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Lecithin aus Sojabohnen, Pulver (bio)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Lecithin-Pulver aus Sojabohnen in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die von uns zusammengetragenen Informationen zu der Zutat entsprechen dem Standard der USDA Datenbank.
0%Wasser 00Makronährstoff Kohlenhydrate 0%/00Makronährstoff Proteine 0%/100Makronährstoff Fette 100% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 53.3g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 7.3g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 7:1 

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Hier essenzielle Linolsäure (LA) 53.29 g zu essenzieller Alpha-Linolensäure (ALA) 7.25 g = 7.35:1.
Verhältnis Total Omega-6- = 53.29 g zu Omega-3-Fettsäuren Total = 7.25 g = 7.35:1.
Im Durchschnitt benötigen wir pro Tag je ca. 2 g LA und ALA, aus denen ein gesunder Körper auch EPA und DHA etc. herstellt.

Wir bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zu Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit – unabhängig von Sponsoren, Lebensmittelindustrie oder Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier erfahren Sie mehr: unsere Mission.

In der Küche dient pulvriges Lecithin aus Sojabohnen grundsätzlich zur Herstellung von Emulsionen aus Öl und Wasser oder Luft und Wasser. Der Lebensmittelzusatzstoff E322 ist aufgrund der Herstellung nicht roh, im Handel aber in Bio-Qualität erhältlich.

Verwendung in der Küche

Was ist Lecithin? Lecithin ist ein phosphorhaltiger, fettähnlicher Stoff und ermöglicht das Mischen von zwei Stoffen, die sonst nicht mischbar wären, etwa Öl und Wasser oder Luft und Wasser. Emulgatoren sind in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln enthalten, beispielsweise in qualitativ schlechter Schokolade, Kuvertüre, Margarine, Fertigbackwaren und Fertigsuppen. Am weitesten verbreitet ist Lecithin aus Sojabohnen, das einen charakteristischen bohnenartigen bis neutralen Geruch und Geschmack aufweist.

Wie lässt sich Lecithin-Granulat bzw. Lecithin-Pulver auflösen? Lecithin aus Sojabohnen löst sich einfach in kaltem Wasser oder anderen Flüssigkeiten.

Veganes Lecithin aus Sojabohnen dient als Bindemittel und ermöglicht die Verbindung von Fett und Wasser sowie von Wasser und Luft. Es erleichtert die Herstellung von veganer Mayonnaise oder Speiseeis. Saucen lassen sich mit Lecithin leichter aufschäumen. Auch Mousses und leichte Crèmes gelingen besser und luftiger.

Lecithin unterstützt die Herstellung von stabilen, langlebigen Schäumen, z.B. Mandelschaum. Solche Schäume lassen sich aus verschiedenen Säften herstellen, etwa aus Orangensaft, Apfelsaft, Karottensaft, Limetten- oder Zitronensaft. Dabei mixt man den Saft mit dem zugegebenen Lecithin mit einem Handmixer von oben nach unten, um möglichst viel Luft zuzuführen. Beim Backen von Brot und Backwaren sorgen Lecithine für besseres Volumen, feinere Porung, knusprigere Kruste und länger anhaltende Frische. Sie verbessern zudem das Backergebnis von glutenarmen oder glutenfreien Teigen.

Durch die industrielle Verarbeitung und die Erhitzung auf bis zu 88 °C besitzt Sojalecithin keine Rohkostqualität mehr.

Veganes Rezept für aufschäumbaren Haferdrink mit Sojalecithin

Zutaten (für 1 Liter Haferdrink): 120 g Vollkornhaferflocken, 1 L Trinkwasser, 1 EL Nussmus (Cashew-, Mandel- oder Macadamiamus), 1 TL Sojalecithin. Zudem ein dünnmaschiges Sieb, Passiertuch oder Nussmilchbeutel, und einen leistungsstarken Mixer.

