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Goldnessel, gewöhnliche

Die Gewöhnliche Goldnessel eignet sich als Grundlage für Teemischungen, Salate und Suppen. Junge Blätter und Triebe lassen sich im März bis in den Mai ernten.

Die Blätter der Gewöhnlichen Goldnessel haben einen würzigen Geschmack. Man kann sie roh als Salat verspeisen oder als Grundlage für Suppen verwenden. Die Blüten schmecken süss. Der Teeaufguss findet in der Medizin Verwendung.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Gewöhnliche Goldnessel (Lamium galeobdolon (L.) L., Syn.: Galeobdolon luteum Huds.), auch Gold-Taubnessel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Taubnesseln (Lamium) innerhalb der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Sie ist im gemäßigten Eurasien weitverbreitet."

Inhaltsstoffe:

Die Gewöhnliche Goldnessel enthält ätherisches Öl, Flavonoide und Saponine. Des Weiteren sind auch verschiedene Mineralstoffe enthalten. Zu diesen gehören: Calcium, Phosphor, Eisen, Kalium, Magnesium, Zink und Schwefel. 

Verwendung in der Küche:

Alle Teile der Goldnessel sind essbar. Die Goldnessel eignet sich gut als Grundlage für aromatische Teemischungen und Suppen. Die jungen Blätter und Triebe kann man roh als Salat oder gedünstet verspeisen. Die Blüten eignen sich sehr gut als Dekoration von Süssspeisen.

Verwendung in der Medizin:

Sowohl die Blüten als auch die Blätter enthalten entzündungshemmende und antibakteriell wirkende Stoffe. Der Teeaufguss wirkt belebend, entzündungshemmend, harntreibend und verdauungsfördernd.

Verbreitung und Vorkommen:

"Die Goldnessel ist im gemäßigten Eurasien weitverbreitet. Sie ist in Nordamerika ein Neophyt.

Die Goldnessel gedeiht in Mitteleuropa am besten auf nährstoffreichen, feuchten Böden und wächst deshalb gerne in lichten Wäldern, an Waldrändern oder in Staudengebüschen. Durch ihre Fähigkeit, Ausläufer zu bilden, bildet sie dort oft ausgedehnte Bestände. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Ordnung Fagetalia."

Systematik:

"Die Goldnessel ist sehr formenreich und wird in verschiedene (Klein-)Arten bzw. Unterarten unterteilt. Als Beispiele seien erwähnt:

  • Die Berg-Goldnessel ... die sich durch einen meist ringsum dicht und abstehend behaarten Stängel, sowie im oberen Teil länglich-lanzettliche Blätter auszeichnet. Die sterilen Ausläufer sterben im Winter ab. Jeder Blütenquirl besteht aus 5–8 Blüten. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36. Sie kommt von Europa bis zum Iran vor. ...
     
  • Die Gewöhnliche Goldnessel ... deren Stängel fast nur an den Kanten behaart ist und auch im oberen Teil meist breit-herzförmige Stängelblätter aufweist. Ihre Ausläufer sind ausdauernd. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18. Sie kommt von Europa bis zum Kaukasus vor.
     
  • Die Silberblättrige Taubnessel ... bei der alle Blätter das ganze Jahr über silbrig gezeichnet sind, während bei der Gewöhnlichen Goldnessel die Blätter höchstens im Winter zum Teil nur schwach gezeichnet sind. Außerdem hat die Silberblättrige Taubnessel eine etwas längere Blütenoberlippe. Sie kommt in West- und Mitteleuropa vor.
     
  • Endtmanns Goldnessel ... ist wie die Berg-Goldnessel ringsum an den Stängeln behaart, an den Kanten allerdings stärker. Jeder Blütenquirl besteht aus 8–14 Blüten. Endtmanns Goldnessel steht in ihrem Merkmalen zwischen der Berg-Goldnessel und der Gewöhnlichen Goldnessel.
     
  • Die Blassgelbe Goldnessel ... hat blassgelbe Blüten und einen stärker verzweigten Stängel, sterile Ausläufer fehlen ihr völlig. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18. Sie kommt in den Gebirgen Europas vor. ..."

Wissenswertes:

"Von der Goldnessel gibt es einige Sorten, die als bodendeckende Zierpflanzen verwendet werden, beispielsweise die Sorte ‘Florentinum’ mit ausgeprägten Ornamenten auf den Blättern."