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Maulbeeren, schwarz, roh, bio?

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Schwarzen Maulbeeren in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

88%Wasser 84Makronährstoff Kohlenhydrate 84.26%/12Makronährstoff Proteine 12.38%/03Makronährstoff Fette 3.35% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.2g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, <0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

Schwarze Maulbeeren (Morus nigra) sind roh sehr saftig und schmecken süss. In getrockneter Form erinnern sie an Rosinen und sind häufig auch in Bio-Qualität erhältlich.

Verwendung in der Küche

Neben der Schwarzen Maulbeere (Morus nigra) gibt es auch die Weisse Maulbeere (Morus alba) und die Rote Maulbeere (Morus rubra). Die schwarzen Beeren sehen wie längliche Brombeeren aus.

Kann ich Maulbeeren roh essen? Frische Maulbeeren eignen sich zum roh essen. Als frische Beere bevorzugen viele Menschen schwarze Maulbeeren, da sie intensiver schmecken als weisse Maulbeeren. Beim Trocknen verlieren die Beeren für getrocknete Maulbeeren ihre Farbe. Der Geschmack ist ähnlich wie Rosinen.

Aus den rohen Beeren entstehen vorwiegend köstliche Marmeladen und Gelees. Zudem eignen sie sich für Kuchen, Kekse und andere Süssspeisen (Sorbets). Maulbeersaft zu Sirup verarbeitet, schmeckt ähnlich wie Brombeersaft. Der Saft der Schwarzen Maulbeere ist sehr intensiv färbend und schwierig zu entfernen. Beim Pflücken und bei der Zubereitung in der Küche empfiehlt sich daher das Tragen von Gummihandschuhen.

Schwarze Maulbeeren in Smoothies geben eine schöne Farbe. Sie passen roh auch in den Obstsalat, ins vegane Müesli (Erb-Müesli) oder in einen pikanten Salat. Mit Maulbeeren verfeinertes, gedünstetes Gemüse, wie z.B. Rotkohl, schmeckt hervorragend.

Auch die Herstellung von Maulbeerwein ist möglich. Dafür lassen sich Maulbeeren entweder mit Wein kombinieren oder ähnlich wie Wein vergären. Einen Erfahrungsbericht über das Herstellen von Maulbeerwein finden Sie hier: Fruchtwein aus Maulbeeren, Maulbeerwein selbst hergestellt.

Veganes Rezept für Maulbeeren-Tomaten-Salat

Zutaten (für 4 Personen): 120 g Maulbeeren, 2 EL Apfelessig, 2 EL Rapsöl, schwarzer Pfeffer, 1 rote Zwiebel, 500 g Fleischtomaten, 1 Handvoll frische Basilikumblätter.

Zubereitung: Für das Dressing 6 Maulbeeren in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken. Mit Apfelessig, Rapsöl und schwarzem Pfeffer vermengen. Die rote Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden, zum Dressing geben und 10 Min. ziehen lassen. Tomaten waschen und in Spalten schneiden, auf einem Teller anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Die restlichen Beeren und Basilikumblätter darüberstreuen und sofort servieren.

Vegane Rezepte mit schwarzen Maulbeeren (roh) finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Da die Beeren der Schwarzen Maulbeere sehr saftig und weich sind, kommen sie roh praktisch nicht in Läden vor. Deshalb führen Grossverteiler wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer und Billa frische schwarze Maulbeeren kaum im Sortiment. Auch in Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt und Alnatura gibt es sie nicht zu kaufen.

Frische Schwarze Maulbeeren sind während ihrer Saison von Juli bis September gelegentlich auf Wochenmärkten oder in orientalischen Läden erhältlich.14

In ausgewählten Supermärkten und Reformhäusern finden sich getrocknete Maulbeeren, meist sind es Beeren des Weissen Maulbeerbaums. Über den Online-Handel sind auch getrocknete, schwarze Maulbeeren erhältlich.

