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Kräuterseitling

Kräuterseitlinge zeichnen sich durch ein zartes Aroma aus. Das Fleisch des Braunen Kräuter-Seitlings hat eine steinpilzartige Konsistenz.
  62/34/04  LA:ALA
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Die Seitlinge (Pleurotus), wie Braune und Blasse Kräuter-Seitlinge, sind eine Pilzgattung aus der Familie der Seitlingsverwandten.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Der botanische Name Pleurotus leitet sich von griechisch pleura = die Seite, und griechisch us = das Ohr ab. Denn die Pilze sind oft ohrförmig und besitzen einen seitlichen Stiel."

Erscheinungsbild und Ökologie:

"Bei den Seitlingen handelt es sich überwiegend um kurz- bis ungestielte Pilze, die seitlich am Substrat angewachsen sind. Die Hüte sind muschel-, nieren- oder halbkreisförmig. Die Hutunterseite wird durch helle, ganzrandige Lamellen gebildet, die Hutoberseite ist kahl und nicht geschuppt. Das Fleisch hat bei jungen Fruchtkörpern eine saftige, alt bald eine zähe Konsistenz. Das Sporenpulver ist weiß bis blass lehmfarben.

Die Arten der Gattung Pleurotus leben als Saprobionten oder (Schwäche)-Parasiten. Einzelne Arten können sowohl als Schwächeparasiten als auch als Saprobionten auftreten. Die meisten Seitlinge leben auf Laubhölzern, seltener werden Nadelhölzer besiedelt. Der Kräuterseitling bildet eine Ausnahme: Er parasitiert auf Wurzeln von Doldenblütlern."

Verwendung:

Die meisten Seitlinge sind essbar und recht schmackhaft. Dies gilt insbesondere für die Kräuterseitlinge, auch Austernseitling genannt.

Aus Wikipedia: "Der Braune Kräuter-Seitling ... wird seit einiger Zeit verstärkt als Marktpilz und auf Substrat zur Kultivierung angeboten. Die Kultur gilt als etwas schwieriger als die des Austern-Seitlings. Der Braune Kräuter-Seitling zeichnet sich durch ein zartes Aroma aus. Das Fleisch hat eine steinpilzartige Konsistenz."

Den Kräuterseitling, auch Königsausternpilz genannt, gibt es wie beim Steinpilz braun oder blass. Auch im Aroma ist der Kräuterseitlich ähnlich dem Steinpilz und es gibt ihn auch kultiviert. Zudem ist er auch roh essbar, z.B. als Carpaccio. 

Wissenswertes zu Pleurimulin:

"1951 gelang die Isolierung einer antibiotisch wirksamen Substanz dem Pleuromulin (oder auch Pleuromutilin genannt) aus diesem Pilz. Heute werden chemische Modifikationen dieser Substanz für verschiedene therapeutische Zwecke eingesetzt. Eine bekannte Wirksubstanz in der Arzneimitteltherapie ist das Tiamulin bzw. das Tiamulinhydrogenfumarat."

Verbreitung des Braunen Kräuter Seitlings:

Der Braune Kräuter-Seitling kommt in Süd-, Ost- und Westeuropa vor und wächst auf den Wurzeln von Kräutern.


Nährwerte pro 100g 2000 kCal
Energie 33 kcal1,6 %
Fett/Lipide 0,41 g0,6 %
davon gesättigte Fette 0,06 g0,3 %
Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) 6,1 g2,3 %
davon Zucker 1,1 g1,2 %
Ballaststoffe 2,3 g9,2 %
Proteine (Eiweiss) 3,3 g6,6 %
Kochsalz (Na:18,0 mg)46 mg1,9 %
Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Essentielle Nährstoffe pro 100g mit %-Anteil Tagesbedarf bei 2000 kCal
VitNiacin (ex Vitamin B3) 5 mg31,0 %
VitRiboflavin (Vitamin B2) 0,35 mg25,0 %
ElemKupfer, Cu 0,24 mg24,0 %
VitPantothensäure (Vitamin B5) 1,3 mg22,0 %
ElemKalium, K 420 mg21,0 %
ElemPhosphor, P 120 mg17,0 %
ProtTryptophan (Trp, W) 0,04 g16,0 %
ProtThreonin (Thr, T) 0,14 g15,0 %
VitVitamin D 0,7 µg14,0 %
ProtValin (Val, V) 0,2 g12,0 %

Die allermeisten Inhaltsstoffangaben haben wir aus der USDA (Landwirtschaftsministerium der USA). Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten oft nicht vollständig oder nur summiert zu finden sind, während die Produkte daraus möglichst vollständig erscheinen.

Z.B. Leinsamen: Die wichtige essentielle Aminosäure ALA (omega-3) findet sich nur in einer Übergruppe summiert, beim Leinsamenöl ist ALA aber ausgewiesen. Wo möglich ändern wir das, doch ist das viel Arbeit. Bei Anpassungen erscheint ein "i" hinter der Zutat mit Erklärung bei "mouse-over".

Für das Erb-Müesli ergab das eine Abdeckung von 48 % ALA - mit der Korrektur ist das Müesli auf >100% Abdeckung an Omega-3-Fettsäure ALA gekommen!  Ziel ist es, später die Inhaltsstoffzusammensetzung unserer Rezepte mit jenen konventioneller westlicher Lebensstile zu vergleichen.


Fettsäuren, essentielle (SC-PUFA) 2000 kCal
Linolsäure; LA; 18:2 omega-6 0,12 g1,0 %

Aminosäuren, essentielle 2000 kCal
Tryptophan (Trp, W) 0,04 g16,0 %
Threonin (Thr, T) 0,14 g15,0 %
Valin (Val, V) 0,2 g12,0 %
Isoleucin (Ile, I) 0,11 g9,0 %
Phenylalanin (Phe, F) 0,11 g7,0 %
Leucin (Leu, L) 0,17 g7,0 %
Lysin (Lys, K) 0,13 g7,0 %
Methionin (Met, M) 0,04 g4,0 %

Vitamine 2000 kCal
Niacin (ex Vitamin B3) 5 mg31,0 %
Riboflavin (Vitamin B2) 0,35 mg25,0 %
Pantothensäure (Vitamin B5) 1,3 mg22,0 %
Vitamin D 0,7 µg14,0 %
Thiamin (Vitamin B1) 0,12 mg11,0 %
Vitamin B6 (Pyridoxin) 0,11 mg8,0 %
Vitamin A, als RAE 2 µg< 0,1 %

Mengenelemente (Makro-Mineralstoffe) 2000 kCal
Kalium, K 420 mg21,0 %
Phosphor, P 120 mg17,0 %
Magnesium, Mg 18 mg5,0 %
Natrium, Na 18 mg2,0 %
Calcium, Ca 3 mg< 0,1 %

Spurenelemente, essentielle (Mikronährstoffe) 2000 kCal
Kupfer, Cu 0,24 mg24,0 %
Eisen, Fe 1,3 mg10,0 %
Zink, Zn 0,77 mg8,0 %
Mangan, Mn 0,11 mg6,0 %
Selen, Se 2,6 µg5,0 %
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