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Reismilch, nicht angereichert

Reismilch (EU: Reisdrink) ist eine Getreidemilch, die hauptsächlich aus Reis und Wasser besteht. Sie ist laktosefrei und lässt sich einfach selbst zubereiten.
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Reismilch bzw. Reisdrinks bestehen grundsätzlich aus Wasser und Reis, wobei in kommerziellen Produkten meist noch Pflanzenöle hinzugegeben werden. Je nach Hersteller kommt es auch noch zu Anreicherungen durch Aromastoffe, Mineralstoffe oder Verdickungsmittel. Viele Produkte für den grösseren Vertrieb sind zudem ultrahocherhitzt, um sie längerfristig haltbar zu machen. Reisdrinks sind eine beliebte Alternative für laktoseintolerante Personen oder jene, die auf tierische Erzeugnisprodukte verzichten möchten. Da die Reispflanze Arsen gut über die Wurzel aufnehmen kann, gab es Untersuchungen die auf erhöhte Arsenwerte in Reisgetränken hinwiesen. 

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Reismilch ist eine Form der Getreidemilch. Sie wird aus Reis hergestellt und darf daher in der EU nicht als Milch, sondern nur als „Reisgetränk“ oder „Reisdrink“ verkauft werden."

Herstellung und Inhaltsstoffe:

"Reismilch wird aus Vollkornreis produziert, der dazu zunächst gemahlen, mit reichlich Wasser gekocht und dann vermaischt wird, so dass eine Masse von cremig-schleimiger Konsistenz entsteht, die danach fermentiert und gefiltert wird. Das so gewonnene Filtrat wird mit Pflanzenöl versetzt und emulgiert.
Manchen Sorten werden Reisöl, Salz, Zucker (meist Roh-Rohrzucker) oder Aromen (z. B. Vanille, Schokolade) beigemischt, meistens auch noch pflanzliche Verdickungsmittel wie Guarkernmehl oder Carrageen.
Eine Vitamin- bzw. Mineralstoffanreicherung (vor allem Calcium) ist verbreitet, da Reismilch im Gegensatz zu Kuhmilch sehr mineralstoffarm ist. Sie enthält nur wenig Eiweiß, kaum Fett, keine Laktose und kein Gluten."

Verwendung in der Küche:

"In Europa wird Reismilch vor allem von Veganern und Menschen mit einer Milcheiweißallergie oder Laktoseintoleranz in der Küche verwendet. Für Säuglinge ist Reismilch als Ersatz für die Muttermilch dagegen ungeeignet, da wichtige Nährstoffe nicht enthalten sind und Mangelerscheinungen wie Anämie und Rachitis drohen."

Reismilch selbst zubereiten:

  • Voraussetzung: Für die Hestellung von etwa einem halben Liter Reismilch benötigen Sie lediglich 500 ml Wasser, 100-150 Gramm gekochten Reis (Vollkorn oder Duftreis) und einen Mixer.
     
  • Herstellung: Zuerst geben Sie die Hälfte des Wassers und den ganzen Reis in einen Mixer. Während des Mixprozesses geben Sie nach und nach mehr Wasser hinzu. Den fertigen Drink können Sie nun filtrieren (Küchentuch, Nussmilchsack, feinporiges Sieb etc.) und in ein passendes Behältnis (Glas mit Schraubverschluss) geben. Unter gutem Verschluss hält die Reismilch ca. 2-4 Tage im Kühlschrank.
     
  • Verfeinern: Möchten Sie ihre Reismilch geschmacklich verfeinern oder verüsses, so können Sie währen des Mixprozesses etwas Zimt, Vanilleextrakt oder 2-3 entkernte Datteln hinzugeben.

Reismilch und Arsen:

Aus "http://www.kl.zh.ch": "Arsen ist für den menschlichen Körper sowohl akut, als auch chronisch toxisch. Es wirkt sowohl mutagen als auch teratogen. Neuere Studien weisen zudem auf eine krebserregende Wirkung hin. 

Schon länger ist bekannt, dass die Reispflanze Arsen über die Wurzel sehr gut aufnehmen kann und ein Teil so ins Korn gelangt. Durch Mikroorganismen wird anorganisch vorliegendes Arsen (As(III) und As(V)) zudem teilweise auch methyliert und als organische Formen (Monomethylarsonsäure (MMA) oder Dimethylarsinsäure (DMA)) von der Reispflanze aufgenommen."

Ergebnisse von Untersuchungen zu Arsen in Reismilch:

"Wie Reis, in dessen Körnern sich Arsen zehnmal so stark wie in anderen Getreiden anreichert, kann auch Reismilch gesundheitlich bedenkliche Konzentrationen dieses giftigen Halbmetalls enthalten. Die Food and Drug Administration fand im September 2013 in Reisdrinks bis zu 46 Mikrogramm anorganisches Arsen pro Liter (zum Vergleich: der Höchstwert für Trinkwasser beträgt in der EU 10 Mikrogramm pro Liter)."

In einer in Zürich (im Jahr 2014) durchgeführten Untersuchung von 15 Reisdrinkprodukte verschiedener Hersteller auf Arsen kamen folgende Ergebnisse zutage: 

Aus "http://www.kl.zh.ch""Die überprüften Produkte wiesen einen mittleren Gesamtarsengehalt von 14 µg/kg auf. Der Hauptanteil (78 %) lag dabei in den anorganischen Formen As(III) und As(V) vor."

Ähnliche pflanzliche Getränke:

Weitere Getränke auf pflanzlicher Basis, welche in der Küche als Milchersatz Verwendung finden, sind beispielsweise Mandelmilch, Hafermilch und Sojamilch.


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