Tipps zur Lagerung

Die Früchte lassen sich im Kühlschrank nur ein bis zwei Tage aufbewahren. Danach verlieren sie stark an Festigkeit und zerfallen zunehmend. Daher empfiehlt sich ein möglichst schneller Verzehr nach der Ernte.2

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Rohe Schwarze Maulbeeren besitzen mit 43 kcal/100g einen sehr niedrigen Energiewert. Sie bestehen zu 88 % aus Wasser und enthalten kaum Fett (0,39 g/100g) sowie nur geringe Mengen an Eiweiss (1,4 g/100g). Maulbeeren enthalten einen hohen Anteil an Gesamtzucker (8,1 g/100g).1 Dieser besteht hauptsächlich aus den natürlichen Einfachzuckern Fruktose und Glukose.11 Insgesamt weisen sie 9,8 g/100g Kohlenhydrate auf. Der Gehalt an Ballaststoffen ist für Beeren mit 1,7 g/100g durchschnittlich.1

Schwarze Maulbeeren sind reich an Vitamin C (Ascorbinsäure). Die enthaltenen 36 mg pro 100 g Beeren, entsprechen 46 % des Tagesbedarfs. Sehr hohe Vitamin C-Gehalte weisen Sanddornbeeren (450 mg/100g) und Schwarze Johannisbeeren (181 mg/100g) auf. Dies ist ein Vielfaches mehr als Zitronen und Orangen (beide 53 mg/100g).1

100 g Maulbeeren liefern 1,8 mg Eisen, was 13 % des Tagesbedarfs entspricht. Vergleichbare Werte haben Schwarze Holunderbeeren, Rote Holunderbeeren und Aroniabeeren. Dies ist für Beeren ein hoher Eisenwert. Der als guter Eisenlieferant bekannte Spinat weist mit 2,7 mg/100g nur etwas mehr Eisen auf. Gute Eisenquellen sind Kräuter, Nüsse, Samen und Kerne, sowie Hülsenfrüchte und Trockenfrüchte.1

Kalium ist mit 194 mg/100g enthalten, was 10 % des Tagesbedarfs entspricht. Ähnliche Kaliumwerte haben Stachelbeeren und Weintrauben. Gute Kaliumquellen sind Kräuter, Hülsenfrüchte und Nüsse, wie z.B. getrocknete Petersilie (2680 mg/100g), weisse Bohnen (1795 mg/100g) und Mandeln (730 mg/100g). Auch grünes Gemüse wie Spinat (558 mg/100g) und Feldsalat (460 mg/100g) können helfen, den Kaliumbedarf zu decken.1

Die gesamten Inhaltsstoffe von schwarzen Maulbeeren (roh), die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Sind Maulbeeren gesund? Schwarze Maulbeeren enthalten zahlreiche wertvolle Nährstoffe, darunter Vitamin C, Eisen und Kalium, jedoch auch viel Zucker. In kleinen Portionen genossen, sind die schwarzen Beeren äusserst gesund.1,5,6 Kalium spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Cholesterinspiegels, insbesondere im Hinblick auf die Senkung des schädlichen LDL-Cholesterins.5

Haben Maulbeeren eine Wirkung beim Abnehmen? Frische Maulbeeren (roh) haben wenig Kalorien, jedoch einen hohen Zuckergehalt. Sie sind in kleinen Portionen genossen eine wertvolle Ergänzung im Speiseplan. Sie können wie andere Früchte und Gemüse beim Abnehmen unterstützen. Getrocknete Maulbeeren und andere Trockenfrüchte eignen sich nicht für eine Gewichtsabnahme, da sie viele Kalorien und Zucker pro Portion enthalten und schnell dazu verleiten, deutlich mehr davon zu essen.

Mehr Informationen zum Thema Gewichtsreduktion finden Sie im Artikel Gesund und dauerhaft abnehmen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von schwarzen Maulbeeren kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Schwarze Maulbeeren enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:10,11

  • Isoprenoide: Triterpene: Lupane (Betulinsäure), Steroide (Beta-Sitosterol)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Cryptochlorogensäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure, o-Cumarsäure), Hydroxybenzoesäuren (Protocatechinsäure, Gallussäure, Syringasäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin-3-O-Glucosid, Rutin, Quercetin), Anthocyane, Flavanole (Catechin), Chalkone (Phlorizin)

Maulbeeren enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Anthocyane, Phenole, Flavonoide und weitere bioaktive Verbindungen, die mit verschiedenen biologischen Wirkungen im Körper in Verbindung stehen.

