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Zucht-Champignon, roh

Der Zucht-Champignon ist auch roh geniessbar. Er ist der beliebteste Speisepilz und es gibt ihn in weisser sowie brauner Farbe. Ist auch in der Natur zu finden.

Zucht-Champignon sind eigentlich Champignons (Agaricus), von denen man eine Art der ca. 200 Arten, nämlich den zweisporigen Egerling (Agaricus bisporus syn. Agaricus brunnecens, Agaricus hortensis) zur Zucht verwendet.

Allgemeine Information zu Champignons:

Aus "de.wikipedia.org/wiki/Champignons": "Die Typusart ist der Wiesen-Champignon (Agaricus campestris). Zur Gattung der Champignons gehören beliebte Speisepilze, allerdings kommen auch giftige Arten vor, und an entsprechend belasteten Standorten können einige Arten Schwermetalle anreichern. Der Zweisporige Champignon (Agaricus bisporus) ist der weltweit bedeutendste Kulturpilz, weitere Arten, wie der Brasilianische Mandelegerling, werden ebenfalls kultiviert. ... Die Champignons sind saprobiontische Bewohner von (auch gedüngtem) Boden oder Kompost, die in Wäldern, auf Wiesen, in Gärten und Steppen vorkommen können."

Inhaltsstoffe von Zucht-Champignons:

Aus Wikipedia zu dem Zucht-Champignon "Der Champignon besteht zu über 90 % aus Wasser, zu je über 3 % aus Kohlenhydraten (davon etwa ein Drittel Ballaststoffe) und Eiweiß sowie zu etwa 0,3 % aus Fett. 100 g Champignons enthalten etwa 16–22 kcal. Des Weiteren enthält er vor allem die Vitamine B2, B3, B5, B7 und B9 sowie die Vitamine D, E und K als auch Kalium, Eisen und Zink.

In einer Studie der Universitätsklinik Freiburg konnte demonstriert werden, dass Zuchtchampignons, die mit UV-B-Strahlung behandelt wurden, signifikante Mengen an Vitamin D2 bildeten (491 μg oder 19.640 IE pro 100 g Zuchtchampignons). Die Verabreichung der so angereicherten Zuchtchampignons waren Vitamin D2-Supplementen ebenbürtig.

Der Zucht-Champignon gilt als eine der wenigen Pilzarten, die schadlos roh genossen werden können. In den Fruchtkörpern wurde jedoch das Hydrazin-Derivat Agaritin nachgewiesen, das vor allem in jungen Exemplaren vorkommt. Der Pilz enthält zudem Enzyme, die dessen Abbau beschleunigen. Die entstehenden Stoffe stehen im Verdacht eine genotoxische oder karzinogene Wirkung zu besitzen. Daher ist der Rohverzehr der Fruchtkörper mit einem gewissen Risiko verbunden."

Unterarten von Zucht-Champignons:

"Er ist der weltweit am meisten angebaute Speisepilz und kann durch züchterische Bearbeitung in verschiedenen Größen- und Farbvariationen auftreten. Der Name Agaricus bisporus wurde konserviert. ... Äußerlich ähnlich kann der Stadt-Champignon (Agaricus bitorquis) sein. ... Der Kompost-Champignon (A. cappellianus) besitzt einen braunen Hut und einen hängenden Ring. Der Steppen-Champignon (A. litoralis) hat ebenfalls einen hängenden Ring. ... Die var. bisporus besitzt braune Hutschuppen. Die seltenere var. albidus hat einen weißen Hut. Darüber hinaus gibt es mehrere Kultursorten."

Herkunft und Verbreitung - wo zu finden:

"Der Zweisporige Egerling ist ein Kosmopolit und war ursprünglich wahrscheinlich auf der Nordhalbkugel in Asien, Nordafrika, Europa und Nordamerika zu finden. Zudem wurde er weltweit eingeschleppt. In Nordamerika ist die Art in Kanada und in den USA anzutreffen. In Nordafrika gibt es Funde in Marokko. In Asien existieren Nachweise aus Israel, Korea, China und Japan. In Europa sind Vorkommen von Spanien bis zu den Hebriden zerstreut bis mäßig häufig. In Deutschland kommt der Pilz zerstreut im Freiland vor, oft handelt es sich um Verwilderungen. Teilweise werden lokale Wildformen durch Kulturflüchtlinge verdrängt."

"Seltener treten sie an Wald- und Straßenrändern auf. Fruchtkörper erscheinen vorwiegend im Frühjahr und Sommer, seltener im Herbst. Die Kultivierung der Art erfolgt auf kompostierten Substraten, die z. B. mit Pferde-, Hühner- oder Kuhmist hergestellt werden."

Wissenswertes:

"Der Kulturchampignon ist weltweit der bedeutendste angebaute Speisepilz. Er wurde zuerst zur Zeit Ludwigs XIV in Paris von Olivier de Serres;kultiviert. Durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen, Proteinen und Ballaststoffen, den geringen Fettgehalt sowie den dadurch geringen physiologischen Brennwert ist der Champignon für die Ernährung von Interesse."