Stiftung für
FacebookTwitterGoogle
Gesundheit und Ernährung
Stiftung für Gesundheit und Ernährung
Stiftung G+E
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Informationen Rezepte Zutaten Inhaltsstoffe Videos

Klassischer Granatapfelsirup

Der klassische Granatapfelsirup enthält nur den Saft von Granatäpfeln und Zucker, ohne die Beigabe von geschmacksverändernden Zutaten.
Kommentare Drucken

Vegane Kochkost

20min   50min   leicht  


Bewerten

Kommentieren

Foto hochladen

Merken

Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf
  • Schaumkelle (Schaumlöffel)

Zubereitungsart

  • kochen
  • einkochen
  • abschäumen

Zubereitung

  1. Die Granatäpfel auf einer festen Unterlage mit etwas Druck hin- und herrollen, sodass die Kerne im Inneren zerplatzen. Bei zu viel Druck kommt es zum Einreissen der Schale! Ein Loch in die Frucht stechen und den herauslaufenden Saft in einem Gefäss sammeln.

  2. Diese Methode ist im Hinblick auf die Saftgewinnung nicht so ergiebig wie in den Hinweisen geschilderte Vorgehensweisen. Allerdings zermahlen Sie dadurch die Kerne nicht komplett und zusätzlich kommt es zu keiner ungewollten Ablösung von Bitterstoffen, wie dies bei Verwendung einer Zitruspresse der Fall wäre.

  3. Bei der Zubereitung für 6 Personen 600 ml vom gepressten Granatapfelsaft durch ein Sieb in einen weiten Topf giessen und dessen Inhalt aufkochen.

  4. Zucker hinzugeben und den gesüssten Saft bei mittlerer Hitze 25-30 Minuten einkochen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist und sich die Inhaltsmenge auf rund 250 ml beläuft.

  5. Während des Prozesses sollten Sie den Inhalt gelegentlich mit einem Löffel umrühren.

  6. Sirup mittels Schaumkelle abschäumen. Abschliessend den noch erhitzten Inhalt umgehend in eine luftdicht verschliessbare Flasche füllen und gut verschliessen.


Nährwerte pro Person 2000 kCal
Energie 395 kcal 19,8 %
Fett/Lipide 3,3 g 4,7 %
davon gesättigte Fette 0,34 g 1,7 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 91 g 33,9 %
davon Zucker 80 g 89,0 %
Ballaststoffe 11 g 45,1 %
Proteine (Eiweiss) 4,7 g 9,4 %
Kochsalz (Na:8,9 mg)23 mg 0,9 %
Eine Portion wiegt 324g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Inhaltsstoffe mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin K
46 µg 62,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vitamin B9, B11)
107 µg 54,0 %
ElemKupfer, Cu
0,45 mg 45,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure)
29 mg 36,0 %
ElemKalium, K
666 mg 33,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5)
1,1 mg 18,0 %
ElemMangan, Mn
0,34 mg 17,0 %
VitThiamin (Vitamin B1)
0,19 mg 17,0 %
VitVitamin B6 (Pyridoxin)
0,21 mg 15,0 %
ElemPhosphor, P
102 mg 15,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K
666 mg 33,0 %
Phosphor, P
102 mg 15,0 %
Magnesium, Mg
34 mg 9,0 %
Calcium, Ca
29 mg 4,0 %
Natrium, Na
8,9 mg 1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu
0,45 mg 45,0 %
Mangan, Mn
0,34 mg 17,0 %
Zink, Zn
0,99 mg 10,0 %
Eisen, Fe
0,87 mg 6,0 %
Selen, Se
1,7 µg 3,0 %

Kommentieren (als Gast) oder anmelden

Kommentare Drucken
Autor
Michael Weber, Bild vom Jahr 2015
Michael Weber
Hinweise zum Rezept

Granatapfelsirup: Der Granatapfelsirup ist ein alkoholfreier, mit Zucker gesüsster Fruchtsirup mit intensiv roter Farbe, den man auch zum Aromatisieren und Färben von Cocktails verwendet.

Nicht mit Grenadine verwechseln: Granatapfelsirup sollten wir nicht mit Grenadine bzw. Grenadinesirup verwechseln. Grenadine ist eine Mischung aus verschiedenen Beeren und enthält oft Fruchtaromen, Vanille, Farbstoffe, Anthozyane, Konservierungsmittel etc.

Wenig Sirup verwenden: Aufgrund der hohen Konzentration bedarf es nur kleinere Mengen des Sirups um bereits wahrnehmbare Geschmacksänderungen bei anderen Rezepten zu bewirken.

Herber Geschmack mit Zitruspresse: Durch das Verwenden einer Zitruspresse können Sie mehr Granatapfelsaft aus einer einzelnen Frucht gewinnen, doch macht dies den Geschmack des Saftes eher herb. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich während dem Pressen kleine Bestandteile der weisslichen Haut herauslösen. Diese überziehen die Kerne und enthalten viele Bitterstoffe, wodurch sie den Geschmack des Saftes beeinflussen.

Tipps

Granatäpfel einfach entkernen: Wenn Sie die Granatäpfel öffnen und die Kerne von Hand in einer mit Wasser gefüllten Schüssel herauslösen, schwimmen die weissliche Trennwende auf der Wasseroberfläche auf, während die Kerne auf den Schüsselboden sinken. Dadurch ist es möglich, die bittere Haut einfach von den saftigen Kernen zu separieren. Es gibt auch YouTube Videos in denen Tipps zur Handhabung von Granatäpfeln verfügbar sind und die den oben beschriebenen Vorgang visualisieren.