Phenolische Verbindungen aus verschiedenen Maulbeerarten (Morus alba, Morus nigra, Morus multicalis, Morus laevigata, Morus atropurpurea, Morus rubra) zeigen antioxidative, antidiabetische, entzündungshemmende, cholesterinsenkende und antiproliferative Eigenschaften.5,11 Einige Sorten weisen zudem eine hemmende Wirkung gegenüber dem Hefepilz Candida albicans auf.5

Studien an Tiermodellen (Ratten und Mäusen) belegen die entzündungshemmende Kraft schwarzer Maulbeeren – sowohl der Früchte als auch der Blattextrakte.4 Studien an Ratten deuten zudem darauf hin, dass der Verzehr schwarzer Maulbeeren oder entsprechender Extrakte blutdrucksenkend wirkt und oxidativen Stress reduziert.5,6,7

Anthocyane gehören zu den wichtigsten Flavonoiden in Maulbeerfrüchten und sind für deren natürliche Färbung sowie antioxidative Eigenschaften verantwortlich.11

Weitere beschriebene Anwendungen umfassen abführende, schleimlösende, wurmhemmende, zahnschmerzlindernde und brechreizauslösende Wirkungen.11

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Maulbeeren können Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten aufweisen, da sie den Stoffwechsel in der Leber beeinflussen. Bei gleichzeitiger Einnahme kann dies zu einer erhöhten Konzentration des Arzneimittels im Blut und dadurch zu gefährlichen Komplikationen führen.4

Volksmedizin - Naturheilkunde

In der Türkei gelten schwarze Maulbeeren als Heilnahrungsmittel und finden seit Jahrhunderten traditionelle Verwendung. Sie kommen insbesondere bei Mandelentzündungen (Tonsillitis) sowie zur Unterstützung der Heilung von Mund- und Zahnverletzungen zum Einsatz. Auch bei Infektionen im Mundraum, wie beispielsweise Candidose, sind sie traditionell beschrieben.5

Nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter spielen eine Rolle. Maulbeerblätter kommen bei Patienten mit Diabetes als Nahrungsergänzung zur Unterstützung der Blutzuckerregulation zum Einsatz.11 Zudem sind fiebersenkende und harntreibende Eigenschaften beschrieben.5

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von Faktoren ab wie z.B. der Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), saisonaler, regionaler oder inländischer Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedlichen Verpackungsarten und ob es sich um Frischwaren oder Tiefkühlwaren handelt. Biologisch produzierte Maulbeeren aus der Türkei weisen einen CO2-Fussabdruck von 0,026 kg CO2eq/kg auf.8

Maulbeerbäume könnten eine grosse Rolle bei der Umweltsanierung spielen. Sie sind ideale Pflanzen für die Aufforstung, Bodenkonservierung, CO2-Speicherung und Bioremediation (biologische Entgiftung von Ökosystemen) von Schwermetallen in entsprechenden Gebieten. Neben den Früchten sind vor allem die Blätter des Maulbeerbaums wirtschaftlich interessant. Sie dienen als Futter für Seidenraupen und Vieh.9 Mehr dazu im nächsten Kapitel.

Trotz umfangreicher Recherche fanden wir keine genauen Daten zum Wasserfussabdruck von schwarzen Maulbeeren. Zur Orientierung: Heidelbeeren benötigen pro 1 kg Frucht etwa 845 Liter Wasser, Himbeeren 413 Liter und Erdbeeren 347 Liter.15

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Die Maulbeere (Morus spp.) ist eine wichtige Kulturpflanze, da ihre Blätter die Hauptnahrungsquelle der Seidenraupe (Bombyx mori) darstellen. Die Qualität und Menge der Blätter beeinflussen die Gesundheit der Seidenraupen, die Kokonproduktion und die Qualität der Seide.

Der Maulbeeranbau ist jedoch durch verschiedene Schadinsekten gefährdet, darunter saugende Schädlinge und blattfressende Arten. Diese können die Pflanzen schwächen und die Entwicklung der Seidenraupen sowie die Seidenqualität beeinträchtigen. Der langjährige Einsatz synthetischer Pestizide hat zudem zur Entstehung resistenter Schädlingspopulationen geführt, wodurch ökologische und wirtschaftliche Probleme entstehen.

