikraum. ...Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1000 Kreuzungen und Varianten. ...
Neben den mehlig-süßen Dessertbananen sind auch Kochbananen eine bedeutende Nahrungsquelle. Ihr weißlich-gelbes Fruchtfleisch, das im Geschmack mild bis leicht säuerlich ist, ist nicht zum Rohverzehr geeignet. Es wird sowohl gekocht als auch gebacken oder gegrillt. Ferner werden auch Bananenblüten (auch als „Bananenherzen“ bezeichnet) in der südostasiatischen Küche als Frucht verwendet, während Bananenblätter oft als eine Art Serviertablett oder geschmackstragende Back- und Grillhülle dienen.
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Literatur/Quellen:

  1. Arol J. Lentfer, Roger C. Green: Phytoliths and the Evidence for Banana Cultivation at the Lapita Reber-Rakival Site on Watom Island, Papua New Guinea. Records of the Australian Museum, Supplement 29 (2004): 75–88
  2. Wikipedia. Bananen [Internet]. Version vom 14.02.2018 [Zitiert am 11.03.2018]. Verfügbar unter: de.wikipedia.org/wiki/Bananen

Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 346 kcal17,3 %
Fett/Lipide 1,8 g2,6 %
davon gesättigte Fette 0,7 g3,5 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 88 g32,7 %
davon Zucker 47 g52,6 %
Ballaststoffe 9,9 g39,6 %
Proteine (Eiweiss) 3,9 g7,8 %
Kochsalz (Na:3,0 mg)7,6 mg0,3 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
ElemKalium, K 1'491 mg75,0 %
ElemKupfer, Cu 0,39 mg39,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,44 mg31,0 %
ElemMagnesium, Mg 108 mg29,0 %
ElemMangan, Mn 0,57 mg29,0 %
VitNiacin (ex Vitamin B3) 2,8 mg18,0 %
ProtThreonin (Thr, T) 0,17 g18,0 %
VitRiboflavin (Vitamin B2) 0,24 mg17,0 %
ProtValin (Val, V) 0,28 g17,0 %
VitThiamin (Vitamin B1) 0,18 mg16,0 %

Nährstoffe und Tagesbedarfsabdeckung pro 100g detailliert

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,13 g6,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,21 g2,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Threonin (Thr, T) 0,17 g18,0 %
Valin (Val, V) 0,28 g17,0 %
Leucin (Leu, L) 0,36 g15,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,17 g13,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,2 g13,0 %
Lysin (Lys, K) 0,16 g9,0 %
Methionin (Met, M) 0,07 g8,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 1'491 mg75,0 %
Magnesium, Mg 108 mg29,0 %
Phosphor, P 74 mg11,0 %
Calcium, Ca 22 mg3,0 %
Natrium, Na 3 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu 0,39 mg39,0 %
Mangan, Mn 0,57 mg29,0 %
Eisen, Fe 1,2 mg8,0 %
Selen, Se 3,9 µg7,0 %
Zink, Zn 0,61 mg6,0 %
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