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Kokosmilch, konserviert

Die nicht mit dem Kokoswasser zu verwechselnde Kokosmilch dient oft als Milchersatz, ist meist durch Ultrahocherhitzung konserviert und weltweit anzutreffen.

Konservierte Kokosmilch ist ein industrielles Produkt und nicht mit dem Kokoswasser zu verwechseln, welches beim Öffnen der Frucht neben dem Fruchtfleisch in Erscheinung tritt. Sowohl die Farbe, als auch der typische Geschmack sind auf den hohen Öl-Anteil zurückzuführen. Vor allem in asiatischen Ländern und der Karibik erfreut sich Kokosmilch grosser Beliebtheit aber auch bei Veganer oder laktoseintolerante Personen ist es ein gefragter Milchersatz für Tee, Kaffee oder Backware. 

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Kokosmilch entsteht nicht in der Nuss, sondern wird hergestellt, indem das Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Mischung dann durch ein Tuch ausgepresst wird. Es entsteht eine aromatische, milchige Flüssigkeit mit üblicherweise ca. 15 bis 25 % Fettgehalt, je nach verwendeter Wassermenge. Die zurückbleibende faserige Masse wird nochmals mit kochendem Wasser extrahiert und ausgepresst, was eine dünnere Kokosmilch ergibt. Der dann verbleibende Rest wird als eiweißreiches Tierfutter verwendet."

Verwendung:

"Kokosmilch wird in den Anbauländern kleinindustriell erzeugt und in Konserven oder als ultrahocherhitzte Kokosmilch weltweit exportiert. Sie wird in zahlreichen Gerichten (Rendang), Saucen wie Sajoer und Suppen verwendet. In Cocktails, wie der Piña Colada oder der Batida de Coco benutzt man hingegen Cream of Coconut, eine Mischung aus Kokosmilch und Kokosfett, die dickflüssiger und cremiger ist."

Wissenswertes:

"Als „Kokosmilch“ wird auch irrtümlich das Kokoswasser oder der Saft bezeichnet, der sich im Inneren unreifer Früchte befindet."

"Kokosmilch kann anders als tierische Milch wegen ihres zu hohen Fettgehalts nicht dauerhaft homogenisiert werden. Fett- und Wasseranteil entmischen sich daher in der Verpackung natürlicherweise voneinander und müssen vor der Verwendung bei Bedarf durch Schütteln oder Rühren neu vermischt werden. In den Anbauländern ist dies bekannt und akzeptiert; bei in westlichen Ländern verkaufter Kokosmilch sind teilweise Emulgatoren, Stabilisatoren und/oder Verdickungsmittel zugegeben, um dieser Selbstentmischung entgegenzuwirken."