Daher gewinnt die Entwicklung nachhaltiger Schädlingsbekämpfungsstrategien an Bedeutung. Dazu zählen biologische Bekämpfungsmethoden mit natürlichen Feinden, der Einsatz pflanzlicher Wirkstoffe sowie moderne Technologien zur frühzeitigen Erkennung von Pflanzenschäden. Diese Ansätze können den Pestizideinsatz reduzieren und gleichzeitig die biologische Vielfalt schützen.13

Weltweites Vorkommen - Anbau

Der Anbau von Maulbeeren reicht mehr als 5000 Jahre zurück und führte zur Entwicklung zahlreicher Sorten und Kultivaren, die sich anschliessend in verschiedene Regionen verbreiteten. Als einzige Nahrungsquelle der Seidenraupe bildeten sie die Grundlage der Seidenproduktion und spielten eine wichtige wirtschaftliche Rolle entlang der antiken Seidenstrasse. Der Handel und der kulturelle Austausch entlang der Seidenstrasse trugen wesentlich zur Verbreitung verschiedener Maulbeerarten und ihrer Sorten in Zentralasien sowie in weiteren Regionen Eurasiens und Europas bei.16

Der Ursprung der Maulbeerpflanze liegt in Asien. Sie ist weit verbreitet zwischen den Breitengraden 50° Nord und 10° Süd in Südostasien und Japan, in Teilen Indonesiens, auf den Inseln Java und Sumatra, in den nordafrikanischen Ländern, der gemässigten Zone und den feuchten Regionen des Südostkaukasus, im Iran sowie in Westasien. Zudem kommt sie in Nord- und Südamerika vor.5

Heute zählen Morus alba (weisse Maulbeere) und Morus nigra (schwarze Maulbeere) zu den am weitesten verbreiteten und wirtschaftlich bedeutendsten Maulbeerarten. M. alba stammt ursprünglich aus China und ist dort in nördlichen sowie südlichen Regionen weit verbreitet. Über die Seidenstrasse gelangte die Art bereits im ersten Jahrhundert n. Chr. nach Europa und Amerika. Im Gegensatz dazu stammt M. nigra aus der Kaukasusregion Westasiens und gelangte im 16. Jahrhundert nach Süd-Xinjiang in China.16

In China, Japan und Indien, dient die Kultivierung der Maulbeere vorwiegend der Aufzucht von Seidenraupen, da sich der Maulbeerspinner (Bombyx mori L.) von den Blättern des weissen Maulbeerbaums ernährt.4,11 Europäische Regionen nutzen die Pflanzen seit Jahrhunderten wiederum überwiegend zur Fruchtgewinnung.4

Wild zu finden

Echte Wildvorkommen der schwarzen Maulbeere (Morus nigra L.) sind schwer eindeutig nachzuweisen. Nach Browicz (2000) kommen natürliche Wildpopulationen vor allem in der Ägäisregion vor. Weitere mögliche Wildvorkommen liegen in Italien sowie in Südwestasien, einschliesslich der Kaukasusregion. Einzelne Berichte nennen zudem ein wildes Vorkommen in Ladakh (bis etwa 3500 m Höhe), diese Angabe gilt jedoch als umstritten.17

Verwechslungsmöglichkeiten

Maulbeeren ähneln in ihrem Aussehen Himbeeren und Brombeeren, unterscheiden sich jedoch durch ihren Fruchtstiel. Reife Früchte verschiedener Sorten können weiss, rosa, dunkelrot, schwarz, violett-schwarz oder purpurschwarz gefärbt sein.11

Anbau - Ernte

In Gegenden mit mildem Klima ("Weinbauregionen") lassen sich Maulbeerbäume gut im Garten anpflanzen. Maulbeerbäume können auf eine Höhe von 8 bis 10 Metern, im Ausnahmefall sogar 15 Metern, heranwachsen. Zwergmaulbeeren eignen sich auch für die Kultivierung in sehr grossen Töpfen. Maulbeeren sind wärmeliebende Pflanzen, die einen sonnigen und windgeschützten Standort bevorzugen. Sie benötigen einen nährstoffreichen, leicht kalkhaltigen Boden. Da sie Trockenheit gut vertragen, wachsen sie auch auf Sandböden. In den ersten Jahren benötigen junge Pflanzen regelmässige Wassergaben, da die Wurzeln noch nicht voll ausgebildet sind.3

