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Oregano, getrocknet

Oregano kennt man in Deutschland weniger, spielt aber in der italienischen, griechischen und spanischen Küche eine grosse Rolle.

Oregano (Origanum vulgare) ist ein Lippenblütler (Lamiaceae). Trivialnamen sind beispielsweise Dorst, Dost, Echter Dost, Gemeiner Dost, Gewöhnlicher Dost, Wohlgemut oder Wilder Majoran. Oregano verwendet man als Gewürz- und Heilpflanze. Griechischer Oregano ist eine Unterart, auch Falscher Staudenmajoran, Griechischer Dost, Italienischer Dost und Pizza-Oregano genannt.

Überblick über bekannte Sorten der Pflanzengattung Origanum:

  • Türkischer Oregano (Origanum onites): 
    Aus "de.wikipedia.org/wiki/Türkischer_Oregano": "Der Türkische Oregano ist in der Mittelmeerregion verbreitet und ist auf Kreta, in Griechenland, im ehemaligen Jugoslawien, auf Sizilien und möglicherweise auch in Spanien zu finden. Als Wuchsorte bevorzugt er Trockengebüsche, offene Böschungen, Felsen und Brachland."
     
  • Majoran (Origanum majorana): Der Majoran ist dem Oregano auch sehr ähnlich. Die Wildform stammt aus Kleinasien (Zypern und Türkei), während Origanum hortensis die Gartenform ist.
     
  • Mexikanischer Oregano (Lippia graveolens; Spanisch: hierba dulce):
    Aus "de.wikipedia.org/wiki/Mexikanischer_Oregano""Mexikanischer Oregano ... ist eine Pflanzenart aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Die Blätter sind essbar, riechen ähnlich wie Oregano und werden in der mexikanischen Küche verwendet."
     
  • Griechischer Oregano (Origanum vulgare subsp. hirtum): 
    Aus "de.wikipedia.org/wiki/Griechischer_Oregano": "Der Griechische Oregano ist ... derjenige mit dem intensivsten und besten Duft und Geschmack, der auch durch das Kochen nicht verloren geht. Griechischer Oregano hat die beste Qualität hinsichtlich der ätherischen Öle, die für den Geschmack entscheidend sind. Im Gegensatz zu anderen Oregano-Arten blüht der echte Griechische Oregano ebenso wie Kretischer Oregano (Oregano samothrake) weiß ... Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mazedonien, Griechenland, Zypern und die Türkei. ... "

Getrockneter Oregano als Rohkost:

Fachgerecht getrocknet, kann man Oregano auch als Rohkost verwenden.

Vorkommen:

Aus Wikipedia: "Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete Pflanzenart wird weltweit in warmen und gemäßigten Gebieten angebaut und genutzt. Natürliche Vorkommen sind in fast ganz Europa vorhanden. Oregano bevorzugt warme Standorte auf kalkhaltigem Untergrund. Er besiedelt meist trockene und lichte Wälder, wie Eichen- und Kiefernwälder oder Schneeheiden-Kiefernwälder. Gebüsche an Weg- und Waldrändern, sonnige Hänge und Hecken zählen ebenso wie Mager- und Trockenrasen zu seinen regelmäßigen Wuchsorten. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Ordnung Origanetalia vulgaris."

Inhaltsstoffe:

"Ätherische Öle wie Thymol und Carvacrol und p-Cymol, Gerb- und Bitterstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Droge beträgt 267,2 mg pro 100 g Frischgewicht."

Oreganoöl:

"Oreganoöl zählt aufgrund seines sehr hohen Gehalts an Phenolen in der Aromatherapie als effektiv gegen Bakterien. Da es die Haut reizen kann, sollte die Anwendung nur innerlich und mit einem Trägeröl (z. B. Sonnenblumenöl) verdünnt erfolgen. Als Einzeldosis gibt man 50 mg (zwei Tropfen) bis zu zehnmal täglich.

Nachgewiesen werden konnte weiterhin eine positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden sowie Erkrankungen der oberen Atemwege. Der Inhaltsstoff Carvacrol wirkt entzündungshemmend."

Ernte und Aufbewahrung:

"Zur Ernte werden ganze Stängel eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten und zum Trocknen in einen dunklen Raum gehängt. Nach dem Trocknen können die Blätter vom Stängel abgestreift und trocken aufbewahrt werden."