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Kokosöl

Kokosöl ist bei Raumtemperatur fest, besteht hauptsächlich aus Triglyceriden mit gesättigten Fettsäure-Resten: hocherhitzbares Öl zum Kochen, Braten und Backen.
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Kokosöl besitzt ein erstaunlich grosses Anwendungsspektrum. (Siehe Informationen)

Verwendung in der Küche:Kokosfett ist zwar bei Raumtemperatur noch fest, hat aber einen sehr niedrigen Schmelzpunkt und wird daher schnell flüssig. Es ist hocherhitzbar und somit eignet es sich gut zum Kochen, Braten, Backen oder unverarbeitet als Streichfett. Im Mund erzeugt es einen Kühleffekt, weil es beim Schmelzen Schmelzwärme aufnimmt - somit findet man es auch im Eiskonfekt. Industriell wird es für die Margarinen- und Süsswarenherstellung verwendet. (sinngemäss aus Wikipedia)

Inhaltsstoffe:Kokosöl besteht hauptsächlich aus Triglyceriden, die gesättigte Fettsäure-Reste enthalten, die sich von Caprylsäure, Laurinsäure, Caprinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Myristinsäure ableiten. Des Weiteren enthalten die Triglyceride als Fettsäure-Rest den einfach ungesättigten Ölsäure-Rest sowie Spuren von Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium, Kupfer, Eisen, Phosphor, Aminosäuren, Vitamin E und Lactone. Wird das Öl jedoch raffiniert, so geht das Vitamin E verloren.

Allgemeine Information:Aus Wikipedia: Kokosöl oder Kokosnussöl, auch Kokosfett genannt, ist ein bei Raumtemperatur festes, weißes bis weißlich-gelbes Pflanzenöl, das aus Kopra, dem Nährgewebe der Kokosnuss (Frucht der Kokospalme), gewonnen wird. Es zeichnet sich durch einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren aus. Kokosöl wird in der Küche vor allem zum Backen, Braten und Frittieren verwendet, daneben in der Süßwarenindustrie, für pharmazeutische und kosmetische Zwecke sowie als Ausgangsstoff für die Oleochemie.

Herstellung:Zur Gewinnung von Kokosöl wird von der Kokosnuss (Frucht der Kokospalme) das auch Kopra genannte Fruchtfleisch zerkleinert und getrocknet. Dieses wird in Ölmühlen ausgepresst. Vor der Verwendung als Speisefett wird das Öl raffiniert und desodoriert. Gekühlt kann Kokosöl ein bis zwei Jahre gelagert werden.... Kokosöl findet vielseitige Verwendung bei der Zubereitung von Speisen, in der Herstellung von Kosmetika, in Technik und Industrie.

Weitere Anwendungen und Wissenswertes:Wegen des Gehalts an Laurinsäure zählt Kokosöl zu den Laurinölen. Die Eigenschaften der Laurinsäure stellen dabei die Basis dar für die Produktion von Shampoo, Rasierseife, Sonnenschutzcreme und After-Sun-Produkten, Bade- und Massageöl, Creme, Seife und anderen Detergentien. Kokosöl (Oleum cocos) zeigt eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und hat einen kühlenden Effekt, dringt jedoch kaum in die Haut ein. Anwendung findet es auch als natürliches Insektenrepellent.

Auch im Bereich Technik und Industrie kommt das Öl vielseitig zum Einsatz. So wird es in der Süßwarenindustrie aufgrund seines kühlenden Effekts bei der Fabrikation von Speiseeis, Waffelfüllungen und Überzugsmassen verwendet. Außerdem auch bei der Herstellung von Pflanzenmargarine und Schokolade. Auch die bei der Raffination anfallenden Fettsäuren finden bei der Herstellung von Kunstharzen, Insektiziden und Arzneimitteln Gebrauch. Darüber hinaus kann Kokosöl zu höheren, gesättigten und ungesättigten Fettalkoholen, Fettalkoholsulfaten und anderen Alkoholderivaten weiterverarbeitet werden. Es eignet sich außerdem zur Produktion von Seifen und Kerzen. Aufgrund des hohen Anteils an Laurinsäure dient Kokosöl auch als wichtiges Ausgangsprodukt für Tenside.

Eine weitere positive Eigenschaft des Kokosöls ist, dass es sich in einem chemischen Prozess mit Methanol umestern lässt und so in reiner Form (Fettsäuremethylester) als Biodiesel oder als Beimischung zu Dieselkraftstoff anwendbar ist. Dies ist vor allem aufgrund des zur Neige Gehens von Erdöl und anderen fossilen Energieträgern von Bedeutung.


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