Ab Mai erscheinen hellgrüne, hängende Blütenkätzchen. Die meisten Sorten tragen männliche und weibliche Blütenstände. Es gibt jedoch auch eingeschlechtliche Bäume. Für eine Fruchtbildung ist es dann nötig, eine männliche und eine weibliche Pflanze dicht beieinander zu pflanzen. Von Ende Juni bis August reifen die brombeerähnlichen Beeren heran. Je nach Sorte unterscheiden sie sich in ihrer Grösse, manche erreichen bis zu 10 Zentimeter. Es handelt sich hierbei um Scheinbeeren, eigentlich Sammelnussfrüchte, die teils auch samenlos sind. Sobald die Beeren eine durchgehend schwarze Farbe aufweisen, sind sie reif für die Ernte. Sind die Beeren rot-schwarz, dann sind sie nur halbreif. Sie sind ebenfalls essbar, allerdings schmecken die roten Stellen sauer. In manchen Regionen legen Menschen Tücher oder Folien unter die Bäume und schütteln die Äste, sodass die reifen Früchte herabfallen. Schonender ist das Pflücken von Hand, was jedoch zeitaufwendiger ist.3

Maulbeeren sind in jungen Jahren frost- und kälteempfindlich. Daher empfiehlt sich ein Schutz junger Bäume vor Winterfrösten durch eine Mulchschicht und ein Jutegewebe.3

Weiterführende Informationen

Die Maulbeere gehört zur Gattung Morus und zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae), zu der auch die Feigen (Ficus) zählen,11 und umfasst etwa 10–24 Arten mit vielfältigen morphologischen Variationen.16

Alternative Namen

Die englische Bezeichnung der Schwarzen Maulbeere ist black mulberry.

Sonstige Anwendungen

Synthetische Farbstoffe finden in der Textilindustrie häufig Verwendung, können jedoch aufgrund ihrer Herstellung aus meist giftigen Chemikalien die Umwelt belasten und gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Bei ihrer Herstellung und Anwendung entstehen schädliche Stoffe, die etwa giftig sind oder das Erbgut verändern können. Daher gewinnen natürliche Farbstoffe aus Pflanzen zunehmend an Bedeutung. Sie sind biologisch abbaubar, meist ungiftig und nicht allergieauslösend. Ausserdem zeichnen sie sich durch eine umweltfreundlichere und einfachere Herstellung aus und lassen sich aus verschiedenen Pflanzenteilen wie Blättern oder Früchten gewinnen. Im Gegensatz dazu erfordert die Herstellung synthetischer Farbstoffe mehrere chemische Prozessschritte sowie einen höheren Einsatz an Ressourcen und Chemikalien.12

Eine Studie untersuchte die wässrige Lösung aus Blättern der Schwarzen Maulbeere (Morus nigra L.) zum Färben von Baumwollstoffen und Wollgarnen. Beim Färben von Baumwollstoffen entstanden gelbe Farbtöne, bei Wollgarnen grüne, dunkelgrüne und gelbe Farbtöne. Die Ergebnisse zeigen, dass Morus nigra L. ein natürliches Ausgangsmaterial für umweltfreundliche Textilfärbungen darstellt.12

1.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.

Die Früchte lassen sich maximal ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren, danach werden sie sehr weich und zerlaufen förmlich. Daher sollten sie nach der Ernte möglichst rasch verzehrt werden.

Website

Mein-schoener-garten de: Maulbeeren. 2020.

3.

Website

Plantura.garden: Maulbeere: Standort, Schneiden & Pflegen des Maulbeerbaums.

4.*

They are widely distributed into subtropic regions of Asia (including Korea, Japan, China,
and India), North America, and Africa

In Asian countries, mulberry plants have been grown
for the production of silk worms (Bombyx mori L.), because their leaves are a major and important
nutrient source for silk worms. Meanwhile, most European countries have usually used mulberry
fruits to prepare jams, marmalades, vinegars, juices, wine, and cosmetic products.

