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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Rohköstlich veganer Wildkräuter-Smoothie

Die Zutaten für den rohköstlich veganen Wildkräuter-Smoothie brauchen Sie nicht extra zu kaufen, Sie können sie einfach selbst sammeln.
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Vegane Rohkost

10min leicht  
  Wasser 50,4 %  74/23/04  LA : ALA


Rezepte mit Nährstofftabellen

Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Standmixer oder Pürierstab/Stabmixer

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • mixen

Zubereitung

  1. Alle Wildkräuter mit etwas Wasser in den Mixer geben und kräftig mixen. Wer den Smoothie löffeln möchte, gibt nur wenig Wasser hinzu. Er ist dann zwar sämig aber wie eine dicke Suppe lässt er sich gut mit dem Löffel essen. Wenn man gerne einen Smoothie zum Trinken haben möchte, dann gibt einfach mehr Wasser hinzu.

    Im Originalrezept sind die Mengenangaben nicht so genau, hier heisst es für die von uns für 2 Portionen angegebene Menge: 2-3 Handvoll Brennnesselblätter, 1 Handvoll Giersch, ½ Handvoll Vogelmiere, ca. 5 Löwenzahnblätter, ca. 5 Spitzwegerichblätter, ca. 5-10 junge Buchenblättertriebe, ca. 5 Brombeertriebe und 2-3 Schafgarbenbüschel. 

    Hinweis der Autorin: Wem Löwenzahn zu bitter sein sollte, der nimmt nur die Spitzen der Blätter und nicht das ganze Blatt.

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Blog
Rezept-Blog "Rohkostlady.de"  - von Yvonne Zindler
Rohkostlady
Rezeptblogs, Yvonne Zindler
Weitere Bilder (7)

Im Blog "Rohkostlady" von Yvonne Zindler erwarten Sie gesunde klassische und auch fantasievolle roh-vegane Rezepte. Ein Teil davon beinhalten Wildkräuter.

FazitDer Blog Rohkostlady von Yvonne Zindler beinhaltet grossteils alltagstaugliche klassische, aber auch kreative Rezepte. Insbesondere die Wildkräuter-Smoothies heben sich hier deutlich von der Norm ab. Die Gerichte sind allesamt roh-vegan. Der Grossteil der Rezepte kommt ohne zugesetzte Öle und Süssungsmittel aus, wodurch man die meisten Rezepte als gesund bezeichnen kann.

Kritische Rezensionen

Die Blogrezension bezieht sich ausschliesslich auf im Blog veröffentlichte Rezepte, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Rezension veröffentlicht waren. Im Blog erschienene Artikel sind nicht berücksichtigt.

Gesamteindruck

Im Blog Rohkostlady von Yvonne Zindler finden Sie eine bunte Auswahl sowohl klassischer, als auch fantasievoller, roh-veganer Rezepte. Die Rezepte sind unkompliziert und bedürfen nur in Ausnahmefällen Pulver, wie beispielsweise Lucuma- oder Spirulina-Pulver. Vor allem bei den Smoothies verwendet Yvonne Zindler häufig Wildkräuter, welche eine Grundkenntnis in dem Bereich voraussetzen. Eine zusätzliche Angabe der Zubereitungszeiten und Portionsgrössen zu allen Rezepten, würde die Zubereitung jedoch erleichtern.

Etwa ein Zehntel der Rezepte verlangt nach Cashewnüssen, weit weniger nach Sojasauce, die beide streng genommen nicht zu Rohkost zählen. Steht "Cashewkerne roh" auf der Packung, weist dies meistens nur darauf hin, dass die Deaktivierung des giftigen Cardols durch Dampf erfolgte, statt durch einen Röstprozess. Gleiches gilt für Sojasauce. Während des Herstellungsprozesses erhitzt man die Sojabohnen normalerweise, da diese das toxische Glykoprotein Phasin enthalten. Erhitzungsprozesse (Kochen, Rösten etc.) zerstören Phasin und machen somit Sojabohnen für den Menschen verzehrbar. Somit ist selbst unpasteurisierte Sojasauce keine eigentliche Rohkost mehr, sondern lediglich durch die Fermentation "wiederbelebte" Kochkost.

