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Paprikapulver, edelsüss

Paprikapulver, edelsüss hat eine leichte, würzige Schärfe. Man gewinnt das rötliche Pulver durch Zermahlen von milden, getrockneten Gewürzpaprika.

Paprikapulver, edelsüss ist ein Standardgewürz in der Küche. Man gewinnt es aus milder Gewürzpaprika. Es eignet sich zum Verfeinern von kalten und warmen Speisen. Das Paprikapulver verleiht Saucen, Suppen und Gulasch eine würzige Note.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Die bekannteste Form, in der Paprika als Gewürz genutzt wird, ist das Paprikapulver. Zur Herstellung werden die Paprikafrüchte getrocknet und anschließend gemahlen. ..."

Inhaltsstoffe:

"Der Paprikageschmack ist zum größten Teil auf ein ätherisches Öl zurückzuführen. Der Anteil an langkettigen Kohlenwasserstoffen, Fettsäuren und deren Methylestern beträgt weniger als ein Prozent. Für den Paprikageruch bedeutsam sind Alkylmethoxypyrazine, etwa das „erdig“ riechende 3-Isobutyl-2-methoxypyrazin. Reife Paprika enthalten auch bis zu 6 Prozent Zucker.

Paprikafrüchte enthalten mit durchschnittlich 128 mg pro 100 g Frucht relativ viel Vitamin C. So gelang es erstmals dem ungarischen Chemiker Albert Szent-Györgyi 1926, Vitamin C aus verschiedenen Pflanzen – darunter Paprika – in größerer Menge zu isolieren. Er erhielt für seine Arbeiten 1937 den Nobelpreis für Medizin. Paprikafrüchte enthalten außerdem viele Flavonoide und Carotine.

100 Gramm rohe Paprika enthalten 28 Kilokalorie, 1,17 Gramm Protein, 4,73 Gramm Kohlenhydrate und 0,33 Gramm Fett. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind etwa: 212 Milligramm Kalium, zwölf Milligramm Magnesium, 11,2 Milligramm Calcium, fünf Milligramm Tocopherol pro 100 Gramm Paprika."

Verwendung in der Küche:

"Es gibt heutzutage kaum eine lokale Küche, in der Paprika nicht in irgendeiner Form eingesetzt wird. ... Milde Paprika werden sowohl als Gemüse als auch als Gewürz in vielen ... Küchen genutzt, unter anderem in der französischen Küche.

Die Einbürgerung der Gewürzpaprika in der französischen Küche und damit in der „Haute Cuisine“ ist auf den Koch Auguste Escoffier zurückzuführen. Er ließ das Paprikapulver 1879 über den befreundeten ungarischen Koch Karoly Gundel aus Szeged in Ungarn nach Monte Carlo kommen und verschaffte damit dem „ungarischen Gewürz“ internationale Beachtung. Zu den Gerichten, die er servierte, gehörte „Poulet au Paprika“ (Paprikahuhn) – und „Gulyas Hongroise“ (Gulasch). Ein weiteres bekanntes französisches Gericht, die Ratatouille, ist ohne Paprika undenkbar."

Schärfestufen:

Der Inhaltsstoff der für die von uns als geschmackliche Schärfe bekannte Wahrnehmung verantwortlich ist, ist das Alkaloid Capsaicin. Es ist bei den Paprikas vor allem in der Plazentawand und den Scheidewänden erhalten, wodurch diese deutlich schärfer als das eigentliche Fruchtfleisch sind.

"Je nach verwendeter Sorte und der damit verbundenen Schärfe sowie dem Anteil der Samen und Scheidewände kann Paprikapulver in verschiedene Kategorien eingeteilt werden."

In unserem Breitengrad erfolgt die Unterteilung in Delikatess-Paprika (mild), Edelsüss (würzig mild), Halbsüss (recht scharf) und Rosen-Paprika (scharf). Je nach Land sind auch andere Schärfe, bzw. Geschmacksgrade erhältlich.

In der Regel korreliert ein erhöhter Schärfegrat mit der abnehmenden Intensität der roten Farbe des Pulvers.