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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Rotweinessig

Rotweinessig findet in der Küche meist als Würzmittel Verwendung. In der Medizin setzt man ihn bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen ein.
87/13/00  LA:ALA
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Rotweinessig passt vorzüglich zu Salat. Man kann ihn aber auch zum Würzen von Saucen und Suppen verwenden. Ferner findet Rotweinessig in der Medizin Verwendung.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Essig (lat. Acetum) ist ein sauer schmeckendes Würz- und Konservierungsmittel, das durch Fermentation alkoholhaltiger Flüssigkeiten mit Essigsäurebakterien (Essigmutter) hergestellt wird. Die Essigaufbereitung zählt zu den ältesten Lebensmittelherstellungsverfahren der Menschheit."

Zusammensetzung:

"Essig aus dem Handel hat meistens eine Essigsäurekonzentration von 5 % bis 6 %. Auch mit Wasser verdünnte Essigsäure oder Essigessenz wird oft als Essig bezeichnet, muss jedoch als solche deklariert werden. Essig enthält höchstens geringe Mengen an Alkohol. Eisessig ist hochkonzentrierte Säure 99-100 %, die nur noch wenig oder kein Wasser enthält."

Essigarten:

"Essige unterscheidet man zum einen nach den Herstellungsarten, zum anderen nach den dabei genutzten Grundstoffen. Hinsichtlich der Herstellung wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Herstellungsarten unterschieden. Zum einen kann Essig auf dem Wege der Gärung unter Nutzung von Essig-Bakterien hergestellt werden, zum anderen durch Verdünnung von Essig-Essenz."

Herstellungsverfahren:

"Als Grundlage für die Essigherstellung können alkoholhaltige Flüssigkeiten, beispielsweise Wein, Apfelmost, Bier, Reiswein, auch Malzsud oder zuckerhaltige Flüssigkeiten wie Traubensaft beispielsweise für den Aceto balsamico di Modena dienen. Überwiegend jedoch wird Essig aus verdünntem reinem destilliertem Alkohol ... hergestellt ...

Der Vorgang wird oft als Essigsäuregärung bezeichnet, ist jedoch eine teilweise Veratmung, da dabei – im Gegensatz zur alkoholischen Gärung – Sauerstoff aus der Luft nötig ist. Deshalb kann Essig nicht in geschlossenen, ungelüfteten Behältern produziert werden. Für die Herstellung gibt es mehrere Verfahren."

  • Orléans-Verfahren: "offene Herstellungsweise bei der die Ausgangsflüssigkeit mit Essigbakterien geimpft wird."
     
  • Schnellessigverfahren: "Da Essigbakterien aerob arbeiten, hilft ihnen ein schwimmendes Trägermaterial ... auf denen sich die Bakterien ansiedeln und fest heften."
     
  • Submersverfahren: "Submersverfahren ... arbeiten ohne Trägermaterial, die Bakterien sind direkt in der Flüssigkeit suspendiert."
     
  • Soleraverfahren: Beim Soleraverfahren "wird die Ausgangsessenz von Wein-Essig ... weiter veredelt, indem man in sogenannten Criaderas (übereinander liegenden Fassreihen) jeweils den schon gealterten Jungessig mit einem bestimmten Prozentsatz von frischem Traubenmost der neuen Ernte ansetzt."

"Nach der Herstellung kann Essig mit Gewürzen, Kräutern oder Früchten versetzt werden, um seinen Geschmack zu beeinflussen. ... Kräuter- und Gewürzessige gehören zu den Ansatzessigen, ebenso Essige mit einer Aromamischung von unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten."

Verwendung von Essig:

"Die Anwendungsbereiche von Essig sind sehr vielfältig. Unter anderem wird er eingesetzt als:

Würzmittel, überwiegend für Salate und in Essig eingelegtes Gemüse und Obst ... Zutat bei der Herstellung von Tafelsenf, Aperitif oder Digestif pur, mit Wasser oder Säften verdünntes Erfrischungsgetränk ... Konservierungsmittel, Naturheilmittel (Apfelessig), Kosmetikum, Vinaigre de Toilette ... Reinigungsmittel, zur Entfernung von Urinstein und Kalkablagerungen. Einfache Essigsorten und handelsübliche Essigkonzentrate bis 30 % eignen sich neben der Zubereitung von Speisen auch gut zur Entkalkung von Kochtöpfen und elektrischen Schnellkochern."

"Die medizinische Anwendung von Essig bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden ist schon durch Hippokrates überliefert. ... Im Mittelalter galt insbesondere Kräuteressig als Heilmittel. Vorwiegend zur Desinfektion wurde damals der menschliche Körper verschiedensten Einreibungen mit Essig unterzogen."


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 19 kcal1,0 %
Fett/Lipide 0 g0,0 %
davon gesättigte Fette 0 g0,0 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 0,27 g0,1 %
davon Zucker 0 g0,0 %
Ballaststoffe 0 g0,0 %
Proteine (Eiweiss) 0,04 g0,1 %
Kochsalz (Na:8,0 mg)20 mg0,8 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
ElemEisen, Fe 0,45 mg3,0 %
ElemKalium, K 39 mg2,0 %
ElemMangan, Mn 0,05 mg2,0 %
ElemCalcium, Ca 6 mg1,0 %
ElemMagnesium, Mg 4 mg1,0 %
ElemPhosphor, P 8 mg1,0 %
Natrium, Na 8 mg1,0 %
ElemKupfer, Cu 0,01 mg1,0 %
VitVitamin C, (Ascorbinsäure) 0,5 mg1,0 %
ElemZink, Zn 0,03 mg< 0,1 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal

Vitamine 2000 kCal
Vitamin C, (Ascorbinsäure) 0,5 mg1,0 %
Vitamin A, als RAE 0 µg< 0,1 %

Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 39 mg2,0 %
Calcium, Ca 6 mg1,0 %
Magnesium, Mg 4 mg1,0 %
Phosphor, P 8 mg1,0 %
Natrium, Na 8 mg1,0 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Eisen, Fe 0,45 mg3,0 %
Mangan, Mn 0,05 mg2,0 %
Kupfer, Cu 0,01 mg1,0 %
Zink, Zn 0,03 mg< 0,1 %
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