Zubereitung: Haferflocken in ausreichend Wasser für 3 bis 12 Stunden einweichen. Mit einem leistungsstarken Mixer kann man diesen Schritt auch überspringen. Eingeweichte Haferflocken entweder absieben und mit frischem Wasser in den Mixer geben oder das Einweichwasser direkt verwenden. Zu Beginn nur einen Teil des Wassers hinzugeben. Anschliessend die Flocken im Mixer gut zerkleinern und nach und nach mehr Wasser beifügen. Das Haferflocken-Wasser-Gemisch durch ein feines Sieb oder Nussmilchbeutel filtrieren. Den Haferdrink mit dem Nussmus und dem Lecithin mischen und nochmals mit dem Mixer gründlich vermischen. Der fertige aufschäumbare Haferdrink hält ein paar Tage im Kühlschrank. Bei Bedarf nochmals kurz aufschäumen.

Vegane Rezepte mit Sojalecithin finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
.

Einkauf - Lagerung

Lecithin-Pulver aus Sojabohnen ist im Onlinehandel erhältlich und teilweise auch in Reformhäusern, Bio-Supermärkten wie Denn's Biomarkt oder Alnatura sowie in Drogerien und Apotheken, meist in Bio-Qualität. Sojalecithin finden Sie in grossen Supermarktketten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Aldi, Lidl, Billa, Rewe, Edeka oder Hofer selten im Sortiment. Teilweise steht Lecithin als Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel- oder Pulverform zur Verfügung.

Die Verfügbarkeit von Sojalecithin ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Sojalecithin können Sie in Pulver- oder Granulatform erwerben. In der Originalverpackung kühl und trocken gelagert, sollten Sie das Lecithin bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum verwenden.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Sojalecithin (bio) enthält 884 kcal pro 100 g und besteht aus 100 % Fett. Es enthält keine Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Proteine.1

Ungesättigte Fettsäuren: Das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren beträgt bei Sojalecithin 7:1 (siehe Inhaltsstofftabellen und Link im Kästchen weiter oben). Dies bedeutet, dass mehr entzündungsfördernde Linolsäure (Omega-6) und weniger entzündungshemmende Alpha-Linolensäure (Omega-3) vorliegen. Gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) sollte der Wert im Durchschnitt 5:1 (LA:ALA) nicht überschreiten. Korrigieren kann das z.B. das Erb-Müesli. Im Gegensatz dazu haben Leinsamen ein äusserst gesundes Verhältnis von 1:4.

Wenn Sie bei der Lebensmittelsuche den Filter "Sortierungen nach Gesundheitswerten" eingeben, können Sie gesunde Zutaten auswählen oder solche, die einen Mangel kompensieren. Ähnlich auch bei den Rezepten, z.B. mit dem Filter LA:ALA-Verhältnis (Ω6:Ω3). Die Wichtigkeit dieses Aspekts erkennen Sie im Link zum Olivenöl, wo wir das ausführlich erklären.1

Die gesamten Inhaltsstoffe von Sojalecithin, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Ist Lecithin gut für das Gehirn? Lecithin aus Lebensmitteln wie Sojabohnen, Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen und Erdnüssen ist eine wichtige Quelle für den bedingt essenziellen Nährstoff Cholin. Es dient als eine Vorstufe von Acetylcholin, einem wichtigen Neurotransmitter für Gedächtnis und kognitive Prozesse, das als Bestandteil von Membranphospholipiden zur Stabilität von Zellstrukturen im Gehirn beiträgt. Eine kontinuierliche Versorgung mit Cholin unterstützt die Acetylcholin-Synthese sowie neuronale Signalprozesse.6,7,11

Tiermodelle zeigen, dass eine hohe Cholinzufuhr in Schwangerschaft und früher Entwicklung die Gehirnreifung fördert, die kognitive Leistung im Erwachsenenalter stärkt, altersbedingten Gedächtnisverlust reduziert und neurodegenerativen Veränderungen im Zusammenhang mit Alzheimer entgegenwirkt.6,8,10,11 Klinische Daten zeigen jedoch ein heterogenes Bild. Einzelne Studien berichten von Verbesserungen kognitiver Parameter nach der Gabe von Cholin bei Alzheimer-PatientInnen, insbesondere bei langfristiger Anwendung über mehrere Monate. Andere Untersuchungen zeigen keinen klaren Nachweis für eine zuverlässige Steigerung der Acetylcholin-Synthese durch Cholin-Nahrungsergänzungen. Die Gesamtevidenz bleibt damit begrenzt und teilweise widersprüchlich. Die EFSA empfiehlt eine tägliche Cholinzufuhr von etwa 400 mg für Erwachsene, mit höheren Werten in Schwangerschaft und Stillzeit, bewertet jedoch gesundheitsbezogene Werbeaussagen zu Lecithin und Cholin als nicht ausreichend belegt.8,9,11,12