Den Anteil an zugesetzten Ölen und Süssungsmitteln hat Yvonne Zindler bewusst niedrig gehalten. So verzichtet sie selbst bei den Desserts nicht selten komplett darauf. Durch eine noch konsequentere Zutatenwahl, die ein gutes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren berücksichtigt, welches insgesamt 5:1 nicht überschreiten sollte, könnte das ein-oder andere Gericht noch gesünder ausfallen.
Insgesamt hat Yvonne Zindler in ihrem Blog Rohkostlady eine gute Auswahl gesunder, roh-veganer Gerichte zusammengetragen. Durch die grossteils unkomplizierten Zubereitungsschritte und meist gebräuchliche Zutatenauswahl sind viele Rezepte für den Alltag und auch für Neulinge der roh-veganen Küche geeignet. Ausnahmen bilden solche, die Wildkräuter enthalten. Der erfahrene Roh-Veganer findet gerade unter den fantasievolleren Rezepten sicherlich noch das ein-oder andere neuartige Gericht.
Sie finden die Rezepte unter Rohkostlady.de.

Über die BloggerinNach einem Burnout und schwerer Krankheit stellte Yvonne Zindler ihre Ernährung radikal auf Rohkost um und änderte dadurch ihr Leben. Yvonne Zindler gründete den Blog Rohkostlady, der mit dem "Keimling Blog Award 2014" für den besten Rohkost-Blog ausgezeichnet wurde.

InhaltIm Blog Rohkostlady von Yvonne Zindler finden Sie neben dem Rezeptteil die Abschnitte: Tipps, Fasten, Rohkost ABC, Körper & Seele, Bücher und Rohköstlich unterwegs.

Die Rezepte sind in 8 Bereiche untergliedert:

  • Smoothies
  • Vorspeisen
  • Salate
  • Suppen
  • Beilagen
  • Hauptspeisen
  • Dessert
  • Kuchen

Neben diesen Kategorien kann man auch nach verschiedenen Schlagwörtern suchen, wie beispielsweise Apfel oder Hanfsamen.RezepteSmoothies:In diesem grössten Abschnitt finden Sie etwa zu gleichen Teilen Smoothies auf Obst-, Gemüse- und Wildkräuterbasis. Lediglich einer benötigt etwas zugesetztes Öl und Süssungsmittel, alle anderen kommen ohne aus. Etwa ⅙ verlangen nach Pulvern, wie Maca, Lucuma oder Weizengraspulver. Als Beispiel ist der Rohköstlich vegane Wildkräuter-Smoothie genannt.Vorspeisen:Hier finden Sie lediglich 3 Fingerfood Rezepte, wie beispielsweise das Fenchel Rawpaccio.
Salate: Neben den fantasievollen Salaten, die grossteils nach geringen Mengen zugesetzten Ölen verlangen, finden Sie auch ein Rezept zu einem Dressing und Bärlauchsalz. Der Raw Reissalat thailändischer Art und der Petersiliensalat sind Beispiele aufgeführter Salate.
Suppen: In diesem kleinen Abschnitt finden sie eine Hand voll klassischer Suppen wie die rohe Tomaten- oder Kürbissuppe, aber auch ein deutsch-asiatisches Fusionsgericht, wie den Kokos-Erbsen-Eintopf.
Beilagen: Die unter Beilagen aufgeführten Rezepte sind eher als Sonstiges zu verstehen. Sie beinhalten ein paar wenige Rezepte zu Crackern und Chips sowie eines zu Tomatenketchup und Rohkost-Parmesan.
Hauptspeisen: Neben internationalen, klassischen Hauptgerichten, wie beispielsweise Rohkost-Pasta-Gerichten und veganem Rohkost-Sushi, finden Sie hier auch Rezepte zu Crackern, Riegeln und einige Frühstücksideen. Die Hälfte der Gerichte kommt ganz ohne zugesetzte Öle und Süssungsmittel aus. Als Beispiele sind die Falafel à la Rohkostlady und der Buchweizenbrei genannt.
Dessert: In diesem zweitgrössten Abschnitt finden Sie neben Schokoladigem und Eis auch 2 Kuchen und Puddings. Abgesehen von den Rezepten zur Scholokade, kommen zugesetzte Öle und Süssungsmittel nur selten und dann auch nur in geringen Mengen vor. Zum Süssen setzt die Bloggerin auf Fruchtsüsse. Beispiele der Dessertrezepte sind das Vegane Schokoladen-Rohkosteis und die selbstgemachte Schokolade.
Kuchen: Von den 5 Rezepten tauchen 2 davon in einem anderen Abschnitt auf. Zugesetzte Öle kommen stets, Süssungsmittel oft, in relativ grossen Mengen zum Einsatz. Die Cremetorten, wie beispielsweise die Waldbeer-Cremetorte, verlangen nach Cashewnüssen.