A brief experimental report by Kim et al. [ 128 ] demonstrated that the fruit juice of M. nigra has a
potent inhibitory effect of human liver microsomal cytochrome P450 3A (CYP3A) activity, with IC50
values for midazolam (a probe drug for CYP3A) 1‘-hydroxylation of 2.96 ± 0.33% (v/v, with 20-min
preincubation) and 6.22 ± 0.47% (no preincubation). Because approximately 30% of clinically used
drugs including macrolide antibiotics, antiarrhythmics, benzodiazepines, immune modulators, human
immunodeficiency virus (HIV) antivirals, antihistamines, calcium channel blockers, and statins are
metabolized by CYP3A [129 ,130 ], concomitant intake of CYP3A substrates with M. nigra fruit can lead
to an increase in plasma drug exposure.

 

As a follow-up research of a previous study on antinociceptive activity, Padilha et al. [18]
evaluated the anti-inflammatory effects of methylene chloride extract of M. nigra leaves in male rats.
M. nigra leaves extract significantly inhibited the volume of paw edema induced by intraplantar
injection of carrageenan at a half-maximal inhibitory concentration (IC50) value of 15.2 mg/kg.

Chen et al. [15 ] reported that the total flavonoid extract of M. nigra fruits can dose-dependently
inhibit xylene-induced ear edema (edema rate 60.1% at a concentration of 200 mg/20 mL/kg) and
carrageenan-induced paw edema (edema rate 9.5% at a concentration of 100 mg/20 mL/kg; 8.6% at a
concentration of 200 mg/20 mL/kg) in mice.

Narratives Review

DOI: 10.3390/nu11020437

Study: weak evidence

Lim SH, Choi CI. Pharmacological Properties of Morus nigra L. (Black Mulberry) as A Promising Nutraceutical Resource. Nutrients. 2019;11(2):437.

5.*

Some of the genotypes (TOR-1 and TOR-2) had high antifungal activity particularly against C. albicans.

traditionally used to treat several ailments including antipyretic, diuretic, and blood sugar regulator. It is especially useful for tonsillitis and used in the treatment of mouth and tooth wound. It is also used especially in the healing of infections caused by Candida microorganisms known as thrush in children.

It is especially useful for tonsillitis and used in the treatment of mouth and tooth wound.

It is one of the biggest and most natural aids in dealing with bad cholesterol, especially thanks to potassium it contains.

Laborstudie mit In-vitro-Analysen

DOI: 10.1515/chem-2022-0323

Study: weak evidence

Sakar E, Ericisli S et al. Black mulberry (Morus nigra L.) fruits: As a medicinal plant rich in human health-promoting compunds. Open Chemistry. 2023;21(1):20220323.

6.*

Anthocyanins, polyphenols, and flavonoids are medicinally active compounds in
M. nigra fruit and have various biological activities.

Conclusion

M. nigra fruit is a potential source of phenolic acids and flavonols and
has therapeutic significance in hypercholesterolemia and cigarette
smoke-exposed
hypertensive rats. M. nigra fruit extract significantly
reduced the elevated serum lipid profile, lactate dehydrogenase,
and liver transaminases. The hypotensive potential of M. nigra fruit
was relatively less than verapamil-treated
rats. However, M. nigra
fruit administration also improved the antioxidant defense by increasing
the serum and cardiac antioxidant proteins. Consequently,
the inclusion of M. nigra fruit in daily diet can protect heart health
mainly due to hypolipidemic, hypotensive, and antioxidant potential.
Additionally, education behavior communication for phytonutrient-rich
foods is needed to reduce the economic burden of diet-related
non-communicable
diseases. Moreover, future research can explore
the cardioprotective role of M. nigra fruit phytochemicals in modulating
gene expression in cardiac ailments.

In-vivo-Tierstudie

DOI: 10.1111/jfbc.14335

Study: weak evidence

Maqsood M, Khan MI et al. Phytochemical characterization of Morus nigra fruit ultrasound-assisted ethanolic extract for its cardioprotective potential. J Food Biochem. 2022;46(11):e14335.