Eine Studie bewertet Lecithin als möglichen ernährungsbasierten Ansatz zur Beeinflussung des Lipidstoffwechsels und zur Unterstützung der Cholesterinregulation. Fettstoffwechselstörungen gelten als zentrale Risikofaktoren für Atherosklerose und kardiovaskuläre Erkrankungen, wobei Ernährung, oxidativer Stress und Lebensstil die Entstehung beeinflussen. Eine lecithinreiche Ernährung zeigt in Studien Effekte auf den Leberstoffwechsel, Cholesterinsynthese sowie -umwandlung und unterstützt die Ausscheidung von Gallensäuren. Sojalecithin könnte damit helfen, Hypercholesterinämie zu kontrollieren und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.16,17

Insgesamt deuten die Ergebnisse auf mögliche positive Effekte von Soja-Lecithin auf Fatigue-Symptome und kardiovaskuläre Parameter hin. In einer randomisierten Studie mit Frauen mit Müdigkeit führte eine Einnahme von 1200 mg/Tag über 8 Wochen zu einem Anstieg der Vitalität. Gleichzeitig sanken diastolischer Blutdruck und Marker für Gefässsteifigkeit. Einschränkungen ergeben sich aus der kurzen Studiendauer, der kleinen Stichprobe und dem insgesamt guten Gesundheitszustand der Teilnehmerinnen, weshalb weitere Studien nötig sind.4

Sekundäre Pflanzenstoffe

Für das Nährstoffprofil von Sojalecithin sind die sekundären Pflanzenstoffe nicht relevant. Erfahren Sie mehr über Bedeutung und Einteilung dieser bioaktiven Stoffe in Lebensmitteln im Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe.

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Sojalecithin enthält nur geringe Mengen an Eiweiss (typischerweise 100–500 ppm), darunter Proteine, die an IgE binden und allergische Reaktionen auslösen können. Soja gehört zu den Hauptallergenen neben Ei, Kuhmilch, Erdnüssen, Weizen und Fisch. Viele handelsübliche Sojalecithin-Produkte enthalten keine Kennzeichnung für Eiweiss, sodass sie als versteckte Allergiequelle gelten.2,3

Allergische Reaktionen auf Sojalecithin sind dokumentiert. Einzelne Fälle betreffen u.a. Bäcker mit beruflichem Asthma, einen 3-jährigen Jungen mit chronischem Durchfall nach dem Konsum von Süssigkeiten und Tiefkühlprodukten sowie eine 40-jährige Frau mit anaphylaktischer Reaktion auf ein Inhalationsspray, das Sojalecithin enthielt.2

Die enthaltenen Proteine, darunter das Sojaeiweiss Glycinin, können über IgE-Bindung allergische Reaktionen hervorrufen. Die Höhe des Proteingehalts hängt vom Reinheitsgrad des Lecithins ab. Obwohl schwere Reaktionen selten sind, sollten Menschen mit Sojaallergie vorsichtig sein und Produkte mit Sojalecithin vermeiden.2

Ebenfalls vorsichtig müssen Blütenpollenallergiker sein, da es zu einer Kreuzallergie kommen kann.3

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck und Wasserverbrauch von Sojalecithin hängen stark von den Sojabohnen ab. Der ökologische Fussabdruck von Sojalecithin variiert je nach Produktionsland und liegt zwischen 1,20 und 1,73 kg CO2eq/kg.18

Die Nachfrage nach Soja als Futtermittel für die Viehhaltung führt zur Ausweitung der Anbauflächen. Die globale Sojaanbaufläche beträgt über 125 Millionen Hektar, mehr als das Dreifache der Grösse Deutschlands. Die Produktion stieg von etwa 27 Millionen Tonnen 1960 auf fast 360 Millionen Tonnen 2018/2019. 80 % der Sojabohnen stammen aus den USA, Brasilien oder Argentinien.15

Trotz umfangreicher Recherche konnten wir keine genauen Daten zum Wasserverbrauch von Sojalecithin finden. Zur Orientierung beträgt der Wasserfussabdruck von Sojabohnen 2145 l/kg und von Sojamilch 3763 l/kg.20