Blog-Besprechung vom 13ten September 2019, von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Die Zutaten für den rohköstlich veganen Wildkräuter-Smoothie brauchen Sie nicht extra zu kaufen, Sie können sie einfach selbst sammeln.

Nährstoffprofil: Da zum Zeitpunkt der Recherche nicht genügend vertrauliche Inhaltsstoffquellen für die verschiedenen Wildpflanzen vorhanden waren, liefert die Inhaltsstofftabelle keine repräsentativen Angaben.

Brennnessel als Zutat: Von manchen als Unkraut verschmäht, nutzen andere Brennnesseln aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als Heilpflanze. Doch diese vorherrschende Ambivalenz ändert nichts an der Tatsache, dass die Brennnessel eine kulinarische Bereicherung für jedermanns Küche ist. Die Triebspitzen der Brennnessel schmecken spinatähnlich.

Giersch: Der Giersch ist für manche ein schwer zu bekämpfendes Unkraut, andere hingegen nutzen das alte Wildkraut als Gemüsepflanze. Roh erinnert der Geschmack von Giersch entfernt an Petersilie. Auch ein Aroma von Möhre kann man erschmecken. Gegart erinnert der Geschmack an Spinat.

Vogelmiere: Die zu den Nelkengewächsen gehörende Pflanze ist aufgrund der hohen Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen als Salatpflanze gern gegessen. Geschmacklich erinnert Vogelmiere leicht an Erbse und Mais. Medizinisch verwendet man sie gegen hartnäckigen Husten oder unterstützend bei Rheuma.

Löwenzahn: In der Küche finden sowohl die Blätter und die gelben Blüten als auch die Wurzel des Gewöhnlichen Löwenzahns (Pusteblume) Verwendung und zwar auch roh. Junge, frische Löwenzahn-Blätter haben einen leicht bitteren Geschmack. Man kann sie von März bis Juni roh als Salat-Delikatesse (Österreich: "Röhrlsalat") oder gekocht als Gemüse verwenden. Sämtliche enthaltene Vitamine und Mineralstoffe sind um ein Vielfaches höher als im Kopfsalat.

Spitzwegerich: Spitzwegerich nutzt man als Salat und als Arzneimittel aufgrund der antiinflammatorischen und antibakteriellen Wirkung. Die zarten, frisch ausgetriebenen Blätter haben einen leicht pilzartigen, recht dominanten Geschmack. Am besten entfaltet sich der Geschmack in Kombination mit anderen essbaren Wildkräutern.

Buchenblättertriebe: Die jungen Blätter der Buche, die nach dem Austrieb wachsen, sind essbar. Ihr Geschmack ist leicht säuerlich, sie eignen sich zum Beispiel als Zutat für Salate und Smoothies.

Brombeertriebe: Nicht nur die Früchte der Brombeere sind essbar und heilkräftig. Junger, noch weicher Brombeeraustrieb eignet sich im zeitigen Frühjahr als Zutat für beispielsweise Salate. Der Geschmack der gerade entfalteten Blätter ist säuerlich-herb. Die Verwendung von Brombeerblättern als Heilmittel ist seit langer Zeit bekannt. So setzt man Brombeerblättertee, dank seiner schleimlösenden und auswurffördernden Wirkung, unterstützend bei Erkältungen ein.

Schafgarbe: Die Blätter der Schafgarbe lassen sich aufgrund ihrer feingliedrigen Struktur auch gerne als Einlage für Suppen verwenden, wohingegen die Stiele und Blüten recht widerspenstig und in rohem Zustand zäh sind. Daher trocknet man die Blüten in der Regel und verwendet sie beispielsweise als Würze. Der Geschmack der Blätter ist leicht bitter, aromatisch und erinnert etwas an Kamille.

