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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Banane, getrocknet oder gedörrt

Getrocknete oder gedörrte Bananen eignen sich als gesunder Snack für zwischendurch. Wo möglich nur naturnah, also ohne Schwefel und Kristallzucker, verwenden.
  94/05/01  LA:ALA
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Getrocknete oder gedörrte Bananen sind als Snack sehr beliebt. Man findet sie sowohl als harte Bananen-Chips (kross), wie auch als weichere, getrocknete Bananenstücke im Handel. Besitzen die getrockneten Bananen eine bräunliche Farbe, sind sie ohne Schwefel hergestellt.

Verwendung in der Küche:Dank dem Wasserentzug ist die Nähr- und Energiedichte in den getrockneten Bananen konzentriert. Der Geschmack ist meist intensiver und süsser als derjenige von frischen Bananen
Man kann getrocknete Bananen einfach so knabbern oder vielseitig beim Kochen und Backen einsetzen. Sie eignen sich z.B. hervorragend als Zutat für wohlschmeckende Smoothies, Chutneys, Fruchtsalate, Müeslis und Desserts. Trotzdem sollte man natürlich frische Bananen bevorzugen.

Einkauf:Oft behandelt die Industrie getrocknete Bananen mit Schwefeldioxid oder setzt zusätzlich Kristallzucker zu. Schwefel verwendet man, damit die Bananen ihre gelbliche Farbe behalten und sie länger haltbar sind. Der zugesetzte Zucker ist eigentlich unnötig, da die getrockneten Bananen von Natur aus schon viel Fructose enthalten und entsprechend süss schmecken.

Früher gab es mehr in der Hälfte längs durchgeschnittene halbe Bananen mit weicher oder harter Konsistenz. Heute findet man eher härtere Stücke oder dehydrierte Bananen in Chip-Form oder als Stücklein.

WikipediaBananenchips sind frittierte oder getrocknete Bananenscheiben, die oft mit Zucker, Honig oder Schokolade überzogen sind. Normalerweise werden unreife Bananen in Scheiben geschnitten, in Öl frittiert und danach getrocknet. Gegebenenfalls werden noch Konservierungsmittel hinzugefügt. Die Chips sind kross und haben einen süßen Geschmack. ... Weiterhin gibt es einige gesündere Sorten von Bananenchips, die nur durch Trocknung hergestellt werden. Bananenscheiben, die nur dehydriert werden, sind hellbraun und ledrig. Diese sind sehr süß und haben einen intensiven Bananengeschmack. Sie werden idealerweise aus vollkommen ausgereiften Bananen gemacht.1

Wählen sie lieber natürlicher hergestellte, noch weiche, ungezuckerte oder geschwefelte getrocknete Bananen, ausser sie wollen sie lange lagern. Beim Kauf von getrockneten Bananen kann man auch auf kontrollierte biologische Qualität achten, da diese getrockneten Bananen weniger Schadstoffe enthalten.

Eigene Zubereitung:Getrocknete Bananen kann man sehr leicht selbst herstellen. Man braucht dazu ein Messer, Backpapier, einen Backofen oder ein Dörrgerät und frische Bananen. Diese sollten zwar reif, aber nicht überreif sein. Besonders in subtropischen Gebieten kann man auch an der Sonne reifen lassen, doch sollte man dafür sorgen, dass keine Essigfliegen daran kommen.

Zuerst schält man die Banane, schneidet sie dann in möglichst dünne Scheiben und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Alternativ sind sie nur der Länge nach geschnitten. Tipp: Wenn man die Bananenscheiben für einen kurzen Moment in Zitronensaft legt, bzw. mit Zitronensaft beträufelt, verfärben sich die Bananen später weniger braun.

Die maximale Temperatur zum Trocknen der Bananen sollte etwa 40° C betragen. Bei höheren Trocknungstemperaturen gehen wertvolle Vitamine verloren. Während dem Trocknen im Backofen sollte die Tür leicht gekippt sein, damit die Feuchtigkeit gut abziehen kann. Die Dörrzeiten hängen von der Temperatur, der Dicke der Bananenscheiben und dem gewünschten Trocknungsgrad ab. Bei Scheiben dauert der Vorgang mit gutem Luftaustausch 6-12 Stunden, bei halben Bananen ein bis zwei Tage.

Lagerung:Getrocknete Bananen lassen sich in einem geschlossenen Gefäss und an einem trockenen Ort lange Zeit lagern. Bei gutem Trocknungsgrad sind getrocknete oder gedörrte Bananen sogar über viele Jahre haltbar und munden noch immer.

Inhaltsstoffe:Getrocknete Bananen enthalten u.a. einen hohen Anteil an Ballaststoffen, sekundären Pflanzeninhaltstoffen und an Kalium.

