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Feige, roh

Feigen eignen sich roh oder getrocknet zu Vorspeisen und Desserts. In der Volksmedizin benutzt man die Milch der Blätter für Warzen und Insektenstiche.

Die Feigen sind die einzige Gattung der Tribus Ficeae aus der Familie der Maulbeergewächse, deren bekanntester Vertreter die Echte Feige ist.

Frische Feigen sehen tropfenförmig aus, die Schale ist je nach Sorte grün-gelb bis violett, das Fruchtfleisch weiss-rosa bis rötlich mit kleinen essbaren Kernchen.  Sie haben einen süsslich, aromatischen Geschmack und sind sowohl für Desserts als auch für die herzhafte Küche bestens geeignet.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Echte Feige (Ficus carica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Feigen (Ficus). Sie zählt zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen und wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut.

Die Feige wächst als sommergrüner und laubwerfender Strauch oder kleiner Baum mit einer Wuchshöhe von 3 bis zu 10 Metern."

Die Frucht ist kugelig bis birnförmig und je nach Sorte grün bis dunkelviolett. "Das Innere der Scheinfrucht besteht aus den Steinfrüchten und den ebenfalls fleischig gewordenen Fruchtstielen der Einzelblüten und ist rot gefärbt. Die Schalendicke variiert ebenfalls nach Sorte: Aus dem Hauptanbaugebiet Türkei sind die dortigen Feigen eher dünnschalig, in Griechenland eher dickschalig.

Die Domestizierung der Feige setzte schon sehr früh ein und ist höchstwahrscheinlich sogar älter als der Ackerbau. ...Die Heimat wird in Südwestasien (am Kaspischen Meer, Pontisches Gebirge) vermutet, jedoch wird die Art seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum kultiviert, wo sie auch vielfach verwildert ist. ..."

Inhaltsstoffe:

"Neben 80 % Wasser enthalten die reifen Früchte ... besonders Kalzium, Phosphor und Eisen. Daneben ist sie auch reich an Vitamin B1. ..."

Verwendung:

"Feigen für den Frischverzehr werden vor der Vollreife von Hand geerntet, damit sie für den Transport noch fest genug sind und auf dem Markt die optimale Reife haben. Da die frischen Feigen relativ rasch in Gärung übergehen, werden sie vor allem in den Anbauländern verzehrt.“ Man bereitet aber auch Köstliches wie Kompott, Kuchen und Torten, Marmeladen oder Salate damit zu.

"Die meisten Feigen werden getrocknet. Dies geschieht an der Sonne oder in Heißluftöfen. Der Wassergehalt wird dabei auf 33 bis 18 % gesenkt, der Zuckeranteil steigt auf rund 60 %.  ... Feigen für das Trocknen werden vollreif geerntet, wenn der Wassergehalt der Früchte am Baum bereits um 30 bis 50 % gesunken ist ...“

Aus getrockneten Feigen macht man in Spanien und anderen Mittelmeerländern traditionell das sogenanntes Feigenbrot. Auch sind sie durch ihre natürliche Süsse perfekt für Müsli und Fruchtriegel, können aber auch für die herzhafte Küche verwendet werden. Beim Trocknen bekommen die Feigen eine flache Form und braune Farbe. Der enthaltene Fruchtsaft und Fruchtzucker kristallisiert aus und macht die Feigen besonders gut haltbar.

"Aus dem Saft reifer Feigen wird auch ein Dessertwein hergestellt. In Spanien und Portugal stellt man „Feigenkäse“ her, aus reifen Feigen, Hasel-, Pinienkernen, Mandeln, Pistazien und Gewürzen. Geröstete Feigen werden auch zu Feigenkaffee verarbeitet.

 Im Handel werden die Feigen meist nicht unter den Sortennamen gehandelt, sondern nach der Herkunft benannt: Smyrna-Feigen (Türkei, besonders Mäander-Tal), Bari-Feigen (Provinz Puglia, Italien), Fraga-Feigen (Provinz Huelva, Spanien), Calamata-Feigen (Peloponnes, Griechenland), Bougie-Feigen (Algerien).

In der Volksmedizin wird die weiße Milch, die austritt, wenn man die Blätter von den Zweigen bricht, zur Linderung bei Insektenstichen und zur Beseitigung von Warzen angewendet.“

Wissenswertes:

Feigen reifen bei Zimmertemperatur schnell nach.

Im Kühlschrank verlieren sie schnell ihren Geschmack und werden leicht faul.