Erhöhte Saftmenge: Das Herauslösen der Kerne im Wasserbad mit anschliessender Bearbeitung mittels Pürierstab umgeht die ungewollte Ablösung der Bitterstoffe und führt ebenfalls zu einem erhöhten Ertrag der Saftmengen. Allerdings kommt es dabei zur Zerstörung der Granatapfelkerne.

Konsistenz überprüfen: Wenn Sie während des Einkochens den Inhalt mit einem Löffel umrühren und den Sirup vom Küchenwerkzeug tropfen lassen, können Sie feststellen, wie sich seine Beschaffenheit verändert. Ist diese letzten Endes zähflüssig wie man es vom herkömmlichen Sirup kennt, hat Ihr Sirup die richtige Konsistenz erreicht.

Sirup konservieren: Gut geeignet für die Konservierung des hergestellten Sirups sind handelsübliche Flaschen mit Twist-Off Verschlüssen.

Alternative Zubereitung

Granatapfelsirup mit Orangen-Vanille Aroma: Die meisten Alternativen beruhen auf dem Beifügen weiterer Zutaten, welche die ursprüngliche Geschmacksnote des Granatapfelsirups verändern. Dies können Sie beispielsweise durch die Hinzugabe von gepresstem Orangensaft, Vanilleextrakt sowie Sternanis bewerkstelligen. Den Link zu dem entsprechenden Rezept finden Sie hier: Granatapfel-Sirup mit Orangen-Vanille Aroma

Zuckermenge: In anderen Granatapfelsirup-Rezepten kommen oft grössere Mengen an Zucker zum Einsatz. Dadurch kann man den Sirup versüssen, jedoch wirkt sich der übermässige Konsum von Zucker schädlich auf die Gesundheit aus. 

Schnelle Variante: Für eine Verkürzung der Zubereitungszeit können Sie kommerziell erwerbbaren Granatapfelsaft kaufen und diesen anstelle der Granatäpfel für den Sirup verwenden. Je nach Inhaltsstoffen und Aromen beeinflusst dies jedoch den Geschmack. Solche Produkte finden sich meist in grösseren Supermärkten oder Getränkemärkten sowie in vielen türkischen Lebensmittelläden. Beim Kauf von Grenadine sollten Sie die Inhaltsstoffe, insbesondere den eigentlichen Anteil an Granatäpfeln, im Auge behalten.

Beiträge
Ernährung und Lebensstil können Brustkrebs verhindern
Brustkrebs benötigt viele Jahre bis man ihn erkennen kann. Veränderungen im Lebensstil können verhindern, dass Brustkrebs sich entwickelt.
Diet and Lifestyle can prevent breast cancer

BB "Tödliche Medizin & organisierte Kriminalität", Gøtzsche
Der dänische Medizinforscher, Professor Gøtzsche, zeigt mit Beispielen und wissenschaftlichen Studien wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert
Deadly medicines_DE

Buchbesprechung "Milch besser nicht" von Maria Rollinger
Bestes Buch über Milch(produkte): Wissenschaft belegt Folgerungen über Wachstumshormone, Kalzium und Allergene.
Milk better not_DE

Buchbesprechung "China Study" von T. Colin Campbell
China Study zeigt eindrücklich, was wir bei der üblichen Ernährung verbessern können, um Zivilisationskrankheiten zu vermeiden. Wichtiges Buch!
China Study_DE

Buchbesprechung "Salt Sugar Fat" von Michael Moss
Es gibt keinen Weg aus dem Dilemma Fast-Food, ausser man begeht ihn selbst. Das schafft nur eine intelligente Minderheit, die auch über das nötige Geld verfügt.
Salt, sugar, fat_DE

Buchbesprechung "Milk, Money, and Madness" von N. Baumslag
Prof. Dr. Baumslag erklärt die Wichtigkeit des Stillens und die Probleme der Flaschenmilch mit so vielen Fakten, dass jede werdende Mutter das wissen sollte.
Milk, Money and Madness_DE

Buchbesprechung "Don't Drink Your MILK!", von Frank A. Oski
Ein weiterer Arzt hat die Probleme der Milch erkannt, zahlreiche wissenschaftliche Studien analysiert. 32 davon zeigt er als Kurztext.
Buchbesprechung "Don't Drink Your MILK!", von Frank A. Oski

Schicksalsschläge, tödliche Krankheit, Gesundheit, Leben!
Als kritischer Mensch hätte ich die Anfänge dieser Story belächelt, doch betraf es mich - und ich meine, dass unser einziges Leben hier und jetzt stattfindet!
Schicksalsschläge, tödliche Krankheit, Gesundheit, Leben! (Naturkinder)

Das Erb-Müesli, ein besonders gutes Frühstück Müsli, Muesli
Das Erb-Müsli, ein besonders gesundes Frühstück, ist eine starke Abwandlung des Schweizer Birchermüsli. Vegan, also ohne Milch, gekeimte oder gerollte Samen etc
Das Erb-Müesli, ein besonders gutes Frühstück hier ohne Bananen für Diabetiker

Buchbesprechung „Die Ernährungslüge“ von Hans-Ulrich Grimm
Gründe der Schädigungen durch industrielle Nahrungsmittel: Glutamat und Süssstoffe schädigen Darmhirn und Hirn. Siehe auch Ritalin, Alzheimer etc.
The Food Lie_DE