Gesundheitliche Aspekte:Getrocknete Bananen enthalten einen um ein Mehrfaches höheren Fructose- und somit Energiegehalt als frische Bananen. In grösseren Mengen genossen, kann dies besonders bei Chips zu Blähungen oder Durchfall führen, denn diese sind oft unreif verarbeitet. Das bedeutet deutlich mehr unverdauliche Stärke. Das ist die Art von Ballaststoffen, die Bakterien im Dickdarm aufschliessen können. Geniessen Sie getrocknete Bananen und andere Trockenfrüchte in Massen. 

Gefahren / Unverträglichkeiten:Geschwefelte Trockenfrüchte können bei Allergikern und empfindlichen Personen Reaktionen hervorrufen.

Verwendung als Heilpflanze:Der hohe Kaliumgehalt der Banane kann sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken. Dank der Ballaststoffe, natürlichen Stärken und Polysaccharide im Fruchtfleisch kann der Verzehr von Bananen den Stuhlgang regulieren.

Vorkommen:Ursprünglich kommt die Banane aus der südostasiatischen Inselwelt.2 In buddhistischen und indischen Schriften ist sie um 600 vor Christus erwähnt. Wohl mit Einwanderern, die vom heutigen Indonesien Madagaskar besiedelten, kam die Banane nach Afrika. Spanier bauten die Banane bereits um 1400 auf den kanarischen Inseln an. Von dort gelangte die Banane nach Amerika und portugiesische Siedler gründeten erste Plantagen in der Karibik und in Mittelamerika.

Allgemeine Informationen:Die Bananen (Musa), veraltet Paradiesfeigen, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bananengewächse (Musaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Die etwa 70 Arten stammen – bis auf eine Art in Tansania – alle aus dem tropischen bis subtropischen Asien und westlichen Pazifikraum. ...Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1000 Kreuzungen und Varianten. ...
Neben den mehlig-süßen Dessertbananen sind auch Kochbananen eine bedeutende Nahrungsquelle. Ihr weißlich-gelbes Fruchtfleisch, das im Geschmack mild bis leicht säuerlich ist, ist nicht zum Rohverzehr geeignet. Es wird sowohl gekocht als auch gebacken oder gegrillt. Ferner werden auch Bananenblüten (auch als „Bananenherzen“ bezeichnet) in der südostasiatischen Küche als Frucht verwendet, während Bananenblätter oft als eine Art Serviertablett oder geschmackstragende Back- und Grillhülle dienen.
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Literatur / Quellen:

  1. Wikipedia. Bananenchips [Internet]. Version vom 09.01.2018 [Zitiert am 11.03.2018]. Verfügbar unter: de.wikipedia.org/wiki/Bananenchips
  2. Arol J. Lentfer, Roger C. Green. Phytoliths and the Evidence for Banana Cultivation at the Lapita Reber-Rakival Site on Watom Island, Papua New Guinea. Records of the Australian Museum, Supplement 29 (2004): 75–88
  3. Wikipedia. Bananen [Internet]. Version vom 14.02.2018 [Zitiert am 11.03.2018]. Verfügbar unter: de.wikipedia.org/wiki/Bananen

Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 301 kcal15,0 %
Fett/Lipide 0,58 g0,8 %
davon gesättigte Fette 0,19 g1,0 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 71 g26,3 %
davon Zucker 56 g61,8 %
Ballaststoffe 6,4 g25,8 %
Proteine (Eiweiss) 3,7 g7,4 %
Kochsalz (Na:3,0 mg)7,6 mg0,3 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitVitamin B6 (Pyridoxin) 0,93 mg66,0 %
ElemKalium, K 1'183 mg59,0 %
ElemMangan, Mn 0,83 mg42,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 28 mg35,0 %
ElemKupfer, Cu 0,35 mg35,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,07 g30,0 %
VitBiotin (ex Vitamin B7, H) 13 µg26,0 %
ElemMagnesium, Mg 97 mg26,0 %
VitFolat als Folsäure-aktive Stoffgruppe (ex Vit. B9, B11) 35 µg18,0 %
VitNiacin (ex Vitamin B3) 2,9 mg18,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Alpha-Linolensäure; ALA; 18:3 omega-3 0,08 g4,0 %
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,12 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,07 g30,0 %
Threonin (Thr, T) 0,16 g17,0 %
Leucin (Leu, L) 0,35 g15,0 %
Valin (Val, V) 0,24 g15,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,16 g13,0 %
Lysin (Lys, K) 0,24 g13,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,14 g9,0 %
Methionin (Met, M) 0,04 g4,0 %


Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 1'183 mg59,0 %
Magnesium, Mg 97 mg26,0 %
Phosphor, P 71 mg10,0 %
Calcium, Ca 23 mg3,0 %
Natrium, Na 3 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Mangan, Mn 0,83 mg42,0 %
Kupfer, Cu 0,35 mg35,0 %
Eisen, Fe 1,1 mg8,0 %
Zink, Zn 0,52 mg5,0 %
Iod, I (Jod, J) 6 µg4,0 %
Fluor, F 45 µg1,0 %
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