7.*

Abstract

Present study was conducted to validate the folkloric claims of morus nigra l. (moraceae) using invasive blood pressure measuring and ex vivo vasorelaxant experimental techniques. Intravenous administration of mn. Aq in 0.01-30 mg/kg doses caused significant decrease in mean arterial pressure and heart rate in fructose-induced hypertensive rats. It also showed relaxation in high k+ [80 mm] and pe (1µm) mediated aortic contraction with ec50 1.25 and 3.72mg/ml values, respectively. Vaso-relaxant effect of mn.aq was partially blocked in presence of l-name with ec50, 5.32mg/ml value, but showed concentration dependent significant inhibition of ligand gated and voltage gated ca+2 channels and intracellular ca+2 release, similar to verapamil. Findings of current study designate that aqueous fraction of m. Nigra possesses antihypertensive activity with concentration-dependent vaso-relaxant effect predominantly mediated through endothelial-independent calcium channel blocking pathways accompanied by partial involvement of endothelium-dependent nos mediated relaxation.

Präklinische Tierstudie

DOI: 10.36721/PJPS.2021.34.2.SUP.781-785.1

Study: weak evidence

Chaudhry MA, Alamgeer et al. Endothelium independent calcium channel blocking pathways mediate antihypertensive effect of morus nigra. Pak J Pharm Sci. 2021;34(2(Supplementary)):781-785.

8.*

Table 13 - Download full-text PDF

Eren O, Baran MF et al. Determination of Greenhouse gas emissions (GHG) in the production of different fruits in Turkey. Frensius Environmental Bulletin. 2019;28(1):464-472.

9.*

Fig. 3. Role of mulberry in environmental safety approach.

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.tfp.2020.100011

Study: weak evidence

Rohela GK, Shukla P et al. Mulberry (Morus spp.): An ideal plant for sustainable developlement. Trees, Forests and People. 2020;2:100011.

10.*

Notably, flavonoids, along with organic acids and chlorogenic, cryptochlorogenic, and protocatechuic acids, are major phenolic compounds found, alongside cyanidin-3-O-glucoside as a major anthocyanin find in black mulberry fruits. Phytochemicals of Morus nigra L. revealed antinociceptive, antimicrobial, and antioxidant properties. Bioactive compounds such as kuwanon G-H, morusinol, and sanggenon E were identified in the roots, while steam bark contained mornigrol D, mornigrol G, mornigrol H, norartocarpetin, albanin A, albafuran C, dihydrokaempferol, albanin E, and moracin M. Betulinic acid, β-sitosterol, germanicol, morusinol, 3-O-glycoside/isoquercetin, and quercetin 3-O-rutinoside/rutin are compounds found in pulp and leaves of black mulberry, which were pointed out for being responsible for the anti-inflammatory effect, inhibition of release of β-glucuronidase reducing side effects on chemotherapy, action in formalin-induced pain models and antimicrobial effect.

Narratives Review

DOI: 10.1155/2024/3784092

Study: weak evidence

Ferraz APCR, Figueiredo PDO et al. Black Mulberry (Morus nigra L.): A Review of Attributes as an Anticancer Agent to Encourage Pharmaceutical Development. Singh K, Herausgeber. Advances in Pharmacological and Pharmaceutical Sciences. 2024;2024(1):3784092.

11.*

Mulberry contains high-value-added components such as anthocyanins, phenols, flavonoids, and other bioactive compounds that can be used as functional ingredients in nutraceuticals (Wen et al., 2019; Hao et al., 2022). There is number of reported protective health effects of phenolics isolated from different mulberry species (Morus alba, Morus nigra, Morus multicalis, Morus laevigata, Morus atropurpurea, Morus rubra) such as antioxidant, anti-diabetic, anti-inflammatory, cholesterol-lowering, and anti-proliferative effects (Turan et al., 2017). The phenolic compounds that are present in mulberry are gallic acid, chlorogenic acid, caffeic acid, rutin, catechin, sringic acid, p-coumaric acid, ferulic acid, o-coumaric acid, phloridzin, protocatechuic acid and quercetin.

Due to various phytochemicals like flavonoids and phenolics mulberry is known to have laxative, hypohlycaemic, expectorant, anthelmintic, odantalgic, and emetic properties (Negro et al., 2019). Knowledge about the composition and content material in mulberry is useful for the exploration of mulberry-incorporated foods.

Mulberry leaves are also a good source of nutrients and bioactive compounds. Patients with diabetes consume mulberry leaves as an anti-hyperglycemic supplement.

Mulberry belongs to the genera Morus and is classified under the family moraceae.

Mulberry is a fast-developing deciduous plant and it can growunder variable climatic conditions from tropical to temperate. In developing countries particularly in China, Japan, and India, cultivation is targetedtoimprove the foliage, which are helpful in silkworm (Bombyx mori L.) rearing.