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Der weltweite Sojaanbau wächst seit Jahren stark an und bringt erhebliche ökologische Folgen mit sich. Die Ausweitung der Sojaanbauflächen in Südamerika zerstört grosse Wald- und Savannenflächen, setzt CO2 frei, stört Wasserkreisläufe und verschlechtert die Luftqualität. Viele Pflanzen- und Tierarten verlieren ihre natürlichen Lebensräume, was zu einem schnellen Artenverlust führt und die Biodiversität stark beeinträchtigt. Nachhaltige Anbauformen und der Schutz natürlicher Lebensräume sind entscheidend, um Tierwohl und Artenvielfalt zu erhalten und die ökologischen Folgen des Sojaanbaus zu verringern.15

Zusätzlich nutzt die Agrarindustrie Gentechnik, um Sojapflanzen für ihre Zwecke zu optimieren. In Lateinamerika stammen über zwei Drittel der Bohnen von transgenen, also gentechnisch veränderten Pflanzen. Dazu gehören "herbizid-resistente" Sojabohnen, die bestimmte Pflanzenschutzmittel überleben. In der EU sind solche Sojabohnen nicht für den Anbau zugelassen. Sie landen aber als importiertes Sojaschrot in Futtermitteln für Rinder, Schweine und Geflügel.15

Eine nachhaltige Alternative bietet Soja aus biologisch zertifizierter Produktion. In Europa wächst Soja in der Donau-Region, meist gentechnikfrei und mit Nachhaltigkeitszertifizierung. In Deutschland ist der Anbau, vor allem in Süddeutschland, ebenfalls möglich.15

Für die Herstellung von Sojalecithin sind viele Teilschritte nötig, die teilweise sehr energieaufwendig sind (wie im Kapitel "Industrielle Herstellung" beschrieben). Eine energiesparendere Alternative ist Sonnenblumenlecithin, welches man durch ein Kaltpressverfahren gewinnt. Hierbei kommt es auch zu keinem Einsatz von chemischen Lösungsmitteln.19

Weltweites Vorkommen - Anbau

Sojabohnen, aus denen veganes Lecithin stammt, haben ihren Ursprung vielfach in China.14 Aufgrund der vielfältigen Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten zählt die Sojabohne heute zu den wichtigsten Wirtschaftspflanzen weltweit (mehr dazu finden Sie unter dem Link zu Sojabohne).

In der EU sind Lecithine als Zusatzstoff zugelassen und als Lecithin, Sojalecithin oder E322 aufgeführt.

E322 dient als Antioxidationsmittel, Emulgator oder Stabilisator. Unter diesem Zusatzstoff fasst die Lebensmittelindustrie Lecithine aus unterschiedlichen Quellen zusammen. Dazu gehören Soja, Raps, Sonnenblumen und früher auch Hühnereier.5

Industrielle Herstellung

Sojalecithin ist ein industriell gefertigtes Produkt, das nicht mehr sehr naturnah ist. Für die Herstellung schälen Walzen die Sojabohnen, anschliessend erhitzt ein Ofen die Bohnen auf 60 bis 88 °C. Danach folgt das Zerkleinern zu Flocken. Nach dem Abkühlen auf mindestens 69 °C erfolgt die Mischung mit Hexan, sodass sich das Lecithin aus der Bohne löst. Durch erneutes Erhitzen und Filtern trennt sich das Lecithin vom Lösungsmittel.13

Sojalecithin lässt sich auch aus Sojaöl gewinnen. Dafür erhält das Öl eine geringe Menge Wasser (2–3 % des Volumens) und erhitzt sich auf 50 bis 70 °C. Die Lecithine hydratisieren und bilden einen Lecithin-Brei, der sich durch Zentrifugieren vom restlichen Öl abtrennen lässt. Anschliessend folgt das Erhitzen zum Verdampfen des Wassers. Danach kühlt das Lecithin auf 20 bis 30 °C ab, um eine Verfärbung zu vermeiden. In getrockneter Form bleibt Sojalecithin über Monate bei Raumtemperatur stabil. Teilweise kommt zusätzlich Wasserstoffperoxid zum Einsatz, um das rotbraune Lecithin zu bleichen. Für körniges Granulat dient Aceton zur Entfernung der restlichen Ölanteile.13

Bio-Lecithin entsteht aus Sojabohnen aus kontrolliert biologischem Anbau, ohne gentechnisch verändertes Saatgut. Die Extraktion erfolgt meist ohne Lösemittel, sondern mithilfe von Wasserdampf.

