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Okara

Okara, ein Nebenprodukt der Sojamilchherstellung, ist ein gutes Bindemittel, welches viel Stärke, Eiweiss, Ballaststoffe und gut resorbierbares Eisen enthält.
70/20/10  LA:ALA
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Okara entsteht als Nebenprodukt bei der Sojamilchherstellung. Es hat einen neutralen Geschmack und eignet sich gut als Bindemittel für Suppen und Saucen.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Okara ist ein geschmacksneutrales Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Sojamilch anfällt."

Inhaltsstoffe:

"Er ist reich an Ballaststoffen, Stärke, vollwertigem Eiweiß und gut resorbierbarem Eisen."

Okara in fünf Schritten selber herstellen:

Sojamilch lässt sich durch Einweichen und Pürieren von getrockneten Sojabohnen in Wasser herstellen. Passende Bio-Sojabohnen findet man in Supermärkten, Asialäden und im Reformhaus. Die folgenden fünf Schritte führen zu der Herstellung von Okara und noch weiterverarbeitbarer (roher) Sojamilch:

1) Eine Tasse getrockneter Sojabohnen (ca. 180 Gramm) über Nacht in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Da das Volumen der Sojabohnen beim Quellen stark zunimmt, sollte das Wasser die Bohnen grosszügig bedecken.

2) Nach dem Quellvorgang die Bohnen durch ein Sieb abgiessen und mit fliessendem Wasser grosszügig abspülen. Für die folgende Weiterverarbeitung benötigen Sie ein "Wasser : gequollene Bohnen" Verhältnis von 3:1.

3) Eine Tasse gequollener Sojabohnen mit einer Tasse Wasser so lange pürieren, bis die Zutat eine cremige Konsistenz angenommen hat (je nach Leistung des Mixers beträgt dies 1 ½ - 3 Minuten). Des restliche Wasser nach und nach unter beständigem Mixen hinzugeben. (Je weniger Wasser man verwendet, umso konzentrierter ist die Sojamilch.)

4) Das pürierte Produkt über ein Leinen- oder Passiertuch geben, welches in einem passenden Sieb über einem Auffangbehälter platziert ist. Alternativ können sie das Tuch auch kräftig spannen und am Behälter befestigen. Wichtig ist, dass auf den Inhalt im Tuch mit der Hand Druck angewandt werden kann, was zum Austritt von Sojamilch führt.

5) Durch kräftiges Drücken trennt man Sojamilch vom Feststoff. Beim "Trester" handelt es sich in diesem Falle um Okara. Dieses können sie noch weiter trocknen um seine Haltbarkeit zu verlängern oder aber frisch einfrieren.

Weiteren Schritte zur Verarbeitung der rohen Sojamilch finden Sie bei unserer Zutat: Sojamilch, originell oder Vanille, nicht angereichert.

Verwendung in der Küche:

"Es lässt sich in der Küche vielseitig verwenden, zum Beispiel als geschmacksneutraler Teigbestandteil in Gebäck oder als Einlage in Suppen und Eintöpfen ..."

Es eignet sich auch als Zugabe zu Müsli, Saucen und Aufstrichen aller Art. Okara ist ein hervorragendes, pflanzliches Bindemittel, wodurch man es auch als "Ei" Ersatz verwenden kann.

Verwendung als Dünger:

Neben der Verwendung als "Tierfutter" kommt Okara in der Industrie auch als Düngemittel zur Anwendung. Hierbei verteilt man es über die Felder um es als Stickstoffdünge zu nutzen. Aus diesem Grunde lässt es sich auch gut für den Kompost verwenden, da es organische Nährstoffe und Stickstoff beisteuern kann.

Lagerung:

Frisches Okara kann man im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Behälter maximal eine Woche lang aufbewahren. Als Brösel getrocknet hält es sich sogar mehrerer Wochen lang.


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