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Currypulver

Currypulver ist eine Gewürzmischung, die aus rund 13 verschiedenen Komponenten besteht. Es wird zur Herstellung von verschiedenen Gerichten und Saucen verwendet

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Das Currypulver (von hindi Curry [ˈkœ.ri] Anhören bzw. [ˈka.ri] Anhörenfür „Sauce“) ist eine Gewürzmischung, die den indischen Masalas nachempfunden ist. In Deutschland wird die Bezeichnung oft auf „Curry“ verkürzt. Diese Kurzform kann zu Verwechslungen mit dem Gericht Curry führen. Oder aber es wird angenommen, dass Currypulver ein Produkt aus den Blättern des Currybaums oder der als Currykraut bezeichneten aromatischen Italienischen Strohblume sei. Der Name stammt von dem tamilischen Begriff kari (கறி) ab und bedeutet wörtlich übersetzt ‚Sauce‘. Er bezeichnete ursprünglich eine Art Ragout oder Eintopfgericht als Beilage zu sättigenden Speisebestandteilen, meistens zu Reis, aber auch zu Brot."

Aus "currywelten.com/curry_geschichte": "Currys gibt es schon seit schätzungsweise 5000 Jahren, und die meisten der heutzutage bekannten Currys stammen aus Asien. Curry wird vor allem in der indischen (inklusive Sri Lanka), malaiischen und thailändschen Küche verwendet, ist aber mittlerweile auch in westlichen Breitengraden ein nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der Esskultur.

Curry wird üblicherweise als Bezeichnung für eine Gewürzmischung verwendet, die aber korrekt Masala (= Mischung) heißen müsste. Als die Engländer Indien im 17. Jahrhundert kolonisierten, waren sie fasziniert von der Indischen Küche und deren vielfältige Verwendung von Gewürzen."

Zusammensetzung und Verwendung:

"Die Zusammensetzung von Currypulver variiert; es besteht je nach Zubereitung aus etwa dreizehn verschiedenen Komponenten. Manche Gewürze finden sich jedoch in den meisten Currymischungen wieder, vor allem Kurkuma, das dem Currypulver seine charakteristische Farbe gibt. Außerdem in vielen Mischungen enthalten sind Koriander, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer und Bockshornklee. Diese Gewürze prägen auch den typischen Geschmack. Zudem gibt es von Mischung zu Mischung unterschiedliche Gewürze, die beigemengt werden, wie Ingwerpulver, Knoblauchpulver, Asafoetida, Fenchel, Zimt, Nelken, grüner Kardamom, schwarzer Kardamom, Senfkörner, Muskatnuss, Muskatblüte, Paprikapulver, Cayennepfeffer und/oder langer Pfeffer. Es gibt auch das sogenannte Madras-Currypulver, in dem oft mehr Chilipulver enthalten ist.

Die Rezepturen unterscheiden sich nach dem Verwendungszweck: Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse und nach der regional verschiedenen Geschmacksrichtung: aromatisch, sauer, süß, scharf, umami, bitter. Die salzige Geschmacksrichtung ist nicht in einer Currymischung enthalten und muss nach Bedarf zugefügt werden."

Wissenswertes:

Aus "currywelten.com/curry_geschichte": "In allen erwähnten Ländern wird praktisch jedes Currypulver („Garam Masala“) direkt vor dem eigentlichen Kochen frisch zubereitet, indem die einzelnen Zutaten geröstet, gemahlen und vermischt werden. Im Gegensatz dazu enthalten die fertigen Currypulver, wie heutzutage überall erhältliche sind, zumeist einen sehr hohen Anteil an Kurkuma / Gelbwurz ... und werden den jeweiligen Landesgeschmäckern angepasst."