Weiterführende Informationen

Sojalecithin stammt aus der Ölfraktion der Sojabohne und besteht hauptsächlich aus Phospholipiden, Glykolipiden und freien Fettsäuren. Zu den in Lecithin enthaltenen Phospholipiden gehören Phosphatidylcholin, Phosphatidylinositol und Phosphatidylethanolamin. Darüber hinaus enthält Lecithin auch Sojaproteine.2

Entölte Lecithine aus Sojabohnen sind pulvrig oder granuliert und weisen gut gereinigt (raffiniert) einen charakteristischen, bohnigen bis neutralen Geruch und Geschmack auf. Lecithine aus Sojabohnen sind in Ölen und Fetten löslich.

Alternative Namen

Eine alternative Schreibweise für Lecithin ist Lezithin. Die englische Bezeichnung lautet soy lecithin.

Sonstige Anwendungen

Lecithin findet neben der Lebensmittelindustrie auch in Kosmetika und Pharmazeutika Verwendung. Zudem findet es Einsatz in Beschichtungen wie Farben, Wachsen und Polituren sowie in verschiedenen Produktionsbereichen, darunter Kunststoff- und Gummiindustrie, Glas- und Keramikverarbeitung, Asphaltprodukte, Erdölindustrie und Metallverarbeitung.13

1.●

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.*

While the amount of protein found in soy lecithin is
relatively low (typically 100–500 ppm), IgE-binding proteins are among those present in this material [4, 5]. These
proteins represent a potential concern because soy protein
is classified as a major allergenic food, along with eggs,
cow’s milk, peanuts, wheat and fish.

 Many commercial soy lecithin preparations are not labeled as containing
protein; thus, they represent a source of hidden allergens
[5]. Allergenic reactions associated with soy lecithin have
been reported. Most of these reports involve bakers with
occupational asthma that was attributed to one or more
ingredients (e.g. alpha-amylase, lecithin, soybean flour)
used in making bread [8, 9]. A link to lecithin as a causative agent was established for 2 of these bakers by positive
bronchial challenge tests using diluted soy lecithin [9].
Other cases of allergic reaction to lecithin include a 3-
year-old boy who was found to have allergic reactions
including chronic diarrhea to candies and frozen foods.

Similarly, a 40-year-old woman experienced an anaphylactic reaction when treating her asthma with an Atrovent inhalation aerosol in a clinic.

The 39-kD protein was identified as a soy glycinin based
on immunoblotting with a glycinin monoclonal antibody.
Awazuhara et al. [4] investigated proteins in soy lecithin
and oil and found 28 and 0.04 ppm, respectively, in these
materials. Numerous protein bands from 14 to 70 kD
were observed on Coomassie-stained SDS-PAGE gels.
Predominant but diffuse bands were found at 31 and
20 kD in these gels. Bands were also found in the 57–
68 kD region in both oil and lecithin samples. The IgE
binding of these proteins was examined with sera from 15
individuals and it was most often observed (40% of the
samples) with a 31-kD band. Other IgE-binding bands
(e.g. about 20 kD) were also present, but only in two
patient sera. No identification or further characterization
of the IgE-binding proteins was reported.

Soy lecithin is derived from the oil fraction and is principally composed of phospholipids, glycolipids and free fatty acids. The phospholipids found in lecithin are phosphatidylcholine, phosphatidylinositol and phosphatidylethanolamine. In addition, lecithin also contains soy proteins.#

Experimentelle biochemische Untersuchung / Laborstudie

DOI: 10.1159/000049517

Study: weak evidence

Gu X, Beardslee T et al. Identification of IgE-binding proteins in soy lecithin. Int Arch Allergy Immunol. 2001;126(3):218-225.

3.●

Website

BfR Bundesinstitut für Risikobewertung. Birkenpollenallergiker können auf Sojaprodukte besonders empfindlich reagieren. 2007.

