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Frühlingszwiebel, nur Stängel und Blätter

Bei Frühlingszwiebeln bzw. Winterzwiebeln sind Stängel und junge Blätter essbar. Die oberen Pflanzenorgane eignen sich roh besonders gut für Salate und Suppen.
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Die Frühlingszwiebel (auch Winterzwiebel) ist der gemeinen Speisezwiebel sehr ähnlich. Sie schmeckt jedoch (abgesehen von den Blättern) weniger scharf. Sowohl der Stängel (der untere weisse Teil) als auch die grünen Blätter sind essbar. Diese kann man roh wie auch gekocht verzehren.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die Winterzwiebel (Allium fistulosum, Syn.: A. altaicum, A. ceratophyllum, Cepa sissilis, C. ventricosa) ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Lauchgewächse (Allioideae). Sie wird auch Frühlings- oder Frühzwiebel, Lauchzwiebel, Jungzwiebel, Frühlingslauch, Zwiebelröhrl, Zwiebelröhrchen, Röhrenlauch, Schluppenzwiebel, Schlottenzwiebel, Schnittzwiebel, Ewige Zwiebel, Winterheckenzwiebel, Winterhecke, Weiße Florentiner, Grober Schnittlauch, Jakobslauch, Johannislauch, Fleischlauch, Hohllauch oder Schnattra genannt. Die grünen Blätter der Winterzwiebel werden Schlotten genannt, manchmal wird auch die ganze Winterzwiebel so bezeichnet."

Anbau:

"Die Winterzwiebel ist eine verbreitete Kulturpflanze. Sie wird besonders in tropischen Klimagebieten angebaut, weil dort die Speisezwiebel (Allium cepa) nicht oder nicht so gut gedeiht. Sie ist frosthart, kann schon im Vorjahr ausgesät und im Zwei- bis Dreiblattstadium überwintert werden. In Asien wird die Winterzwiebel meist als zweite Kultur nach Reis angebaut. ... Im Hausgarten erfolgt der Anbau nach Bohnen und Erbsen. Durch die Aussaat im Treibhaus oder im Folientunnel kann die Winterzwiebel zum Übergang zwischen der Treibkultur von Schnittlauch dienen, bevor der erste durch Vlies verfrühte Schnittlauch im Freiland austreibt. Winterzwiebeln sind nach dem Winter schneller in der Entwicklung als Schnittlauch. Nicht zu nährstoffreiche, leichte bis mittelschwere Böden an warmer Stelle sind ideal. An einem vollsonnigen Standort angebaut, entwickelt die Pflanze ein stärkeres Aroma, als wenn sie im Schatten von Bäumen oder im Treibhaus kultiviert wird. In Mitteleuropa wird von Februar bis April ausgesät."

Verwendung in der Küche:

Die Verarbeitung der Frühlingszwiebel ist einfach. Man muss sie nicht schälen, es reicht sie mit klarem Wasser abzuspülen. Man kann sie in feine oder grobe Ringe schneiden. Die Blätter der Frühlingszwiebel eignen sich gut als Zutat für Salate und Suppen. Frisch gehackt dienen sie auch als Ersatz für Schnittlauch. Besonders in der asiatischen Küche ist die Frühlingszwiebel sehr beliebt. Den Stängel sollte man nicht bei zu grosser Hitze anbraten oder kochen, da er schnell an Aroma verliert

Verwendung in der Medizin:

Frühlingszwiebeln enthalten wertvolle ätherische Öle, die den Stoffwechsel ankurbeln und appetitanregend wirken. Die Frühlingszwiebel wirkt antibiotisch, fiebersenkend und entzündungshemmend. Besonders bei Infektionen der Atemwege hat sie sich bewehrt. Darüber hinaus ist sie cholesterinsenkend.

Lagerung:

Da Frühlingszwiebeln schnell welken, sollte man sie baldmöglichst verarbeiten. Sie sind weitaus empfindlicher und kurzlebiger als Speisezwiebeln. Sie ist im Kühlschrank rund eine Woche haltbar.

Tränen und Flatulenz:

Aus "wikipedia.org/wiki/Zwiebel": "Charakteristisch ist die im Zellplasma enthaltene schwefelhaltige Aminosäure Isoalliin. Nach Verletzungen der Zellstruktur wird sie durch das in den Zellvakuolen vorliegende Enzym Alliinase zunächst zu Propensulfensäure umgewandelt. Weitere Reaktionen schließen sich an, in deren Verlauf zahlreiche Verbindungen entstehen, darunter das die Schleimhäute reizende Propanthial-S-oxid. Deshalb müssen Menschen beim Schneiden der Zwiebel „weinen“, wenn die Substanz durch Spritzer oder Verdunstung in die Augen gelangt. Durch die Verwendung scharfer Messer wird das Austreten der Substanz erheblich reduziert."

Aus "wikipedia.org/wiki/Zwiebel": "Wie alle Arten der Gattung Allium enthalten Zwiebeln keine Stärke, sondern bilden und speichern Fruktane als Reservestoff. Das menschliche Verdauungssystem ist nicht in der Lage, Fruktane enzymatisch zu spalten und im Dünndarm zu resorbieren. Sie gelangen unverdaut in den Dickdarm und können dort von den Bakterien der natürlichen Flora verstoffwechselt werden, die dabei Gas produzieren. Nach dem Genuss von Zwiebeln kommt es daher häufig zu Flatulenz, für deren Geruch neben den Abbauprodukten der Fruktane auch die der schwefelhaltigen Inhaltsstoffe verantwortlich sind."

Wissenswertes:

Aus "wikipedia.org/wiki/Zwiebel": "Die meisten Pflanzenzwiebeln sind für den Menschen giftig oder zumindest sehr unbekömmlich. Küchenzwiebeln und ihre Verwandtschaft bilden dabei fast die einzige Ausnahme, die jedoch nicht für andere Säugetiere gilt."


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