Tipps

Tipps zum Sammel:
- Brennnesseln:
Bei der Wahl der Brennnesseln, sofern selbst gesammelt, empfehlen wir aufgrund des Geschmacks die Auswahl junger Blätter. Benutzen Sie beim Pflücken einen Schutz für Ihre Hände, beispielsweise ein dichtes Tuch oder Gartenhandschuhe.

- Giersch: Vorsicht Verwechslungsgefahr! Beim Sammeln ist eine Verwechslung mit ungeniessbaren und giftigen Arten, wie Gefleckter Schierling oder Breitblättriger Merk, zu vermeiden. Giersch lässt sich gut am dreikantigen Blattstiel erkennen, wobei eine Kante abgerundet und die gegenüberliegende Seite konkav eingezogen ist.

- Vogelmiere: Die Vogelmiere kann man ganzjährig sammeln. In Deutschland findet man sie häufig auf überdüngten oder fetten Wiesen, an Wegrändern, in Parkanlagen oder am Rande von landwirtschaftlichen Flächen.

- Löwenzahn: In Mitteleuropa findet man den Gewöhnlichen Löwenzahn als häufig vorkommendes Wildkraut auf Wiesen, an Wegrändern, in lichten Wäldern und in Gärten. Je jünger der Gewöhnliche Löwenzahn ist, desto weniger Bitterstoffe enthält er. Die bevorzugten Sammelmonate sind April und Mai. Saison haben die verschiedenen Pflanzenteile aber praktisch das ganze Jahr. Eine Verwechslungsgefahr mit ähnlich aussehenden giftigen Pflanzen besteht nicht. Frische Löwenzahnblätter kann man selten auf Wochenmärkten, häufiger in türkischen Supermärkten kaufen.

- Spitzwegerich: Ernten und Sammeln kann man ihn am besten von Anfang April bis Ende August. Man findet ihn oft in kleinen Wiesen, an Ackern und Feldrändern oder auf an den Wald angrenzenden Wegen.

- Buchenblättertriebe: Buchen treiben etwa ab April bis in den Mai hinein. Die Bäume sind in unseren Wäldern weit verbreitet, auch in Parks sind sie häufig zu finden.

- Brombeertriebe: Brombeeren sind weit verbreitet und wachsen an den Rändern von Wiesen, Weiden und Feldern, in Parks und Gärten, an Fusswegen und im Wald. Die Triebspitzen und Blätter der jungen Triebe kann man von Mai bis September ernten.

- Schafgarbe: Vorsicht Verwechslungsgefahr! Eine Verwechslung mit dem sogenannten Wiesenschaumkraut ist relativ unbedenklich, da dieses selbst auch zu den verzehrbaren Kräutern zählt. Anders verhält es sich, wenn man statt der Schafgarbe den giftigen Gefleckten Schierling oder den Riesenbärenklau pflückt. Der Gefleckte Schierling ist als ausgewachsene Pflanze jedoch nicht nur deutlich höher als die Schafgarbe, sondern man kann ihn an den rötlichen Flecken im Bereich der Stängel identifizieren. Ausserdem hat der Gefleckte Schierling einen an Mäuse-Urin erinnernden Geruch. Der Riesenbärenklau unterscheidet sich aufgrund seiner Blätter zwar deutlich von der Schafgarbe, aufgrund der weissen Doldenblüten kommt es dennoch manchmal zu Verwechslungen. Berührt man die Pflanze mit nackten Händen, können sich wochenlang andauernde Verbrennungswunden bilden.
Als Standort für Schafgarbe sind Wiesen, (Schaf-)Weiden, Halbtrockenrasen, Acker- und Wegränder bevorzugt. Ernten kann man die Schafgarbe von Mai bis September.
Da Schafgarbe zur Familie der Korbblütler gehört, sollten empfindliche Menschen diese mit etwas Vorsicht zu geniessen.

Alternative Zubereitung

Konsistenz und Obst: Je nachdem, ob Sie den Smoothie trinken oder löffeln möchten, fügen Sie entsprechend viel oder wenig Wasser hinzu. Mögen Sie es ein wenig lieblicher, können Sie auch Obst (beispielsweise Apfel oder Banane) hinzufügen.

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