FacebookTwitterGoogle
Diet-Health.info Stiftung G+E, Gesundheit und Ernährung Themen-Bereiche Diet-Health.info Stiftung G+E, Gesundheit und Ernährung Themen-Bereiche Diet-Health.info Stiftung G+E Themen-Bereiche

Kiwi, grün, roh

Das typisch säuerliche Fruchtfleisch der grünen Kiwi eignet sich nicht nur zu rohem Verzehr. Auch Kiwi-Saft, Kiwi-Marmelade oder Kiwi-Torte sind beliebt.

Die pelzige, runde Kiwi ist nicht nur dank ihrem charakteristischem Geschmack und der grünen Fruchtfarbe beliebt. Sie zeichnet sich auch durch einen hohen Vitamin C-Gehalt aus und beinhaltet gleichzeitig nur wenige Kalorien. Die Kiwifrüchte schmecken süss und mild mit einer typisch säuerlichen Note. Sie erinnern geschmacklich an eine Mischung aus Stachelbeere, Erdbeere und Melone.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Actinidia deliciosa, im Deutschen als Kiwi, Chinesischer Strahlengriffel oder Chinesische Stachelbeere bezeichnet, ist eine nur in Kultur vorkommende Art der Strahlengriffel. Diese Art, besonders die Sorte ‘Hayward’, liefert den Großteil der weltweit gehandelten Kiwifrüchte."

Name und Verbreitung:

"Der Name Kiwi für diese Frucht wurde aus marktstrategischen Überlegungen 1959 in Neuseeland erfunden und leitet sich vom Kiwi-Vogel ab."

Aus "wikipedia.org/wiki/Kiwifrucht": "Die ursprünglich als „Chinesische Stachelbeere“ bezeichnete Frucht wurde 1904 von einer Lehrerin von einem China-Aufenthalt nach Neuseeland eingeführt und erfreute sich zunehmender Beliebtheit. 1952 begann der Export der Actinidia deliciosa von Neuseeland aus erstmals nach England, wo sie auf dem Fruchtmarkt ungewöhnlich gut angenommen wurde und bald auch nach Kontinentaleuropa und Nordamerika exportiert wurde. 1959 gab man ihr in London die Bezeichnung „Kiwi“, die vom umgangssprachlichen Präfix für Neuseeländisches und dieses wiederum vom gleichnamigen Vogel abstammt. Ursprünglich stammen alle Kiwiarten aus Ostasien."

Inhaltsstoffe:

"Kiwis enthalten je 100 g Frucht etwa 71 mg Vitamin C. Sie enthalten außerdem das eiweißspaltende Enzym Actinidain, das jedoch beim Kochen zerstört wird. Rohe Kiwis vertragen sich nicht mit Milchprodukten – die Speise wird nach wenigen Minuten bitter, wenn die Früchte roh hinzugefügt werden, weil das Enzym in der Frucht das Milcheiweiß zersetzt. Dabei bilden sich bitter schmeckende Peptide, die sonst nur beim bakteriellen Verderb auftreten. Abhilfe schafft kurzes Dünsten mit etwas Zucker und Wasser oder Saft. Andererseits sind rohe Kiwis ein guter Nachtisch für eiweißreiche Speisen, da das Enzym die Verdauung der Eiweiße erleichtert."

Verwendung:

Kiwis kann man sowohl roh als erfrischende Frucht geniessen, als auch in Form von Saft, Marmelade, Chutneys, Eis und Kuchen.

Wissenswertes:

"Italien ist weltweit der führende Produzent von Kiwifrüchten, gefolgt von Neuseeland, Chile, Frankreich, Griechenland, Türkei und Japan."

"In Nordamerika und deutschsprachigen Ländern wird die Frucht meistens „Kiwi“ genannt, im Gegensatz zu den meisten anderen englischsprachigen Ländern, wo die Frucht kiwi fruit („Kiwifrucht“) genannt wird."

Unreife Kiwis kann man einige Monate lang im Kühlschrank lagern, zudem reifen sie bei Raumtemperatur nach. Dies kann durch Ethylengas freisetzende Früchte wie beispielsweise Äpfel, beschleunigt werden.