4.*

Results: Eighty-nine women completed the study. There were no significant differences in the changes in Chalder Fatigue Scale score (placebo vs low-dose vs high-dose groups: −2.9 ± 1.1, −3.2 ± 1.1, and −3.5 ± 1.0; P = 0.79). On the other hand, the improvements were greater in the high-dose group compared with the placebo group concerning vigor scores in the POMS-brief (1.9 ± 0.7 vs 0.2 ± 0.6; P = 0.02), diastolic blood pressure (−4.1 ± 1.8 vs 1.2 ± 1.9; P = 0.05), and cardio-ankle vascular index (−0.4 ± 0.2 vs 0.07 ± 0.1; P = 0.03) after 8 weeks of treatment.

Conclusions
High-dose (1200 mg/day) soy lecithin not only increases vigor, but also lowers the diastolic blood pressure and cardio-ankle vascular index in middle-aged women who present with fatigue.

Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie

DOI: 10.1186/s12937-018-0314-5

Study: strong evidence

Hirose A, Terauchi M, et al. Effect of soy lecithin on fatigue and menopausal symptoms in middle-aged women: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. Nutr J. 2018;17(1):4.

5.●

Website

Zusatzstoffmuseum de: E 322 Lecithine. 2017.

6.●

Book: strong evidence

Biesalski HK, Grimm P. Taschenatlas der Ernährung. 6. Auflage. Georg Thieme Verlag: Stuttgart. 2015.

7.*

Narratives Reviews

DOI: 10.32394/rpzh.2021.0154

Study: weak evidence

Śliwińska S, Jeziorek M. The role of nutrition in Alzheimer's disease. Rocz Panstw Zakl Hig. 2021;72(1):29-39.

8.●

Following a request from the European Commission, the EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (NDA) was asked to deliver an opinion on L-alpha-glycerylphosphorylcholine (L-alpha-GPC) as a novel food (NF) pursuant to Regulation (EU) 2015/2283. The NF subject of the application is L-alpha-GPC produced by chemical means starting from phosphatidylcholine (PC) enriched soya lecithin and is available in two forms: a viscous liquid GPC 85% and a powder Alpha Size 100P. The identity, production process, composition and specifications of the NF do not raise safety concerns. The NF is proposed to be used in food supplements at a maximum use level of 203.7 mg/day, corresponding to 82.5 mg/day of choline. The target population comprises individuals above 3 years of age, including pregnant and lactating women. L-alpha-GPC is an endogenous metabolite of phosphatidylcholine, is rapidly absorbed and serves as source of choline. The Panel considers that consumption of the NF is not nutritionally disadvantageous. The safety data in laboratory animals submitted by the applicant show several limitations; however, a no observed adverse effect level (NOAEL) of 1000 mg/kg bw per day for a 90-day study and for maternal toxicity in a teratogenicity study could be derived from published studies. Based on the nature and absorption, distribution, metabolism and excretion (ADME) of the NF, the proposed use levels, the human data provided and the margin of Exposure (MoE), derived from the 90-day study and the teratogenicity study, for children > 3 years of age (111) and for adults (345), which the Panel considers as sufficient in this case, the Panel concludes that the NF does not raise safety concerns under the proposed conditions of use.

Wissenschaftliches Gutachten

DOI: 10.2903/j.efsa.2026.10008

Website

EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (NDA), Turck D, Bohn T, Cámara M, Castenmiller J, De Henauw S et al. Safety of L‐alpha‐glycerylphosphorylcholine (L‐alpha‐GPC) from soya phospholipids (lecithin) as a novel food pursuant to Regulation (EU) 2015/2283. EFS2. Mai 2026;24(5). 

9.*

Cardiovascular diseases are one of the prime causes of mortality globally. Therefore, concerted efforts are made to prevent or manage disruptions from normal functioning of the cardiovascular system. Disruption in lipid metabolism is a major contributor to cardiovascular dysfunction. This review examines how lecithin impacts lipid metabolism and cardiovascular health. It emphasizes lecithin's ability to reduce excess low-density lipoproteins (LDL) while specifically promoting the synthesis of high-density lipoprotein (HDL) particles, thus contributing to clearer understanding of its role in cardiovascular well-being. Emphasizing the importance of lecithin cholesterol acyltransferase (LCAT) in the reverse cholesterol transport (RCT) process, the article delves into its contribution in removing surplus cholesterol from cells. This review aims to clarify existing literature on lipid metabolism, providing insights for targeted strategies in the prevention and management of atherosclerotic cardiovascular disease (ASCVD). This review summarizes the potential of lecithin in cardiovascular health and the role of LCAT in cholesterol metabolism modulation, based on articles from 2000 to 2023 sourced from databases like MEDLINE, PubMed and the Scientific Electronic Library Online.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1186/s43044-024-00523-0

Study: weak evidence

Onaolapo MC, Alabi OD, Akano OP, Olateju BS, Okeleji LO, Adeyemi WJ et al. Lecithin and cardiovascular health: a comprehensive review. Egypt Heart J. 2024;76(1):92.

