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Bierhefe

Bierhefe hat einen würzig, leicht käseartigen Geschmack. Man verwendet sie deshalb zum Würzen oder als Käseersatz in vielen kalten sowie warmen Speisen.
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Bierhefe ist inaktive Hefe. Sie wird getrocknet und zu kleinen Flocken verarbeitet. In der Küche nimmt man entweder normale Hefeflocken, Edelhefe genannt oder Bierhefeflocken. Bierhefe hat einen etwas intensiveren Geschmack und etwas höheren Eiweissgehalt. Durch ihr würziges, leicht käsiges Aroma lassen sich Gerichte verfeinern oder man nutzt sie als Käseersatz zum gratinieren.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Backhefe, auch Bierhefe, Bäckerhefe, Bärme (von berme, niederdeutsch = Quellendes, Aufwallendes), norddeutsch Gest, bairisch Germ, lat.-wiss. Saccharomyces cerevisiae, ugs. kurz Hefe, gehört zu den Hefen (einzellige Pilze) und ist eine Knospungs-Hefe (engl. budding yeast).

Backhefe hat, wie sich aus der lateinischen Artbezeichnung cerevisiae („des Bieres“) ersehen lässt, ihren Ursprung in obergärigen Bierhefen. Der griechisch-lateinische Gattungsname Saccharomyces bedeutet „Zuckerpilz“. ..."

Inhaltsstoffe:

Aus "bierhefe.org": "Was die einzellige Bierhefe so wertvoll macht, sind ihre Aminosäuren und ihr hoher Gehalt an verschiedenen B-Vitaminen. Sieben sind es insgesamt, zusätzlich noch E- und H-Vitamine. Außerdem liefert sie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink und weitere wichtige Stoffe, die für den Körper unentbehrlich sind."

Verwendung von Hefen:

"Hefen der Gattung Saccharomyces werden in vielerlei Bereichen eingesetzt. Neben ihrer Verwendung beim Backen sind diese Hefen auch an der Gärung von Bier, Cider, Wein und Essig beteiligt. Ebenso dienen sie heutzutage bei der Herstellung von Ethanol-Kraftstoff und Cellulose-Ethanol. Außerdem wird Backhefe zur Biosorption von Schwermetallen ... aus Abwässern verwendet. ...

Extrakte aus Hefen werden zum Würzen von Lebensmitteln verwendet." Bierhefe eignet sie sich hervorragend zum Würzen herzhafter Gerichte und zur Verfeinerung von Salat und Gemüse. Gekochtes, wie Suppen und Saucen, lassen sich außerdem mit den Flocken binden.

"In der Medizin wird Saccharomyces cerevisiae ... als probiotischer Arzneistoff zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, zur Kräftigung des Allgemeinbefindens und gegen Haarausfall eingesetzt."

Geschichte und Stoffwechsel:

"Im 18. Jahrhundert erhielten die Bäcker obergärige Hefen von Bierbrauereien. Dies ermöglichte die Herstellung von süß-fermentierten Broten wie der Kaisersemmel. Mit Hefe als Backtriebmittel kann Brot von feinerem Geschmack hergestellt werden als mit Sauerteig, bei dem neben Hefen auch Milchsäurebakterien und ähnliches an der Gärung beteiligt sind. Mitte des 19. Jahrhunderts stiegen Bierbrauer langsam von obergärigen auf untergärige Hefen um. Diese eignen sich jedoch nicht in derselben Weise zur Brotbereitung. ..."

Aus "bierhefe.org": "Die damals genutzte Bierhefe gewann man aus Bodensatz, der sich beim Bierbrauen in den Fässern ablagerte. Heute wird die Bierhefe gezielt in einem eigenen Gärungsprozess hergestellt und ist kein Rest aus der Produktion eines anderen Produktes."

Wissenswertes:

Bierhefe bekommt man im Handel (im Reformhaus oder bei einigen gut sortieren Drogeriemärkten) als Trockenhefe in Form von Granulat oder Flocken, gepresst als Frischhefe oder als Flüssighefe.


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