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.fufo.2024.100295

Study: weak evidence

Kattil A, Hamid et al. Nutritional composition, phytochemical extraction, and pharmacological potential of mulberry: A comprehensive review. Future Foods. 2024;9:100295.

12.*

Natural dyes are an important alternative to
synthetic dyes because they are environmentally
friendly and economical. In this present work, the
Morus nigra L. leaves aqueous solution was used for
dyeing of cotton fabric and wool yarn. Yellow color
tones were obtained in the dyeing of cotton fabrics.
Green, dark green and yellow color tones were
obtained in the dyeing of wool yarns. As a result,
considering that Morus nigra L. is a natural product,
it can be concluded that it can be an easy-to-access
and environmentally friendly textile dye. It also
offers an economical dyeing opportunity.

Experimentelle Laborstudie

DOI: 10.18596/jotcsa.1286585

Önal A, Özbek O et al. Eco-friendly dyeing of fabric and wool yarn samples with Morus nigra leaf extracts. Journal of the Turkish Chemical Society Section A: Chemistry. 2023;10(3):821–828.

13.*

Mulberry (Morus spp.) is a critically important agroforestry crop, serving as the exclusive food source for the B. mori, and underpinning the global sericulture industry (Rohela et al., 2020; Baciu et al., 2023). The quantity and nutritional quality of mulberry foliage are directly correlated with silkworm health, cocoon yield, and ultimately, the economic viability of silk production (Kumar et al., 2024; Qian et al., 2024).[..] Furthermore, emerging technologies such as artificial intelligence (AI) enable precise early detection of plant diseases through image recognition, facilitating targeted interventions that minimize broad-spectrum pesticide use and reduce selection pressure on pest populations (Bedi and Gole, 2021).

Narratives Review

DOI: 10.1016/j.cropro.2026.107707

Ahmad S, Liu J et al. Pesticide resistance in mulberry pests: mechanisms, monitoring, and strategies for sustainable management. Crop Protection. 2026;208:107707.

14.*

Harvesting period was between first week of July and September.

Experimentelle Sortenbewertungsstudie

Koyuncu F, Koyuncu MA et al. Evaluation of black mulberry (Morus nigra L.) genotypes from Lakes Region, Turkey. Eur J Hortic Sci. 2004;69(3):125-131.

15.*

Untersuchung zum Wasserverbrauch von Lebensmitteln

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600.

16.*

Mulberry cultivation dates back over 5,000 years, leading to the development of numerous varieties and cultivars that have since spread to multiple areas.

Nowadays, the most widely cultivated species are Morus alba (white mulberry) and Morus nigra (black mulberry), both of which are economically important for their roles in sericulture as well as for their nutritional and medicinal properties. Differences in leaf area, morphology, and petiole length between these species potentially reflect adaptations to distinct environments (Yang et al., 2023; Guncheva, 2024). M. alba, native to China, is widely distributed across northern and southern China and was disseminated to Europe and the Americas via the Silk Road as early as 1st century (Wang et al., 2022; Dai et al., 2023). In contrast, M. nigra originated from the Caucasus region of West Asia and was introduced into southern Xinjiang, China during the 16th century.

Molekulargenetische Studie

DOI: 10.3389/fpls.2025.1592308

Study: weak evidence

Wang C, Yang Y et al. The chloroplast genome elucidates the origin of mulberry in Central Asia. Front Plant Sci. 2025;16:1592308.

17.*

Morus nigra L. belongs to the group of tree species that lack precise data concerning their
occurrence in a wild state.

It might have been Italy because, as Loudon writes (l.c.), “it [i.e.
M. nigra] is occasionally found apparently wild in Italy.

Zhukovskij (1964) writes that M. nigra is cultivated in the Caucasus, Central Asia, the
Crimea, Moldavia and Ukraine, but he notes that it might grow wild in southwestern
Asia.

A radical opinion is represented by Zhukovskij (1964), who holds that M. nigra grows in a wild state in Ladakh, and at the altitude of 3500 m.

Narratives Review

Browicz K. Where is the place of origin of Morus nigra (Moraceae)? Fragmenta Floristica et Geobotanica. 2000;45(1–2):273–280.

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