10.*

Narratives Review

DOI: 10.3390/nu9080815

Study: weak evidence

Blusztajn JK, Slack BE et al. Neuroprotective Actions of Dietary Choline. Nutrients. 2017;9(8):815.

11.●

The observation of a loss of cholinergic function in the neocortex and hippocampus in Alzheimer's disease (AD) has led to the hypothesis that a replacement of the cholinergic function may be of benefit in the treatment of AD patients. The different approaches proposed or tested included intervention with acetylcholine (ACh) precursors, stimulation of ACh release, use of muscarinic or nicotinic receptor agonists, and acetylcholinesterase (AChE) or cholinesterase (ChE) inhibition. Inhibition of endogenous ACh degradation through ChE inhibitors and precursor loading using choline-containing phospholipids were the treatments more fully investigated in clinical trials. Among the numerous compounds proposed for the treatment of AD, AChE and ChE inhibitors, together with the NMDA receptor antagonist memantine, are those with regulatory indication for treatment of mild to moderate or moderate to severe stages of AD. The first cholinergic attempts in the treatment of AD were based on the idea that cholinergic precursors may enhance deficient cholinergic neurotransmission, but clinical trials did not confirm the clinical utility of this class of compounds. The cholinergic precursors most used in the early studies, such as choline and phosphatidylcholine (lecithin), were probably not effective at enhancing brain levels of ACh. Other phospholipids involved in choline biosynthetic pathways, such as CDP–choline (citicoline), choline alphoscerate, and phosphatidylserine, which are different from phosphatidylcholine, enhanced ACh bioavailability or release and induced an improved cognitive function in patients with AD. In terms of activity, the more pronounced effects were obtained with choline alphoscerate. The present chapter discusses the main evidence for the role of choline-containing phospholipids in the treatment of adult-onset dementia disorders. Based on the available results, choline-containing phospholipids, if properly used, could still have a place in the pharmacotherapy of dementia disorders. Among molecules more extensively investigated in clinical studies, choline alphoscerate provided interesting effects and partly countered the atrophy occurring in the brain areas of AD patients involved in learning and memory. These observations suggest that this molecule would merit further evaluation in larger clinical trials.

Narrativer Fachkapitel 

DOI: 10.1016/B978-0-12-815854-8.00030-6

Book: moderate evidence

Amenta F, Battineni G, Traini E, Pallotta G. Choline-containing phospholipids and treatment of adult-onset dementia disorders. In: Diagnosis and Management in Dementia. Elsevier; 2020. S. 477–93. 

12.*

multizentrische, doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte RCT

DOI: 10.1016/S0149-2918(03)90023-3

Study: strong evidence

De Jesus Moreno Moreno M. Cognitive improvement in mild to moderate Alzheimer's dementia after treatment with the acetylcholine precursor choline alfoscerate: a multicenter, double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Clin Ther. 2003;25(1):178-193.

13.●

Website

Soyinfocenter com: History of Soy Lecithin. 2004.

14.*

genetische und genomische Daten zur Domestikation der Sojabohne

Cultivated soybean (G. max) appears to have been domesticated from its wild relative (G. soja) 6,000–9,000 yrs ago in China (Carter et al. 2004). Although the exact site of origin of soybean is unknown, southern China, the Yellow River valley of central China, northeastern China, and several other regions (e.g., Korea and Japan) have been identified as candidate regions where soybean could have been domesticated (Carter et al. 2004). Chinese literature has indicated that soybean was cultivated during the Shang dynasty from 1,700 to 1,100 BC.

DOI: 10.1270/jsbbs.61.445

Kim MY, Van K, et al. Tracing soybean domestication history: From nucleotide to genome. Breed Sci. 2012;61(5):445-452.

