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Akte Fleisch: Doku zu Fleischkonsum, Gesundheit, Klimawandel

Akte Fleisch - Eine spannende und eindrückliche Dokumentation über Auswirkungen des Fleischkonsums auf unsere Gesundheit, das Klima und den Hunger in der Welt.
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45:30 Deutsch


Kanal: Plattform:YouTube
Erschienen am:9. Januar 2013 Produzent:1Einblick
Anzahl Aufrufe: 272'795 am 3. April 2017
Rubrik(en): Gesundheit, Ernährung, Natur, Umwelt, Ethik
Oberbegriffe:Prinzipien Tags:Fleischlose Kost

"Akte Fleisch" erklärt die weitreichenden Konsequenzen der einzelnen Glieder der Verwertungskette - von der Fleischproduktion bis zum Verzehr - und stellt diese im Video bedrückend transparent dar

Volker Elis Pilgrim schrieb "Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam."

Im Video geht es im ersten Teil um Fleisch und Gesundheit. Im Jahr 1950 hat man in Deutschland durchschnittlich 26 kg pro Kopf gegessen, im Jahr 2012 waren es 65 kg, Tendenz steigend. Dr. med. univ. Annemarie Gross erklärt, dass immer mehr Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Gelenkerkrankungen, Tumor und Übergewicht leiden.

Die Zunahme erfolgt parallel zum Konsum von tierischen Produkten. (4:24): Dr. med. Hans-Günter Kugler stellt wissenschaftliche Arbeiten vor: Z.B. von William B. Grant mit dem Zusammenhang zu Rheumatischer Arthritis (RA). Es folgen weitere wissenschaftliche Arbeiten, die vor allem bei Frauen auch Hirnschlag zum Fleischkonsum rechnen müssen (Dr. Renata Micha, RD, et al.). Ebenfalls gibt es Arbeiten zu Gicht durch Fleischkonsum.

Prof. Dr. Claus Leitzmann bestätigt diese Aussagen und betont, dass Cholesterin nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, gesättigte Fettsäuren vor allem dort und Purine mehrheitlich von dort. In ihrer medizinischen Praxis erkennt Frau Micha bei Ihren Patienten Gelenkprobleme durch hohen Konsum tierischer Eiweisse.

Die Menge an tierischen Produkten bestimmt vor allem Mastdarm und Dickdarmkrebs. Aber auch Magenkrebs korreliert. Bei 100 g pro Tag steigt dieses Risiko um den Faktor fünf. Alzheimer und Demenz sieht man auch mit dem Fleischkonsum korrelieren. Der Spruch "Fleisch bedeutet Lebenskraft" ist zumindest fahrlässig, wenn nicht Absurd, betont Dr. Kugler.

9:59: -"Fleisch & Hunger". Dr. Henning Steinfeld erklärt, dass rund ein Drittel der Anpflanzungen von Getreide, Soja etc. nur für Tierfutter erfolgt. Dabei rodet man immer mehr Urwaldgebiete. Für eine Kalorie an Fleisch benötigt man bis zu 30 Kalorien an Pflanzenstoffen. Ohne diesen Umweg würden rund 10 Mal so viele Menschen satt. So steigen zudem die Preise für die Grundnahrung von Menschen.

13:23 - "Fleisch & Klima": Die Tierzucht ist ca. 2012 schon für 7,1 Gigatonnen CO2-Equivalent an der Erderwärmung beteiligt. Das entspricht dann 18 % der menschlichen Gesamtursachen an Treibhausgas-Emissionen. Methan aus dem Darm der Tiere und Stickoxide von Düngemitteln sind da Probleme. 70 % der gerodeten Flächen in Südamerika sind direkt dem Fleischkonsum zuzuordnen. Für ein Kilo Fleisch verbrauchen wir bis zu 20'000 Liter Wasser und 50 Quadratmeter Regenwald.

Die Politik der staatlichen Subvention (Bezuschussung) von Fleisch schädigt auch die Menschen in Afrika und anderen Entwicklungsländern und nimmt ihnen die Möglichkeit von eigener Produktion! Dr. Edmund Haferbeck erklärt, dass alleine die EU über die Hälfte des Budgets für Subventionen gerade für diese Art der Landwirtschaft ausgibt. Dazu kommt ein Mehrwertsteuersatz für Fleisch von nur 7 statt 19 %. Die FAO fordert seit 2009 das Gegenteil.
19:44 - Albert Einstein, der grosse Physiker, schrieb: "Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung." Der weitere Schritt - eine vegane Ernährungsform (Veganismus, vegan) - war damals nicht bekannt, auch wenn wenige das praktizierten (z.B. ein Teil der Jain).

20:11 - "Fleisch & Haltung": Eindrücklich zeigt das Video die Praxis der Tierhaltung und Schlachtung.


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