15.●

In Europa wird Soja bereits in der Donau-Region angebaut. Hierbei handelt es sich um Gentechnik-freies Soja, welches u.a. auch eine Nachhaltigkeitszertifizierung erhält. Sofern das Klima es zulässt, kann Soja mittlerweile auch in Deutschland angebaut werden, z.B. insbesondere in Süddeutschland.

Die zunehmende Nachfrage nach Soja als Futtermittel für die Viehhaltung ist der wesentliche Grund für die Ausweitung der Anbauflächen. Die globale Sojaanbaufläche beträgt inzwischen über 125 Millionen Hektar (2018/2019), dies entspricht mehr als dem Dreifachen der Grösse der Bundesrepublik. Die Sojaproduktion ist zwischen 1960 und 2018/2019 von ca. 27 Mio. Tonnen2 auf fast 360 Mio. Tonnen angestiegen. 80 Prozent der Sojabohnen weltweit kommen aus den USA, Brasilien oder Argentinien. Für die Ausweitung der Ackerfläche wurden und werden insbesondere in Südamerika vor allem im Amazonas- und Cerrado-Gebiet sowie im Gran Chaco und atlantischen Regenwald riesige Wald- und Savannenflächen umgewandelt. Die Abholzung der Regenwälder hat Einfluss auf den Klimawandel, da grosse Mengen CO2 frei werden. Zudem werden globale Wasserkreisläufe durcheinandergebracht (z.B. zunehmende Dürreperioden in angrenzenden Gebieten) und die Luftqualität verschlechtert. Durch die Zerstörung der Ökosysteme gehen wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere verloren, was zu einem rapiden Artenverlust führt. Diese Zerstörung hält bis heute an.

Zudem empfiehlt der WWF den Einsatz von Soja aus zertifizierter nachhaltigerer Produktion (EU-Bio, Pro Terra, RTRS GVO-frei, Donau Soja bzw. Europa Soja).

Website

WWF Deutschland. Soja: Wunderbohne mit riskanten Nebenwirkungen. 2020.

16.*

Lipid metabolism studies include a vision for the lipoprotein structure, function, and a description of the lipid metabolism forms, indicating that the dyslipidemias are important risk factors in the context of cardiovascular disease.

Recent studies suggest that a lecithin enriched diet can modify the cholesterol homeostasis and lipoprotein metabolism. Lecithin diet modifies the cholesterol homeostasis in the liver, increasing the activity of HMG-CoA reductase and cholesterol 7 alpha-hydroxylase, and decreasing the microsomal ACAT activity [17].

One of the most spectacular properties of lecithin is its ability to reduce the excess of LDL cholesterol. It also promotes the synthesis in the liver of great amount of HDL, the beneficial cholesterol.

Randomisierte, kontrollierte klinische Studie RCT

DOI: 10.1155/2010/824813

Study: strong evidence

Mourad AM, de Carvalho Pincinato E, et al. Influence of soy lecithin administration on hypercholesterolemia. Cholesterol. 2010;2010:824813.

17.*

Soy lecithin (SL) and soy isoflavone (SIF) have beneficial effects on many chronic diseases, including cardiovascular and neurodegenerative diseases. SL is called “phytotherapy”, and a lecithin-rich diet could regulate the hepatic lipoprotein metabolism and cholesterol homeostasis. The daily administration of SL may be used as adjuvant therapy for hypercholesterolemia [6]. Additional evidence shows that SL could modify the blood lipids and reduce vascular wall lesions by reducing the excess of low-density lipoprotein (LDL) cholesterol and promoting the synthesis of high-density lipoprotein (HDL) cholesterol.

Präklinische Interventionsstudie (in vivo und in vitro)

DOI: 10.4162/nrp.2023.17.2.371

Study: weak evidence

Li H, Wang X, et al. Role of soy lecithin combined with soy isoflavone on cerebral blood flow in rats of cognitive impairment and the primary screening of its optimum combination. Nutr Res Pract. 2023;17(2):371-385.

18.●

Live footprint: 1.73 kg CO₂e/kg (Netherlands)

Live footprint: 1.20 kg CO₂e/kg (USA)

Website

CarbonCloud: Soy lecithin USA, Netherlands. 2025.

19.●

Website

Lecitein com: Soy Lecithin vs Sunflower Lecithin: What Makes Them Different? 2025.

20.*

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600.

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